DEP0006852DA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blumentöpfen aus Beton. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blumentöpfen aus Beton.Info
- Publication number
- DEP0006852DA DEP0006852DA DEP0006852DA DE P0006852D A DEP0006852D A DE P0006852DA DE P0006852D A DEP0006852D A DE P0006852DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mold
- core
- flower pots
- concrete
- auxiliary
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 12
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 9
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 8
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 2
- HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M Sodium hydroxide Chemical compound [OH-].[Na+] HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 claims 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 6
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 239000003610 charcoal Substances 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Description
Ho,
Patentanwälte Berlin-Grunewald, den
Patentanwälte Berlin-Grunewald, den
Mi U/ LA ■ Herbertstr. 22
. Ing. W. Meissner
Dipl. Ing. H. Tischer
^Bremen, Hornersh. 38
Ruf: 43396
Otto Eisner, Wildeshausen (Oldenburg)
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blumentöpfen^«*
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Blumentöpfen aus Beton und eine Vorrichtung dazu*
Blumentöpfe werden üblicherweise aus Ton hergestellt, ein Verfahren, das wegen des Brennvorganges ziemlich viel Kohle
erfordert. Es ist daher angezeigt, einen anderen Werkstoff für Blumentöpfe zu benutzen. Als geeignet hierfür erscheint Beton,
der genügend porös gemacht werden kann, um den besonderen Bedingungen, die in dieser Hinsicht an Blumentöpfe gestellt werden, zu
genügen. Es ist bereits versucht worden, Blumentöpfe aus ausgebohrtem Stampfbeton herzustellen. Dieses Verfahren ist zu umständlich, und
die dabei gefertigten Blumentöpfe sind ziemlich schwer, so dass sie sich in der Praxis nicht einführen konnten.
G-emäss der Erfindung erfolgt die Herstellung der Blumentöpfe durch formarbeit, und zwar derart, dass die Blumentöpfe in einer Form
mit Kern eingeformt werden, wobei in die Form Hilfsformen eingelegt sind, die nach dem formen mit den in ihnen enthaltenen, fertig
geformten Blumentöpfen aus der Hauptform herausgenommen werden und erst nach Erhärten der Blumentöpfe von diesen entfernt werden. Bei
dieser Herstellung in formen können genügend dünnwandige Blumentöpfe erzeugt werden. Die unmittelbar aus der form kommenden noch nicht
genügend steifen Blumentöpfe werden durch die Hilfaformen so lange gehalten, bis sie erhärtet sind, was gewöhnlich ungefähr zwei Tage
beansprucht. Die formarbeit geht so vor sich, dass nach dem Einsetzen der Hilfsformen und dem Einfüllen des Betons in die Form, die
oben offen ist, der Kern von oben her in die form eingelassen wird.
Durch Drehen des Kernes wird die gleichmässlge Verteilung des Betons in der Form bewirkt, und nach der Beendigung des Formens
wird der Kern wieder aus der Form herausgezogen.
Die Betonblumentöpfe stehen den Tontöpfen in keiner Weise an Güte nach. Es ist sogar schon festgestellt worden, dass das Wachstum
in Betonblumentöpfen besser ist als in Tontöpfen. Obwohl im übrigen auch fur die Herstellung von Zement Kohle benötigt wird, so ist doch
dieser Brennstoffaufwand wesentlich geringer als der für das Brennen der Tontöpfe.
Die Hilfsformen iaestehen aus einem einfachen Blechmantel, der geschlitzt ist und durch Klammern geschlossen gehalten wird. Es muss
zwar für jeden Blumentopf eine solche Hilfsform vorgesehen werden aber der Aufwand hierfür ist gering. Bei Erhärten der Blumentöpfe
innerhalb von zwei Tagen ist die Hilfsformenanzahl so gross wie zwei Tagesproduktionen an Blumentöpfen. Im übrigen ist der Verschleiss
der Hilfsformen praktisch gleich Null.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles einer Vorrichtung zur
Herstellung der Betonblumentöpfe, die auf der Zeichnung dargestellt ist. Auf dieser zeigt;
eine Vorderansicht einer Formmaschine,
eine Seitenansicht zu Abb. 1,
eine Aufsicht auf die Form in grösserem Maßstab,
einen senkrechten Schnitt durch die Form nach der
Linie a-a der Abb. 3·
An dem säulenartigen Ständer 1 ist mittels der Streben 2 der Arbeitstisch 3 befestigt. Auf dem Tisch 3 liegt das Formbrett 4 auf.
Über diesem befindet sich die Form 5. Diese ist nach Abb. 3 zum Aufklappen zweiteilig ausgeführt; die beiden Formhälften werden von
je einem Halter 6, 7 getragen. Die Formhälften sind mit ihren angeschweissten Augen 10, 11 an die Halter 6, 7 mittels Schrauben 8, 9
angeschraubt.
Beide Halter 6, 7 sind auf Bolzen 12, 13 schwenkbar angeordnet, so dass bei Ausschwenken der Formhälften die Form 5 geöffnet wird.
Die Schwenkbolzen 12, I^ sind am Ständer 1 gelagert. Zwischen den Haltern 6, 7 liegt eine Federung 14 hier in Form einer Blattfeder,
| Abb. | 1 |
| Abb. | 2 |
| Abb. | 3 |
| Abis. | 4 |
die auf die beiden. Formhälften im Sinne des Aufklappens einwirkt. An den Formhälften sind zwei Handgriffe 15 j 16 zur Betätigung vorhanden..
Der Querschnitt durch die Form (Abb* 4) zeigt, dass diese in halber Höhe aussen mit einem Verstärlcungsring 17 versehen ist. Um
dieser herum liegt ein geteiltes Stahlband 18 (Abb. 1), dessen beide Teile durch einen Kniehebelverschluss 19 geschlossen werden können,
wodurch die Schliessstellung der Form 5 gesichert wird, iup oberen Hand hat die Form 5 einen Abschlussring 20, dessen gerundete Innenfläche
zusammen mit dem Kern 21 einen verstärkten Rand der Blumentöpfe entstehen lässt, wie dies aus dem Hohlraum in Abb. 4
ersiehtlich ist.
Der Kern 21 ist aus Gusseisen und hat einen mittleren Hohlraum Die obere Hälfte dieses Hohlraumes 22 ist von etwas grösserem Durchmesser
als die untere Hälfte. Die obere Hälfte dient zur Befestigung des Kernes, die weite? unten noch beschrieben wirdj die untere
Hälfte des Hohlraumes 22 dient zur Aufnahme des Stiftes 23 während des Formvorganges, der die Bildung des Loches im Boden des Blumentopfes
veranlasst. Der Stift 23 (Abb. 2) sitzt gelenkig auf einem um Bolzen 24 schwenkbaren Hebel 25. Der Hebel 25 kann durch einen
Siegel 26 in seiner obersten Lage gehalten werden, bei welcher der Stift 23 in den Hohlraum 22 des Kernes 21 eindringt. Diese Stellung
ist in Abb. 2 gezeichnet.
Innerhalb der Form 5 liegt die .Hilfsform 27, die aus einem dünnen* konischen Blechmantel besteht, der von oben nach unten
geschlitzt ist und durch nicht dargestellte Klammern geschlossen gehalten wird.
Oberhalb des Arbeitstisches 3 mit der Form 5 trägt der Ständer 1 zwei in Abstand übereinanderliegende Lagermuffen 28, 29, in denen
eine auf- und abbewegliche Stange 30 geführt ist. An dieser Stange ist der Kern 21 befestigt, indem beispielsweise die Stange 30 in den
oben erwähnten oberen Teil des Hohlraumes 22 des Kerns 21 eingeschraubt ist. Auf dem Hern 21 ist ferner noch ein Handhebel 31 durch
Aufschrauben befestigt. Die Stange 30 hängt oben an einem Schwengel 32j dieser ist einerseits durch den Hebel 33 an einem Arm 34 des
Ständers 1 angelenkt, andererseits greift an ihm ein Seil 35 an, das über eine Rolle 36 nach, unten geführt ist und hier eine Kette
trägt, an der wieder eine lussrast 38 angehängt ist. Die Rolle 36 J ist ein einer Traverse 39 "befestigt, die sich an einer Verlängerung
des Ständers 1 befindet« Am Tisch 3 ist noch ein Halter 41 für die Fussraste 38 angeschraubt, der gleichzeitig zum Sinhängen der
Kette 37 dient.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgendes
Der Kern 21 wird zunächst in die obere Stellung gezogen, und die Kette 37 entsprechend eingehakt. In die Form 5 wird eine Hilfsform
27 eingesetzt, dann wird die Form mitteile der Handgriffe 15?16 geschlossen und der Kniehebelverschluss 19 zugedrückt. Ton unten
her wird der Stift 23 durch den Hebel 25 nach oben in die Form 5 eingeführt und der Riegel 26 vorgelegt. Dann wird eine bestimmte,
abgemessene Menge Beton in die Form 5 eingefüllt. Diese Menge wird versuchsweise entsprechend der Topfgrösse und der gewünschten
landstärke der Blumentöpfe ermittelt*
Hun wird der Kern 21 durch Aushaken der Kette 37 herunter gelassen. Er dringt in die Form 5 ein. Infolge seines Gewichtes
und durch Hin- und Herdrehen von'Hand mittels des Handgriffes 31 dringt dieser-so tief in die Form ein, bis der Beton den Hohlraum
zwischen dem Kern 21 und der Hilfsform 27 richtig ausfüllt. Diese Wirkungsweise wird dadurch unterstützt, dass der Beton schon beim
Einfüllen mehr oder weniger auf die seitlichen Flächen der Hilfsform 27 aufgebracht wird, so dass durch den Kern 21 nur noch eine
letzte Verteilung und die Formgebung auszuführen ist. Hierdurch wird die Formarbeit sehr erleichtert. Hierauf wird unter leichtem Drehen
des Kernes 21 und durch Herunterdrücken der Fussraste 38 der Kern 21 gelüftet und weiter durch Ziehen am Seil 35 wieder in die
obere Lage gebracht. Gleichfalls wird der Stift 23 wieder in seine untere Lage heruntergelassen. Die Form 5 wird geöffnet und die
Hilfsform mit dem fertig geformten Blumentopf wird herausgenommen und zum Trocknen bezw. Erhärten aufgestellt. Eine neue Hilfsform
wird eingesetzt und die einzelnen Vorgänge wiederholen sich.
Nach dem Erhärten der Blumentöpfe werden die Klammern der Hilfsformen gelöst und diese abgenommen. Die Blumentöpfe können dann
ohne weitere Nacharbeit verwendet werden.
ITie die Erfahrung gezeigt hat, können nach diesem Verfahren genügend dünne Betonblumentöpfe erzeugt werden, so dass die
Betonblumentöpfe in gleicher Weise wie die bisherigen,Tontöpfe verwendet werden können. Im Gegensatz zu den früher vorgeschlagenen
Blumentöpfen aus Beton ist das Gewicht im wesentlichen das gleiche wie das der Tontöpfe,
Claims (10)
- Patent anspräche;1«) Verfahren zur Herstellung von Blumentöpfen aus Beton, dadurch gekennzeichnet, dass die Blumentöpfe in einer Fotih (5) mit Kern (21) eingeformt "-werden, wobei in die Form (5) jeweils Hilfsformen (27) eingelegt werden, die nach dem Formen mit den in ihnen enthaltenen fertig geformten Blumentöpfen aus der Hauptform (5) herausgenommen und erst nach Erhärten der Blumentöpfe "von diesen entfernt werden.
- 2.) Verfahrennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einsetzen der Hilfsform (27) und Einfüllen des Betons in die oben offene Form [5) der Kern (21) von oben her in die Form (5) eingelassen wird, wobei durch Drehen des Kernes (21) die gleichmassige Verteilung der Betonmasse bewirkt wird, und dass dann der Eern (21) nach der Fertigstellung des Blumentopfes wieder aus der Form (5) nach oben herausgezogen wird.
- 3±) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (5) aufklappbar ist.
- 4») Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Formhälften/(5fan schwenkbaren, unter Federdruck (14) stehenden Haltern (6, 7) befestigt sind und das Schliessen der Form durch Hebelverschliss (19) erfolgt.
- 5») Vorrichtung nach Anspruch 5 und 4» dadurch gekennzeichnet, dass die Form (5) auf einem Arbeitstisch (3) bezw. einem Formbrett (4) ruht, durch das mittels eines Schwenkhebels (25) ein Stift (23) hindurchführbar ist, der in seiner oberen lage in die Form (5) und den Zern (21) hineinragt und das Loch im Topfboden entstehen lässt«
- 6.) Vorrichtung nach Ansprach 5 "bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (21) aus Gusseisen besteht und einen Hohlraum (22) hat, in den der Stift (23) während des Formvorganges hineinragt.
- 7.) Torrichtung naoh Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hern (21) an einer Stange (30) hängt, die senkrecht geführt ist und über einen Schwengel (32) durch Seil bezw. Kette (35» 37) von Hand auf- und abbeweglich ist»
- 8.) Vorrichtung nach Anspruch 3 "bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kette (37) mit einer l?ussraste (38) versehen ist und dass ein Halter (41) für die TTussraste (38) vorgesehen ist* der gleichzeitig zum Einhängen der Kette (37) dient ο
- 9.) Vorrichtung nach Anspruch 3 fcis 8, dadurch gelsmzeichnet, dass die Hilfsformen (27) als einfache, geschlitzte Blechmäntel aus g e führt s ind »
- 10.) Vomehtung nach Anspruch 3 bis 9» dadurch gekannzeichnet, dass die Hilf sf ormen (27) durch Klammern ve.rschliessbar sind«Die Patentanwälte
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE815576C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blumentoepfen aus Beton | |
| DEP0006852DA (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blumentöpfen aus Beton. | |
| DE668279C (de) | Maschien zum Herstellen von Formstuecken | |
| DE1076901B (de) | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Giessformen | |
| DE493183C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kastenloser Sandformen in zweiteiligen Formkasten | |
| DE3500809A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer metallgiessform mit einer einverleibten speiserhuelse | |
| DE1299375B (de) | Giessereiformkasten | |
| DE1016178B (de) | Vorrichtung zum Pressen von Hohlbausteinen | |
| DE522412C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gussformen | |
| DE1089933B (de) | Verfahren und Schablone zur Herstellung von Hauben | |
| CH174023A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Röhren, Rohrstücken, Masten, Platten und Balken aus Zement oder Beton mit oder ohne Armierung, mittelst achsialen hydraulischen Druckes bei gleichzeitiger Anwendung eines Schüttelmechanismus. | |
| DE70878C (de) | Gufsform für geschlossene Cylinder | |
| DE651756C (de) | Verfahren zum Giessen von Hohlbloecken und hierzu dienende Vorrichtung | |
| DE173696C (de) | ||
| DE716877C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Lagerbuechsen u. dgl. aus haertbaren Kunstharzmassen | |
| DE163390C (de) | ||
| DE851661C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Giessformen auf Press- und Ruettelpress-Formmaschinen | |
| DE287780C (de) | ||
| DE1912C (de) | Verfahren zur Formerei goldener und silberner Fingerringe, dünner Bleche und feiner Drähte | |
| DE834888C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formen | |
| DE373148C (de) | Form- und Zusammensetzmaschine | |
| AT87028B (de) | Formmaschine für Beton- und ähnliche Blöcke. | |
| AT114145B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachrinnensteinen oder ähnlich gebogenen Formstücken aus Beton. | |
| DE137105C (de) | ||
| DE2518933C2 (de) | Einrichtung zum Erstellen von Formstücken, insbesondere von Gießkernen |