DE111400C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/28—Transposing devices
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- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1899 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Pianinos und Flügel zum Transponiren
mittelst Verschiebung sämmtlicher Tasten unter der Mechanik. Die letztere wird hierbei gehoben, oder es werden die hinteren
Enden der Tasten niedergedrückt, oder es wird gleichzeitig ein Heben der Mechanik und Niederdrücken
der hinteren Enden der Tasten herbeigeführt.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι in einem Querschnitt und in Fig. 2 im
Grundrifs dargestellt, wobei angenommen ist, dafs beim Verschieben der Tasten gleichzeitig
die hinteren Enden der Tasten niedergedrückt sind und die Mechanik gehoben ist. In der
Fig. ι a ist eine Ausführung dargestellt, bei der während der Tastenverschiebung nur die
Mechanik gehoben wird.
Zum Hochheben der Mechanik b oder zum Niederdrücken der Tasten α dient eine hinter
den Tasten angeordnete durchlaufende Winkelschiene g, die mittelst ihrer Achse g1 in den
Seitenwä'nden oder auch in besonderen, an diesen befestigten Lagern drehbar gelagert ist.
Diese Lagerung ist nun eine derartige, dafs beim Drehen der Winkelschiene g der eine
kürzere, keilartig angeordnete Schenkel entweder alle Mechanikglieder b an deren nach
unten vorspringenden Ansätzen b1 untergreift und "hebt, oder die Tasten übergreift und
niederdrückt, oder aber gleichzeitig die Tasten niederdrückt und die Mechanik hochhebt.
Die Tasten α sind auf einer Leiste e gelagert,
die mit dem Klaviaturrahmen f im Gestell k in bekannter Weise verschiebbar ist.
Diese Verschiebung des Rahmens f mit den Tasten a, sowie das Drehen der Winkelschiene
g wird von einer vorn am Pianino angebrachten Kurbel η mit Knopf n1 bewirkt.
Zu diesem Zwecke ist die Kurbel η verschiebbar in einem Schlitten 0 gelagert, der drehbar
in einem Zapfen r2 an einem am Pianino befestigten Winkelsegment r festgehalten ist.
Durch eine Feder i, die einerseits am Klaviaturrahmen k, andererseits an der Kurbel η befestigt
ist, wird die Kurbel η mit ihrer Ansatzleiste t gegen das Segment r, d. h. dessen
Bogen r1 angezogen. In letzterem sind eine Anzahl Schlitze angebracht, in welche die
Kurbel η in bekannter Weise ein - und festgestellt werden kann.
Der Schlitten 0 für die Schiene η ist mittelst
Schiene ρ mit der an dem Brett f befestigten Büchse q gekuppelt und die Schiene η durch
Bügel m mit dem einen Ende des um Zapfen s drehbaren Hebels / verbunden, dessen anderes
Ende mittelst eines Schlitzes den Zapfen h1
eines an der Winkelschiene befestigten Trägers h übergreift.
Wird die Kurbel η mittelst Knopfes n1 in
der angegebenen Pfeilrichtung angezogen, so wird der Hebel / gedreht und die Winkelschiene
g zwischen Tasten und Mechanik geschoben. Hierbei wird entweder letztere gehoben
oder erstere gesenkt, oder es wird gleichzeitig Tastensenkung und Hebung der Mechanik bewirkt. Sobald in dieser Lage die
Kurbel η auch noch nach rechts oder links gedreht und mittelst ihrer Leiste t in einem
der Schlitze von r1 eingestellt wird, wozu die Kurbel wieder nachgelassen werden mufs,
werden die Tasten nach links oder rechts ver-
schoben, d.h. die Stimmung wird um einen oder mehrere Töne tiefer oder höher. Durch
Nachlassen der Kurbel η mittelst des Kuppelgliedes m und des Hebels / wird die Winkelschiene
selbstthätig wieder aufser Eingriff zwischen Tasten und Mechanik gebracht.
Man hat es also durch einen einzigen Zieh- und Drehgriff mit der Kurbel η in der Hand,
das Transponiren zu bewirken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung für Pianinos und Flügel zum Transponiren mittelst Verschiebung des Klaviaturrahmens sammt Tasten, gekennzeichnet durch eine drehbare Winkelschiene, deren einer keilförmiger Schenkel zwischen Tasten und Mechanik gedreht wird und letztere anhebt, oder die hinteren Enden der Tasten niederdrückt oder beides bewirkt, und die mit einer verschieb- und drehbaren Kurbel (n) gekuppelt ist, welche mit dem verschiebbaren Klaviaturrahmen in Verbindung steht, derart, dafs erst nach Verschiebung der Kurbel und dadurch bewirkter Einrückung der Winkelschiene die Tasten durch Drehung der Kurbel in bekannter Weise verschoben werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111400C true DE111400C (de) |
Family
ID=381142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111400D Active DE111400C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111400C (de) |
-
0
- DE DENDAT111400D patent/DE111400C/de active Active
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