DE99524C - - Google Patents
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- DE99524C DE99524C DENDAT99524D DE99524DA DE99524C DE 99524 C DE99524 C DE 99524C DE NDAT99524 D DENDAT99524 D DE NDAT99524D DE 99524D A DE99524D A DE 99524DA DE 99524 C DE99524 C DE 99524C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
ei; \Q
PATENTAMT.
^■#
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20^Eisenbahnbetrieb,
CL A. TOWER in CLEVELAND (Ohio, V. St. A. Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1898 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, welche in
Fig. ι der Zeichnung im Grundrifs, und in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. ι dargestellt ist.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht, theilweise im Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1, aus welcher
die Vorrichtung zum Verriegeln und Oeffnen des in angehobener Stellung befindlichen,
aber noch nicht umgekippten Gelenkhakens ersichtlich ist.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie IH-III der Fig. ι und zeigt die Verriegelung*- und Oeffnungsvorrichtung
in der Stellung, in welcher sie den Gelenkhaken entriegelt hat.
Fig. 5 ist ein Grundrifs von zwei zusammengehörigen Kuppelungstheilen, von denen der
eine A' die in Fig. 6 gezeichnete Ausführungsform und der andere -B' di,e in Fig. 7 dargestellte
Ausführungsform zeigt.
Fig.-8 ist eine schaubildliche Darstellung der Stütze.
2 ist der Vordertheil der Zugstange, welcher einen Gelenkhaken besitzt; dieser ist um einen
Bolzen 4 drehbar und besitzt einen äufseren Arm b und einen inneren Arm oder ein
Schwanzstück c, dessen Ende mit einer Nase oder einem Haken d ausgerüstet ist. Die Verriegelungsvorrichtung
besteht aus einem winkelförmigen Stück e, welches quer über das
Schwanzstück des Gelenkhakens hinüberragt und einen herabhängenden Verriegelungsblock 7
und einen hinteren Arm f besitzt. Letzterer ragt über das hintere Ende des Schwanzstückes
nach unten heraus, und wenn der Gelenkhaken verriegelt ist, geht er in senkrechter
Richtung durch ein Führungsloch g in den Boden des Kuppelungsstückes. 8 ist eine Zugstange,
welche an dem Block 7 befestigt und mit einem Kuppelungshebel, wie er auch bei anderen Kuppelungssystemen gebräuchlich ist,
verbunden ist. Um den Gelenkhaken zu entriegeln, wird der Hebel bethätigt, so dafs er
das winkelförmige Stück anhebt, bis der untere Theil des Blockes 7 frei wird und über die
wagerechte Schwingungsebene des Schwanzstückes des Gelenkhakens herausgekommen ist,
worauf der Gelenkhaken in die Offenstellung schwingen kann, entweder durch Auseinanderziehen
der Wagen oder durch Fortsetzung des Anhebens des winkelförmigen Stückes, bis ein
Anschlag h an der oberen Seite des Gliedes e gegen eine Nase α des Kuppelungsstückes stöfst.
Hierauf dreht sich das winkelförmige Stück in einer senkrechten Ebene und sein hinterer
Arm f wirkt auf den Schwanz des Gelenkhakens und bewegt denselben nach aufsen in
die Offenstellung.
Wenn ein Kuppelungstheil, während derselbe
entriegelt wird, mit dem eines anderen Wagens in Eingriff steht, so kann der Gelenkhaken nicht geöffnet werden, bis die beiden
Theile aufser Eingriff gekommen sind. Es ist jedoch oft erforderlich, dafs man, wenn die
Kuppelungstheile in Eingriff stehen und die Wagen in Ruhe sind, den einen Haken entriegeln
und die Verriegelungsvorrichtung ausrücken kann, so dafs beim Auseinanderziehen
der Wagen die Kuppelung sich frei öffnen kann. Diese Aufgabe kann bei dieser Kuppelung
in besserer Weise gelöst werden, als bei den jetzt gebräuchlichen Systemen. Hinter dem
Platze, welchen das hintere Ende des Schwanzstückes des Gelenkhakens bei der geschlossenen
Stellung einnimmt, liegt ein Stück io, welches als Riegelhalter oder Stütze bezeichnet wird.
Dieses wird in einer Führung 11 in senkrechter Lage gehalten und kann sich darin verschieben,
so dafs sein oberes Ende über den Zugstangenkopf herausragt. Diese Stütze besitzt einen
Arm 12, gegen welchen die Verriegelungsvorrichtung bei ihrer Aufwärtsbewegung stöfst, und
eine Nase 13, die unter die Verriegelungsvorrichtung greift und sie festhält. Die Entfernung
zwischen dem Fufse der Stütze und dem Arme 12 ist so grofs, dafs beim Anheben der Stütze der
Fufs auf das Schwanzstück des Gelenkhakens zu liegen kommt und sich darauf stützt. Wenn
der Gelenkhaken entriegelt wird, so liegt die Stütze bewegungslos in aufrechter Stellung
hinter dem Ende des Schwanzstückes des Gelenkhakens und hinter dem Riegel. Der Arm 12
ragt in den senkrechten Weg eines beliebigen Theiles des Riegels hinein und der Anschlag
ι 3 liegt unter der Unterflä'che des Riegels. Die Stütze ist daher frei von dem Riegel und
nicht damit verbunden und bildet ein loses oder unabhängiges Stück.
Wenn der die Stütze enthaltende Kuppelungstheil in Eingriff mit dem Kuppelungstheil
eines anderen Wagens verriegelt ist, wobei beide Wagen als stillstehend angenommen
werden und der Kuppelungstheil entriegelt und der Riegel in die Offenstellung gebracht werden
soll, dann wird der Verriegelungsblock durch Bethätigung des Kuppelungshebels angehoben.
Beim Emporgehen des Riegels trifft er auf den Arm 12 und hebt die Stütze in senkrechter
Richtung, bis ihr Fufs an dem Gelenkhaken vorbeigekommen ist. Während dieser Bewegung
gleitet die Stütze immer an der Hinterwand der Oeffnung entlang, in welcher sie
sich verschiebt. Das Ergebnifs dieser Bewegung besteht darin, dafs, sobald die Stütze
die bei A in punktirten Linien gezeichnete Stellung in Fig. 2 erreicht und über den Gelenkhaken
hinausgekommen ist, der Fufs der Stütze nach vorwärts bewegt wird, und wenn der Kuppelungshebel nunmehr losgelassen wird,
in eine schräg eingeschnittene Rinne 14 des Schwanzstückes einfällt, welche zu dem Rande
des Gelenkhakens führt. Hierdurch kommt die Nase 13 unter den Riegel und erhält denselben
ausgerückt (ausgezogene Linien bei A in Fig. 2). . Wird der Kuppelungshebel losgelassen
, so liegt der Fufs der Stütze in der Rinne 14, und diese kippt oder strebt vorwärts
zu kippen. Wenn aber die Stütze durch Drehung des Gelenkhakens bei Seite geschoben
wird, oder wenn die Stütze von Hand umgekippt wird, so dafs sie aus der Rinne 14
herauskommt und den Riegel fallen läfst, so fällt in beiden Fällen derselbe in die Stellung
(Fig. 2 bei B) und die Stütze kehrt in die Anfangslage zurück, worauf bei der nächsten
Bethätigung des Riegels das Spiel sich wiederholt. Wenn die Kuppelung durch die Verschiebung
des Riegelhalters unverriegelt gehalten wird, so können die Wagen von einander
getrennt werden. Wenn dies geschieht, so wird, der entriegelte Gelenkhaken durch den
Vorgang der Trennung gedreht, und das Schwanzstück des Gelenkhakens bewegt sich nach auswärts. Dabei bleibt der Fufs der
Stütze in der Rinne 14 ruhen und wird dadurch geführt und zurückgehalten, bis er den
Rand des sich bewegenden Gelenkhakens erreicht, worauf ,die Stütze ihren Halt verliert
und hinter dem Schwanzstück des Gelenkhakens niederfällt und so den Riegel freigiebt,
welcher, da der Gelenkhaken jetzt theilweise geöffnet ist, nicht länger gestützt zu werden
braucht und auf das Schwanzstück des Gelenkhakens herunterfällt. Wenn der Gelenkhaken
wieder geschlossen wird, so wird der Riegel nicht mehr von der Stütze getragen und
fällt in die Verriegelungsstellung vor dem Schwanzstück ein, indem er auf diese Weise
die Theile in die Stellung B (Fig. 2) zurückführt. Während die Stütze den Riegel trägt,
hält die hintere Kante der Rinne 14 auf der Seite, welche dem hinteren Ende des Gelenkhakens
zunächst liegt, die Stütze unverrückt in einer stabilen Stellung ganz unabhängig von
der Schwerkraft, bis der Gelenkhaken weit genug geöffnet ist, um den Fufs der Stütze
freizugeben, um sie in der vorstehend angegebenen Weise herabfallen zu lassen. Die
Kante, welche den hinteren Rand der Rinne bildet, hat die wichtige Aufgabe, Verschiebungen
der Stütze während der Bewegung des Wagens zu verhindern.
Ist es, nachdem die Stütze unter den Riegel geschoben ist und bevor der Gelenkhäken geöffnet
wird, nothwendig, den Riegel auszulösen, so kann dies leicht dadurch geschehen,
dafs das obere hervorragende Ende der Stütze etwas angehoben und nach vorwärts umgekippt
wird, worauf ihr Fufs aufser Eingriff mit dem Gelenkhaken kommt und sie hinter dem Schwanzstück niederfällt und dabei den
Riegel losläfst, so dafs er in die Verriegelungsstellung fällt. Dies wird dadurch ermöglicht,
dafs die Stütze beweglich und nicht an dem Riegel befestigt ist und dafs sie aus dem Zugstangenkopf
hervorragt.
Wird das winkelförmige Verriegelungs- und Oeffnungsstück angehoben und zum Zweck,
den Gelenkhaken in die Offenstellung zu drehen, umgekippt, so stöfst es gegen die
Spitze und hebt sie an. Dabei schiebt der Riegel ihr unteres Ende vorwärts, und wenn
er, gegen den Anschlag a stofsend, selbst umkippt
und dabei den Gelenkhaken in die
Offenstellung drückt, so trägt er die Stütze so lange, bis der Gelenkhaken wieder abgeschlossen
wird. Dabei wird der Riegel durch den Gelenkhaken zurückgeschoben bis an die Wand
des Zugstangenkopfes und fällt nebst der Stütze, in seine ursprüngliche Stellung zurück.
Die Nase 13 dient nur dazu, den Riegel zu tragen, und der Arm 12 gestattet, die Stütze
anzuheben, aber nimmt nicht an dem Halten des Riegels Theil.
Fig. 5, 6 und" 7 zeigen abgeänderte Ausführungsformen,
welche in derselben Weise wirken wie die beschriebene Kuppelung. Bei Fig. 7 und dem Theil B' der Fig. 5, welche
eine Ausführungsform der Kuppelung zeigt, ist der Körper der Stütze mit einem senkrechten
Schlitz 10' versehen, durch welchen ein Bolzen 15, der in dem Zugstangenkopf befestigt
ist, hindurchgeführt ist. Der Schlitz gestattet, die Stütze in senkrechter Richtung gegen den Bolzen
zu verschieben, und der Bolzen gestattet die Drehung der Stütze, welche nöthig ist, um sie
in die Stellung zu bringen, in welcher sie den Geienkhaken stützt (Fig. 7), nachdem sie beim
Anheben des Riegels durch den gegen ihren Arm 12 stofsenden Riegel in die Ebene der
Oberfläche des Gelenkhakens gehoben ist. Bei Fig. 6 und bei A' in Fig. 5 geht der Körper,
der Stütze frei durch eine Führungsmuffe r6, welche mittelst Drehzapfens 16' oben in dem
Zugstangenkopf befestigt ist. Der Körper der Stütze kann sich in der Muffe aufwärts bewegen,
und die Muffe kann sich auf ihrem Bolzen drehen, wenn die Stütze vorwärts bewegt
wird in die in Fig. 6 gezeichnete Stellung, in welcher sie den Riegel trägt.
Die Stütze ist leicht umkippbar, und da sie aus einem,besonderen oder beweglichen Stück
besteht, so wird, wenn dieselbe entfernt werden soll oder zerbrochen ist, die Wirkung der
anderen Theile der Kuppelung nicht beeinträchtigt und die Stütze kann leicht ausgewechselt
oder wieder eingefügt werden.
Claims (3)
1. Eine Kuppelungsvorrichtung für Eisenbahnwagen mit einem schwingenden Gelenkhaken
(3), dessen hinterer Schenkel (c) durch einen Riegel (h) gehalten wird, dadurch
gekennzeichnet, dafs beim Anheben des Riegels dieser eine Stütze (10) einrückt,
welche, sich auf den hinteren Schenkel des Gelenkhakens stützend, den Riegel hält, so
dafs dieser den Gelenkhaken nicht verriegelt.
2. Eine Ausführungsform der Kuppelungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die
Stütze durch eine lose bewegliche, vertical verschiebbare Stange gebildet wird, gegen
deren Arm (12) der Riegel stöfst, wodurch eine Nase (13) unter den Riegel geschoben
und der Fufs der Stütze auf den hinteren Schenkel des Gelenkhakens gebracht wird.
3. Eine Ausführungsform der Kuppelungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher
der hintere Hakenschenkel (c) mit einer Rinne (14) zur Aufnahme des Stützenfufses
versehen ist, so dafs die Stütze sich nicht verschieben kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99524C true DE99524C (de) |
Family
ID=370396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99524D Active DE99524C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99524C (de) |
-
0
- DE DENDAT99524D patent/DE99524C/de active Active
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