DEH0000307MA - Stabbauweise - Google Patents
StabbauweiseInfo
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Description
Stabbauweise
Die Stabbauweise gemäss der Erfindung soll die Vorteile des Bauens mit
kleineren Einheiten (Ziegelsteinen) und die Vorteile des Bauens mit
grösseren Einheiten (Vorfa/brizierten Bauelementen) miteinender vereinen.
Die Querschnittsabmessungen des Baustabes z.B. IO/14 cm gestatten die
Anpassung an je#des gewünschte Baumass. In der individuellen Gestaltung
des Grundrisses und der äusseren Erscheinung eines Bauwerkes sowie in
der Anpassung an das Baugelände ist dem Architekten jede Möglichkeit wie beim Ziegelbau gegeben.
Da die Baustä.be nicht vermauert, sondern ohne Mörtel" senkrecht nebeneinander
aufgestellt werden, lässt sich eine wesentliche Arbeite- und Zeitersparnis erzielen, ifas Geweicht eines Baustab'es beträgt bei einer Höhe
von 240 cm je nach ^.rt des gewählten Baustoffes (Leichtbeton) 25 - 30 kg ^-
und kann von einem Mann getragen werden. Eine Aussenr/and von 20 cm
besitzt eine genügende viärme- u. Schall-ärö-eii-e-rang und verfügt; über eine
genügende iTäriuespeicherung, die "bei vorf abrasierten Bauelementen infolge
des Bestrebens, möglichst an Gewicht zu sparen,nicht genügt. iLin beachtlicher Vorteil der Stabbauweise liegt darin, dass innerhalb
einer Y/and an jeder beliebigen Stelle, wo besondere Belastungen auftreten
( z.B. durch Deckenträger), Baustäbe mit höherer Festigkeit aus Schwerbeton eingefügt werden können.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich folgendermassen.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich folgendermassen.
Die Baustäbe (Pig.1), beispielsweise aus Bimsbeton in der Abmessung von
10/14/240 cm, weräen senkrecht nebeneinander aufgestellt, wobei sie
oben durch eine Vorrichtung gehalten werden, die vorteilhaft an der
Innenseite ues Baues an der vorher (aufgestellten Deckenschalung angebraccht
ist, und von aussei-i her eine übstu12ung besitzen. Arn iusseiido stehen die
Bau3"U11 be in einen Ilorxelbeut, in welchsm sie mit einem Vorsprung, vorzugsweise
durch die e fcvas νθ#θ^=?ίΗ»θϋέβ vorstehende 2-3 - 3 buh starke
Λ-rniierung gebildet, eingebunden sind. Hierdurch sind die Baustäbe gegen
Verrutschen gesichert. (Fig. "Li)
Am Kopfende steht die Armierung (Pig. 13) so weit Tor, dass dieselbe
aiii" Erhöhung der Versteifung mit genügender Länge in dem obenauf
vorzusehenden Betonkranz (Fig. ZO) einbindet.
Der Betonkranz hängt gweckmässig monolithisch mit der Decke (Pig.^D)
zusammen. Wenn als Decke eine kreuzweise armierte Betonplatte verwendet
wird, ergeben sich infolge der geringen Auflagerdrücke sehr geringe Wandstärken, die für Innenwände aus einer Stabreihe (Figo 3 )
gebildet werden. Für Aussenwände genügt 20 cm Wandstärke, aus zwei
Stabreihen gebildet (Fig. 4 )·
Die Baustäbe besitzen an den Kanten Einsparungen, beispielsweise
an zwei Kanten eine Brechung ( Fig. "J, ?, u. ΔΕ ).
Beim Verputzen der Wände wird in die durch die Brechung entstandenen
Aussparungen Mörtel gedrückt, wodurch\eine weitere Versteifung und Sicherung gegen Verschieben der Baustäbe gegeneineander gegeben
Für Kellergeschosswände werden iweckmässig Baustäbe aus Schwerbeton
verwendet.
Claims (1)
1. Stabbauweise, dadurch, gekennzeichnet, dass die Wand durch,
senkrecht, ohne Verwendung von Mörtel nebeneinander aufgestellte
Baustäbe gebildet wird, die am Fuße in einem Mörtelbett stehend durch einen Vorsprung gegen Verrutschen
gesichert und am Kopfe mit der vorstehenden Armierung in dem aufliegenden Beton eingebunden sind und die an mindestens
einer senkrechten Kante mit einer Aussparung versehen sind, die mit Mörtel ausgefüllt wird, and daß innerhalb
der Wand an besonders belasteten Punkten Baustäbe mit höherer Festigkeit angeordnet werden.
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