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DEH0020101MA - - Google Patents

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Publication number
DEH0020101MA
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DE
Germany
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press
cable
die
transducer
pressing
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. April 1954 Bekanntgemacht am 15. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 7b GRUPPE 1180 INTERNAT. KLASSE B 21 c
H20101Ib/7b
Ernst Müller, Duisburg
ist als Erfinder genannt worden
Kabelummantelungspresse
Kabelummantelungspressen sind verhältnismäßig kostspielige Maschinen, die nicht immer voll ausgenutzt werden können. Das gilt insbesondere für Aluminiumkabelpressen,
Gemäß der vorliegenden Aufgabe soll die Kabelummantelungspresse, insbesondere eine Aluminiumkabelummantelungspresse, auch zum Pressen von Drähten aus Kupfer oder anderen Metallen, die sich nicht kontinuierlich verarbeiten lassen, verwendbar gemacht werden.
Das Verpressen von Kupferdrähten in ähnlicher Weise wie das Pressen der Kabelmäntel, also mit Hilfe eines Pressenkopfes, läßt sich nicht durchführen, weil die Kupferblöcke beim Pressen nicht in dem Maße miteinander verschweißen, wie das beispielsweise bei Aluminiumblöcken der Fall ist. Es würde also nach jedesmaligem Auspressen eines Kupferblockes ein Rest im Pressenkopf verbleiben, der nur schwierig zu entfernen wäre.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine. Kabelummantelungspresse mit sogenanntem Winkelpressenkopf, d. h. bei dem das Kabel im rechten Winkel zur Pressenachse durchgeführt wird, herangezogen, und zwar in Verbindung mit einem abhebbaren Blockaufnehmer. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Matrizenträger mit einer
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H20101Ib/7b
den Aufnehmer unmittelbar abschließenden Matrize zum Geradeauspressen von Draht an Stelle des Pressenkopfes eingebaut wird.
Es ist eine Geradauspresse zum Ummanteln von Kabeln bekannt, bei der das Kabel nach dem Ummanteln seitlich aus dem Matrizenhalter unter Umlenkung herausgeführt wird. Bei dieser Sonderbauart einer Kabelummantelungspresse besteht keine Möglichkeit, einen Preßrest auszustoßen, da
ίο der Aufnehmer fest am Matrizenhalter angeordnet ist.
Es ist ferner bekannt, sogenannte Winkelpressenköpfe durch Pressenköpfe zu ersetzen, mit denen geradeaus gepreßt werden kann. Es handelt sich hierbei aber um den Umbau vorhandener Kabelummantelungspressen, um die einseitigen Preßverhältnisse in einem Winkölpressenkopf zu vermeiden. Da nach dem bekanntgewordenen Vorschlag nach wie vor Kabel ummantelt werden sollen, wird die Aufgabe, auf einer Kabelummantelungspresse Drähte zu pressen, nicht berührt.
Soweit bei einer Kabelummantelungspresse ein abhebbarer Aufnehmer in Verbindung mit einem Winkelpressenkopf bekanntgeworden ist, dient die Abhebbarkeit des Aufnehmers dazu, ein bekanntes Pressen mit Schale bei einer Kabelummantelungspresse durchzuführen. Die Abhebbarkeit des Aufnehmers steht in keinem Zusammenhang mit der Möglichkeit eines Geradeauspressens.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß das Merkmal eines abhebbaren Blockaufnehmers, das normalerweise bei einer Kabelummantelungspresse nicht vorhanden ist, entscheidend zu der Möglichkeit beitragen kann, durch Auswechseln der Preßeinrichtung auf einer vorhandenen Kabelummantelungspresse mit Winkelpressenkopf Drähte aus Kupfer oder anderen Metallen, die sich nicht kontinuierlich verarbeiten lassen, herzustellen.
Das Herstellen der Kabelmäntel erfolgt auf einer gemäß der Erfindung umwandelbaren Presse in der bisher üblichen Weise mit Hilfe eines Preßstempels, der den im Aufnehmer befindlichen Block nach unten in den Pressenkopf und aus diesem um das Kabel herum auspreßt. Soll dagegen auf derselben Presse Draht hergestellt werden, so wird der Pressenkopf ausgefahren oder in sonst geeigneter Weise entfernt, und an seine .Stelle tritt ein Matrizenträger, dessen Matrize in den Aufnehmer hineinragt. Zweckmäßig wird beim Übergang vom Kabelpressen zum Drahtpressen auch der Auf-, nehmer ausgetauscht.
Zum Drahtpressen eignet sich am besten ein Matrizenträger, der den entstehenden Draht im Bogen seitlich aus der Maschine herausführt, wie es an sich bekannt ist. Damit wird erreicht, daß auch bei senkrechter Bauart der Presse der nach unten austretende Draht nicht in das Kellergeschoß gelangt, vielmehr über Flur aus der Maschine herausgeführt und aufgespult werden kann.
Die Beseitigung des Preßrestes beim Pressen von Kupferdraht unter Benutzung der Abhebvorrichtung für den Aufnehmer kann in zweierlei Weise durchgeführt werden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Traverse, welche den Aufnehmer trägt, nur zu lüften, bis die in ihn hineinragende Matrize freikommt, wozu eine kurzhubige Abhebe- und Andruckvorrichtung genügt.
Nach einem Weiterbildungsmerkmal der Erfindung ist in diesem Falle in an sich bekannter Weise der Mätrizenträger seitlich verschiebbar, um Raum zum Ausstoßen des Preßrestes aus dem Aufnehmer zu schaffen.
Die andere Möglichkeit der Beseitigung des Preßrestes besteht darin, den Aufnehmer, wie üblich, im Ausmaß der Blocklänge abzuheben und dann den Preßrest in den geschaffenen Zwischenraum auszustoßen. In diesem Falle kann die Matrize während des Betriebes feststehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einer stehenden Presse dargestellt.
Abb. ι zeigt die Einrichtung für die Herstellung von Kabelmänteln;
Abb. 2 gibt die Presse mit einem verschiebbaren Matrizenhalter und Kurzhubvorrichtung wieder, während
Abb. 3 die Presse mit Langhubvorrichtung zum Einführen der Blöcke von unten her wiedergibt.
Die Presse besteht in üblicher Weise aus dem Zylinderholm i, den Säulen 2, dem Unterholm 3, dem Pressenholm 4 und dem Aufnehmerträgers. Der Preßstempel 6 ist an dem vom Preßkolben 7 angetriebenen Holm 4 befestigt. Der Aufnehmer 8 sitzt im Träger 5.
Die in diesem Aufnehmer eingeführten Blöcke 9 werden aus dem an sich bekannten Winkelpressenkopf 10 ausgepreßt. Zum Andrücken des Holmes 5 ah den Pressenkopf 10 dienen Zylinder Ίτ, deren Druck über die Stangen 12 auf den Träger 5 übertragen wird. Sie pressen während der Kabelmantelherstellung den Aufnehmer fest und ab- dichtend gegen den Pressenkopf.
Wenn Kupferdraht erzeugt werden soll, so wird an die Stelle des Pressenkopfes 10 ein auf der Führung 15 verschiebbarer Träger 16 für die Matrize 17 gesetzt. Die Blöcke werden in derselben Weise in den Aufnehmer eingeführt wie bei der Kabelmantelherstellung, gegebenenfalls wird ein Aufnehmer mit kleinerem lichtem Durchmesser verwendet. Beim Auspressen gelangt der erzeugte Draht in die bogenförmige Rinne 18, aus deren unterem Teil er waagerecht über Flur herausgeführt wird.
Ist ein Block ausgepreßt, so wird mit Hilfe der Zylindern und der Übertragungsstangen 12 der Aufnehmerträger 5 gehoben, so daß die Matrize 17 frei geht, worauf der Matrizenträger 16 auf der Führung seitlich ausgefahren wird. Der Preßrest kann dann nach unten ausgestoßen werden. Ist der Matrizenträger zurückgefahren, so kann das Einsetzen eines weiteren Blockes erfolgen.
Bei der etwas abgeänderten Ausführungsform nach Abb. 3 tritt an die Stelle der Kurzhubvorrichtung 11 die Langhubvorrichtung 20, welche es gestattet, den Aufnehmerträger 5 so hoch zu heben, daß die Blöcke von unten in den Aufnehmer 8 eingesetzt werden können. Es ist dann auch möglich,
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den Preßrest durch Hochfahren des Aufnehmerträgers 5 auszustoßen, so daß der Matrizenträger 16 in diesem Falle während des Betriebes stillstehen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kabelmantelpresse mit Winkelpressenkopf und abhebbarem Blockaufnehmer, gekenn-' zeichnet durch den Einbau eines Matrizenträgers (16) mit einer den Aufnehmer (8) unmittelbar abschließenden Matrize (17) zum Geradeauspressen von Draht an Stelle des Pressenkopfes (10).
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Matrizenträger (16) quer zur Pressenachse verschiebbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    ■ Deutsche Patentschriften Nr. 552 529, 553 782, 7I3I33, 839518, 882689;
    USA.-Patentschriften Nr. 369 594, 1 972 710.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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