DEB0021135MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Juli 1952 Bekanntgemaeht am 11. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 63c GRUPPE 44 INTERNAT. KLASSE B 62 d
B 21135II/63c
Michael Watter und Walter Stephen Eggert jun., Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
sind als Erfinder genannt worden
The Budd Company, Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Busse, Patentanwalt, Osnabrück
Tür für Kraftwagen
Die Priorität der Anmeldung in den V. St. v. Amerika vom 11. Juli 1951 ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft einet Tür für Kraftwagen, die aus Metallblechteileni und, Spritzgußkomstruktionsteilen
besteht.
Es sind bereits zusammengesetzte Türeo für
Kraftwagen bekannt, die eine Fensteröffnung umschließen,
und aus einer unterhalb der Fensteröffnung voirgesehenen MetallblechkonstrukticMi und
die Fensteröffnung umrahmenden Teilen aus Blech bestehen, die miteinander verbunden sind Es ist
ίο ferner bekannt, den unteren Teil einer Tür für
Kraftwagen, aus Spritzgußkonstruktionen in, Verbindung mit Metallblechen herzustellen. Diese bekannten
Leichtmetallkonstruktionen der unteren Türabschnitt© sind ebenfalls aus mehreren Spritzgußeinzelteilen
zusammengesetzt, die entweder fest oder mittels Schraubverbindungen miteinander lösbar
verbunden sind.
Außerdem ist eine Verbindung eines Wagenkastens aus Leichtmetallguß mit Teilen aus Eisen
bekannt, bei der infolge dies Hindurchtretens des
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Leichtmetalls beim Guß durch entsprechend©
Löcher in. den, Eisenteilen eine nietähnliche Verbindung
entsteht. ,
Schließlich sind lösbare Fensterrahmen für Kraftfahrzeuge nicht mehr neu, bei denen, die Verbindung
mit den übrigen Wageinkastenteilen durch hakenförmige Ansätze erfolgt, die in Öffnungen
derselben eingreifen, wobei zusätzliche Mittel, wie Schrauben, die Fensterrahmen, in ihrer Lage
ίο sichern. Solche lösbaren Verbindungen mit in, entsprechende
Ausnehmungen eingreifende Lappen sind! für Blechverbindungen in der Technik allgemein,
üblich, ebenso- wie Nietverbindungen, bei denen an dem einen Teil ein zapfenförniiger Ansatz
vorgesehen ist, der auf einer Seite der Blech,-'konstruktion,
,in, eine Öffnung derselben, eingeführt und auf der gegenüberliegenden Seite der Blechkonistruktion
zu, einem Kopf veirformt ist.
Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß der untere Teil der Tür in an sich, beikannter
Weise als Metallblechkonstruktion und der obere, die Fensteröffnung allseitig umrahmende
Teil der Tür als Spritzgußkonstruktion ausgebildet ist.
Die Erfindung geht davon, aus, daß der obere,
die Fensteröffnung, umrahmende Teil der Tür verwickelte
Bauformen aufweist und aus Blechteilen schwer herstellbar ist. Die Herstellung des oberen
Türteils aus Blechteilen bedingt ferner große Materialverluste, da die Fensteröffnung aus den
Blechtafeln ausgestanzt werden muß und, somit ein
erheblicher Teil des .Bleches verlorengeht. Durch die Erfindung ist es möglich, die Herstellung der
Tür als Ganzes wesentlich zu vereinfachen, da der obere, verhältnismäßig komplizierte Teil durch die
Ausbildung als Spritzgußkoinstruktion, hergestellt
ist. Eine nennenswerte Gewichtserhöhung wird, dabei vermieden. Die Ausbildung des oberen, die
Fensteröffnung umrahmenden, Teils . ermöglicht außerdem eine leichtere Anpassung an die jeweils
gewünschte Formgebung. Andererseits ist die Herstellung aus Metallblechen dort: beibehalten, wo
dies der einfacheren Bauart wegen, ohne Schwierigkeit möglich ist, nämlich im unteren Teil der Tür,
und, wo' aus Gründen, der Gewiehtsersparniis die Verwendung von Spritzgußteilen unerwünscht
wäre.
In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel ' des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, es
zeigt
Fig. ι eine Innenansicht einer Tür für einen geschlossenen
Kraftwagen,
Fig. 2 eine schaubildliche auseinandergezogens Ansicht der die Tür nach Fig. 1 bildenden Hauptbauelemente,
Fig. 3 eine Seitenansicht von links in Fig. 1 geisehen,
Fig. 4 bis 9 Teilschnitte entlang den entsprechend bezifferten Linien in Fig. 1 in, vergrößertem Maßstab·,
wobei die angrenzenden, Wagenkastenteile strichpunktiert dargestellt sind,
Fig. Ii und 12 .Teilschnitte in größerem Maßstab
entlang der Linie 11-11 in Fig. 1, welche verschiedene
Stadien einer der Verbindungen zeigen, und.
Fig. 13 und. 14 Teilschnitte durch, ein Spritzgußstück
und ein, Metallblech, welche zwei weitere, verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
zeigen.
Die dargestellte Tür besteht aus einer unteren Metallblechkonstruktion 10, einem oberen äußeren
Spritzgußstück 11 und einem inneren Spritzgußstück 12 (s. Fig. 2).
Der Körper 10 der unteren Metallblechkonstruktion besteht aus einer äußeren Blechtafel 13, die
bei 14 entlang ihrer senkrechten und unteren Seiten nach innen und bei 15 entlang ihres oberen
Randes nach unten und innen mit Flanschen versehen ist.
Ein Metallblechrahmen 16 von im allgemeinen winkelförmigem Querschnitt ist mit seinem äußeren
Rand, beispielsweise durch Punktschweißung, überlappend an Flansch 14 befestigt. Der Rahmen
16 ist mit Abbiegungen 17/18, 19 versehen, wobei
die Abbiegung 17 das Äquivalent eines überlappenden Türflansches und von Ausnehmungen zur
Aufnahme vorspringender Teile 20, 21 des Wagenkastens bildet. Die Abbiegungen und die Ausnehmungen
bilden Anbringungszonen für Abdichtungsstreifen 22. Der Rahmen 16 ist, wo es
erforderlich ist, also besonders in den 'Scharnierbefestigungszonen 24 (Fig. 7 und 8), innen durch
Teile 23 verstärkt.
Das Hauptspritzgußstück 11 ist mit einem nach
außen gekehrten Rahmen, 25 von kanalförmigem Querschnitt versehen, der die Öffnung 26 des Fensters
27 (Fig. i, 2 und 4) umgibt. Dias Gußstück
weist entlang den oberen Seiten und der oberen Seite der Fensteröffnung einen nach außen gerichteten
Steg 28 auf, der den oberen Teil des Türrahmens bildet und die Fensterführung 29
trägt. Unterhalb der Öffnung 26 hat das Gußstück 11 eine nach unten gerichtete Verlängerung 30
nach Art eines Gitterwerks, die zur Anbringung für die (nicht dargestellten) Fensterverstellvorrichtungen,
den Verschluß usw. ausgebildet ist.
Die Seiten der Verlängerung 30 haben winkelförmigen Querschnitt mit einem seitwärts gerichteten
Schenkel 31 und einem nach außen gerichteten inneren Schenkel 32. Der Schenkel 31 und der
untere Teil des Steges 28 sind mit zylindrischen oder kegelstumpfförmigen Zapfen oder Vorsprüngen
33, 34 versehen, welche in Fig. 5 und 7 in ihrer ursprünglichen Form in strichpunktierten Linien
dargestellt sind. Diese Zapfen sollen in Löcher 35, 36 des unteren Metallblechrahmens 16 eingreifen
und werden bei dem Endzusammenbau zu Köpfen geformt, so daß sie Nietverbindungen bilden. Die
Einzelheiten dieser Verbindung und das Verfahren zu ihrer Herstellung sind in Fig. 11 bis 14 dargestellt
und bei der Besprechung dieser Figuren beschrieben.
Das Gußstück 12 bildet einen äußeren, abnehmbaren Rahmen um eine Fensteröffnung. Entlang
den oberen und Kopfseiten der Tür hat das Gußstück 12 im wesentlichen kanalförmigen Quer-
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schnitt (Fig, 4), Der äußere Rand des Steges 28 des Hauptgußstückes 11 ist zwecks Aufnahme des
oberen Armes 37 des Rahmens ausgenommen. Die Schrauben 38 verbinden die Gußstücke 11, 12. Entlang
seinem unteren Rande hat das Gußstück 12 einen im wesentlichen nach unten und innen
gerichteten Kanalquerschnitt. Der nach unten gerichtete Arm 39 dieses Querschnitts ist mit hakenähnlichen
Ansätzen 40 versehen, welche in entsprechende Löcher 41 des Metallpreßteils 13 eingreifen.
Die Fensterführung 29 weist, wie in Fig. 4 dargestellt ist, ein kanalförmiges Metallblech auf, das
mit Rillen 42 versehen ist, in die die Ränder des inneren und äußerenRahmens eingreifen und dadurch
die Fensterführung halten. Der untere geschlitzte Teil 43 der Fensterführung kann an Ansätzen oder
Ohren 44 befestigt sein, die an dem Gußteil!i2
vorgesehen sind. Die Platte 45 bekleidet die Tür an der Innenseite.
Die Verbindung zwischen Rahmenteil 16 und Flansch 31 des Gußstückes wird folgendermaßen
hergestellt: Die Zapfen 33 und der Flansch 31 werden zwischen Nietwerkzeugen oder Elektroden 46,
47 eingeklemmt. Mittels Zuführung von Heizstrom zu den Elektroden und durch Anwendung von
Druck zwischen den Elektroden wird das äußere Ende des Dorns 33 verformt, so daß es einen Kopf
bildet, wie es in Fig. 12 dargestellt ist.
Der Flansch 31 und der Kopf 33 klemmen Teil 16 fest zwischen sich ein, so daß sich eine einfache,
sehr wirksame und feste Nietverbindung ergibt.
Fig. 13 zeigt ein Metallblechteil 48 und ein
Spritzgußstück 49, das mit einem Zapfen 50 versehen ist. Das Gußstück 49 ist auf der dem Zapfen
50 gegenüberliegenden Seite durch eine Verdickung
51 verstärkt. Die Verformung des Zapfens 50 zu
einer Nietverbindung erfolgt im wesentlichen nach dem in Verbindung mit Fig. 11 und 12 beschriebenen
Verfahren.
Fig. 14 zeigt ein Bkchpreßteili52 und ein Gußstück
53. Das letztere ist mit einem Paar Zapfen versehen, welche aus zwei oder mehr Zinken 54 bestehen,
die bei der Herstellung der Verbindung auseinandergebogen werden, so daß sie den Rand
der Öffnung im Preßteil 52 an gegenüberliegenden Seiten einfassen.
Die Verformung der Zapfen zu Nietköpfen durch gleichzeitige Anwendung von Hitze und
Druck ist vorzuziehen. Es wird jedoch häufig auch nur Druck allein ausreichen, je nach der Art des
Spritzgußstückes und der für die Endverbindung geforderten Festigkeit.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform und besonders nicht auf deren sämtliche
Einzelheiten beschränkt, sondern betrifft auch alle Abänderungen und Anwendungsmöglichkeiten,
die einem Fachmann geläufig sind, insbesondere wenn die äußere Gestaltung der Tür mit der in der
Zeichnung dargestellten nicht übereinstimmt. Vor allem kann der obere Spritzgußteil aus einem Stück
bestehen, wobei besondere Vorkehrungen für das Einsetzen der Fensterscheibe getroffen sein können.
Claims (10)
1. Tür für Kraftwagen, die aus Metallblechteilen und Spritzgußkonstruktionsteilen, besteht,
die miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Tür in
an sich bekannter Weise als Metallblechkonstruktion und der obere, die Fensteröffnung
allseitig umrahmende Teil (11, 12) der Tür als
Spritzgußkonstruktion, gebildet ist.
2. Tür ausschließlich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzgußkonstruktion
aus einem inneren Spritzgußstück (11) und einem äußeren. Spritzgußstück (12)
besteht, von denen das eine fest mit der Metallblechkonstruktion (13) verbunden ist, während
das andere abnehmbar angebracht ist.
3. Tür ausschließlich nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das abnehmbare
Gußstück (12) mit an sich bekannten, in Öffnungen (41) der unteren Metallblechkonstruktion
(13) eingreifenden, hakenförmigen Ansätzen (40) versehen und in an sich bekannter
Weise über zusätzliche Mittel, wie Schrauben, an dem inneren Spritzgußstück (11) befestigt ist.
4. Tür ausschließlich nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Spritzgußstück
(11) dauernd und fest mit der Blechkonstruktion (13) verbunden ist, während das
äußere Spritzgußstück (12) als abnehmbar angebrachte Fenstereinfassung ausgebildet ist.
5. Tür ausschließlich nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spritzgußkonstruktion sich nach unten über den unteren Rand der Fensteröffnung
hinaus erstreckt zwecks Überlappung der unteren Blechkonstruktion und Befestigung an
dieser.
6. Tür ausschließlich nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansätze am Spritzgußstück als Zapfen ausgebildet sind, die von einer Seite der Blechkonstruktion
in eine Öffnung derselben eingeführt und auf der gegenüberliegenden Seite
der Blechkonstruktion zwecks Schaffung einer Nietverbindung zu einem Kopf verformt sind.
7. Tür ausschließlich nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Zapfen
an das Gußstück (11) angegossen sind.
8. Tür ausschließlich nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen kegelstumpfförmige
Gestalt haben;
9. Tür ausschließlich nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das auf seiner einen Seite mit einem zur Bildung der Nietverbindung dienenden Zapfen
versehene Gußstück auf seiner gegenüberliegenden Seite eine Verstärkungsverdickung
aufweist.
10. Tür ausschließlich nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der an dem Gußstück angebrachte Zapfen aus mehreren Zinken zusammengesetzt ist, die
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nach dem Durchtritt durch 'die Öffnung in der Blechkonstruktion über den die öffnung begrenzenden
Rand auseinandergebogen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 703 137, 415 305; französische Patentschrift Nr. 843752;
Deutsche Patentschriften Nr. 703 137, 415 305; französische Patentschrift Nr. 843752;
britische Patentschrift Nr. 304 130;
_ USA.-Patentschriften Nr. 2361609, 2260997, 7OI 574;
_ USA.-Patentschriften Nr. 2361609, 2260997, 7OI 574;
Werkstattechnik und Maschinenbau, 41. Jahrgang, 1951, S. 63;
Richter, von Voss, Bauelemente der Feinmechanik, 4. Auflage, 1949, S. 87, 88, 110 bis 112.
Hierzu 2 Blaitt Zeichnungen
Family
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