DEB0023720MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Januar 1953 Bekanntgemacht am 5. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist bekannt, Spanndrahtbündel durch einen zentrisch in Bündelachse liegenden Rundkeil in
. Hülsen oder in sogenannten Mütterkonussen zu verankern. Hierbei werden die Spanndrähte allein
durch die Reibung infolge des Keildrucks gehalten. Eine andere Verankerung ist bekannt, bei welcher
die Enden der Drähte nach Art eines Nietkopfes verdickt sind und dadurch im Verankerungskörper
gehalten werden. Ferner werden Spanndrähte eines Bündels durch Schlaufen an Zugorganen befestigt
und mit diesen nach dem Dehnungsvorgang festgelegt bzw. einbetoniert. Bei einer anderen älteren
Ausführung verkeilt man die Spanndrähte paarweise in Keilplatten, die paketweise aufeinandergelegt
ein Bündel ergeben. ■ .
Die Schwierigkeit bei der Bündelverankerung liegt stets in der gleichmäßig sicheren Festlegung
aller Drähte und der Gewährleistung der absolut gleichen Schlupfsicherheit.
Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung der Verankerung zur Sicherung des gespannten Drahtes
gegen Schlupf. Während bei den bisherigen Keilverankerungen der Klemmdruck erst dann ausreichend
groß ist, wenn der Keil von dem gespannten Draht in den Konus hineingezogen ist, wird erfindungsgemäß'
der Klemmdruck durch indirekte Keilwirkung erzeugt. Die Drähte des Bündels sind durch ein geteiltes Kernstück mit Hilfe eines seitlich
einzupressenden Keils auseinandergespreizt, wobei sie so stark gegen den umschließenden ringförmigen
Ankerkörper gepreßt werden, daß der ohne Längsverschiebung der einzelnen Drähte entstehende
Klemmdruck jeden einzelnen Draht festhält. Ankerkörper und Kernstück bestehen aus nor-
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malern Flußstahl. Sie erleiden beim Preßvorgang j
gewisse Formänderungen, derart, daß sich die harten Spanndrähte eindrücken. Die Anpressung
erfolgt dann nicht mehr längs einer Linie, sondern längs einer mehr oder weniger ausgeprägten Fläche
des Umfanges der einzelnen Spanndrähte. Durch diese Maßnahme werden etwa vorhandene Ungleichmäßigkeiten
in der Dicke der Spanndrähte, ausgeglichen und das Bündel mit Sicherheit gleichmäßig
verankert. Es ist auch möglich,, die Spanndrähte doppellagig anzuordnen, wobei lediglich
zwischen die Lagen ein besonderes Stück gelegt werden muß, , welches den Druck von der ersten
Lage auf die zweite Lage überträgt. Die Anwendung von profilierten Stäben, z. B. von »Queri«-
Stahl, oder von. ovalen gerippten Stäben ist bei
■ diesem Verfahren ohne weiteres möglich. Der die
Spreizwirkungdes Kernstückes hervorrufende Keil
. muß, eine solche Neigung haben, daß er selbstsperrend
ist, d. h. daß er nicht unter dem Klemmdruck aus seiner Stellung , zurückgedrängt wird.
Gegebenenfalls ist es aber auch nicht schwierig, ihn zu arretieren.
Die Zeichnungen verdeutlichen Beispiele der nach dem vorstehend geschilderten Prinzip hergestellten
Verankerung. ■■ , <
In Fig. ι und 2 bezeichnet α den vorzuspannenden
Betonkörper, b ist die Unterlagsscheibe für die Übertragung des Vorspanndruckes auf den Beton.
Mit c und d sind die Spannstäbe bezeichnet, welche rechts als Rundstäbe, links als ovale gerippte Stäbe
dargestellt sind. Mit e ist der äußere Ringkörper bezeichnet, der innerhalb des Stabbündels das Kernstück
/ enthält. Durch den Keil g kann dieses Kernstück
auseinandergetrieben und damit der Klemmdruck auf die Bewehrungsstäbe bewirkt werden,
unabhängig von der Höhe der Vorspannkraft. Sofern das Bündel aus zahlreichen Einzeldrähten
besteht, so daß deren Anordnung doppellagig erfolgen muß, wird der zusätzliche gerade Teil h
. zwischen die Lagen gelegt. Ein Schlupfen des geraden Teiles h wird verhindert durch übergreifende
Auflagerung bei Zi1 auf den Grundkörper e. Durch
einen Kanal { im Kernstück wird das Verpressen des Bündelkanals mit Mörtel in bekannter Weise
ermöglicht.
Die Eintragung der Vorspannkraft in das Büri-
. del bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Sie ist
in der Zeichnung nur schematisch dargestellt. Es muß natürlich dafür gesorgt werden, daß das Kernstück
/ beim Anspannen des Bündels in seiner Lage zum Ringkörper e fixiert, bleibt, was aber ohne
weiteres durch einen. Stempel k geschehen kann, der mit dem Pressenkörper in Verbindung steht. Bei
einer abgeänderten Ausführungsform ist das Kernstück f innerhalb des Bündels nicht mit senkrechten
Begrenzungsflächen versehen, sondern keilförmig ausgebildet. Dies wird überall dort zweckmäßig
sein, wo das Bündel trompetenförmig auseinandergespreizt werden muß, um sich z. B. an der zentrisch
eingelegten Spannpresse zu ordnen. Diese Ausführung ist in Fig. 3 und 4 dargestellt. Hierin· ■
bezeichnet / das leicht keilförmige Kernstück, das ;
wie vorher durch den Keil g auseinandergespreizt wird. Es bedeutet eine zusätzliche Sicherung, wenn
beim Austritt des Bündels die Stäbe nach erfolgter Vorspannung, und Verankerung durch. Abbiegen im
Beton verankert werden. Für diesen Fall ist das Kernstück / am äußeren dicken Ende abgeschrägt,
und es ist möglich, die, Bündeldrähte durch eine waagerecht angesetzte Kraft gleichmäßig über
diese Abschrägung zu biegen, wie dies in der Fig. 3 angedeutet ist. Im übrigen unterscheidet sich diese
Verankerung in ihrer Wirkung und Anordnung nicht weiter von der durch die Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsform.
Eine weitere Variante ist dargestellt in den Fig. 5, 6 und 7. Hier erfährt das Prinzip insofern
eine Abwandlung, als durch das Einpressen des Keiles senkrecht zur Richtung des Bündels das
innere· geteilte Kernstück die Spannstäbe unter
leichter Verformung festklemmt. Es bezeichnet q den Grundring, r den für eine gewisse Verformung
des Spannstabes eingerichteten Zwischenring in der Ebene des Spreizkeiles und ^ die Abdeckplatte,
gegen welche sich die Spannpresse abstützt.
Claims (5)
- , Patentansprüche:ι . Vorrichtung zum Verankern von Spannstabbündeln, bestehend aus einem oder mehreren ringförmigen Ankerkörpern und einem Kernstück innerhalb des Bündels, dadurch gekennzeichnet, daß das Kernstück geteilt ist und durch einen Keil senkrecht zur Bündelachse so gespreizt werden kann, daß die lagenweise nebeneinander angeordneten Stäbe des Bündels zwischen das Kernstück und den umschließenden Ringkörper geklemmt sind.
- 2. Verankerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe des Bündels doppellagig angeordnet sind, wobei ein zusätzlicher gerader Teil innerhalb einer Doppellage ,den Keildruck auf die äußere Spannstablage überträgt.
- 3. Verankerung nach Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das geteilte Kernstück seinerseits als Keil geformt ist, der sich in Spannrichtung erweitert.
- 4. Verankerung nach' einem der Ansprüche 1bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das geteilte Kernstück an der Rückseite abgeschrägte Kanten aufweist, über die die Spannstäbe beim Austritt aus der Verankerung abgebogen sind.
- 5. Verankerung nach einem der Ansprüche 1, bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Kernstück die Stäbe des Bündels, unter leichter ' Verformung ihrer Längsachse verklemmt sind..'In Betracht gezogene Druckschriften:·
Schweizerische Patentschrift Nr. 228 392;
deutsche Patentanmeldung W 6225 V/37 b
tent 879293).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 548/48 6. 56
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