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DEC0009511MA - - Google Patents

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Publication number
DEC0009511MA
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
seat
cone
gas control
control valve
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Description

C 9511 XII/47 g
Die Erfindung betrifft ein Gas-Regelventil beispielsweise zum Einleiten dosierter Chlormengen für Wasserbehandlungsanlagen u. dgl. Die technischen Betriebsbedingungen bei solchen Anlagen erfordern ein Feinsteuern kleiner Ringquerschnitte. Besonders bei Chlor.ist durch das Entspannen des Gases und infolge seiner aggressiven. Natur die VerschmutzungiSgefahr. an der Durchlaßstelle besonders groß. Das gilt um so mehr, je spitzer und
ίο je langer infolgedessen der Ventilkegel ist. Aus diesem Grunde stattet man derartige Ventile nach Möglichkeit mit verhältnismäßig stampfen Kegeln aus, deren Gesamtweg zwischen der ganz offenen und der ganz geschlossenen Stellung dementsprechend klein ist.
Infolge der dabei verwendeten kleinen Bewegungsgrößen ist es nun besonders wichtig, daß die Ventilflächen stets sauber sind, weil sonst schon aus kleinen Fehlern und Unregelmäßigkeiten an der Durchlaß stelle erhebliche Dosierfehler entstehen können. Bisher benutzte Chlorventile, waren hier in mehrfacher Beziehung . unvollkommen. Diese Ventile arbeiteten entweder von oben, also mit der Kegelspitze nach unten, gelegentlich auch waagerecht; und das Ventil war vollkommen eingekapselt, so daß Sitz und Kegel nicht beobachtet werden konnten.
Wenn der Kegel von oben nach unten arbeitet, neigen Verunreinigungen dazu, sich, wie der Erfinder festgestellt hat, gleich hinter dem Kegel an dem dort befindlichen Sitz abzusetzen und diesen allmählich zu verstopfen.
Es wurde nun gefunden, daß sich diese Übelstände dadurch abstellen lassen, daß man das Ventil so anordnet, daß der Ventilkegel von unten derart in seinen Sitz greift, daß etwaige Verunreinigungen in Strömungsrichtung am Ventilstößel vorbei nach unten fallen und daß über dem Sitz eine Glasscheibe angebracht ist, die eine ständige Überwachung auf Verschmutzung gestattet. Zwecks Reinigung des Ventilsitzes ist sie abnehmbar. Bei dieser Anordnung des Kegels bleibt, wie die Versuche gezeigt haben, der Ventilsitz von Verunreinigungen frei. Etwa mitgeführte Verunreinigungen, die sich nach Passieren des obenliegenden Sitzes also höchstens am Kegel selbst absetzen könnten, fallen an diesem vorbei und können somit die Drosselstelle nicht mehr verstopfen. Die schnelle Strömung, die zwischen Kegel Und Sitz auftritt, bläst die Verschmutzungen weg; und weil der Kegel von unten nach oben arbeitet, ergibt sich auch eine bequeme Anbringungsmöglichkeit für eine Sichtscheibe, die die ständige Überwachung des Ventils und eine einfache Reinhaltung gestattet. .
Ein Ausführungsbeispiel eines Ventils nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben.
Der Ventilkegel 1 ragt mit seiner Spitze von unten in den Sitz 2 der Düse. Der Ventilkegel wird getragen von einem Stößel 3, dessen Bewegung von einem Hebelgestänge 4 gesteuert wird. Der aus dem Reduzierventil der Gasflasche austretende Chlorgasstrom tritt durch die Öffnung 5 in den oberen Teil des Ventilgehäuses ein und verläßt dieses nach Durchströmen des Regulierventils durch die Öffnung 6. Seitlich vom Ventilkegel befindet sich unterhalb der Durchlaßstelle ein freier Raum 7, in den etwaige Verunreinigungen am Ventilstößel vorbei nach unten fallen können. Oberhalb des Ventilsitzes 2 ist eine Glasscheibe 8 angebracht, die eine Überwachung der Sauberkeit des Ventils gestattet und zwecks Reinigung abnehmbar ist.

Claims (3)

Patentansprüche: In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 803 623, 847 094.
1. Gas-Regelventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel von unten derart in seinen Sitz greift, daß etwaige Verunreinigungen in Strömungsriahtung daran vorbei nach unten fallen können und daß über diesem Sitz eine Glasscheibe angebracht ist, die eine ständige Überwachung auf Verschmutzung gestattet.
2. Gas-Regelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, - daß die Glasscheibe zwecks Reinigung des Ventilsitzes abnehmbar ist.
3. Gas-Regelventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel verhältnismäßig stumpf ist und von einem Hebelgestänge gesteuert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 550/244 7.56

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