DEL0014864MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. März 1953 Bekanntgemacht am 3. November 1955
Im Werkzeugmaschinenbau sind elektrische Schalter bekannt mit z. B. einem beweglichen Kontakt,
der von einem Betätigungsorgan in Abhängigkeit von einer Maschinenstellung bewegt wird. Das
Betätigungsorgan ist dabei mit der zu überwachenden Maschine oder einem ihrer Teile verbunden.
Die Anlage ist so ausgebildet, daß zum Stillsetzen der Maschine das Betätigungsorgan den beweglichen
Kontakt betätigt, der einen Stromkreis schließt oder öffnet, wobei ein die Maschine abschaltendes
Schütz anzieht oder abfällt. Es ist auch bekannt, den beweglichen Kontakt so anzuordnen,
daß er auf einfache Art so umgebaut werden kann, daß der Schalter in derselben Stellung wahlweise
als Ausschalter oder als Einschalter verwendet werden kann.
Es sind weiterhin elektrische Schalter bekannt mit mindestens einem zweiarmigen Hebel, an
dessen einem Ende Schaltkontakte und an dessen anderem Ende Rollen befestigt sind, die von einem
sich bewegenden Teil der Arbeitsmaschine unter Zwischenschaltung eines mit Nocken od. dgl. versehenen
Zwischengliedes gesteuert werden. Eine vorteilhafte Weiterbildung dieses Schalters besteht
509 578/97
L 14864 VUIb 121 c
eifinduugsgemäß darin, daß der Schalter allein durch Versetzen oder Verstellen der Nocken od. dgl.
auf dem Zwischenglied gegenüber den Rollen wahlweise als Kin- oder Ausschalter dienen kann.
Zu diesem Zweck können auf dem Zwischenglied mehrere Bohrungen vorgesehen sein, in die gegebenenfalls als Schrauben ausgebildete Nocken wahlweise eingesetzt werden. Das Zwischenglied kann aus einem Nockenträger und einem Rollenträger bestehen, die gegen eine Feder abgestützt und um i8o° verdrehbar angeordnet sind.
Zu diesem Zweck können auf dem Zwischenglied mehrere Bohrungen vorgesehen sein, in die gegebenenfalls als Schrauben ausgebildete Nocken wahlweise eingesetzt werden. Das Zwischenglied kann aus einem Nockenträger und einem Rollenträger bestehen, die gegen eine Feder abgestützt und um i8o° verdrehbar angeordnet sind.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι der Zeichnung stellt den vollständigen Schalter dar,
Fig. ι der Zeichnung stellt den vollständigen Schalter dar,
Fig. 2 das Zwischenglied und
Fig. 3 die Seitenansicht auf den Schalter.
Für gleiche Teile in den Figuren ist das gleiche Bezugszeichen gewählt. Der beispielsweise gc-
Fig. 3 die Seitenansicht auf den Schalter.
Für gleiche Teile in den Figuren ist das gleiche Bezugszeichen gewählt. Der beispielsweise gc-
ao wählte Schalter besteht im wesentlichen aus den festen Kontakten 1 und 2 und den Schaltkontakten 3
und 4, die an dem linde eines Armes der zweiseitigen
Hebel (Winkelhebel) 5 und 6 befestigt sind. Die anderen Arme der Winkclhebel 5 und 6 führen
a.s die Hollen 7 und 8.
Der Schalter wird durch das mit dem zu überwachenden Anlageiiteil in Verbindung stehende
Zwischenglied 9, (J11 betätigt, das sich zur Auslösung
des Schaltvorgaiiges in der durch den Pfeil 10 angegebenen
Richtung bewegt. Erfindungsgemäß ist das Zwischenglied 9,9,, so ausgebildet, daß der
Schaller ohne nennenswerte Umbauarbeiten in der vorgesehenen Stellung als Ein- oder Ausschalter
dienen kann. Zu diesem Zweck sind in die Bahnen 1 1 und 12 der Rollen 7 und 8 je zwei mit Gewinde
versehene Bohrungen 13 und 14 bzw. 15 und 16 angebracht,
in die je nach Wahl der Schaltaufgabe wechselweise die Schrauben 17 bzw. 18 eingesetzt
werden können. Der Rollenträgerg erhält die Form eines Vierkants, wodurch eine Verdrehung in Umfangsrichtung
vermieden wird.
In der gezeichneten Stellung befinden sich die Schrauben 17 und 18 in den Bohrungen 14 und 16
des Nockenträgers 9„. Die Fig. 1 und 2 zeigen den
Schalter in der Stellung, in der das Zwischenglied 9, 9„ nicht betätigt ist. Die Schaltkontakte 3
und 4 liegen an den festen Kontakten 1 und 2 an. Wird der Rollenträger 9 z. B. durch Druck auf die
Rolle ig nach links gedrückt, so schieben sich die in die Bahn der Rollen 7 und 8 hineinragenden
Schrauben 17 und 18 auf dem Nockenträger ga
unter die Rollen 7 und 8. Dadurch heben sich die Rollen 7 und S hoch und veranlassen die Winkelhebel
5 und 6 zu einer Nickbewegung um den Drehpunkl 20, wobei sich die beweglichen Kontakte 3
und .| von den festen Kontakton 1 und 2 abheben und die Stromkreise unterbrochen werden. Dabei
können z. B. nicht gezeichnete Relais oder Schütze abgeschaltet werden.
Sobald der Druck auf die Rolle 19 beendet ist, drückt die Schraubenfeder 21 den Rollenträger 9
wieder nach rechts. Außerdem gehen die Schaltkontakte 3 und 4 durch Wirkung der Feder 22
wieder in die Ausgangsstellung zurück. Der Schalter ist für den nächsten Arbeitsgang vorbereitet.
Setzt man jedoch die Schrauben 17 und 18 in die
erfindungsgemäß zusätzlich in den Bahnen der Rollen 7 und 8 vorgesehenen Bohrungen 13 und 15,
so stehen die Köpfe der Schrauben 17 und 18 bei Ruhestellung des Rollenträgers 9 unter den Rollen 7
und 8, und die Stromkreise über die Kontakte 1, 3 bzw. 2, 4 sind in Ruhestellung unterbrochen. Wird
nunmehr der Rollenträger 9 betätigt, so gehen die Rollen 7 und 8 durch Wirkung der Feder 22 nach
unten, wodurch die Winkelhebel 5 und 6 eine Nickbewegung nach unten ausführen und die Stromkreise
geschlossen werden.
Bewegt sich nach Beendigung des Schaltvorganges der Rollenträger 9 wieder nach rechts, so
schieben sich die Köpfe der Schrauben 17 und 18 wieder unter die Rollen 7 und 8, wodurch die
Stromkreise wieder geöffnet werden.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Schalter kann in vorteilhafter Weise als Endschalter bei Werkzeugmaschinen
Verwendung finden. Die Anlage wird in diesem Fall so aufgebaut, daß die Rolle 19 auf
einem Schaltlineal an der zu überwachenden Maschine entlang läuft. Der Druck auf die Rolle 19
zur Betätigung des Rollenträgers 9 wird dann von einem Nocken des Schaltlineals ausgeübt.
Der Schalter ist so ausgebildet, daß er wahlweise von links oder rechts her betätigt werden kann.
Soll die Betätigung von links her erfolgen, so wird der Rollenträger 9 von links her in den Schalter
eingesetzt und nimmt die Stellung ein, die durch die gestrichelt gezeichnete Rolle 23 gekennzeichnet wird.
Dadurch, daß der Rollenträger 9 als quadratischer Vierkant ausgebildet ist, ist es möglich, den
Rollenträger 9 mit der Rolle 19 um 9001 gedreht in
den Schalter einzusetzen, um eine Betätigung in Richtung senkrecht zur Zeichenebene zu ermöglichen.
Man kann dem Rollenträger 9 auch einen anderen Querschnitt geben, sofern er eine Verdrehung um
90 ° gestattet. Es kann z. B. eine kreisförmige Ouerschnittsform mit zwei oder vier Ansätzen
gewählt werden. Der den Rollenträger 9 aufnehmende Nockenträger gu wird dann entsprechend
ausgebildet.
Es ist auch möglich, die Schrauben 17 und 18
so zu versetzen, daß bei einem Schaltvorgang das eine Kontaktpaar 3, 1 öffnet und das andere Kontaktpaar
2,4 schließt. Man kann dafür die Bohrungen 13 und 15 so anbringen, daß beim Schalten
der eine Kontakt erst öffnet, nachdem der andere geschlossen hat bzw. umgekehrt oder auch so, daß
der eine Kontakt schon öffnet, während der andere noch offen ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Elektrischer Schalter, insbesondere Endschalter, mit einem oder mehreren zweiarmigen Hebeln, an deren einem Ende Schaltkontaktc und an deren anderem Ende Rollen befestigt sind, die von einem sich bewegenden Teil der578/97L 14864 VIIIb/21 cArbeitsmaschine unter Zwischenschaltung eines mit Nocken od. dgl. versehenen Zwischengliedes gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter allein durch Versetzen oder Verstellen der Nocken (17, 18) od. dgl. auf dem Zwischenglied (9, ga) gegenüber den Rollen (7,8) wahlweise als Ein- oder Ausschalter dienen kann.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zwischenglied (9, ga) mehrere Bohrungen (13 bis 16) vorgesehen sind, in die die gegebenenfalls als Schrauben (17, 18) ausgebildeten Nocken wahlweise eingesetzt werden.
- 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied aus einem Nockenträger (ga) und einem Rollenträger (9) besteht, die gegen eine Feder (21) abgestützt und um i8o'°l verdrehbar angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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