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DEN0008257MA - - Google Patents

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DEN0008257MA
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magnet
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magnetic lock
magnetic
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 23. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß, ζ. B. einen Türverschluß, mit zwei magnetisch sich anziehenden Teilen.
Es sind magnetische Verschlüsse bekannt, bei denen eine schwenkbare Aufhängung des Ankers des Magneten vorgenommen ist, wobei in der Schließstellung der Anker gegen beide Pole des Permanentmagneten anliegt. In der geschlossenen Lage des Türflügels ist die Anziehungskraft zwischen Magnet und Anker ein Maximum. Die Schwenkachse ist deshalb genau in der Mitte zwischen den beiden Magnetpolen angeordnet.
Die bekannten magnetischen Verschlüsse weisen den Nachteil auf, daß die magnetische Kraft faktisch . nur in der geschlossenen Stellung des Türflügels wirksam ist. Es ist aber erwünscht, daß der Türflügel bereits vor seiner vollständigen Schließung durch Magnetkräfte so beeinflußt wird, daß er sich selbsttätig schließt, auch wenn der Türflügel in großem Abstand aus der Schließstellung herausgeschwenkt ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schwenkachse für den Magnetanker wesentlich näher an dem einen Magnetpol als an dem
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anderen Magnetpol angeordnet ist. Nähert sich der Türflügel hierbei seiner Schließstellung, so schwenkt der Anker zum Anliegen gegen den einen Magnetpol, wodurch der gesamte Kraftlinienweg durch die Luft verkürzt wird, so daß sich kurz vor der Schließstellung des Türflügels eine besonders starke Anziehung ergibt, so daß die für den Schließvorgang notwendige Kraft vom Magneten geliefert wird.
ίο In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen
Fig. i, 2, 3, 9 und io eine erste Ausführungsform des Verschlusses gemäß der Erfindung, Fig. 4 bis 6 eine zweite Ausführungsform, Fig. 7 und 8 eine dritte Ausführungsform, Fig. 11 und 12 eine vierte Ausführungsform, Fig. 13 bis 16 eine fünfte Ausführungsform, Fig. 17 und 18 eine sechste Ausführungsform, Fig. 19 bis 21 ein Ausführungsbeispiel eines Halters für den beweglichen Anker,
Fig. 22 und 23 ein zweites Ausführungsbeispiel, Fig. 24 und 25 ein drittes Ausführungsbeispiel dieses Halters und
Fig. 26.bis 28 ein Gehäuse für den Magneten.
Gemäß dem in den Fig. 1 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiel findet der Verschluß an einem Türflügel und einem feststehenden Türrahmen 2 Verwendung, gegen den der Flügel 1 längs der Fläche 25 (Fig. 9 und 12) zur Anlage kommt. Das eine unbewegliche Glied ist ein Dauermagnet 11 mit Polen 9 und 10.. Der Magnet 11 wird an dem Flügel ι durch Schrauben od. dgl. befestigt. Er besteht aus einer Legierung mit hoher magnetischer Kraft. Er ist U-förmig oder in der Form einer kurzen Stange mit vorstehenden Teilen an beiden Enden einer der Längsseiten gestaltet, wobei die 'vorstehenden Teile die Polflächen 9 und 10 bilden, die in einer Ebene liegen. Der Pol 10 liegt vertikal unter dem Pol 9. Das andere Glied besteht bei allen Ausführungsformen aus Weicheisenmaterial und weist einen beweglichen Anker auf. Der bewegliche Anker 12 befindet sich in einem Gehäuse 3 (Fig. 9 bis 12), welches an dem feststehenden Rahmen 2 durch Schrauben 5 (Fig. 9 und 10) befestigt wird, die durch Langlöcher 6 der vorstehenden Teile 4 des Gehäuses 3 hindurchgehen. Das Gehäuse kann auf diese Weise in einem gewünschten Abstand von dem Magneten 11 bei vollständig geschlossenem Türflügel befestigt werden.
Fig. ι bis 3 zeigen die verschiedenen Stellungen des Magneten 11 und der Armatur beim Schließvorgang. Fig. 9 und 10 veranschaulichen den an einer Tür mit Türrahmen befestigten Verschluß. Fig. i, 2, 3 und 9 stellen den Verschluß von ein und derselben Seite gesehen dar. Fig. 10 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 9.
Der bewegliche Anker 12 besteht aus einer läng-. liehen,, rechteckigen Platte mit einer Öffnung 7 an jedem Ende, durch welche eine den Anker tragende Achse 8 hindurchgeht. Die Achse 8 liegt in einer Bohrung des Gehäuses 3 und wird gegen Verschieben durch geeignete Mittel gesichert. Sie ist höher gelagert als der Pol 9, so daß beim Schwenken des beweglichen Ankers gegen den Pol 10 dieser sich auch dem Pol 9 nähert.
Die Öffnung 7 weist einen größeren Durchmesser als die Achse 8 auf, damit der bewegliche Anker sich in Längsrichtung aufwärts gegenüber der Achse bewegen kann und während des Schließvorganges nicht an dem Magneten entlang zu gleiten braucht.
Gemäß Fig. 1 ist der Türflügel so weit geöffnet, daß der Magnet sich in einem solchen Abstand von dem beweglichen Anker befindet, daß dieser durch den Magneten nicht beeinflußt wird. Er hängt in diesem Fall vertikal.
Gemäß Fig. 2 sind Flügel und Magnet zueinander so genähert, daß das untere Ende des beweglichen Ankers durch den Magneten angezogen worden ist. Es berührt eine Magnetfläche, z. B. die abgerundete . untere Kante des Magnetpols 10. Durch diesen Kontakt steigert sich die Anziehung zwischen dem Pol 9 und dem beweglichen Anker. Dadurch zieht der Magnet ihn näher heran, bis der Türflügel vollständig geschlossen ist.
Fig. 3 veranschaulicht die Stellung bei geschlossenem Flügel. Das Gehäuse und der bewegliche Anker haben eine solche Lage, daß bei vollständig geschlossenem Türflügel der Pol 9 nicht gänzlich den Anker berührt, sondern ein' Zwischenraum 19 zwischen dem Pol und dem Anker verbleibt. Der bewegliche Anker 12 wird hierbei an die rechte Seite der Achse 8 (Fig. 9) gepreßt, wobei der Flügel ι gegen den feststehenden Rahmen 2 ständig " angedrückt liegt.
Das Gehäuse 3 ist mit einer Öffnung 23 versehen, durch die eine Stange 22 hindurchgeführt werden kann, wenn das Gehäuse an dem Rahmen 2 zu befestigen ist, so daß ein geeigneter Abstand 19 zwischen den Polflächen 9 und dem beweglichen Anker 12 bei vollständigem Schließen eingestellt werden kann. Die Befestigung des Gehäuses geschieht, in der Weise, daß der bewegliche Anker gegen die Stange22 gepreßt wird, wenn der Magnet gegen den beweglichen Anker drückt. Die Einstellung erfolgt durch Verwendung einer Stange22 mit einem geeigneten Durchmesser. Danach wird die Stange 22 entfernt.
Bei der Ausführung nach den Fig. 4 bis 6 befindet sich die Achse 18 für die schwenkbare Aufhängung des beweglichen Ankers tiefer als der Pol 9, aber höher als der Pol 10, jedoch näher zum Pol 9 als. zum Pol 10 hin. Hierbei entfernt sich das Ende des beweglichen Ankers beim Schwenken gegen den Pol 10 von dem Pol 9.
Bei dem Beispiel der Fig. 7 und 8 ist der bewegliche Anker 14 schiebbar in einem Gehäuse 13. Fig. 7 zeigt die Stellung der Teile bei geöffnetem Flügel und Fig. 8 bei geschlossenem Flügel.
Wenn der Magnet 11 beim Schließvorgang gegen den schiebbaren Anker 14 bewegt wird, berührt der Anker 14 zuerst den Pol 10, da der Anker 14 in dem Gehäuse 13 soweit wie möglich schon in Richtung zum Pol 10 geschoben ist, wobei die Bewegung durch einen Flansch 15 am äußeren Ende des
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Ankers 14 begrenzt wird. Nach Berühren des Ankers 14 an .dem Pol 10 erfolgt · das weitere Schließen dadurch, daß der Pol 9 an das Gehäuse
13 gezogen wird, wobei der schiebbare Anker 14 sich im Gehäuse 13 nach rechts bewegt, bis der Türflügel geschlossen ist. Bei geschlossenem Flügel bleibt ein Spalt 20 zwischen dem Pol 9 und dem Gehäuse 13, wobei der Flügel gegen den feststehenden Rahmen 2 gepreßt wird. Wenn der Flügel wieder geöffnet wird, folgt der schiebbare Anker 14 dem Magneten 11, bis der Flansch 15 eine Weiterbewegung des Ankers 14 verhindert. Der Anker 14 bleibt sodann in der äußersten Lage, bis der Flügel von neuem geschlossen wird. Ein Anschlag 16 verhindert ein zu weites Einwärtsgleiten des Ankers
14 beim vollständigen Schließen.
Gemäß Fig. 11 und 12 hängt der bewegliche Anker 23 an der Achse 8 in der Weise, daß, wie in Fig. 11 dargestellt ist, das untere Ende des beweglichen Ankers in Richtung zum Magneten geschwenkt ist, selbst wenn der bewegliche Anker 23 durch den Magneten 11 noch nicht angezogen ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Öffnung 7 für die Achse 8 sich in einem winkelförmigen Ansatzstück 24 des beweglichen Ankers befindet. Beim ersten Teil des Schließvorgangs, wenn der Magnet sich dem beweglichen Anker nähert, berührt dieser zunächst den unteren Teil des Magneten. Beim weiteren Schließvorgang wird er in die in Fig. 12 dargestellte Lage geschwenkt.
Beim ersten Teil der Schließbewegung kann der bewegliche Anker zusätzlich in Richtung des Magneten schwenken, so daß ein früherer Kontakt erreicht wird. Jedoch ist dies nicht nötig und kann durch einen entsprechenden Anschlag verhindert werden.
Bei der Ausführung nach den Fig. 13 bis 16 ist der Dauermagnet U-förmig und hat verhältnismäßig kurze Schenkel. Der Magnet ist gegenüber dem beweglichen Anker zweckmäßig so gelagert, daß der bewegliche Anker in Schließstellung den magnetischen Kreis zwischen den beiden Polen im wesentlichen schließt. Der Magnet wird vorzugsweise zu dem schwenkbaren Anker so angeordnet, daß eine Linie zwischen den Polen die Schwenkachse des Ankers etwa im rechten Winkel schneidet. Der Anker kann einarmig sein und der Magnet vollständig an einer Seite der Schwenkachse liegen. Der Anker kann auch zweiarmig mit Armen von verschiedener Länge ausgebildet sein. Hierbei wird der Magnet zweckmäßig so angeordnet, daß in der Schließstellung ein Pol mit dem längeren Arm und in weiter Entfernung von der Schwenkachse zusammenarbeitet, während der andere Pol mit dem kürzeren Arm zusammengreift und dadurch näher und vorzugsweise dicht an die Schwenkachse herankommt.
Um die Reibung zwischen dem beweglichen Anker und dem Magneten zu verringern, wenn der bewegliche Anker beim Schließen des Türflügels an dem Magneten gleitet, kann diese am entsprechenden Ende abgerundet sein. Auch das zugehörige Ende des Magneten kann gerundet sein.
Fig. 13 ist eine Seitenansicht des an einem Schranktürflügel od. dgl. befestigten Verschlusses in Schließstellung. Fig. 14 ist eine Draufsicht auf den Verschluß unmittelbar bevor der Türflügel gänzlich geschlossen ist. Fig. 15 ist eine Ansicht des Verschlusses, gesehen von rechts in der Fig. 13. Fig 16 ist eine der Fig. 13 entsprechende Ansicht, wobei jedoch der Türflügel halb offen ist.
Der vertikal angeordnete U-förmige Dauermagnet weist kurze Schenkel auf, deren Enden die Polflächen darstellen und in einer Ebene liegen. Ein blattförmiger beweglicher Anker 29 aus Weicheisen ist um eine Schraube 26 drehbar, welche durch Lageraugen des beweglichen Ankers geführt ist. Diese Lageraugen liegen zu dem einen Ende des beweglichen Ankers näher als zu dem anderen. Die Schraube 26 ist in horizontaler Richtung in der festen Schrankwand 27 eingeschraubt. Der Magnet 25 ist an dem Türflügel 28 in einer solchen Höhe zu der Schraube 26 angebracht, daß die obere Polfläche des Magneten dem oberen, kürzeren Arm des hebelartigen beweglichen Ankers gegenübersteht, während die untere Polfläche gegenüber dem unteren Teil des unteren und längeren Armes des beweglichen Ankers zu liegen kommt.
Wie aus der Fig. 16 ersichtlich ist, hängt der bewegliche Anker bei gänzlich geöffnetem Schloß unter dem Einfluß der Schwerkraft vertikal. Wenn sich beim Schließen des Türflügels der Magnet 25 nähert, wird der bewegliche Anker 29, bevor der Türflügel unter dem Einfluß der magnetischen Anziehung an dem unteren Arm gänzlich geschlossen wird, zur Berührung mit der unteren Polfläche geschwenkt (gestrichelte Darstellung der Fig. 16). Die Entfernung des Weges der magnetischen Kraftlinien durch die Luft von einem Pol zu dem anderen wird dadurch verkürzt, wodurch die Anziehungskraft auf den beweglichen Anker wächst. Infolge der steigenden Anziehung wird der Türflügel 28 in die Schließstellung der Fig. 13 gebracht, wobei der • schwenkbare bewegliche Anker 29 an der unteren Polfläche entlang gleitet. Zur Verminderung der Reibung zwischen dem beweglichen Anker und der Polfläohe kann das untere Ende des beweglichen Ankers abgebogen werden (Fig. 13 und 16), so daß eine runde Kontaktkante vorhanden ist. In gleicher Weise kann die untere Kante des unteren Magnetschenkeis abgerundet werden.
Der bewegliche Anker 29 braucht nicht unbedingt zweiarmig zu sein, sondern kann auch einarmig gestaltet werden, wobei die Schwenkachse sich an einem Ende, vorzugsweise dem oberen Ende, befindet. In diesem Fall wird die Schraube 26 etwas oberhalb des Magneten 25 in der Schrankwand befestigt. Bei einem einarmigen Anker kann der Magnet liegend angeordnet werden, so daß eine Linie zwischen den Polen im wesentlichen parallel zu der Schwenkachse verläuft.
Fig. 17 und 18 veranschaulichen eine weitere Ausführung. Fig. 17 ist eine Seitenansicht und Fig. 18 eine Draufsicht auf einen Verschluß ähnlich demjenigen der Fig. 13 bis 16, welches jedoch an einem Schrank mit zwei Türflügeln angebracht ist.
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Der Verschluß der Fig. 17 und 18 unterscheidet sich von dem nach der Fig. 13 und 16 lediglich dadurch, daß der bewegliche Anker 29 an einer U-förmigen, an einer festen Leiste 31 des Schrankes befestigten Krampe schwenkbar ist.
Bei der Ausführung der Fig. 19 bis 21 verläuft die Achse des beweglichen Ankers rechtwinklig zu den Längsseiten. Fig. 19 ist eine Seitenansicht des Halters und des Magneten. Fig. 20 zeigt den HaI-ter vom Magnet aus gesehen, der in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Fig. 21 ist eine Draufsicht entsprechend Fig. 19.
In den Fig. 19 bis 21 ist der Halter mit 32 und der in dem Halter schwenkbare bewegliche Anker mit 12 bezeichnet. Der Magnet 11 befindet sich in einem solchen Abstand von dem beweglichen Anker 12, daß er diesen nicht anzieht. Die Magnetpole sind mit 9 und 10 bezeichnet. Der bewegliche Anker 12 ist mit einer Öffnung 7 versehen, durch die eine Achse 8 führt. Der Halter 32 besteht aus einem länglichen, rechtwinkligen Gehäuse mit im wesentlichen quadratischen Querschnitt und einer offenen Längsseite, in der der bewegliche Anker untergebracht ist. Die kürzeren Seiten des Halters sind mit 43 und 44, die Längsseitenteile mit 33 und 34 und der Boden mit 35 bezeichnet. Die Achse 8 verläuft rechtwinklig zu den Längsseiten 33 und 34 und ist in Bohrungen dieser Seiten gelagert. Nasen 36 können innen und um diese Bohrungen vorgesehen werden, um den beweglichen Anker in dem gewünschten Abstand von den Innenseiten der' Längsseitenteile zu halten. Solche Nasen können durch Stanzen an den Bohrungen erhalten werden. Die Längsseiten 33, 34 weisen längliche Ausnehmungen 37 und 38, 39 und 40, 41 und 42 für durch das Gehäuse hindurchgeführte Schrauben auf. Die kürzeren Seiten 43, 44 des Halters 32 sind mit Befestigungsschrauben versehen, die sich durch den Halter erstrecken. Der Boden 35 des Halters weist Öffnungen 48, 49, 50 ebenfalls zum Befestigen des Halters durch Schrauben auf, die in diesem Falle durch den Boden 35 gehen. Die Öffnungen in den Seiten des Halters erlauben seine Befestigung mittels Schrauben, ohne daß die erforderliche Schwenkbarkeit des beweglichen Ankers durch die Schrauben gestört wird. Im allgemeinen ist kein Raum für das Schwenken des beweglichen Ankers in das Innere des Gehäuses notwendig, jedoch muß Platz gelassen werden für die Verlängerung 52 des beweglichen Ankers, welcher nach innen schlägt, wenn der bewegliche Anker 12 nach außen schwenkt.
Bei der Ausführung der Fig. 22 und 23 ist die Achse in dem Halter geneigt angeordnet. Fig. 22 ist eine Seitenansicht des Halters und des Magneten. Fig. 23 ist eine entsprechende Draufsicht.
Der Halter 32 ist fest an den Türrahmen 53 und der Magnet 11 ist an dem Türflügel 54 angebracht. Die Achse 55 ist in dem Halter 32 in der Weise gelagert, daß der obere Teil der Achse in Richtung von dem Magneten abgeneigt ist. Beim Öffnen des Türflügels wird der schwenkbare Anker 12 von dem Halter nach außen zusammen mit dem Magneten geschwenkt, und wenn der bewegliche Anker den Magneten losläßt, kehrt dieser auf Grund der Schwerkraft zurück. Um zu verhindern, daß der bewegliche Anker weiter als in die Lage bei vollständiger Schließstellung zurückfällt, wenn diese nahezu parallel mit dem Magneten ist, ist das Gehäuse mit einem Anschlag 56 versehen, der durch Stanzen und Aufbiegen einer Zunge aus der unteren Längsseite 33 gebildet werden kann. Die weiteren Einzelheiten sind die gleichen wie in den Fig. 19 bis 21.
Bei dem Beispiel der Fig. 24 und 25 weist der Halter geneigte Seitenteile auf. Die Fig. 24 und 25 entsprechen den Fig. 22 und 23.
Die Längsseiten 57 und 58 bilden denselben Winkel mit dem Bödenstück. Die Achse 59 verläuft parallel zu dem Boden. Der Halter befindet sich an dem Türrahmen 53, der horizontal liegt. Folglich ist die Achse zur Horizontalebene geneigt, und sie schwenkt durch die Schwerkraft wieder zurück, nachdem sie nach außen gedreht worden ist. Anschlag 56 verhindert ein zu weites Einwärtsschlagen des beweglichen Ankers.
Die anderen Bezugszeichen entsprechen denjenigen der Fig. 19 bis 21.
Der Halter mit dem beweglichen Anker kann an beliebiger Stelle des Türrahmens angebracht werden. Dieselbe vorteilhafte Möglichkeit ist jedoch nicht für den Magneten gegeben. Er kann leicht an entsprechenden Stellen des Türflügels angebracht werden, wenn der bewegliche Anker an dem Türrahmen befestigt ist, z. B. mit Hilfe der Öffnungen 48, 49, 50 gemäß den Fig. 19 bis 21.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der Magnet in einem Gehäuse solchergestalt untergebracht werden, daß er an dem Türrahmen befestigt werden kann. Zugleich' kann das Gehäuse auch an dem Türflügel selbst in einfacher Weise angebracht werden.
Fig. 26 und 27 sowie 28 zeigen eine Ausführungsform eines Gehäuses zur Lagerung des Magneten in diesem. Fig. 26 zeigt das Gehäuse, von der Längsseite gesehen. Fig. 27 ist eine Draufsicht. Fig. 28 zeigt das Gehäuse von der kurzen Seite aus gesehen.
Das Gehäuse 60 hat im wesentlichen quadratischen Querschnitt und ist nach oben offen. Der Magnet 11 ist in der Mitte des Gehäuses 60 auf dem Boden 61 gelagert, und die Pole 9, 10 ragen etwas über den oberen Rand 62 des Gehäuses 60. Die innere Breite des Gehäuses entspricht der Breite des Magneten. Der Magnet wird gegen den Boden 61 mittels von den Längsseiten 63, 64 einwärts gebogener Lappen 65, 66 gedruckt, die auf der zwischen den Magnetpolen befindlichen tiefer liegenden Fläche 67 aufliegen. Die Lappen 65, 66 weisen dieselbe Breite wie der Abstand zwischen den Polen auf, um ein Gleiten des Magneten in Längsrichtung zu verhindern. Auf diese Weise ist der Magnet in dem Gehäuse festgelegt. Der Magnet nimmt nur einen Teil der Länge des Gehäuses ein. Die überstehenden Enden des Gehäuses dienen zu seiner Befestigung entweder an dem Türflügel oder
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dem Türrahmen. Hierzu weisen die Längsseiten 63, Öffnungen 68, 69 und 70, 71 für durch das Gehäuse hindurchgehende Schrauben auf, wobei je nach Lage des Gehäuses die einen oder die anderen Öffnungen für die Schrauben benutzt werden. Für den gleichen Zweck ist der Boden 61 mit Längsöffnungen 72, 73 zur Befestigung des Gehäusebodens an dem Türflügel bzw. dem Türrahmen versehen.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1. Magnetischer Verschluß für Türflügel od. dgl., insbesondere für Schranktüren, bestehend aus einem U-förmigen Dauermagneten und einem vorzugsweise blattförmigen Anker, welcher schwenkbar montiert ist auf einer Achse, die hauptsächlich senkrecht zur Schließrichtung des Türflügels und zu einer Symmetrieebene durch die Schenkel des Dauermagneten liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Ankers wesentlich näher an dem einen Magnetpol als an dem anderen liegt, so daß der Anker beim Schließen des Türflügels od.dgl.
    zum Anliegen an den einen Pol des Magneten schwenkt, ehe die Tür ganz geschlossen ist, um den Kraftlinienweg durch die Luft zu reduzieren und damit die magnetische Anziehungskraft in der Schließrichtung der Tür zu erhöhen.
    2. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker einarmig ist und mit der Schwenkachse neben dem einen Ende des Ankers angeordnet ist.
    3. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker zweiarmig ist, wobei die Schwenkachse bedeutend näher an dem einen Ende des Ankers als an dem anderen liegt.
    5. Magnetischer Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker an dem Ende, das zum Anliegen an den Magneten schwenkt, z. B. durch Umbiegen, abgerundet ist.
    6. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker mit einer Achse starr verbunden ist, die in geräumigen Lagerlöchern in einem Türflügel od. dgl. befestigten Teil schwenkbar ist.
    7. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die geräumigen Lagerlöcher in einander gegenüberliegenden Wänden , eines rahmenähnlichen Teiles angeordnet sind.
    8. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Rahmenteil aufgenommenen Löcher für Befestigungsschrauben in der Richtung der Schließbewegung länglich ausgeführt sind, um die Festziehung des Rahmenteils in der richtigen Stellung am Türflügel od. dgl. zu erleichtern.
    9. Magnetischer Verschluß gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet in einem mit Löchern für Befestigungsschrauben versehenen kastenförmigen Halter, vorzugsweise aus unmagnetischem Material, befestigt ist.
    10. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet in einem kastenförmigen Halter mittels von gegenüberliegenden Wänden umgebogenen Lappen festgeklemmt ist, welche um den Magneten zwischen dessen Schenkel greifen.
    11.. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sehenkel des Magneten ein Stück aus dem kastenförmigen Halter herausragen.
    12. Magnetischer Verschluß gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Anker in den gegenüberliegenden Wänden eines kastenförmigen Halters, der vorzugsweise aus magnetischem Material besteht, gelagert ist.
    13. Magnetischer Verschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker so angeordnet ist, daß er bei offenem Türflügel seine Lage ganz innerhalb der Kantenflächen des Halters einnimmt.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

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