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DE9961C - Neuerungen an Ringspindeln - Google Patents

Neuerungen an Ringspindeln

Info

Publication number
DE9961C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
yarn
edge
spindles
bobbin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9961D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. RECKE und W. G. H. PELTZER in Rheydt
Publication of DE9961C publication Critical patent/DE9961C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/041Spindles with sliding contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

1879.
Klasse 76.
O. RECKE und W. G. H. PELTZER in RHEYDT. Neuerungen an Ringspindeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1879 ab.
Den Gegenstand der Erfindung betrifft eine Ringspindel.
Die Construction derselben ist die folgende:
Eine Stahlspindel ist mit ihrem unteren Ende in einem Spur- und oben in einem Halslager geführt; beide Lager sind in einem gufseisernen, rohrförmigen Lagerkörper vereinigt.
Zwischen den beiden Lagern bleibt ein Hohlraum, welcher als Oelreservoir dient, so dafs die Spindel mit ihren beiden Lagerstellen fortwährend in OeI steht.
Ueber dem Oberlager bei A ist die Gufseisenhülse etwas erweitert, um in dieser Erweiterung für das Halslager einen Oelreservebestand halten zu können.
Das Spurlager ist entweder durch eine Ausbohrung in dem Gufseisen direct oder nach einer der beiden unten beschriebenen Arten hergestellt.
1. Fig. 6. Eine cylindrische, aus Neusilber oder, anderem Metallblech gerollte Büchse mit schrägem, offenen Schnitt ist von unten her in den rohrförmigen Untertheil des Lagerkörpers eingeschoben und wird durch die Bronceschraube B, welche gleichzeitig als Spurplatte dient, soweit in das Rohr eingedrückt, bis die Verschlufsfläche der Schraube auf der Stofsfläche des Lagerkörpers aufsitzt.
2. Fig. 5. Die Schraube selbst ist entsprechend tief ausgebohrt und dient direct als Fufsspur und Führungslager.
Durch diese Anordnungen wird erreicht, dafs sich die Fufsschraube, wenn das Gewinde genügend leicht geht, stets konaxial zu dem Lagerkörper führen mufs.
Der Zutritt von OeI zu dem Unterlager ist in dem ersten Fall durch die Stofsfuge der Blechbüchse, im zweiten Fall dadurch gesichert, dafs der hohle Theil der Schraube einseitig aufgeschnitten ist.
Die ganze Unterlager-Construction kann behufs Reinigung der Spindel entfernt, oder, wenn die Abnutzung zu grofs geworden, entfernt und ersetzt werden.
Den Antrieb erhält die Spindel durch einen, nach unten theilweise über das Oberlager übergreifenden Wirtel.
Durch diese Construction wird erreicht, dafs die Reibungsarbeiten und die Abnutzung in geringen Grenzen gehalten werden.
Der übergreifende Wirtel dient aufserdem zum Schutz des OeIs vor Verunreinigungen durch Staub etc. ~
Mit dem Hals des Wirteis ist eine Schale verbunden, welche den unteren Theil der Spule umschliefst, während der obere Theil der letzteren auf der Spindel selbst geführt ist; da die Spindel freiführend ist, wird der Minimalradius der Spulen bei gröfserer Festigkeit derselben kleiner. Für schwere, z. B. Zwirnspindeln, sind anstatt der Schale Teller mit Mitnehmer anzuordnen.
Es wird ferner dadurch erreicht, dafs die Garne auf Papierhülsen von geringerem Durchmesser gesponnen werden können.
Die in den Fig. 3 und 4 b ausgeführte Verwendung von gewöhnlichen Holzrandspulen ist bei dieser Construction ebenfalls von Wichtigkeit, und zwar nach zwei Richtungen hin.
. Zunächst wird der Schwerpunkt der rotirenden Massen den Lagern näher gerückt yund die Spindel dadurch vor Vibration mehr gesichert, und zweitens wird das Garn, welches von dem oberen Rande der Spule mit einer geringen Relativtourenzahl gleitet, aus der Richtung der Cylinderseite im Sinne der Rotation abgelenkt. Es erhält hierdurch der Läufer (Traveller, Runner) eine Beschleunigung, welche gröfser ist, als bei den bisher üblichen Ringspindeln.
Es gestattet diese gröfsere Beschleunigung entweder das Spinnen loseren Garnes, oder aber die Verwendung dünnerer Spulen.
Durch die constante Lage des aufgehenden Garnendes wird ferner die der Centrifugalkraft des Ringes entgegenwirkende Radialcomponente der Garnspannung weniger variabel, d. h. die Bewickelung selbst gleichmäfsiger. Die Bespinnungsart dieser Spulen in konaxialen cylindrischen Schichten gestattet die Erhaltung der Tischbewegung an Flügelthrostles, welche auf das Ringsystem der Erfinder umgebaut werden sollen, ermöglicht also einen verhältnifsmäfsig leichten Umbau.
Auch bei diesen Spulen kann der innere Durchmesser geringer angenommen werden, als bei den Flügelthrostles nothwendig und üblich ist, dadurch wird aber erreicht, dafs auf einer Spule von gleichem äufseren Durchmesser und gleichem Hub mehr Garn aufgesponnen werden kann, ehe dieselbe abgenommen zu werden braucht, oder aber, dafs man wegen Vermin-

Claims (2)

derung des äufseren Durchmessers bei constantem Garnquantum eine entsprechend höhere Spindelanzahl in einer Bank von gegebener Fufslänge anbringen kann, ganz abgesehen davon, dafs die Spindelconstruction eine bedeutend gröfsere Höhe der Randspulen, d. h. eine gröfsere Garnmenge per Spindel gegenüber den bisher üblichen Ringspulen bei geringerer freier Spindellänge zuläfst. Abweichend von den oben ausgeführten Befestigungsarten der Spulen auf der Spindel oder von Papier- und sonstigen Hülsen auf den Spindeln durch Vermittelung von eingeschobenen Metall- oder auch Holzbüchsen, mit oder ohne Unterrand, betreiben die Erfinder gewöhnliche Randspulen irgend welcher Art, als auch cylindrische Ringspulen mit festem oder eingeklemmtem Unterrand, ferner Metall oder Holzfutter mit eben solchem Rande zum Spinnen auf Papier- oder sonstigen Hülsen durch eine oberhalb des Wirteis angebrachte Frictionsscheibe, ähnlich oder wie solche in Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Dadurch wird erreicht, dafs bei eintretender gröfserer Garnspannung ein Gleiten der Spule auf der Spindel ermöglicht, d. h. eine Ueberspannung des Garnes vermieden wird. Hierdurch lassen sich auf der Spindel Garne aus geringerem Material oder solche mit loserer Drehung per Längeneinheit bis zum Schufsgarn herab spinnen, ohne dafs ein Fadenbruch zu befürchten ist. Die Anwendung der Drehung der Spule vermittelst Friction von der Spindel aus gestattet einen leichten Umbau von bestehenden Flügelthrostle, Spinn- und Zwirnmaschinen auf Ringsystemen unter ganzer oder theilweiser Erhaltung der Spindeln mit ihren Lagern, indem dann auf dem Spindelhals nur ein Teller lösbar aufgesetzt und die Spindel event, verkürzt zu werden braucht (s. Fig. 7). Zum Zweck des Anspinnens oder Anknotens von gebrochenen Fäden braucht bei dieser Construction die Spule nicht abgenommen zu werden, es genügt vielmehr, die Spule einen Augenblick oben festzuhalten, den Faden in genügender Länge ab, durch Traveller und Fadenführer hindurchzuziehen und dann seine Vereinigung mit dem ausgezogenen Vorgespinst oder zu zwirnenden Fäden herbeizuführen. Bei allen vorstehend erwähnten Constructionsarten der Spindeln ist, so\veit jene sich auf neue Spindeln beziehen, um bei eingetretener Abnutzung des Ober- oder Unterlagers die dadurch schiefgestellte Spindel wieder vertical stellen zu können, folgende Vorrichtung angebracht. Durch den Spindeltisch unter jeder Spindel geht an der inneren Seite eine kleine Druckschraube durch. Durch Einschrauben derselben kippt die Spindel, deren Lagerfufs zu diesem Zweck vorn ein wenig abgeschrägt ist, um die Kante dieser Abschrägung und kann dadurch die durch Verschleifs hervorgerufene Neigung der Spindel aufgehoben werden (s. Fig. 9). Pate ν τ-Ansprüche:
1. Die Anwendung eines centrisch genau geführten, leicht zu entfernenden Spurlagers.
2. Das Verfahren bei Ringmaschinen, die Mitnahme bei Rand- und anderen Ringspulen etc. für Zwirne, Schufs- und Kettengarne durch die Spindel vermittelst Frictionsscheiben aus Filz oder anderem Material zu bewirken, wodurch das Spinnen und Zwirnen von Garn mit beliebigem und ganz geringem Draht ermöglicht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9961D Neuerungen an Ringspindeln Active DE9961C (de)

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DENDAT9961D Active DE9961C (de) Neuerungen an Ringspindeln

Country Status (1)

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DE (1) DE9961C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3438284A (en) * 1966-06-17 1969-04-15 Arthur P Bentley Reduction gear transmission
FR2124593A1 (de) * 1971-02-10 1972-09-22 C Mccombs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3438284A (en) * 1966-06-17 1969-04-15 Arthur P Bentley Reduction gear transmission
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