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DEH0000619MA - Gewindebohrfutter - Google Patents

Gewindebohrfutter

Info

Publication number
DEH0000619MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overload clutch
claws
tapping chuck
driven part
return
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

H 619 IV49e
ffilhelffl Hammer f Qberingenieur IngolBtadt, Münchenerstr» 157
Geyindebohrftttt e r .
Bisher sind zwei Arten tob Gewindeschneidapparaten, für Innengewinde bekannt geworden,
Me eine irt trägt federbelastete Kupplungsscheiben mit schiefen Ebenen» welche sich bei Überlastung gegeneinander verdrehen· Die Feder belaatang ist ent sprechend deis Drehmoment einstellbar. Diese Apparate besitzen kein Seversiergetriebe und können daher nur auf einer auf Bücklauf uaschaltbaren Bohrmaschine Verwendung finden. JtixBerclexs haben dieae Apparate einen sehr großen Durchmesser und eine sich in der Praxis ungünstig auswirkende große Baulänge«,
Die aweite Art hat ein Beversiergetriebe welches dem Gewindebohrer beim Rücklauf eine erhöhte Geschwindigkeit verleiht und eine überlastungskupplung. Auch diese Vorrichtung baut räumlieh ungünstig groß.
Diese Gewindeschneidapparate haben ferner den lachteil, daß die überlastungskupplung auch beim Rücklauf des Gewindebohrers wirkt. Beim Einschneiden eines Gewindes in ein Sackloch läuft der Bohrer auf den Grund desselben auf, bis die Kupplung rutseht, Ürfahrungsgeüäß sitzt der Gewindebohrer dann aber so fest,
daß die Kupplung auch bei& Einschalten des Rücklaufes rutscht und der Bohrer nur unter Schwierigkeiten., zaBa durch Wachstellen der Kupplung, die dann wieder für den Torlauf zu stark angespannt ist, herausgedreht werden kann«
Der 2weck vorliegender Erfindung ist esf einen Gewindeschneidapparat für Innengewinde zu schaffen, welcher bei kleinsten Baumalle Nachteile behebt und alle forteile iWsieh Tereinigt.
gsgeiaaB tragt das Oewindebohrfutter eine von außen her einstellbare, nur für den ?orlauf wirkende, jedoch beite Rücklauf ausgeschaltete Überlastungskupplung und das Umkehrgetriebe mit Drehzahlerhöhung *
Me Überlastungskupplung besteht darin, daß im Kraftfluß des Vorlaufes swiachen dem treibenden Teil und deiu getriebenen Teil ein elastisches Glied (Z*B. eine Öuaaischelbe oder dergl.) eingeschaltet ist, ?/elches einea ¥on aussen her einstellbarem Anpressdruck unterliegt, beia Bücklauf jedoch der getriebene Teil direkt über eine Klauenkupplung kraftsahlüssig mit dem treibenden Teil gekuppelt wird,
Iks Umkehr-getriebe wird dadurch gebildet, daß der treibende Teil als Sonnenrad versahnt ist, welches über, is Gehäuse gelagerte Swischenräder das auf de& Werkzeughalter gelagerte Zenlralrad in entgegengesetzter Richtung und mit mehrfacher Geschwindigkeit antreibt, sit den* der getriebene Teil in. Rücklauf gekuppelt wird. Erfindttngsgeiaäß soll das elastische Glied zwischen swei Scheiben liegen, wovon die obere aeJasial unTerschieblich aber drehbar, die untere undrehbar aber ac>gial verschieblieh auf de& Werkzeughalter gelagert ist und wobei die obere Scheibe iiL Vorlauf über einen, in fenstern des Futterschaftes liegenden Quersteg Eit dem Mutterschaft j ia. Rücklauf die untere Scheibe mit des Zentralrad durch
durch Klauenkupplnngen gekuppelt wird» Zum Erfindungsgeäanken gehört außerdem* daß die Lianen der Kupplungen der oberen Seheibe als auch die des Zentralraöes im Sinne des Einlaufes ihrer Gegenklauen abgeschrägt sind, wobei diese Abschrägung1 bei der unteres llitnehi&erscheibe nur ζ »Teil durchgeführt ist, sodaS zwl 2wecke der liutternansiehung üqt Spannvorrichtung der iClaueneingrif f 2un Zentralrad auch in entgegengesetzter Sichtung noch wirksam ist«
Schließlich soll au demselben Zveck der Werkzeughalter in acjSgialer Bichtung federbelastet werden* um die Kupplung ia Mcklauf auch beim Stillstand wirksam zu machen.
Die^ Abbildungen geigen ein Ausführungsbeispiel und zwar: Abb. 1 einen Querschnitt nach der linie A-A der Abb· 2 * 2 einen Längsschnitt durch das Futter 11 3 eine Draufsicht auf die obere Scheibe " 4 eine Bruntersicht der Mitnehmerscheibe
n 5 die Mitnehmerscheibe und das Sentralrad ia Schnitt der Klauenkupplung
n 6 eine Draufsicht auf das Sentralrad ait Kupplung Bas Gewind©bohrfutter besteht m Äesentlichen aus dem Futterschaft lf dem Gehäuse 2 und dem Werkzeugträger 3 Der FuttersGhaft 1 ist ia Gehäuse 2 drehbar gelagert. Er wird durch einen Sprengring 4 adSeial gesichert« Bas Gehäuse 2 wird durch einen eingesteckten Stab 5 gegen Drehung gehalten» Der Werkzeugträger 3 ist mit seinem Hals im Futterschaft 1 und mit seinem Schaft is Gehäuse 2 drehbar gelagert« Er trägt eine #fe##« S«feeife@ ai4-«ia©^ mit einer Quernase 20 versehene)* ilitnehiaerscheibe 6„ welche durch eines Querstift 7 gegen ferdrehung gesichert f aber ao&ial verschiebbar ist.
Außerdem trägt der fterkseugträger 3 eine obere Scheibe B9 die sich an einen Bund des Werkzeugträgers ariegt, um diesen frei drehbar ist und durch einen Sprengring 9 a&teial gesichert ist.
Der Kraftschluß Tom futter schaft 1 zur oberen Scheibe 8 erfolgt durch eine Klaueiikupplung. Biese wird gebildet durch einen, in Penstern 10 (Abb.l) des Futterschaftes 1 liegenden Quersteg 11, der in eine Qnernute 12 (Abb.3) öer oberen Scheibe 8 eingreift wenn durch den Handhebel der Bohrmaschine das Werkzeug in Arbeitsstellung gebracht wird.
Zwischen der Scheibe 8 und der Mitnehmerscheibe 6 liegt ein elastisches Glied 13« sweckmässig eine Gummischeibe oder dergi. Biese Gusnaischeibe kann über ein Distanzrohr 14 durch eine auf des unteren feil des -Werkzeughalters 3 versohraubbare Griffsutter 15 beliebig stark gusamaengepresst werden, wodurch der veränderliche fieibschluß τοη der oberen Seheibe 8 z\m fferkseugträger 3 bewirkt wird.
Der untere Teil des Futterschaftes 1 ist als Innen&ahnrad 16 (Sonne&rad} Tersahnt.Dieses treibt über zwei oder mehrere Zwisehenräder 17,die im Gehäuse 1 gelagertes sinds das Zentralrad 18 in entgegengesetzter 'Prehrichtung und mit mehrfacher Geschwindigkeit an.Durch die Durehaesserdiffereng rom Sonnenrad 16 EtM Zentralrad 18 dreht sieh dasselbe uasoTiel schneller, als den Terschiedenen Zähnezahlen entspricht*Bas 2entralrad 18 ist durch eine Scheibe 19 aefeeial gelagert.
Die Mitnehmerscheibe 6 trägt die Käsen 20, welche in die Kute des Zentralrades 18 (Abb.5,6) eingreifen können» Da einen guten Eingriff der Klauenkupplung auch bei hoher Geschwindigkeit zu sichern, sind die Klauen des Sentralrades 18 und der Scheibe 8 im Sinne des Singriffs su den Teilen 6 und 11 abgeschrägt 22.
Diese Äbschrägung 22 ist bei dem 2entralrad 18 nur sum Teil durchgeführt, sodaß der Ilaueseingriff durch die lasen 23 auch in entgegengesetzter Eichtung wiÄam ist.
Der liierkseugträger 3 wird durch eine Druckfeder 29 dauernd in den Eingriff %m Zentralrad 18 gebracht.Dadurch -wird in Verbindung mit der oben dargelegten Wirkung erreicht, daß beim Stillstand des Putters der Gewindebohrer festgespannt werden kann ohne daß der Werkzeughalter sieh dreht» Der untere Teil des Werkzeugträgers 3 nimmt die Spannzangen 24 auf, welche durch einen ^aerstift 25 direkt nitgenoaaen und über einen Kegel 26 τοη einer Überwurfmutter 27 gespannt werden* Die Lutter 2? trägt Schlüsselflächen 28.
Die Wirkungsweise des Bohrfutters ist folgende, üach dem Einsetzen des Futtersehaftes in die Bohrspindel und dem Einführen des Haltestabes in das Gehäuse dreht sich der Gewindebohrer bei eingeschalteter Maschine rückwärts. Beim Aufsetzen des Gewindebohrers auf das Fierkstück erfolgt durch das Hochschieben des Werkzeughalters dessen direkte, über die Überlastungskupplung reibschlüssige Kupplung mit den Futterschaft.Der Gewindebohrer dreht sich also mit der Maschinendrehzahl. Die überlastungskupplung rutscht, wenn unerwartete Widerstände auftreten oder der Grund eines Sackloches erreicht ist. Durch das Hochheben der Bohrspindel wird der Gewindebohrer mit dem Zentralrad kraftschlüssig gekuppelt und schraubt sich im Eilgang mit Sicherheit aus dem Gewindeloch heraus. Um eine Torher bestimmte Gewindetiefe einhalten zu können, kann auch der Anschlag der Bohrspindel entsprechend festgestellt werden, da die sich auseinanderziehende Klauenkupplung das Werkzeug nach erreichter Tiefe zum Stillstand bringt.
„Das Gewindebohrfutter zeichnet sich bei lösung aller dem heutigem Stande der Technik entsprechenden Anfoljäerungen durch seine gedrungene Bauform aus, es kann an allen Handhebel-Bohrmaschinen benutzt und im Rahmen seiner Größenordnung auch als Bohrfutter mit Überlastungskupplung eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. H 619 Ib/49e
    G e w i η d e b ο h r f u t t e r r. Patentansprüche (12.6.3Q.)
    1» Gewindebohrfutter uit einstellbarer Überlastungskupplung und XJakekrg©triebe, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Teil (3) im Vorlauf über die überlastungskupplung (6,8,13) alt dem treibenden Teil ( 1) reibschlüssig und im Bücklauf über das Getriebe (16,17,18) kraftschlüssig gekuppelt wird, wobei ä®T treibende feil (1) als Sonnenrad (16) Terzahnt ist welches über, im Gehäuse (1) gelagerte Swischenräder (17) das auf des getriebenen Teil (35 gelagerte Zentralrad ( IS) in entgegengesetzter fiiehtung und mit mehrfacher Geschwindigkeit astreibt, in welches der getriebene Teil (3) im Hücklauf über eine Klauenkupplung (20,21) eingreift,
    2* Gewindebohrfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ti berlastungskupplung' durch ein zwischen swei Scheiben (6,8) liegendes elastisches Element (135, st B. eine Gumischeibe oder dergl.gebildet wird die eines durch eine, auf des treibenden Teil (3) sitzende Griffmutter (15) bewirkte® einstellbarem Anpressdruck unterliegt, wobei die ©·&©§»# Scheibt (8) aj#i#ial unTerschieblieh aber drehbar» di# B^4»e Scheibe (6) undrthbar ab©r aeteial T©rsehieblich auf dem Werkzeugträger (3) gelagert ist.
    3. Oewindebohrfutter nach, den Ansprüchen 1 and 2, dadurch gekennzeichnet f daß la Vorlauf die obere Scheibe (8) über einen, in Fenstern (10) des Putterschaftes (1) liegenden Quersteg (11) alt den Futterschaft (1), i& Rücklauf die untere Scheibe (6) mit d©a Ztntralrad (18) durch Klauenkuppluiigen gekuppelt "wird,
    4. Gewindebohrfutter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da£ die Klauen der Kupplungen der oberen Scheibe [B) als auch die des Z©ntralrad©s (18) im Sinn© des Einlaufes ihrer Gegenklauen (11, 20) abgeschrägt (22) sind.
    5» Gewindebohrfutter nach Anspruch 4, dadurch gekennseichnatf daS diese Abschräguiig (22) b®i des Zentralrad (Iß) nur zum Teil durchgeführt ist, sodaß zum Zwecke der Mutternanziehung (27) der Klaueneingriff zum 2entralrad (13) durch di© Hasen (23) auch in entgegengesetzter Richtung noch wirksam ist.
    6* G-ewindebohrfutter nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennseiGhnet durch eine auf den Werkzeugträger (3) in Eiehtung wirkende Feder (295.

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