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DEJ0000041MA - Leuchtrohrleuchte mit mehreren parallelen Leuchtröhren - Google Patents

Leuchtrohrleuchte mit mehreren parallelen Leuchtröhren

Info

Publication number
DEJ0000041MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
tubes
tube
light tube
housings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Jaeger AG, Basel
Publication date

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Description

Die mit langgestreckten Leuchtröhren (insbesondere des Kaltkathodentyps) bestückten Leuchten enthalten im Allgemeinen mindestens zwei parallel zueinander angeordnete Röhren und besitzen eine solche Länge, dass man sie an mindestens zwei Punkten aufhängen sollte, um z.B. auch Drehbewegungen auszuschließen. Das zugehörige Anschlussgerät, welches die Transformatoren, Drosseln, Kondensatoren etc. enthält, wurde meist in der Mitte zwischen den Lampensockeln angeordnet und trug dann an seinen Enden je ein oder zwei Laschen für die Aufhängung. Hierbei bleibt jedoch der Abstand zwischen den Aufhängungspunkten unerwünscht klein und lässt sich - im Einblick auf das Gewicht des Anschlussgerätes - nur durch Anwendung sehr kräftiger, am Gehäuse des Anschlussgerätes befestigter Arme vergrößern.
Die Erfindung betrifft einen besseren Weg zur Auseinanderlegung der Aufhängungspunkte und besteht darin, dass die einzelnen Teile des Anschlussgerätes gewichtsmäßig möglichst gleichmäßig auf zwei symmetrische, durch Stäbe starr miteinander verbundene Gehäuse verteilt werden, an denen die Mittel zur Aufhängung der Leuchten angebracht sind und welche unmittelbar die Röhrensockel tragen, zwischen denen die Leuchtröhren elastisch eingespannt sind. Auf diese Weise werden sowohl die Hauptgewichte, als auch die Aufhängungspunkte an die beiden Enden der Leuchte verlegt, sodass diese sehr stabil hängt. Die Verbindungsstäbe, welche nur den Abstand und die Lage der Gehäuse zu halten haben, werden praktisch nur auf Schub- und Verwindungskräfte beansprucht. Sie werfen praktisch keine Schatten, zumal sie sehr dünn und leicht gehalten werden können. Man kann sie weiterhin gleichzeitig mit Vorteil als Schutzrohr für die Verbindungsleitungen zwischen den beiden Gehäusen verwenden. Dies gilt vor allem dann, wenn die Befestigungslaschen unmittelbar über den Schwerpunkten der beiden Gehäuse angebracht werden. Gibt man den Verbindungsstäben die Gestalt von Profilrohren mit drei-, vier- oder am besten sechseckigem Querschnitt, so gewinnt man an diesen Profilrohren gleichzeitig noch besonders zweckmäßig gelegene Anschlagflächen für die Befestigung von einfachen und billigen Reflektoren bzw. Glocken. Befestigt man die Verbindungsstäbe an den Außenkanten der Gehäuse, welche auf den Leuchtröhren zugewendeten Seiten liegen, so brauchen Reflektor und Glocke die Gehäuse nicht mit einzuschließen, sodass die Anschlussgeräte einer verbesserten Kühlung unterliegen.
Da man aus einem Transformator meist zwei Leuchtröhren speisen kann, von denen beispielsweise die eine über eine Drossel, die andere über einen Kondensator an die Sekundärwicklung des Transformators gelegt ist, kann man bei einer erfindungsgemäßen Leuchte mit zwei parallel angeordneten Leuchtröhren z.B. den Transformator in einem Gehäuse, sowie Drossel und Kondensator im anderen Gehäuse unterbringen. Denn Drossel und Kondensator haben in diesem Falle zusammen etwa das gleiche Gewicht, wie der Transformator. Zu einem vollständigen Gewichtsausgleich gelangt man aber offenbar, wenn man vier Leuchtröhren in einer Leuchte vereinigt und hierbei in jedem der beiden Gehäuse den Transformator, die Drossel und den Kondensator für ein Röhrenpaar unterbringt.
Die Erfindung sei im Folgenden am Rand der Zeichnungen ergänzend erläutert. Von diesen zeigt:
Fig. 1 den Seitriss einer erfindungsgemäßen Leuchte in Drahtseilaufhängung,
Fig. 2 die Draufsicht einer solchen Leuchte mit zwei Leuchtröhren,
Fig. 3 die Draufsicht einer solchen Leuchte mit vier Leuchtröhren,
Fig. 4 die Befestigung von Reflektor und Glocke an den als Profilrohr ausgebildeten Verbindungsstäben, - und
Fig. 5 die Lage der Gehäuse zu Reflektor und Glocke.
Gemäß Fig. 1 tragen die beiden Gehäuse 1 und 2, welche die einzelnen Schaltungselemente für den Anschluss der Leuchtröhren L umschließen, oben für die Aufhängung an den Schnüren 3, 4 zwei Laschen 5, 6, welche möglichst genau über ihren Schwerpunkten P liegen. Auf der Unterseite tragen die Gehäuse 1 und 2 die Sockel 3, welche in an sich bekannter Weise mit elastischen, in der Längsrichtung der Leuchtröhren L federnden Kontakten ausgerüstet sind und diese Röhren daher elastisch zwischen sich eingespannt halten.
Wie man besonders aus Fig. 3 erkennt, sind die beiden Gehäuse 1 und 2 durch zwei Stäbe 7 und 8 starr miteinander verbunden. Diese werden am besten in der dargestellten Weise an den den Längskanten der Leuchtröhren zugewendeten Gehäuseseiten mit den Gehäusen 1, 2 verbunden (angeschraubt oder angeschweißt). Die in den Gehäusen enthaltenen Schaltungselemente sind in Fig. 2 gestrichelt angedeutet. Das Gehäuse 1 enthält den Transformator 9, das Gehäuse 2, die Drossel 10 und den Kondensator 11. Die Verbindungsleitungen zwischen diesen Schaltungselementen sind durch die Hohlstäbe (Rohre) 7 und/oder 8 hindurchgeführt.
Damit die Leuchte nicht wesentlich länger als die Leuchtröhre wird, empfiehlt es sich, die Sockel 8 gemäß Fig. 3 an die Endkanten der Gehäuse 1a und 2a zu setzen. Durch Benutzung von zwei Leuchtrohr-Paaren wird überdies bei Konstruktionen nach Art von Fig. 3 die Möglichkeit gewonnen, beide Gehäuse (1a, 2a) gewichtsmäßig genau gleich zu belasten, indem man in jedem der beiden Gehäuse die gesamten Schaltelemente für den Anschluss eines dieser beiden Leuchtrohrpaare vorsieht. Die Enden der bis an die äußerste Kante der Gebäude geführten Verbindungsrohre 7a, 8a sind durch aufgeschraubte Kappen oder Knöpfe 12 verschlossen. Ordnet man mehrere Leuchten hintereinander in einer Reihe an, so kann man diese Verschlüsse abschrauben und die durchgehende Netzleitung in den aneinander anschließenden Rohren verlegen.
Die Verbindungsstäbe 7, 8 bzw. 7a, 8a werden am besten als Profilrohre ausgebildet. Auf diese Weise erhält man über die ganze Länge der Leuchte hinweg durchgehende Anschlagflächen für die Befestigung von Reflektor und Glocke. Die hiermit verbundenen Vorteile erkennt man deutlich aus Fig. 4 und Fig. 5, von denen Fig. 4 einen vergrößerten Querschnitt nach IV (vgl. Fig. 3) mit Reflektor und Glocke zeigt. An das sechseckige Rohr 7a ist der ganzen Länge nach eine Schiene 13 angeschraubt, welche einerseits den Reflektorschirm 14 auf der oberen Anschlagfläche des Profiles 7a fixiert und andererseits mit der unten seitlich liegenden Anschlagfläche dieses Profiles einen Spalt bildet, in den die aus Kunststoff-Folie, aus lichtdurchlässigen Karton o.dgl. bestehende, schalenartige Glocke 15 eingeschoben ist. Die Einspannung beider Elemente (14, 15) erfolgt dadurch, dass man die Schrauben 16 um einige Umdrehungen löst, sodass die in der Querschnitt-Richtung des Pfeiles A federnde Schiene 13 sich mit ihren beiden Kanten unter elastischen Druck auf diese beiden Elemente legt und sie hierdurch gegen die betreffenden Anschlagflächen des Profilrohres 7a drückt.
Aus die aus Fig. 1 bis Fig. 3 erkennbare Befestigung der Verbindungsstäbe an den auf der Leuchtrohrseite liegenden Seitenkanten der Gehäuse wird es offenbar möglich, Reflektor (14) und Glocke (15) gemäß Fig. 5 so anzubringen, dass die Gehäuse (1a) außerhalb des von ihnen umschlossenen Raumes liegen und daher mit Lüftungsöffnungen 17 und 18 ausgerüstet werden können, welche unmittelbar mit der Außenatmosphäre in Verbindung stehen. Hierdurch wird die notwendige Kühlung der von den Gehäusen umschlossenen Teile des Anschlussgerätes (Transformator, Drossel, Kondensator) wesentlich erleichtert.
Die Gehäuse 1 brauchen natürlich nicht unbedingt gemäß Fig. 1 an Seilen aufgehängt zu sein, sondern können auch unmittelbar an Decke oder Wand befestigt werden. Hierfür sind gemäß Fig. 5 in der durch den Schwerpunkt P gehenden vertikalen Schnittebene an der Seite des Gehäuses Winkelbleche 19 vorgesehen.

Claims (11)

1. Leuchtrohr-Leuchte mit mehreren, parallel zueinander angeordneten Leuchtrohren, gekennzeichnet durch zwei symmetrische, durch Stäbe (7, 8) starr miteinander verbundene Gehäuse (1, 2), an denen die Befestigungsmittel (5, 6) zur Aufhängung der leuchte angeordnet sind und welche die gewichtsmäßig auf diese beiden Gehäuse möglichst verteilten Elemente (9, 10, 11) des Anschlussgerätes umschließen, sowie die Röhrensockel (S) tragen, zwischen denen die Leuchtröhren (L) elastisch eingespannt sind.
2. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrensockel (S) an den Endkanten der Gehäuse (1a, 2a) angeordnet sind, sodass die Länge der Leuchte die Länge der Leuchtröhre (L) nicht wesentlich übersteigt.
3. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5, 6) unmittelbar über den Schwerpunkten (P) der beiden Gehäuse (1, 2) angeordnet sind.
4. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse (1a, 2a) je vier Sockel (S) tragen und jedes Gehäuse die Schaltungselemente für eines der beiden, den zwei Röhrenpaaren zugeordneten Anschlussgeräte umschließen.
5. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstäbe (7, 8) als Hohlstäbe (Rohre) ausgeführt sind und die Verbindungsleitungen zwischen den Gehäusen umschließen.
6. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstäbe (7, 8) an den Längskanten der den Leuchtrohren (L) zugewendeten Gehäuseseiten befestigt sind.
7. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Verbindungsstäbe (7a, 8a) bis an die Enden der Leuchten geführt und ihre Öffnungen mit lösbaren Verschlüssen (12) ausgerüstet sind.
8. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1 und 5, gekennzeichnet durch die Verwendung von Profilrohren als Verbindungsstäbe (7a, 8a).
9. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1 und 8, gekennzeichnet durch die Verwendung von sechskantigen Profilrohren als Verbindungsstäbe (7a, 8a).
10. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1 und 9, gekennzeichnet durch eine mit dem Profilrohr (7a) verschraubte Schiene (13), welche mit den Anschlagflächen des Profilrohres die Fixierungsspalte für Reflektor (14) und Glocke (15) bildet.
11. Leuchtrohr-Leuchte nach Anspruch 1 mit Reflektor und Glocke, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse (1, 2) außerhalb des von Reflektor (14) und Glocke (15) umschlossenen Raumes Liegen (Fig. 5).

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