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DEH0000307MA - Stabbauweise - Google Patents

Stabbauweise

Info

Publication number
DEH0000307MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
construction
mortar
building
bars
osnabrück
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franzherm. Dipl.-Ing. Hanfeld
Original Assignee
Hanfeld, Franzherm., Dipl.-Ing., Osnabrück
Publication date

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Description

Stabbauweise
Die Stabbauweise gemäss der Erfindung soll die Vorteile des Bauens mit kleineren Einheiten (Ziegelsteinen) und die Vorteile des Bauens mit grösseren Einheiten (Vorfa/brizierten Bauelementen) miteinender vereinen.
Die Querschnittsabmessungen des Baustabes z.B. IO/14 cm gestatten die Anpassung an je#des gewünschte Baumass. In der individuellen Gestaltung des Grundrisses und der äusseren Erscheinung eines Bauwerkes sowie in der Anpassung an das Baugelände ist dem Architekten jede Möglichkeit wie beim Ziegelbau gegeben.
Da die Baustä.be nicht vermauert, sondern ohne Mörtel" senkrecht nebeneinander aufgestellt werden, lässt sich eine wesentliche Arbeite- und Zeitersparnis erzielen, ifas Geweicht eines Baustab'es beträgt bei einer Höhe von 240 cm je nach ^.rt des gewählten Baustoffes (Leichtbeton) 25 - 30 kg ^- und kann von einem Mann getragen werden. Eine Aussenr/and von 20 cm besitzt eine genügende viärme- u. Schall-ärö-eii-e-rang und verfügt; über eine genügende iTäriuespeicherung, die "bei vorf abrasierten Bauelementen infolge des Bestrebens, möglichst an Gewicht zu sparen,nicht genügt. iLin beachtlicher Vorteil der Stabbauweise liegt darin, dass innerhalb einer Y/and an jeder beliebigen Stelle, wo besondere Belastungen auftreten ( z.B. durch Deckenträger), Baustäbe mit höherer Festigkeit aus Schwerbeton eingefügt werden können.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich folgendermassen.
Die Baustäbe (Pig.1), beispielsweise aus Bimsbeton in der Abmessung von 10/14/240 cm, weräen senkrecht nebeneinander aufgestellt, wobei sie oben durch eine Vorrichtung gehalten werden, die vorteilhaft an der Innenseite ues Baues an der vorher (aufgestellten Deckenschalung angebraccht ist, und von aussei-i her eine übstu12ung besitzen. Arn iusseiido stehen die Bau3"U11 be in einen Ilorxelbeut, in welchsm sie mit einem Vorsprung, vorzugsweise durch die e fcvas νθ#θ^=?ίΗ»θϋέβ vorstehende 2-3 - 3 buh starke Λ-rniierung gebildet, eingebunden sind. Hierdurch sind die Baustäbe gegen Verrutschen gesichert. (Fig. "Li)
Am Kopfende steht die Armierung (Pig. 13) so weit Tor, dass dieselbe aiii" Erhöhung der Versteifung mit genügender Länge in dem obenauf vorzusehenden Betonkranz (Fig. ZO) einbindet.
Der Betonkranz hängt gweckmässig monolithisch mit der Decke (Pig.^D) zusammen. Wenn als Decke eine kreuzweise armierte Betonplatte verwendet wird, ergeben sich infolge der geringen Auflagerdrücke sehr geringe Wandstärken, die für Innenwände aus einer Stabreihe (Figo 3 ) gebildet werden. Für Aussenwände genügt 20 cm Wandstärke, aus zwei Stabreihen gebildet (Fig. 4 )·
Die Baustäbe besitzen an den Kanten Einsparungen, beispielsweise an zwei Kanten eine Brechung ( Fig. "J, ?, u. ΔΕ ).
Beim Verputzen der Wände wird in die durch die Brechung entstandenen Aussparungen Mörtel gedrückt, wodurch\eine weitere Versteifung und Sicherung gegen Verschieben der Baustäbe gegeneineander gegeben
Für Kellergeschosswände werden iweckmässig Baustäbe aus Schwerbeton verwendet.

Claims (1)

C LDipl-ln*. - r ,j Osnabrück/den. Franzherm. Hanreld Artiiieriestr. sb ARCH ITEKT Fernruf 2812 Bankkonto: Niederd. Bankges. Osnabrück 3233 Postscheckkonto: Hannover 94203 fck»l A η s ρ r ii ο h /
1. Stabbauweise, dadurch, gekennzeichnet, dass die Wand durch, senkrecht, ohne Verwendung von Mörtel nebeneinander aufgestellte Baustäbe gebildet wird, die am Fuße in einem Mörtelbett stehend durch einen Vorsprung gegen Verrutschen gesichert und am Kopfe mit der vorstehenden Armierung in dem aufliegenden Beton eingebunden sind und die an mindestens einer senkrechten Kante mit einer Aussparung versehen sind, die mit Mörtel ausgefüllt wird, and daß innerhalb der Wand an besonders belasteten Punkten Baustäbe mit höherer Festigkeit angeordnet werden.

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