DE3208749A1 - Scheibenwischer - Google Patents
ScheibenwischerInfo
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- B60S1/38—Wiper blades
- B60S2001/3812—Means of supporting or holding the squeegee or blade rubber
- B60S2001/3817—Means of supporting or holding the squeegee or blade rubber chacterised by a backing strip to aid mounting of squeegee in support
- B60S2001/382—Means of supporting or holding the squeegee or blade rubber chacterised by a backing strip to aid mounting of squeegee in support the backing strip being an essentially planar reinforcing strip, e.g. vertebra
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Description
Bezeichnung; Scheibenwischer
Beschreibung;
Beschreibung;
Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheibenwischer, der entsprechend der üblichen Bauart ein Tragelement aufweist,
das in geeigneter Weise über ein Gabelgelenk mit einem motorisch angetriebenen Arm verbunden ist; an dem Tragelement
sind im allgemeinen mehrere Bügel angelenkt, welche das Wischblatt halten, das als Profil aus elastischem
2^ Material ausgebildet ist und in Längsrichtung Verstärkungen
enthält.
Bei Scheibenwischern dieser Art bestehen die genannten Verstärkungen im allgemeinen aus zwei Metallstreifen,
welche in Längsrichtung beiderseits des Profils aus elastischem
Material angeordnet sind, aus dem das Wischblatt besteht. Die beiden Verstärkungen sind, im Mittelteil des
Profils des Wischblatts durch die beiden Halteklauen eines der beiden Enden eines Bügels derart gehalten, daß
die Anordnung aus dem Wischblatt und den Verstärkungen an diesem Ende festgelegt ist, aber dabei eine Längsbewegung
der Anordnung gegenüber dem anderen Ende des Bügels möglich
ist, dessen Halteklauen die Anordnung in Längsrichtung führen. Dadurch ist es möglich/ daß sich das Wischblatt
in Längsrichtung gegenüber den Bügeln bewegen kann, wenn es bei der Bewegung des Scheibenwischers durch Änderungen
der Krümmung der Scheibenoberfläche, auf der es aufliegt, verformt wird.
In diesem Zusammenhang tritt das Problem auf, daß, abgesehen von der Befestigung an einem Ende des Bügels, jede
gegenseitige Längsbewegung zwischen den Verstärkungen und dem Wischblatt verhindert wird, und es sind bereits
Vorschläge zur Lösung dieses Problems gemacht worden.
Im allgemeinen ist in dem elastischen Profil des Wischblatts ein Einschnitt oder eine Engstelle gebildet, in
den bzw. die auch die beiden festlegenden Halteklauen des Bügels derart eingreifen, daß eine Relativbewegung zwischen
dem Profil und den Vorstößen verhindert'ist. Eine
solche Ausbildung hat den Nachteil, daß sie fertigungs-
technisch ungünstig ist und z.B. Form- und Gießvorgänge erfordert.
Demgegenüber ist in US-PS 3 616 485 beispielsweise vorgeschlagen worden, ein einziges Blatt zu verwenden, das in
geeigneter Weise in der Mitte derart gekrümmt ausgebildet ist, daß zwei parallele Arme gebildet sind, welche die
beiden Verstärkungen darstellen; das freie Ende des einen der Arme ist zu dem entsprechenden Ende des anderen Armes
derart zurückgebogen, daß das Wischblatt an der so gebil-30
deten durchgehenden Peripherie festgehalten wird. Eine Konstruktion dieser Art hat den Nachteil, daß die aus
dem einheitlichen Blatt mit zwei Verstärkungen bestehende Anordnung kompliziert ist und Fertigungsschwierigkeiten
bereitet; in der Praxis bedingt die Herstellung einerseits
35
Schneidvorgänge und dementsprechende Materialverluste, und andererseits führen Biege- und ähnliche Fertigungsvorgänge
zu einer beträchtlichen Erhöhung der Herstellkosten.
Nach einer anderen Ausführungsform des Gegenstandes der
vorgenannten Patentschrift ist vorgesehen, die beiden Enden der Verstärkungen in ihrer Ebene derart in Richtung
auf die andere Verstärkung zu biegen, daß die Enden sich überlagern und dadurch ebenfalls verhindert ist, daß sich
das Ende des Wischblattes aus der Verstärkungsanordnuny herausbewegen kann. In diesem letzteren Fall ist in der
Praxis ebenfalls ein Materialverlust unvermeidbar, weil es besondere Schwierigkeiten bereitet, ein Ende des Blattes
in seiner Ebene zu biegen, wenn es nicht seine Form durch Ausschneiden aus einem größeren Band erhalten hat.
Wenn man jedoch, um diesen Materialverlust zu vermeiden, von einem geraden. Blatt ausgeht, ist ein erheblicher fertigungstechnischer
Aufwand bei der Biegung der Enden erforderlich, so daß zusätzliche Kosten anfallen. Auch befindet
sich die überlagerungsstelle der Verstärkungen außerhalb des Wischerblattes, und man erhält dadurch kantige
Formen, die nicht den jeweiligen Sicherheitsvorschriften entsprechen.
Es ist daher problematisch, diese Schwierigkeiten zu beheben, denn eine Verbindung zwischen dem Wischblatt und den
Verstärkungen soll nicht nur eine gute Befestigung der Verstärkungen
an dem Wischblatt ermöglichen, sondern darüber hinaus auch eine Herstellung und Montage in großen Stückzahlen
bei geringeren Kosten erlauben.
Die Erfindung bezweckt, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden, um eine Herstellung und Montage von Scheibenwi-
schern in großen Stückzahlen und insbesondere unter wirtschaftlichen
Bedingungen zu ermöglichen.
Auch bezweckt die Erfindung, einen Scheibenwischer zu schaffen, bei dem die Verstärkungen unter besonderer Berücksichtigung
wirtschaftlichen Materialeinsatzes dargestellt werden können. Die Erfindung bezweckt weiterhin, den Fertigungsfluß
der Verstärkungen zu verbessern, und sie bezweckt
auch/ die Herstellung von Verstärkungen von verschiedener Länge mit dem gleichen Ausgangsmaterial zu ermöglichen.
Auch bezweckt die Erfindung, die Verwendung elastischer Profile des Wischblatts zu ermöglichen/ die durch Extrusion
hergestellt sind.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein Scheibenwischer mit einem an einem Wischarm anzubringenden Tragelement
und einem Wischblatt/ bei dem die Verbindung zwischen dem Tragelement und dem Wischblatt durch wenigstens zwei Paare
von Halteklauen des Tragelements hergestellt wird, von denen das eine Halteklauenpaar das Blatt gegenüber dem
Tragelement festhält/ während das andere Paar (bzw. die anderen Paare) eine gegenseitige Verschiebung zuläßt (zulassen),
wobei das Wischblatt ein Profil aus elastischem Material ist, das wenigstens eine versteifende Verstärkung
enthält, und die Verstärkung einerseits gegenüber dem Tragelement durch Mittel festgelegt ist, die mit den Halteklauen
zusammenwirken, und andererseits gegenüber dem Profil in der Höhe der Befestigung des Wischblatts durch wenigstens
einen über den Rand der Verstärkung vorstehenden Zahn festgelegt ist, welcher in das Material des Wischblatts
gerichtet ist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn bzw. die Zähne durch schwalbenschwanzförmige
Ausschnitte der Verstärkung gebildet sind, welche eine Unterbrechung der Seitenkante der Verstärkung
bilden, derart, daß nach Verformung eine oder zwei spitze Lippen gebildet sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt
jede Veistärkung in Höhe der Halteklauen an dem Rand,
der dem den Zahn bzw. die Zähne aufweisenden Rand gegenüberliegt, eine Aufnahmestelle/ an der eine Halteklaue
angreift; die Aufnahmestelle ist dabei zwischen zwei Vor-35
stoßen angeordnet, welche durch Einschneiden erzeugt sind,
sich seitlich nach außen erstrecken und sich beiderseits der Aufnahmestelle der Halteklaue befinden.
| • |
| • |
Da die Zähne sehr klein bemessen sein können, ist ohne Schwierigkeiten erreichbar, daß in demselben Arbeitsgang
•die Lippen ausgeschnitten und zur Ausbildung der Zähne durch Verformung gespreizt werden. Kin solches Vorgehen
ist um .so zweckmäßiger, als in dem gleichen Arbeitsgang in der Nähe die üblichen Einschnitte und Spreizvorgänge
vorgenommen werden können, um die Zone zu bilden, in der die beiden Halteklauen am Ende des Bügels angreifen, um
die Verstärkungsblätter zu erfassen und in Längsrichtung gegenüber den Wischblättern festzuhalten.
Trotz der verhältnismäßig kleinen Abmessungen des in Querrichtung
vorstoßenden Zahnes bzw. der in Querrichtung vorstoßenden Zähne haben Versuche gezeigt, daß eine zuverläßige
und betriebssichere Verbindung in Längsrichtung zwischen den Verstärkungen und dem Profil des Wischblatts
erreicht wird, und zwar derart, daß eine seitliche Trennung von Verstärkung und dem Profil und eine gegenseitige
Längsbewegung nicht auftreten kann, und zwar auch infolge der Festlegung der Anordnung durch die Halteklauen
am Ende des Tragelements, beispielsweise am Ende eines Bügels des Tragelements.
Die Herstellkosten der erfindungsgemäß ausgebildeten Ver-
*° Stärkungen sind in vorteilhafter Weise besonders niedrig,
da praktisch kein Materialverlust auftritt und die Zähne in einem einzigen Arbeitsgang mit der gleichen Werkzeugausstattung
ausgebildet werden können, mit der auch die Einschnitte für die Befestigung der Verstärkungen an den
beiden Klauen des Bügels hergestellt werden. Auch erfordert die Montage der Verstärkungen keine besonderen Arbeitsgänge
zur Sicherung der Verbindung des elastischen Profils des Wischblatts mit den Verstärkungen. Das be-t
deutet, daß gemäß der Erfindung ausgebildete Scheibenwi-
scher in großen Stückzahlen hergestellt werden können, ohne daß wesentliche Änderungen der Werkzeugausstattung
und des Herstellverfahrens erforderlich sind, so daß
eine erhebliche Senkung der Herstellkosten erreicht werden kann.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die Verstärkungen nicht länger zu sein brauchen als das Wischblatt und sie daher
keine über deren Länge hinausgehenden Teile besitzen. Schließlich ist die Befestigung mit Hilfe der Zähne völlig
unsichtbar, so daß auch das äußere Erscheinungsbild der Scheibenwischer verbessert wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung anhand der Zeichnungen, ohne daß die Erfindung auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt
ist.
Fig. 1 zeigt einen Scheibenwischer gemäß der
Erfindung;
^O Eig.. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine gemäß
der Erfindung ausgestaltete, mit Einschnitten versehene Verstärkung
;
^° Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Verstär
kung gemäß Fig. 2 nach Ausbiegen der hinterschnittenen Partien;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die
Wischblattanordnung mit Verstärkungen in Höhe der Halteklauen;
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht der Anordnung
in Höhe der Zähne der Verstärkung.
3208743
In Fig. 1 ist ein Scheibenwischer dargestellt, der in üb-·
licher Weise ein Tragelement 1 aufweist, das in der Mitte einen Anlenkteil 2 besitzt, in dem das Tragelement 1 bewegbar
mit einem (nicht dargestellten) Wischarm verbunden werden kann. Das Tragelement 1 hält zwei Bügel 5 und 6
über Schwenkzapfen 3 an Halterungsteilen 4. An den Enden der Bügel 5 und 6 befinden sich paarweise Halteklauen 7,
8 bzw.. 9, 10, die um eine Anordnung herumgebogen sind,
welche ein als Profil.aus elastischem Material ausgcbildetes
Wischblatt 11 und zwei Verstärkungen 12 enthält.
Die Halteklauen 7 an einem der Enden des Bügels-5 schliessen
das Wischblatt entsprechend der Darstellung in Fig. 4 fest ein, so daß die aus dem Wischblatt und den Verstärkungen
bestehende Anordnung an diesem Ende sicher gehalten ist, während demgegenüber die Halteklauen 8, 9 und 10 lediglich
derart gebogen sind, daß sie Längsbewegungen des Profils des Wischblatts 11 und der Verstärkungen 12 derart
zulassen, daß diese zwar geführt werden, aber gegenüber den Enden der Bügel keine Querbewegungen ausführen
. können.
In Fig. 2 ist eine als langgestreckter Metallstreifen 12 ausgebildete Verstärkung dargestellt. Die Stärke
des Metallstreifens ist so bemessen, daß noch eine hinreichende Nachgiebigkeit vorhanden ist, jedoch ist
eine solche Breite zu wählen, daß eine stärkere Verformung in der Ebene des Metallstreifens, bei Fig. 2
also der Zeichenebene, nicht möglich ist. In Fig. 2 ist
der Metallstreifen 12 in demjenigen Augenblick der 30
Herstellung dargestellt, in dem die Vorgänge des Ab- und Ausschneidens beendet sind. Der Metallstreifen wird aus
einem endlosen Band entsprechender Breite hergestellt, das periodisch so abgeschnitten wird, daß die Enden 13
und 14 des Streifens entstehen. Vor, während oder nach 35
dem Abschneiden erfolgt ein Ausstanzen des Streifens, bei dem in der Näho dos Endes 13, dan sich bot dur ll.illo-·
klaue 7 befindet, zwei Einschnitte 15 ausgebildet werden, zwischen denen eine als Aufnahmestelle 16 bezeichnete
Partie erhalten bleibt; jeder der beiden Einschnitte hat eine schlitzartige, in Längsrichtung des Metallstreifens
gerichtete Fortsetzung 17, so daß am Rande des Metallstreifens 12 zwei Vorstöße 18 gebildet sind.
Vorzugsweise während des beschriebenen Vorgangs des Ausschneidens oder Ausstanzens wird auf der anderen Seite
der als Metallstreifen 12 ausgebildeten Verstärkung in einem angemessenen Abstand von den Einschnitten 15 und
Schlitzen 17 ein schwalbenschwanzförmiger Ausschnitt
freigelegt, der im allgemeinen dreieckförmig ist, so daß
zwei spitze Lippen 21 entstehen, die gegeneinander gerichtet sind, aber nicht mehr in metallischer Verbindung
stehen.
Wie Fig. 3 zeigt, wird der in Fig. 2 gezeigte Metallstreifen
12 nunmehr einem Verformungsvorgang unterworfen, bei dem die Vorstöße 18 aus dem entsprechenden Rand der.
Verstärkung derart herausgebogen werden, daß Anschlagflächen entstehen, deren Aufgabe noch beschrieben wird.
Während des gleichen Bearbeitungsvorgangs werden auf der gegenüberliegenden Seite die Lippen 21 nach außen
gebogen, so daß in Querrichtung zwei spitze Vorstöße entstehen.
Vorzugsweise ist die Werkzeugausstattung so einzurichten, daß die auszuschneidenden bzw. auszustanzenden Stellen
15, 17 und 20 in einem einzigen Arbeitsgang freigelegt werden und gleichzeitig auch das Ausbiegen der Vorstöße
18 und der Zähne 21 in dem gleichen Arbeitsgang vorgenommen
wird.
In Fig. 4 ist im Querschnitt das aus elastischem Material bestehende Profil 11 des Wischblatts dargestellt, welches
auch die eigentliche Wischlippe 27 aufweist. Das Pirfil
enthält Längsaussparungen, in die auf beiden Seiten des Profils 11 die als Metallstreifen 12 ausgebildeten Verstärkungen
eingreifen. Vorzugsweise ist die Tiefe der die Verstärkungen aufnehmenden Aussparungen so bemessen, daß
** sie gleich der Breite der Verstärkungen ist, so daß die
Verstärkungen voll von den Aussparungen aufgenommen werden.
Die Befestigung des aus dem Profil und den beiden Verstärkungen bestehenden Wischblatts an dem Bügel 5 crfolcjt-'
dadurch, daß das Wischblatt von den Halteklauen 7 eingeschlossen wird, welche an den Aufnahmestellen 16 jeder
Verstärkung 12 anliegen, wie in Fig. 5 erkennbar ist.
Die Vorstöße 18 befinden sich auf beiden Seiten der Halteklauen 7,. und sie verhindern dadurch eine Längsbewegung
eines die Verstärkung bildenden Metallstreifens 12. Bei dem Arbeitsgang, der dazu führt, daß die Hälteklauen 7
sich derart schließen, daß sie die als Verstärkungen dienenden Metallstreifen 12 gegeneinander drücken, wird
auch entsprechend der Darstellung in Fig. 5 bewirkt, daß
die Zähne 21 in das elastische Material zwischen den Verstärkungen
12 eindringen. Durch dieses Eindringen worden die Verstärkungen 12 sicher in dem elastischen MaLerial
gehalten, und die Kombination der Wirkung des Eindringens
und des Andrückens der Halteklauen 7 auf die Aufnahme-
stellen 16 der Verstärkung nach dem Zusammendrücken der Verstärkungen und dem Eindringen der Zähne 21 in das
elastische Profil verhindern sowohl ein seitliches Ausweichen der Verstärkungen 12 als auch eine Längsbewegung
der Verstärkungen gegenüber den Halteklauen 7, so daß trotz der verhältnismäßig geringen Abmessungen der Zähne
21 jede Relativbewegung zwischen dem Profil 11 und den
Verstärkungen 12 verhindert ist. Diese Verbindung des Profils mit den entsprechenden Verstärkungen im Bereich
der die Befestigung bewirkenden HalLcklauon 7 verhindert,
nicht, daß der übrige Teil des Wischblattes mit dem Profil 11 und den Verstärkungen 12 Längsbewegungen in dem durch
die Halteklauenpaare 8, 9 und 10 gebildeten Kanälen aus-
führen kann, und es ist auch in Längsrichtung eine Relativbewegung zwischen dem Profil 11 und den Verstärkungen
12 aufgrund von Temperaturänderungen möglich.
5' Die Erfindung wurde anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben; sie ist jedoch nicht auf. diese Ausführungsform
beschränkt und es können im Rahmen fachmännischen Handelns insbesondere hinsichtlich der räumlichen
Ausbildung und der Wahl der Werkstoffe geeignete Änderungen vorgenommen werden.
Auch können die Zahl und die Lage der Zähne' in geeigneter
Weise geändert werden. In bestimmten Fällen wird daher ein einziger Zahn 21 ausreichend sein, während bei-'5
spielsweise auch zwei Paare von Zähnen 21 vorgesehen sein können. Auch müssen die Zähne 21 nicht unbedingt
bei den Halteklauen 7 in Richtung auf die Halteklauen 8 angeordnet.sein, sondern sie können auch auf der zum
Ende 13 gelegenen Seite angeordnet sein; Weiterhin ist es möglich, daß die Zähne sich auf beiden Seiten der
Halteklauen 7 befinden oder innerhalb der Halteklauen 7 angeordnet sind, also auf der gleichen Höhe, aber auf
der anderen Seite als derjenigen Seite, bei der sich die Vorstöße 18 und die Aufnahmestelle 16 befinden. Die
^J Einzelzähne 21 können auch ersetzt werden durch eine
größere Zahl kleinerer Zähne, beispielsweise nach Art einer Verzahnung. Wesentlich ist dabei nur, daß die Zähne
unabhängig von ihrer Zahl sich in einem verhältnismäßig geringen Abstand von den Halteklauen 7 befinden, damit
die Befestigungswirkung der Halteklauen 7 nicht nur bewirkt, daß die Zähne in ausreichendem Maße in das Profil
des Wischerblatts eindringen, sondern daß auch verhindert wird, daß die Zähne unter der betrieblichen Belastung
wieder aus dem Profil herausgezogen werden. .
Leerseite
Claims (2)
1. Scheibenwischer mit einem an. einem Wischarm anzu- ·
bringenden Tragelement und einem Wischblatt/ bei dem die Verbindung zwischen dem Tragelement und dem Wischblatt
durch wenigstens zwei Paare von Halteklauen des Tragelements hergestellt wird, von denen das eine Halteklauenpaar
das Blatt gegenüber dem Tragelement festhält, während des andere Paar (bzw. die anderen Paare)
eine gegenseitige Verschiebung zuläßt (zulassen), wobei das Wischblatt ein Profil aus elastischem Material
ist, das wenigstens eine versteifende Verstärkung enthält, und die Verstärkung einerseits gegenüber dem
Tragelement durch Mittel festgelegt ist, die mit den Halteklauen zusammenwirken, und andererseits
gegenüber dem Profil in der Höhe der Befestigung des Wischblatts durch wenigstens einen über den Rand der
Verstärkung vorstehenden Zahn festgelegt ist, welcher in das Material des Wischblatts gerichtet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zahn (21) bzw. die
Telefon: (0221) 380238 ■ Telegramm: Inventator Köln ■ Telex: 8883555 max d
Zähne (21) durch schwalbenschwanzförmige Ausschnitte (20) der Verstärkung gebildet sind, welche eine Unterbrechung
der Seitenkante der Verstärkung bilden, derart, daß nach Verformung eine oder zwei spitze Lippen
gebildet sind.
2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Verstärkung in Höhe der Halteklauen (7) an dem Rand, der dem den Zahn (21) bzw. die
Zähne (21) aufweisenden Rand gegenüberliegt, eine Aufnahmestelle
(16) besitzt, an der eine Halteklaue (7) angreift, und die Aufnahmestelle (16) zwischen zwei Vorstößen
(18) angeordnet ist, welche durch Einschneiden erzeugt sind, sich seitlich nach außen erstrecken und
sich beiderseits der Aufnahmestelle (16) der Halteklaue (7) befinden.
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