DE3005319C2 - Vorrichtung zum Spannen von Betonschalungen - Google Patents
Vorrichtung zum Spannen von BetonschalungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Spannen von Betonschalungen gegen einen sie im
Abstand voneinander haltenden Teil, mit wenigstens einem ein Gewinde oder eine gewindeartige Profilierung
aufweisenden Ankerelement, einer außenseitig an Teilen der Schalungskonstruktion anlegbaren Druckplatte
od. dgl. und einem Mutternkörper mit einem durchgehenden, ein Einschrauben eines Ankerelements
^lassenden Innengewinde.
Es ist eine Spannvorrichtung für Betonschalungen bekannt (DE-GM 70 15 735), bei der auf die freien
Enden einer aus Doppelrippstahl bestehenden, durch die beiden Schalungswände und deren äußere Stützkonstruktionen
hindurchgehenden Spannspindel Druckplatten aufgeschoben sind, die durch Flügelmuttern an
die Schalungsteile angepreßt werden können, um die Schalung zu spannen. Die Schalungswände sind dabei
durch ein die Spannspindel umgebendes Rohr in dem gewünschten Abstand voneinander gehalten und abgestützt.
Die Flügelmuttern weisen ein solches Innengewinde auf, daß sie sich auf den Doppelrippstahl der
Spannspindel aufschrauben lassen.
Vorrichtungen dieser Art können bei zahlreichen Einsätzen ihren Zweck erfüllen. Es gibt aber auch Fälle,
in denen die Spannkräfte, die mit auf den Schalungszuganker aufgeschraubten Muttern erreichbar sind,
nicht ausreichen, um ein einwandfreies Ergebnis zu erzielen, besonders dann, wenn der Schalungszuganker
mit einem eine relativ große Steigung aufweisenden Gewinde versehen ist wie es z. B. für Bewehrungsstahl
zutrifft Hohe Spannkräfte können nicht nur beim üblichen Verspannen von Schalungswänden unter
Verwendung von Distanzrohren od. dgl. als Abstandhalter
erforderlich sein, sondern auch bei anderen Spannoder Festlegungsproblemen von Schalungen.
Bei der Erstellung von Betonbauwerken ist häufig im
ίο Anschluß an einen zuvor gegossenen oder vorhandenen
Bauwerksteil ein weiterer Bauwerksteil aus Beton zu fertigen, so z. B. bei der Errichtung von Bauten mit Hilfe
von Kletterschalungen sowie bei Treppenhäusern oder ähnlichen Bauaufgaben.
In dem bereits fertiggestellten Bauwerksteil können von der einen zur anderen Seite durchgehende
Durchlässe für Ankerstäbe vorhanden sein. Die zum Betonieren des sich anschließenden Bauwerksteiles
dienenden Schalungen werden dann so positioniert daß sie den fertigen Teil in einem gewissen Bereich, in dem
sich auch der erwähnte Durchlaß befindet, überdecken. Auf die Enden eines dann durch den Durchlaß
hindurchgesteckten Ankerstabes mit entsprechender Außenprofilierung lassen sich dann Druckplatten
aufschieben und Muttern aufschrauben, um die Innenseiten der Schalung an den Außenseiten des fertigen
Bauwerkr.teiles anliegend zu halten. Weil die damit aufzubringenden Spannkräfte aber vielfach nicht
ausreichen, besteht beim Betonieren des neuen Ab-Schnitts die Gefahr, daß sich die Schalung unter der
Wirkung des Gewichts des eingebrachten Betons aufweitet und verlagert sei es durch Zusammendrücken
der Schalhaut und der Unterkonstruktion, sei es durch Dehnung des Ankerelements. Dies hat zur Folge, daß
sich ein Versatz des Betons zwischen dem alten und dem neuen Teil bildet wobei meist auch noch Mörtel oder
Betonmilch am alten Beton hinunterläuft und dort Streifen bildet. Um solche unerwünschten und sehr
nachteiligen Erscheinungen zu vermeiden, ohne konstruktive oder die Gestaltung beeinflussende Zusatzmaßnahmen
treffen zu müssen, kann daran gedacht werden, die Schalung an dem fertigen Bauwerksteil
durch Verspannen so zu befestigen, daß kein Nachgeben oder Ausweichen mehr stattfindet. Mit den üblicherweise
verwendeten Elementen ist dies jedoch nicht möglich, u. a. deshalb, weil diese das Aufbringen der erforderlichen
Kräfte durch einen Schraubvorgang selbst nicht zulassen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei zweckmäßiger und einfacher Ausbildung die Möglichkeit bietet, große Spannkräfte aufzubringen, so daß hohe Anforderungen an eine feste und sichere Verspannung erfüllt werden können, insbesondere auch bei der Festlegung von Betonschalungen an einem fertigen Bauwerksteil, ohne daß notwendigerweise darauf verzichtet werden muß, ein Ankerelement mit einem Gewinde von relativ großer Steigung verwenden zu können.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei zweckmäßiger und einfacher Ausbildung die Möglichkeit bietet, große Spannkräfte aufzubringen, so daß hohe Anforderungen an eine feste und sichere Verspannung erfüllt werden können, insbesondere auch bei der Festlegung von Betonschalungen an einem fertigen Bauwerksteil, ohne daß notwendigerweise darauf verzichtet werden muß, ein Ankerelement mit einem Gewinde von relativ großer Steigung verwenden zu können.
Die Erfindung sieht vor, daß der mit dem Innengewinde versehene Mutternkörper wenigstens auf einem Teil
seiner Länge ein Außengewinde aufweist, dessen Steigung kleiner als diejenige des Innengewindes ist,
und daß ein auf das Außengewinde aufschraubbares Spannmittel für die Druckplatte vorhanden ist.
Für die Ausbildung des Spannmittels bestehen dabei verschiedene Möglichkeiten. Insbesondere kann das
Spannmittel eine auf dem Außengewinde des hülsenför-
migen Körpers schraubbare Mutter, namentlich mit Außenmehrkant, z. B. Sechskant, oder ein ähnlicher mit
Innengewinde versehener Teil sein. Das Spannmittel kann auch mit der Druckplatte in Verbindung stehen
oder durch diese selbst gebildet sein.
Eine solche Vorrichtung ermöglicht ss, durchweg im
Betonbau und auf den Baustellen übliches Stabmaterial als Ankerelement zu benutzen, so Stäbe mit Kordelgewinde
oder mit sog. Dywidag-Profil, und troizdem uie Schalung mit hoher Kraft zu verspannen bzw. so fest
und sicher an dem bereits vorhandenen Bauwerksteil festzulegen, daß sie beim nachfolgenden Betonieren ihre
Lage behält und einen einwandfreien Anschluß des neuen an den alter Bauwerksteil gewährleistet Dabei
ist die Vorrichtung von unkompliziertem Aufbau und läßt sich schnell und leicht handhaben. Besondere
Justierungen sind nicht erforderlich. Es besteht auch nicht die Notwendigkeit, Teile zwischen den Elementen
der Schalungskonstruktion, etwa zwischen den Gurtungen, in bestimmter Position unterzubringen.
Et findungsgemäß ist die Vorrichtung sowohl für solche Einsatzfälle vorgesehen, in denen im fertigen
Bauwerksteil eine durchgehende Öffnung für ein Ankerelement belassen ist, als auch für solche Fälle, in
denen sich im fertigen Bauwerksteil ein einbetonierter Anker befindet, wie namentlich bei wasserdichten
Wänden, und dabei über Konen od. dgl. Einschraubmöglichkeiten für äußere Ankerelemente bestehen.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Erfindung ist anhand
von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit eier Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführung der Vorrichtung im Einsatz,
F i g. 2 eine Einzelheit zu einer Abwandlung und
F i g. 3 eine Vorrichtung in größerem Maßstab, teils in Ansicht, teils im Schnitt.
In F i g. 1 ist ein fertiger Abschnitt eines Betonbauwerks B in Form einer Wand erkennbar, an dem sich
eine nach oben gerichtete Schalung S zum Betonieren eines anschließenden Wandteiles befindet, die mittels
eines Ankerelements A festgelegt ist. Letzteres erstreckt sich bei dieser Ausführung durch eine z. B. mittels
eines Kunststoffrohres R beim Betonieren der Wand B erzeugte Durchgangsöffnung O hindurch und
reicht auf beiden Seiten über die Schalungskonstruktion hinaus. Diese besteht in üblicher Weise aus Schalttafeln
T, Gitterträgern G oder entsprechenden Elementen sowie außenseitig an diesen anliegenden, paarweise
angeordneten Gurten P in Form von U-Stählen oder ähnlichen Profilen. Sie kann eine sog. Kletterschalung
bilden. Die nach oben ragenden Schalungsteile sind an den erforderlichen Stellen in bekannter Weise unter
Einhaltung des geforderten Abstandes miteinander verbunden. Dies ist nicht besonders dargestellt.
Das Ankerelement A ist ein Stahlstab, der beispielsweise ein Kordelgewinde mit einer Steigung von 8 mm
aufweist, oder ein sog. Dywidag-Stahl mit gewindeartiger Profilierung (Steigung 10 mm) in Form von sich
nur über einen Teil des Umfangs erstreckenden Rippen.
Auf der in F i g. 1 linken Seite ist auf das vorstehende Ende des Ankerelements A in bekannter Weise eine
Gegenplatte 1 aufgeschoben und eine an der letzteren anliegende Mutter 2 aufgeschraubt, während auf der in
F i g. 1 rechten Seite eine Vorrichtung angebracht ist, deren Einzelheiten aus F i g. 3 hervorgehen.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung einen insgesamt mit der Ziffer 3 bezeichneten
hülsenförmigen Körper auf, der auf seiner ganzen Länge mit einem Innengewinde 4 versehen ist. Dessen
Form und Steigung sind so gew-ählt, daß der
üblicherweise als Ankerelement A verwendete Stab, etwa ein in Fig.3 strichpunktiert eingezeichneter
Stahlitab mit sich jeweils nur über einen Teil des
Umfanges erstreckenden und damit Teile eines gewindeartigen Profils C bildenden Rippen a, ein sog.
Dywidag-Stahl. eingeschraubt werden kann. Der Körper 3 weist auf einem Teil seiner Länge eine zum Angriff
eines Schlüssesl geeignete Außenform auf, bei der dargestellten Ausführung einen Sechskant 5, während er
auf einem anderen Teil seiner Länge mit einem Außengewinde 6 versehen ist, dessen Steigung geringer
als diejenige des gewindeartigen Profils C des Ankerelements A ist Das Gewinde 6 kann z. B. ein
metrisches Gewinde M 30 χ 1,5 und das Innengewinde 4 z. B. ein Kordelgewinde KO 18 sein. Das Außengewinde
6 läßt sich auch als Feingewinde ausbilden. Auf das Außengewinde 6 ist eine außen als Sechskant 8
ausgebildete Mutter 7 mit einem Innengewinde 9 aufschraubbar, die auf einem Teil ihrer Länge einen
innen zylindrischen Bereich 10 hat, derart, daß sie über den Sechskantteil 5 des Körpers 3 hinübergreifen kann.
Die Mutter 7 bildet ein Spannmittel für eine sich gegen die Gurte P anlegende Druckplatte 12 mit Durchtrittsöffnung
11 fir ein Ankerelemente A. Die Druckplatte 12 kann z. B. eine runde oder quadratische Form haben
und kommt mit ihrer ebenen Vorderseite an den Außenseiten der Gurtprofile Pzur Anlage.
Die Anbringung einer Schalung an einem fertigen Bauwerk B gestaltet sich mit der erläuterten Vorrichtung
sehr einfach. Sind die in Verbindung mit F i g. 1 und F i g. 3 erläuterten Teile an der Einsatzstelle angeordnet,
wobei sich das Ankerelement A durch die Druckplatte 12 hindurch erstreckt, braucht lediglich der Körper 3 mit
der auf ihm befindlichen, zweckmäßig bis in die hintere Endlage gedrehten Mutter 7 auf das Ankerelement A
aufgeschraubt zu werden, bis die Stirnseite der Mutter 7 an der äußeren Stirnseite der Druckplatte 13 anliegt.
Anschließend können dann durch Anziehen der Mutter 7 mittels eines Drehmomentschlüssels oder auch eines
normalen Schlüssels alle Teile so miteinander verspannt werden, daß sich eine feste Anpressung der Schalungen
Smit den Schaltafeln Tan die bestehende Wand Sund
damit eine einwandfreie Positionssicherung der Schalung ergibt, die jede Gefahr eines Versatzes oder eines
Hindurchtretens von Beton beim Betonieren des anschließenden Abschnitts ausschließt. Die Kraft kann
den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend gewählt werden. Insbesondere kann in dem Ankerelement A
eine Vorspannung von gewünschter Größe erzeugt werden, so daß eine sicher ausreichende Kraftreserve
zur Aufnahme der beim Betonieren auftretenden Beanspruchungen gegeben ist.
Beim Anziehen der Mutter 7 beim Verspannen bleibt der Körper 3 in Ruhe, d. h. er führt keine Drehung auf
dem Ankerelement A aus, weil unter den wirkenden Kräften beim Drehen der Mutter 7 die Reibung
zwischen dem Innengewinde 4 des Körpers 3 und dem Profil C des Ankerelements A sehr groß ist, besonders
angesichts der unterschiedlichen Steigung der Gewinde 4 und 6 bzw. 9.
Di° Abmessungen der Mutter 7 mit dem Gewinde 9 und dem zylindrischen Bereich 10 sind so gewählt, daß
die Mutter bei normalen Anspannvorgängen das Gewinde 6 des Körpers 3 immer überdeckt und somit
schützt
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich nicht
nur für Einsatzfälle der in F i g. 1 veranschaulichten oder vergleichbaren Art, sondern sie läßt sich ebenso mit
Vorteil auch bei wasserdichten Wänden vorsehen, bei denen kein sich durch eine Durchgangsöffnung erstrekkendes
Ankerelement benutzt werden kann, sondern wo ein einbetoniertes Element verwendet wird, das mit
dem Körper der Vorrichtung verschraubbar ist. Ab Beispiel zeigt Fig. 2 einen im Beton eines fertigen
Bauwerksteiles B' sitzenden Anker D, dessen Ende in ein Gewinde eines ebenfalls im Beton verbliebenen
Kegels K bekannter Ausführungs eingeschraubt ist. In
diesen Kegel bzw. dessen Innenkörper kann dann beim Anbringen der Anschlußschalung ein Ende eines
Ankerelements A'eingeschraubt werden, dessen anderes Ende in den Körper 3 der Vorrichtung eingreift,
wozu F i g. 3 ebenfalls als Veranschaulichtung dienen kann.
Abweichend von der dargestellten Ausführung läßt sich die Vorrichtung auch so ausbilden, daß die
Druckplatte 12 mit einem Spannmittel, z. B. gemäß der beschriebenen Ausführung der Mutter 7, zu einem
Bauteil zusammengefaßt ist. Dabei bestehen verschiedene Möglichkeilen. So können die Druckplatte und das
Spannmittel einen einheitlichen starren Körper bilden. Vorteilhaft ist jedoch die Druckplatte drehbar auf bzw.
an dem Spannmittel (z. B. Mutter) angeordnet, derart, daß die Druckplatte die Drehung des Spannmittels beim
Verspannen nicht mitmacht. Die Ausführung läßt sich z. B. so treffen, daß die Druckplatte mit einer
ringförmigen Schulter od. dgl. in eine Ausnehmung oder Ringnut des Spannmittels eingreift und mit ihm
ίο beispielsweise durch einen Sprengring unverlierbar
verbunden ist.
Weiterhin bzw. zusätzlich zu der erläuterten relativen Drehbarkeit kann die Ausführung so sein, daß die
Druckplatte winkelbeweglich mit dem Spannmittel verbunden ist. Es können dann auch Abweichungen
zwischen dem Ankerelement und den Schalungsteilen hinsichtlich ihrer winkellage zueinander ieicht ausgeglichen
werden. Die Winkelbeweglichkeit läßt sich durch ein entsprechend gewähltes Spiel in der Verbindung
zwischen der Druckplatte und dem Spannmittel, durch eine kugelgelenkartige Ausbildung oder auch auf eine
andere geeignete Weise erreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Spannen von Betonschalungen gegen einen sie im Abstand voneinander
' haltenden Teil, mit wenigstens einem ein Gewinde oder eine gewindeartige Profilierung aufweisenden
Ankerelement, einer außenseitig an Teilen der Schalungskonstruktion anlegbaren Druckplatte
od. dgl. und einem Mutternkörper mit einem durchgehenden, ein Einschrauben eines Ankerelements
zulassenden Innengewinde, dadurch gekennzeichnet, daß der Mutternkörper (3)
wenigstens auf einem Teil seiner Länge ein Außengewinde (6) aufweist, dessen Steigung kleiner
als diejenige des Innengewindes (4) ist, und daß ein
auf das Außengewinde (6) aufschraubbares Spannmittel (7) für die Druckplatte (12) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannmittel (7) eine Mutter ist
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (12)
mit dem Spannmittel (7) zu einem Bauteil zusammengefaßt ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (12) drehbar auf bzw.
an dem Spannmittel (7) angeordnet ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (12)
winkelbeweglich mit dem Spannmittel (7) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (6)
ein metrisches Gewinde ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Gewinde (6) mit normaler Steigung.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Feingewinde (6).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803005319 DE3005319C2 (de) | 1980-02-13 | 1980-02-13 | Vorrichtung zum Spannen von Betonschalungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803005319 DE3005319C2 (de) | 1980-02-13 | 1980-02-13 | Vorrichtung zum Spannen von Betonschalungen |
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|---|---|
| DE3005319A1 DE3005319A1 (de) | 1981-08-20 |
| DE3005319C2 true DE3005319C2 (de) | 1982-05-19 |
Family
ID=6094480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803005319 Expired DE3005319C2 (de) | 1980-02-13 | 1980-02-13 | Vorrichtung zum Spannen von Betonschalungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE102024109121A1 (de) * | 2024-03-28 | 2025-10-02 | Peri Se | Vorrichtung zur Halterung eines Ankers, Stützvorrichtung, Schalungselement, Schalungssystem sowie Verfahren zur Ausbildung einer Betonschalung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7015735U (de) * | 1970-04-27 | 1970-07-23 | Ischebeck Fa Friedr | Schalungsspanner. |
-
1980
- 1980-02-13 DE DE19803005319 patent/DE3005319C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3005319A1 (de) | 1981-08-20 |
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Legal Events
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| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: BETOMAX KUNSTSTOFF- UND METALLWARENFABRIK GMBH, 40 |
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Free format text: HOFF, WALTER, 4000 DUESSELDORF, DE |
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