DE969903C - Kabelummantelungspresse - Google Patents
KabelummantelungspresseInfo
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- DE969903C DE969903C DEH20101A DEH0020101A DE969903C DE 969903 C DE969903 C DE 969903C DE H20101 A DEH20101 A DE H20101A DE H0020101 A DEH0020101 A DE H0020101A DE 969903 C DE969903 C DE 969903C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C23/00—Extruding metal; Impact extrusion
- B21C23/22—Making metal-coated products; Making products from two or more metals
- B21C23/24—Covering indefinite lengths of metal or non-metal material with a metal coating
- B21C23/26—Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables
- B21C23/28—Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables on intermittently-operating extrusion presses
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 31. JULI 1958
H 20I0I Ib j7 b
Ernst Müller, Duisburg
ist als Erfinder genannt worden
Hydraulik G. m. b. H., Duisburg
Kabelummantelungspresse
Patenterteilung bekanntgemacht am 17. Juli 1958
Kabelummantelungspressen sind verhältnismäßig kostspielige Maschinen, die nicht immer voll ausgenutzt
werden können. Das gilt insbesondere für Aiuminiumkabelpressen.
Gemäß der vorliegenden Aufgabe soll die Kabelummantelungspresse, insbesondere eine Aluminiumkabelummantelungspresse,
auch zum Pressen von Drähten aus Kupfer oder anderen Metallen, die sich nicht kontinuierlich verarbeiten lassen,
verwendbar gemacht werden.
Das Verpressen von Kupferdrähten in ähnlicher Weise wie das Pressen der Kabelmäntel, also mit
Hilfe eines Pressenkopfes, läßt sich nicht durchführen, weil die Kupferblöcke beim Pressen nicht
in dem Maße miteinander verschweißen, wie das beispielsweise bei Aluminiumblöcken der Fall ist.
Es würde also nach jedesmaligem Auspressen eines Kupferblockes ein Rest im Pressenkopf verbleiben,
der nur schwierig zu entfernen wäre.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine ao Kabelummantelungspresse mit sogenanntem Winkelpressenkopf,
d. h. bei dem das Kabel im rechten Winkel zur Pressenachse durchgeführt wird, herangezogen, und zwar in Verbindung mit einem
abhebbaren Blockaufnehmer. Die Aufgabe wird a«, dadurch gelöst, daß ein- Matrizenträger mit einer
809 581/8
den Aufnehmer unmittelbar abschließenden Matrize zum Geradeauspressen von Draht an Stelle des
Pressenkopfes eingebaut wird.
Es ist eine Geradauspresse zum Ummanteln von Kabeln bekannt, bei der das Kabel nach dem Ummanteln
seitlich aus dem Matrizenhalter unter Umlenkung herausgeführt wird. Bei dieser Sonderbauart
einer Kabelummantelungspresse besteht keine Möglichkeit, einen Preßrest auszustoßen, da
ίο der Aufnehmer fest am Matrizenhalter angeordnet ist.
Es ist ferner bekannt, sogenannte Winkelpressenlcöpfe
durch Pressenköpfe zu ersetzen, mit denen geradeaus gepreßt werden kann. Es handelt sich
hierbei aber um den Umbau vorhandener Kabelummantelungspressen, um die einseitigen Preßverhältnisse
in einem Winkelpressenkopf zu vermeiden. Da nach dem bekanntgewordenen Vorschlag
nach wie vor Kabel ummantelt werden ao sollen, wird die Aufgabe, auf einer Kabelummantelungspresse
Drähte zu pressen, nicht berührt.
Soweit bei einer Kabelummantelungspresse ein abhebbarer. Aufnehmer in Verbindung mit einem
Winkelpressenkopf bekanntgeworden ist, dient die as Abhebbarkeit des Aufnehmers dazu, ein bekanntes
Pressen mit Schale bei einer Kabelummantelungspresse durchzuführen. Die Abhebbarkeit des Aufnehmers
steht in keinem Zusammenhang mit der Möglichkeit eines Geradeauspressens. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß
das Merkmal eines abhebbaren Blockaufnehmers, das normalerweise bei einer Kabelummantelungspresse nicht vorhanden ist, entscheidend zu der
Möglichkeit beitragen kann, durch Auswechseln der Preßeinrichtung auf einer vorhandenen Kabelummantelungspresse
mit Winkelpressenkopf Drähte aus Kupfer oder anderen Metallen, die sich nicht
kontinuierlich verarbeiten lassen, herzustellen.
Das Herstellen der Kabelmäntel erfolgt auf einer gemäß der Erfindung umwandelbaren Presse
in der bisher üblichen Weise mit Hilfe eines Preßstempels, der den im Aufnehmer befindlichen Block
nach unten in den Pressenkopf und aus diesem um das Kabel herum auspreßt. Soll dagegen auf derselben
Presse Draht hergestellt werden, so wird der Pressenkopf ausgefahren oder in sonst geeigneter
Weise entfernt, und an seine Stelle tritt ein Matrizenträger, dessen Matrize in den Aufnehmer
hineinragt. Zweckmäßig wird beim Übergang vom Kabelpressen zum Drahtpressen auch der Aufnehmer
ausgetauscht.
Zum Drahtpressen eignet sich am besten ein Matrizenträger, der den entstehenden Draht im
Bogen seitlich aus der Maschine herausführt, wie es an sich bekannt ist. Damit wird erreicht, daß
auch bei senkrechter Bauart der Presse der nach unten austretende Draht nicht in das Kellergeschoß
gelangt, vielmehr über Flur aus der Maschine herausgeführt und aufgespult werden kann.
Die Beseitigung des Preßrestes beim Pressen von Kupferdraht unter Benutzung der Abhebvor'richtung
für den Aufnehmer kann in zweierlei Weise durchgeführt werden. Eine Möglichkeit besteht
darin, die Traverse, welche den Aufnehmer trägt, nur zu lüften, bis die in ihn hineinragende
Matrize freikommt, wozu eine kurzhubigeAbhebe- und Andrückvorrichtung genügt.
Nach einem Weiterbildungsmerkmal der Erfindung ist in diesem Falle in an sich bekannter
Weise der Matrizenträger seitlich verschiebbar, um Raum zum Ausstoßen des Preßrestes aus dem
Aufnehmer zu schaffen.
Die andere Möglichkeit der Beseitigung des Preßrestes besteht darin, den Aufnehmer, wie üblich,
im Ausmaß der Bilocklänge abzuheben und dann den Preßrest in den geschaffenen Zwischenraum
auszustoßen. In diesem Falle kann die Matrize während des Betriebes feststehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einer stehenden Presse dargestellt.
Abb. ι zeigt die Einrichtung für die Herstellung
von Kabelmänteln;
Abb. 2 gibt die Presse mit einem verschiebbaren Matrizenhalter und Kurzhubvorrichtung wieder,
während
Abb. 3 die Presse mit Langhubvorrichtung zum Einführen der Blöcke von unten her wiedergibt.
Die Presse besteht in üblicher Weise aus dem Zylinderholm 1, den Säulen 2, dem Unterholm 3,
dem Pressenholm 4 und dem Aufnehmer träger 5. Der Preßstempel 6 ist an dem vom Preßkolben 7
angetriebenen Holm 4 befestigt. Der Aufnehmer 8 sitzt im Träger 5.
Die in diesem Aufnehmer eingeführten Blöcke 9 werden aus dem an sich bekannten Winkelpressenkopf
10 ausgepreßt. Zum Andrücken des Holmes 5
an den Pressenkopf 10 dienen Zylinder 11, deren Druck über die Stangen 12 auf den Träger S übertragen
wird. Sie pressen während der Kabelmantelherstellung den Aufnehmer fest und abdichtend
gegen den Pressenkopf.
Wenn Kupferdraht erzeugt werden soll, so wird an die Stelle des Pressenkopfes 10 ein auf der
Führung 15 verschiebbarer Träger 16 für die Matrize 17 gesetzt. Die Blöcke werden in derselben
Weise in den Aufnehmer eingeführt wie bei der Kabelmantelherstellung, gegebenenfalls wird
ein Aufnehmer mit kleinerem lichtem Durchmesser verwendet. Beim Auspressen gelangt der erzeugte
Draht in die bogenförmige Rinne 18, aus deren unterem Teil er waagerecht über Flur herausgeführt
wird.
Ist ein Block ausgepreßt, so wird mit Hilfe der Zylinder 11 und der Übertragungsstangen 12 der
Aufnehmerträger 5 gehoben, so daß die Matrize 17 frei geht, worauf der Matrizenträger 16 auf der
Führung seitlich ausgefahren wird. Der Preßrest kann dann nach unten ausgestoßen werden. Ist der
Matrizenträger zurückgefahren, so kann das Einsetzen eines weiteren Blockes erfolgen.
Bei der etwas abgeänderten Ausführungsform nach Abb. 3 tritt an die Stelle der Kurzhubvorrichtung
11 die Langhubvorrichtung 20, welche es gestattet, den Aufnehmerträger 5 so hoch zu heben,
daß die Blöcke von unten in den Aufnehmer 8 eingesetzt werden können. Es ist dann auch möglich,
den Preßrest durch Hochfahren des Aufnehmerträgers 5 auszustoßen, so daß der Matrizenträger
in diesem Falle während des Betriebes stillstehen kann.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Kabelmantelpresse mit Winkelpressenkopf und abhebbarem Blockaufnehmer, gekennzeichnet durch den Einbau eines Matrizenträgers (i6) mit einer den Aufnehmer (8) unmittelbar abschließenden Matrize (17) zum Geradeauspressen von Draht an Stelle des Pressenkopfes (10).
- 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Matrizenträger (16) quer zur Pressenachse verschiebbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 552529, 553782,713133,839518,882689;
USA.-Patentschriften Nr. 369 594, 1 972 710; Zeitschrift »Wire and Wire Products«, Vol. 28,1953, Nt. ip, S. 1065.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© «09 ?07/106 11.56 (809 531/8 7.58)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH20101A DE969903C (de) | 1954-04-27 | 1954-04-27 | Kabelummantelungspresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH20101A DE969903C (de) | 1954-04-27 | 1954-04-27 | Kabelummantelungspresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969903C true DE969903C (de) | 1958-07-31 |
Family
ID=7148758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH20101A Expired DE969903C (de) | 1954-04-27 | 1954-04-27 | Kabelummantelungspresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969903C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3545246A (en) * | 1967-02-11 | 1970-12-08 | Hydraulik Gmbh | Extrusion press |
Citations (7)
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| US369594A (en) * | 1887-09-06 | Manufacture of | ||
| DE552529C (de) * | 1930-10-01 | 1932-06-14 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Strangpresse |
| DE553782C (de) * | 1928-08-04 | 1932-06-30 | Adolf Kreuser G M B H | Stehende Metallstrangpresse |
| US1972710A (en) * | 1932-11-14 | 1934-09-04 | John Robertson Co Inc | Self-charging cable sheath extrusion apparatus |
| DE713133C (de) * | 1939-01-15 | 1941-11-01 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Presse zum Ummanteln von Kabeln durch Auspressen von Metallbloecken |
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| DE882689C (de) * | 1953-05-28 | Siemens Ag | Verfahren zum Entfernen des Pressdornes aus seinem Sitz bei Strangpressen mit gleichachsiger Arbeitsweise |
-
1954
- 1954-04-27 DE DEH20101A patent/DE969903C/de not_active Expired
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