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DEP0012171DA - Magnettonband mit mehreren hintereinanderliegenden Tonfolgen sowie Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Magnettonband mit mehreren hintereinanderliegenden Tonfolgen sowie Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DEP0012171DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic tape
tape
marking
tone
tone sequences
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Emmendingen Jahn
Hans-Christoph Dr. Emmendingen Wohlrab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
Publication date

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Description

Es ist bekannt, auf Magnettonbändern mehrere Tonfolgen hintereinander aufzunehmen. Diese Art der Aufnahme ist besonders für Tonfilmzwecke wichtig, bei der die Tonaufnahme häufig szenenweise nacheinander erfolgt. Ein besonderer Vorteil des Magnettonverfahrens liegt darin, dass unmittelbar nach der Aufnahme ein Abhören möglich ist und eine nichtgelungene Aufnahme gelöscht und sofort wieder aufgenommen werden kann. Diese vorteilhafte Möglichkeit wird aber dadurch beeinträchtigt, dass beim Löschvorgang die Gefahr besteht, dass nicht nur die gewollte Tonfolge, sondern auch die vorhergehende oder nachfolgende erfasst wird, da wegen Unsichtbarkeit der magnetischen Schrift das Ende bzw. der Anfang einer Tonfolge nicht erkennbar ist. Wenn aber von der vorhergehenden Tonfolge nur ein kleines Stück gelöscht wird, so ist bereits die ganze Tonfolge unbrauchbar, und es kann unter Umständen eines sehr grossen Aufwandes bedürfen, um diese Tonfolge wieder zu erneuern.
Die Erfindung hat den Zweck, die sich hieraus ergebenden Schwierigkeiten zu beseitigen; hierzu wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dem Magnettonträger am Ende einer jeden Tonfolge nach der Aufnahme eine Markierung zu geben und diese Markierung so auszubil- den, dass sie bei laufendem Band das Ende der einen und gegebenenfalls den Beginn der folgenden Tonfolge erkennen lässt. Gemäss einer Weiterbildung ist es vorteilhaft, die Markierung so auszubilden, dass sie geeignet ist, Schaltvorgänge auszulösen.
Die Erfindung und weitere dazugehörige Einzelheiten werden anhand der Abbildungen beispielsweise erläutert.
Auf einem Magnettonband B sind mehrere Tonfolgen aufgezeichnet und zwar T 1, T 2, T 3. Die unsichtbare magnetische Schrift ist durch eine Sprossenschrift symbolisiert dargestellt. Zwischen den einzelnen Tonfolgen liegt ein aufzeichnungsfreier Abschnitt, dessen Länge nach den praktischen Bedürfnissen gewählt werden kann. Erfindungsgemäss ist in diesem freien Raum eine Markierung M vorgesehen, und zwar als zwei verschiedene Ausführungsbeispiele zwischen den Tonfolgen T 1 und T 2 eine Lochmarkierung M 1 und zwischen den Tonfolgen T 2 und T 3 eine farbige Markierung M 2 am Rande, die sich praktisch über den ganzen aufzeichnungsfreien Abschnitt zwischen den Tonfolgen erstreckt. Die Ausdehnung der Markierung wird zweckmässig so gewählt, dass sie beim Bandlauf erkennbar ist. Es kann dabei die Markierung auch schräg über das Band vom Ende der einen Tonfolge zum Anfang der anderen verlaufen, sodass aus der Lage die Annäherung an das Ende, bzw. den Anfang erkennbar ist. Dabei können die Markierungen auf verschiedenen einzelnen Elementen zusammengesetzt sein, besonders dann, wenn es sich um Lochmarkierungen handelt, um die Festigkeit des Bandes nicht zu sehr zu beeinträchtigen. Die Markierungen können gemäss einer Weiterbildung der Erfindung so eingerichtet sein, dass sie geeignet sind, elektrische Schaltvorgänge auszulösen. Dazu kann z.B. bei einer Lochmarkierung eine Fotozellenanordnung vorgesehen sein, die über das Loch beleuchtet wird und dann mit dem hervorgerufenen Stromstoss den Schaltvorgang einleitet. Diese Schaltung kann dabei darin bestehen, dass z.B. ein Signal betätigt wird, das optisch oder auch akustisch wirken kann. Es ist aber auch möglich, mit diesem Schaltvorgang gleichzeitig oder allein den Löschkopf oder Motor oder beide abzuschalten. Hierfür gibt es technisch verschiedene Möglichkeiten mit Hilfe von Relais oder dergleichen, so dass dieser Vorgang sich ohne weiteres automatisch vollziehen kann, ohne dass die Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes zu sehr in Anspruch genommen wird. Die Abschaltung des Löschkopfes ist dann besonders vorteilhaft, wenn sie bei Löschung z.B. im Rücklauf erfolgt, bevor die nächste Tonfolge an den Löschkopf herankommt; diese Tonfolge kann dann nicht mehr erfasst werden. Gleichzeitig ist dann die Markierung für den Bedienungsmann ein Mass für den Einsatz der neuen Tonfolge, die er im Anschluss aufzunehmen hat.
Für die Auslösung des elektrischen Schaltvorganges kann die Markierung auch aus Metallplättchen bestehen, die mechanisch mit dem Band, z.B. am Rand, verbunden werden. Diese Art der Markierung hat den Vorteil, dass sie später abgenommen werden kann, sodass das Band nach Löschung aller oder wenigstens einer Gruppe von Aufzeichnungen wieder für eine neue Aufzeichnung brauchbar bleibt.

Claims (7)

1. Verfahren zur Aufnahme von Tonfolgen auf Magnettonbänder, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Aufnahme jeder Tonfolge eine Markierung angebracht wird, die das Ende der einen und gegebenenfalls auch den Beginn der folgenden Tonfolge erkennen lässt.
2. Magnettonband, hergestellt gemäss Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Markierungen (M1, M2) zwischen den einzelnen Tonfolgen (T 1 - T 3).
3. Magnettonband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen sich über den ganzen aufzeichnungsfreien Abschnitt zwischen zwei Tonfolgen, vorzugsweise schräg über das Band, erstrecken.
4. Magnettonband nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung so ausgebildet ist, dass sie geeignet ist, Schaltvorgänge auszulösen.
5. Magnettonband nach einem der Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Form leicht lösbarer Mittel, z.B. als Plättchen, am Band angebracht sind.
6. Verfahren zur Auswertung von Markierungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Schaltvorgängen ein optisches oder akustisches Signal ausgelöst wird.
7. Verfahren zur Auswertung von Markierungen gemäss Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorgänge den Löschkopf oder den Motor abschalten.

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