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DEP0002704BA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserstoffplatten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserstoffplatten

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Publication number
DEP0002704BA
DEP0002704BA DEP0002704BA DE P0002704B A DEP0002704B A DE P0002704BA DE P0002704B A DEP0002704B A DE P0002704BA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
fiber
pulp
preform
pressing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann München Basler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

Hermann BA SLER , Mnchen
B 3311 25. April 1949
Vorrichtung zur Herstellung von Faserst offplatten, insbesondere Hartfaserplatten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtungteur Herstellung von Paserstoffplatten, insbesondere Hartfaserplatten, durch Entwässern eines Faserstoffbreis und Pre'ssen des Euchens, gegebenenfalls mit nachfolgendem Heisspressen zur Herstellung der Hartfaserplatten, sowie auf Verfahren zum Arbeiten mit solchen Vorrichtungen und weiter auf die Vorrichtungen zur 1^eiterforderung und Behandlung tier resultierenden Vorformlinge.
Üblicherweise wird zur Herstellung von Faserstoffplatten, insbesondere Hartfaserplatten, ein Faserbrei hergestellt, der dann auf Langsiebmaschinen oder Eundsiebmaschinen, wie sie aus der Herstellung von Pappe und Papier her bekannt sind, entwässert und zu einem Band vorgeformt wird, das dann meistens noch durch Walzenpressen geschickt wird zur weiteren Entwässerung. Es resultiert im allgemeinen ein Produkt, das z.B. 30fo und weniger Feststoffe hat, das beim Transport sehr empfindlich ist und mit allen Vorsichtrsmassnahmen zur Endpresse hinführt werden muss, in die es auf beweglichen Siebunterlagen hineingezogen wird. In dieser Endpresse findet die endgültige Pressung in der 1Varme unter verhältnismässig hohem Bruck zur Erzeugung der Hartfaserplatten statt.
Biese Verfahren "haben gewisse Nachteile, schon wegen der Empfindlichkeit der Zwischenprodukte. Ein weiterer Nachteil ist der, dass die Anlagen verhältnismässig teuer sind und eine Tirtschaftlichte it nur dann gegeben ist, wenn laufend eine hohe Produktion .gesichert ist, was wiederum das Vorliegen einer grossen gesicherten Rohstoffquelle zur Voraussetzung hat. Dieser Rohstoffbedarf ist in solchen Fällen das ganze Jahr über gleich gross. Ba d^r Eohstofi eine Belastung durch hohe Frachten nicht verträgt - das Ausgangs-
material ist transportungünstig, da es sich um sperrige Holzabfälle oder Abfälle aus Ein jähres-Faserpflanzen, wie Stroh, Bagasse usw. handelt - , ist diesen Forderungen selten genügt. Sägewerksbetriehe und Möbelfabriken und sonstige Industrien, die für Hartfaserplatten-Herstellung brauchbare Abfälle haben, sind nämlich in den me-isten Fällen nicht in derartiger Grösse in einem so engen Umkreis vorhanden, dass sie den Bedarf voll decken könnten, der auf 30 bis 40 t' und mehr täglich veranschlagt werden kann, während diese Fabriken, einen Anfall von z.B. 4 bis 8 t haben mögen. Die Einjahres-Zellstoffpflanzen sind als Rohstoffquelle noch weniger brauchbar, da ihr Volumen die Frachtkosten zu sehr erhöht.
Durch die Erfindung werden nun diese und andere Nachteile behoben und Vorteile erreicht, die in der weiteren Beschreibung auseinandergesetzt werden. Bei dem Vorgehen nach der Erfindung ist es auf einfache,wirtschaftliche Weise möglich, bei Produktionskapazitäten von nur 4 t pro Tag eine wirtschaftlich arbeitende Anlage zu schaffen und zu betreiben.
Die Erfindung geht aus von einem Wasser-Faserstoffbrei, wie dies bei dem oben beschriebenen bekannten Verfahren der Fall ist. Mit Vorteil können auch andere Verfahren zur Herstellung des Faserstoffbreis verwendet werden.
Die ΕΓΐΐηάμη^ schlägt nun vor, für die Herstellung des Vorformlings einen an sich "bekannten Giesskasten zu benutzen, jedoch mit dem Unterschied, dass der Griesskasten unterhalb eines Pressstempels, in ihn einfahrbar, den Gegenstempel bildend, angeordnet ist.
Vorzugsweise ist der Giesskasten mit einem die Unterlage des Faserkuchens bildenden Siebboden ausgerüstet, der nach Bildung des Kuchens und Einfahren des Giesskastens in den Presstempel als Gegenstempel dient.
Mit Vorteil kann z.B. ein Giesskasten verwendet werden im Format von 1250 χ 2400 mm, in den die gesamte für die Bildung des Kuchens erwünschter Dicke benötigte Faserbreimenge eingefüllt wird.
Der Giesskasten kann mit Vorteil so ausgebildet werden, dass er zur Herstellung von besonders dicken holzartigen Platten bis zu
30 mm Starke geeignet ist. In einem solchen Giesskasten könnten jedoch auch Platten von nur 3 "bis 5 mm hergestellt werden. Hier liegt gegenüber den Arbeiten auf der Siebmaschine ein nicht unerheblicher Vorteil, da dort Platten von z.B. 30 mm Dicke nicht hergestellt ,werden können. Solche Platten sind jedoch in vielen Fäller erwünscht, z.B. als Mittellagen Oder-Blindfourniere für die Herstellung von sperrholzähnlichen dicken Platten und z.B. Türen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird also der Giesskasten mit einem so hohen Rand, der z.B. 1 m hoch s.ein kann, ausgebildet, dass die für die Herstellung solcher dicken Platten benötigte Menge an Faserbrei auf einmal eingefüllt werden kann.
Ein solches Einfüllen der Gesamtmenge ist deshalb und dann von Vorteil, wenn eine Wasserentfernung während des Einfüllens vermieden wird, weil eine gewünschte unregelmässige- Lagerung der Fase.rn dann bei Abziehen des Wassers aus (Ter Gesamtmenge die Folge- ist. Um dies sicherzustellen, wird nach einer bevorzugten Ausführungsfornuder Erfindung unterhalb des Siebbodens ein mit Wasser füllbare Eaum vorgesehen, der im gefüllten Zustand einen Siebver-schluss bildet, derart dass eine Abtrennung vpn Wasser aus dem Faserbrei z.B. während der Füllung des Giesskastens vermieden wird/und erst dann eintritt, wenn das Wasser aus diesem Raum entfernt--und an ihn z.B. Vakuum angelegt wird.
Mit -Vorteil wird der Gies.skast,en mit dem Sieb und dem zweckmässig rostartig verstärkten Siebboden an dem Untergestell einer Pre-sse, vorzugsweise einer hydraulischen Presse befestigt, wobei der obere Presstempel feststehend oder beweglich zweckmässig am gleichen Gestell angebracht.ist.
Nach der Entwässerung bildet sich auf dem Siebboden ein Faserkuchen der mit dem rostförmig ausgebildeten Sieb in den oberen Preßstempel gefahren wird derart, dass der Faserkuchen einer Pressung von z.B. 12 kg/qcm unterzogen wird.
Mit Vorteil wird der Oberstempel heizbar ausgebildet.
Ferner ist es vorteilhdit, oberhalb der Decke des Oberstempels ver-
schliessbare Belüftungsöffnungen zum Lösen des durch die Pressung gebildeten Vorformlings durch Beseitigung eines durch das Andrücken des Kuchens geschaffenen Vakuums vorzusehen.
Nach einer weiteren "bevorzugten Ausführungsform wird der Oherstempel so bemessen, dass er sattpassend in den G-iesskasten eingeführt werden kann und eine Vertiefung, die zur Aufnahme des Faserkuchens hinreicht, besitzt.
In einem solchen Falle haftet der Vorformling nach Ausfahren des als Unterstempel dienenden Giesskastens in dem Pormraum des Oberstempels und kann durch Zerstörung des Vakuums, -—gegebenenfalls durch Pressluft,aus ihm entfernt werden z.B. nach einer bevorzugten Ausführungsform auf eine zwischengeführte Transportvorrichtung.
Mit einer solchen Vorrichtung lässt sich besonders zufriedenstellend arbeiten, wenn sie nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beschickt wird mit einem Paserstoffbfei von einem Peststoffgehalt von z.B. 1 bis 2 c/o, einer Mahlgrösse von mindestens 18° Schoppe^PLiegler und -einem Gehalt von 1 bis 5 in der Regel etwa 2$, Faserschleim.
Wird der aus einer solchen Füllung erhaltene Faserst offkuchen in der Wärme mit einem Druck von 12 kg/q_cm und mehr gepresst und werden nach Θ-iner weiteren bevorzugten Ausführungsform die Bedingungen des Pressens so bemessen, dass ein Vorformling von mindestens 45 nPeststoffgehalt entsteht, so ist nicht nur das Arbeiten ausserordentlich befriedigend, da der Faserstoffkuchen eine hinreichende innere Elastizität besitzt, sondern es resultiert auch ein Vorformling, der weit weniger empfindlich ist als die nach den bisherigen Verfahren hergestellten und der z.B. ohne besondere Vorrichtungen weitertransportiert werden kann.
Mit Vorteil wird nach einer bevorzugten Ausführungsform ein vor eine Mehr-Etagenpresse vorgeschaltetes Etagenstapelgestell als eine Art Beschickungsautomat vorgesehen - was eben wegen der Unempfindlichkeit der Vorformliiige möglich ist -, dessen Etagen denen der geöffneten Presse entsprechen. Der Beschickungsautomat sammelt die
Vorformlinge in der Zeit, in der die Presse ihre endgültige Arbeit verrichtet.
Vorzugsweise liegen die Vorformlinge in den Etagen des Stapelgestells auf Rollen und nach einer weiteren bevorzugten,Ausführungsforra sind in den Etagenebenen an beiden Seiten parallel zur Pörderrichtung Eetten vorgesehen, die z.B. zwangsläufig bewegt werden können und zur Befestigung von Mitnehmern dienen, die entweder von Pail zu Pail angebracht und gelöst werden können oder die dauernd mit der Kette vereinigt sein können und den Transport der Vorform-'linge in die entsprechenden "Etagen der Presse bewirken*
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungs form ist auch die" Mehr-Etagenpresse zur Entfernung der fertigen Hartfaserplatten in den Etagenebenen beiderseits parallel zur Pörderrichtung mit solchen Ketten ausgerüstet, die zwangsläufig laufen oder in Bewegung gesetzt werden können und zur Befestigung von Mitnehmern dienen für den Abtransport der fertigen Platten aus den Etagen der Presse.
In den Zeichnungen sind bevorzugte Ausführungsformeη der Vorrichtungen nach der Erfindung ι dargestellt, die im folgenden beschrieben werden. Aus der Darstellung und Beschreibung ergeben sich weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausfiihrungsf or men der Erfindung.
Pig. la und Ib zeigen schematisch eine Gesamtanlage mit Formvorrichtung, Stapelgestell und Etagenpresse.
stellt einen Schnitt durch eine' Giesskasten- presse (Pormvorrichtung) nach der Erfindung dar.
zeigt im schematischen Schnitt ein Etagensta-_pelgestell mit nachgeschalteter Etagenpresse.
zeigt in Aufsicht Einzelheiten des Stapelgestells und die Kettenführung des Gestells und der Presse.
-Pig. 2
Pig. 3
Pig. 4
Pig." 5
zeigt (in vergrössertem Maßstab) eine Einzelheit der Kettenführung in Seitenansicht.
Der Faserstoffbrei wird in an sich bekannter 1Veise aufbereitet und in eine Giesskastenpresse 1 eingefüllt, wo eine weitgehende Entwässerung des Faserst offkuchens und eine Vorverformung bis zu einem solchen Grade erfolgt, dass der Vorformling auf einem in die geöffnete Giesskastenpresse 1 eingeführten Transportwagen 16 ohne Gefahr der Beschädigung abgelegt werden kann. Der Transportwagen 16 führt den Vorformling aus der Presse 1 aus. Ttber die Rollen des Transportwagens 16 gelangt der Vorformling mittels fest angeordneter Transportwalzen 19 auf ein heb- und senkbares Fördergestell 20 mit einem endlosen Transportband 21. Bas Fördergestell ist bei 22 gelenkig gelagert und bei 23 höhenverstellbar, damit der Vorformling von dem Transportband 21 in eine gerade freie Etage des Stempelgestells 24 verbracht werden kann. Bas gefüllte Stapelgestell 24 wird in die Mehr-Etagenpresse 29 entleert, wo die Endpressung stattfindet. Bie fertigen Hartfaserplatten verlassen die Endpresse 29 über eine Transportbahn 31.
Bie Giesskastenpresse naoh der Erfindung besteht aus einem Giesskasten 1 mit sehr hohen Rändern 2 und einem Boden 2'. Ber Raum ist so gross, dass eine erhebliche Menge Faserstoffbrei aufgenommen werden kann, z.B. soviel, wie zur Herstellung einer 30 mm dicken Platte notwendig ist.
Ber Giesskasten ist mit einem Siebboden 4 ausgerüstet, der ein Siebtuch sein kann, unterhalb dessen e'in Raum 3 -vorgesehen ist, der vor Einfüllung des Faserstoffbreis bis zur Höhe des Siebbodens 4 mit Wasser gefüllt wird. Ber Siebboden 4 ist durch einen Rost 4 verstärkt.
In diesen Siebkasten 1 wird nun der Faserstoffbrei 5 eingeführt, z.B. ein Brei, der aus 98 Tasser und 2 fo Faserstoff besteht.
Biesen Brei können mit Vorteil'rohe, nicht behandelte Holz- oder Strohteilchen in Mengen von z.B.. bis 8/£ zugesetzt werden wie Maschinenhobelspane, grobzerkleinerte Handhobelspäne, Strohhäcksel, Sägemehl usw. Bern Brei können ferner wasserabweisende Chemikalien, Farbstoffe und Bindemittel, z.B. härtbare Kunstharze, und auch Härtemittel zugesetzt werden.
Wenn der Griesskasten 1 gefüllt ist, wird aus dem Untersiebraum 3 das Wasser entfernt durch, öffnen eines Ventils 7 und Ingangsetzen einer Pumpe 17. Nach Abfahren des Wassers entsteht ein Vakuum, das die Entwässerung des Breis 5 zur Bildung de~s Paserkuchens 6 auf dem Sieb 4 befördert. Dieser Paserkuchen 6 ist schon weitgehend entwässert und seine Pasern sind unregelmässig in den drei Dimensionen gelagert.
Hierauf wird der Rost 4' mit dem Sieb 4 und dem gebildeten Faserkuchen 6 nach oben gefahren unter Benutzung der mit dem rostartigen Siebboden verbundenen Hydraulik 11 und 12. 7/ände 2 und Boden 2' des Gfiesskastens 1 bewegen sich dabei nicht. Der innerhalb einer Ringwandung 9 des Oberstempels 8 gebildete vertiefte Formraum 13 nimmt den Faserkuchen 6 auf, aus dem durch Pressen be'i.z.B. 12 kg/ q_cm Druck weiter Wasser entfernt wird, z.B. bis zu einem Trockengehalt von 40 bis 50 fo, unter Bildung des Vorformlings 6a. Während der Pressung findet zweckmässig eine Erwärmung statt mittels der Heizkanäle 14 in dem Oberstempel 8.
Der Vorformling 6a haftet dabei in dem Formraum 13 des Oberstempels 8 mit einem gewissen Haftvakuum auch nach Ausfahren des Siebes 4. Die Lösung de-s Vorformlings 6a aus dem Formraum 13 des Preßstempels 8 wird befördert durch Einführen von Pressluft mittels Rohrleitungen 15 in den Formraum 13. DeriVorformling 6a kann dann auf einen mit Rollen 18 versehenen Transportvragan 16 herabfallen, d'er unter den Oberstmpel 8 geführt wird.
Auf diesen mit den Rollen 18 versehenen Yiagen 16 kann der Vorformling weitertransportiert werden, z.B. über Transportwalze^ 19 und ein Transportband 21 auf ein Stapelgestell 24.
Das Stapelgestell 24 besteht im wesentlichen aus einer Konstruktion von Profileisen und besitzt verschiedene Etagen 30, die den Etagen 28 der geöffneten Mehr-Etagenpresse 29 entsprechen^ für die Aufnahme der ankommenden Vorformlinge.
Die einzelnen Etagen des Stapelgestells 24 sind ausgerüstet mit Transportrollen 25, auf denen die vorgeformten Faserplatten 3 2 ruhen.
beiderseits der Etagen des Stapelgestells 24 sind Ketten 26 vorgesehen, z.B. Gallsche Ketten, die über Umlenlcrollen 26' laufen.
Anrdiesen'Ketten 26 sind Mitnehmer 27 befestigt, die die Faserplatten 32 'in Richtung auf die nachgeschaltete Mehr-Etagenpresse 29 in die offenen Pressräume zwischen die Pressplatten 28 fördern.
Aussen an den beheizten Pressplatten 28 der Etagenpresse 29 vorbei laufen ebenfalls Ketten 36 über Umlenkrollen 36', die zur Aufnahme von Mitnehmern 37 ausgebildet sind, die nach der Endpressung den Abtransport der fertigen Platfen aus den Pressräumen bewirken.
Die Beschickungs- oder Mitnehmerleisten 27 bzw. 37 sind zweckmässig an beiden Seiten mit den Ketten 26 bzw. 36 verbunden. Die Leiste kann aus Blech oder aus Profileisen hergestellt sein. Die schiebende Kante ist entweder planflächig- oder in der Mitte längs der leiste nach innen eingebuchtet.
Die Ketten 26 für das Stapelgestell 24 und die Ketten 36 ,für die Etagenpresse 29 können gemeinsam bewegt werden, jedoch werden sie vorzugsweise unabhängig voneinander gelagert, befestigt und bewegt.
Zu diesem Zweck sind die übereinander angeordneten Umlenkrollen 26' auf einer Seite des Stapelgestells 24 bzw. 36' der Etagenpresse 29 mit Kettenrädern 53" bzw. 39 für senkrecht laufende Antriebsketten 3 4 bzw. 40 ausgerüstet. Die Kettenräder 33 bzw. 39 mit ihren Ketten 34 bzw. 40 können durch'Handkurbeln 35 bzw. 38 oder auch motorisch Uetatigt werden. Die Ketten 26 einerseits und 36 andererseits werden vorteilhaft gemeinsam angetrieben, um Beschickung und Entleerung der Etagenpresse 29 mit einem Arbeitsgang zu ermöglichen. Man kann die fertigen Hartfaserplatten aber auch einzeln aus der geöffneten Presse 29 auf die nachgeschaltete Förderbahn 31 ausbringen.
rVenn der Vorformling 32 durch den Mitnehmer 27 in die gewünschte Stellung geschoben worden ist, kann die Schubleiste 27 entweder von der Kette 26 gelöst und entfernt' werden, um an der Stelle wieder Eingesetzt zu^werden, wo sie benötigt wird, oder aber die Vorrichtunglkann so ausgebildet werden, dass die Mitnehmer 27 mit der
Kette 26 an der Unterseite zurücklaufen und über eine Umkehrvorrichtung 26' wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt werden. Der Mitnehmer 27 ergreift dann einen neuen Vorformling 32 und führt ihn in die Exagenpresse 29 ein. Das gleiche gilt far die Mitnehmer 37 eier Kette~36, die die fertigen Platten nach d er Endpressung aus der Presse 29 hinausfördern.
Es kann auch so vorgegangen werden, dass die Ketten 26 "bzw. 36 mit den Leisten 27 bzw. 37 von Hand zurückbefördert v/erden, wonach z.B. das Eta'genstapelge stell 24 und die Mehretagenpresse 29 neu beschickt werden und die Schubleisten von neuem z.B. durch Betätigung der Ketten mittels des Handrades 35 bzw. 38 oder durch einen Motor eine Charge Vorformlinge m die Presse- hinein oder eine ChaVge fertige Hartfaserplatten aus der Presse hinaus befördern.
Vorzugsweise sind die dem Stapelgejstell 24 zugekehrten Kanten der Etagenheizplatte 28 dem Radius des von der IIitnehmeraussenkante beschriebenen Kreises bei der Kettenumkehr angegliche.n und entsprechend ausgerundet, um ein Hangenbleiben der Mitnehmerleisten 27 an den Kanten der Heizplatten 28 zu vermeiden.
Bemerkt sei, dass es von Vorteil ist, wenn die Schubleisten nicht· planparallel an der Kante eines Vorformlings bzw. einer fertigen Platte angreifen, sondern zuerst eine Kante der Platte erfassen, um diese von dem Satinierblech leichter zu lösen.

Claims (1)

  1. X) Vorrichtung em? Serstellmg fern laserstoifplatteii dnrtsh Entwässern eines faserstoff tee is and Vorpressen des Hachens Mt naehfeIgeadea !einpressen des Vorformling®* gekennzeichnet Äsrem einen unterhalb eines feststehendes Press-Stempels angeordneten* ia Ilm einfahrbaren feg@n©t©apel$ der aas e£nea ia einem stationären SiessIsaBtea aage Ordnetea9 als laterlage für des Paserteciiea dienenden SieWodea besteht P unterhalb dessen ein alt Wasser Iiillbarer8 la gefällte Sastaat eine !Srenaang des Faserbrei® verainäerader, ssr nitrierung entieerbcrer, mater Yakaum sa setsender Saas ■rorgesehes ist»
    2) Vorrichtung naeh Ansprach 1, gei:eiiasei©aii<et fisreh i. eisbildung Äes feststehenden Öberstespals als Easteaformi is. die Ier »eelsmäs0ig rostartig verstärkte Siebboden salt des vorestwäeserten faseraatshen satt passed einfahrbar ist, sixr Erzeugung eines natürlichen Saftralmamse
    3) forriehteag nach Ansprach 1 uni 2, dadurch gekennzeichnet9 dass die den Qberstempel bildende Kasten*Grs heizbar ist.
    4) Yorrlclxtong Jaacth Ansprach I und SadarcM ge&ejai^edehnett teas Qfeezbslb des @atigflhig#a oberen forakastens angeordnet® Tersehli©esbare BelüftsmgsSffaaagea Sweskg ISsea das for» fonaliagü durch Beseitigung des aassshiiesslfeh dsreh das Mtrücfcea tee Kuesens geschaffen« Taisms «srg&sehen sind.
    5} Terfalirea OTft SersteXlea eine® Faeeratoiirorfozallnge mater Beautzuag einer Vorrichtung gemäss elaaa der Aasprüehe 1 fels 4-f Saaurcli gefeeimseiehiiet» dass der Siesskaatea beschielet wird mit einea faserstoffbrei von einer Sonsentretion von 1 Ils 2 & einer MahlgrSsse von mindestens IS0 Schopperliegler und eines ©ehalt von 1 bis Ss Im der Iegel etwa 2 jS lasersehlela»
    6) Terfahren naeh Aasprseh 15» HMareh geteiaßseiehnet* dass die
    Bresssaiig des Iaclieae ia äer Urne bei einem Dracfc von 12 sad aear erfolgt«
    7| Terf ahren nach iaspr&eh 5 Bttd Iaimreh gekeniiseiehaet* lass die Torpressmg bia m einem froe&s&gehalt des forforslings tos. mindestens 4-5 ί durchgeführt wird*
    8) Verfahren naeh Anspruch 5 bis 7# tadBroh ge&esaBi&ehaei* dass nach lasfshrea des als Untersteapsl öiisasaäen Siebbodens der Forforaling aus des ©berstempeiforsratxia auf eins OTischengeführte fraasportrorrichtong gelöst Wirde
    9) Einrichtung set,=.Herstellung von Sartfaserplattefi ans- den mittels der forrichtaag^a Jisoh in®pr»eh 1 bis 4 χαΛ gemäss
    dea Yerfaiirea assli tospruch 5 Isle S kerg©et®21t©B. faserstoff— ■f©rfoxmlliiges.g gekennzeichnet d&rea ein StagenstapeXgesteXX fttr die z*B, eitteXe franapert^orrietetaagea aaeb. IaspmeM 8 herangeführtes Iorfoiraliiigei9 dessen Stages denen ©iaer Aaaetei aag@e2?daetea llehr^ltagenpresse entsprechen*
    Stapal- wd IaaeMelamgeeiarialitaag geaSss lsspraeh 9, ge-&esaseiöbaet durch als Aiaflage für die TorfossslIages iks?eii fransport la die ltagea der Presse gestattaa.de BoHeiu
    H) SescMcJomgsei&riehtafig gemäss üasprueh 10» ^alwaaseishnet durch la das. Etageiiebenen beidseits parallel sax PSrderricfe tnng laufende smr Befestigung tob MitaebmerA für tea Sraasport der Torf©ratinge in die entsprechenden Stages der Presse IieneMe Ketten*
    12) &tleerimgseinrich1nffig einer mittels der Besehickungeeinriektuag säen Anspruch H *&esemiekt©ji Itageapresse5 gekenn~ seichast Sarali in dem £tageneQene& "beidseits parallel sur BirferrieMaag laufende sur Befestigung toä Mtnehmern den !!transport der fertigen Hartfaserplatten sae den Itagea der Presse dienende fetten*.
    HB/%tl - B 3311

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