DE973188C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stahl aus Roheisen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stahl aus RoheisenInfo
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- DE973188C DE973188C DER8329A DER0008329A DE973188C DE 973188 C DE973188 C DE 973188C DE R8329 A DER8329 A DE R8329A DE R0008329 A DER0008329 A DE R0008329A DE 973188 C DE973188 C DE 973188C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/56—Manufacture of steel by other methods
- C21C5/567—Manufacture of steel by other methods operating in a continuous way
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stahl aus Roheisen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Stahl aus Roheisen, wobei das flüssige Roheisen am Ende eines zweckmäßig langgestreckten Behälters eingeführt, am entgegengesetzten Ende desselben das gefrischte Eisen entnommen wird und durch von oben in die vorbeifließende Roheisenschmelze geführte Rohre Wind in Form von Luft oder Sauerstoff der Schmelze zugeführt wird. Da hierbei im Behälter eine sehr hohe Verbrennungswärme entsteht und demzufolge sehr heiße Abgase frei werden, können sie zur Vorerwärmung des zuzusetzenden Kalkes, Schrottes und/oder Erzes verwertet werden. Gemäß dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung werden die im Behälter entstehenden heißen Abgase in zwei Ströme geteilt und der eine Strom zum Erhitzen des zuzuführenden Kalkes und/oder Erzes und der zweite Strom zum Erhitzen des zuzuführenden Schrottes verwendet.
- Für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung dient ein mit einer Zuflußöffnung für das Roheisen und einer Abflußöffnung für den Stahl ausgestatteter, zweckmäßig langgestreckter Behälter, an dessen Abflußende ein Ofen für die Erhitzung bzw. das Brennen des zuzuführenden Kalkes und/oder des Erzes und an dessen Einflußende ein zweiter Ofen für die Erhitzung des Schrottes angeschlossen ist. Beide Öfen werden von den im Behälter entstehenden Abgäsen beheizt.
- Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß nach Bedarf entweder Schrott oder Kalk bzw. Erz oder alle zuzusetzenden Stoffe gemeinsam durch die heißen Abgase vorerhitzt werden können. Zur bedarfsmäßigen Verteilung der Abgase sind an den Öfen an sich bekannte Mittel, z. B. Sauger, vorgesehen.
- Es hat sich ergeben, daß an den wärmeführenden Teilen der Vorrichtung erhebliche Wärmemengen durch Abstrahlung verlorengehen. Daher werden entsprechend der weiteren Ausbildung der Erfindung möglichst alle wärmeführenden Teile, z. B. der Behälter, die Öfen sowie gegebenenfalls an den Behälter zur Durchführung metallurgischer Prozesse bestimmte angeschlossene Durchlaufbehälter, mit Hohlkammermänteln ausgestattet und der zum Frischen der Roheisenschmelze bestimmte Wind durch diese Hohlkammermäntel geführt. Dadurch geht die abgestrahlte Wärme nicht verloren, sondern-wird wieder in den Behälter zurückgeführt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht im Schnitt schematisch dargestellt.
- Der langgestreckte Behälter i ist mit der Öffnung i a zum Zuführen der koheisenschmelze und der Öffnung i b zum Abfließen der gewonnenen Stahlschmelze ausgestattet. Ferner ist am Behälter i die Öffnung i c zum Abführen. der Schlacke vorgesehen. Der Behälter i ist mit Rollenz ausgestattet. Das Zuführen des Frischwindes erfolgt durch die Windzuführungsrohre, die der übersieht halber in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
- An den Frischbehälter ist am Abflußende der Durchlaufbehälter 3 angeschlossen, in welchem weitere metallurgische Prozesse durchgeführt werden. Der endgültig gefeinte Stahl wird durch die Öffnung 3 a des Durchlaufbehälters 3 abgelassen.
- Gemäß der Erfindung ist am Abflußende des Behälters i senkrecht zu dessen horizontalen Achse der Ofen q. angebracht, der zur Vorerhitzung des zuzuführenden Kalices und/oder Erzes dient, während am Einflußende des Behälters i der weitere Ofen 5 zum Erhitzen des zuzuführenden Schrottes angeordnet ist. Zum Auslauf der zuzusetzenden Stoffe in den Behälter i dienen die abgewinkelten Kanäle 6 und 7. Vorteilhaft ist es, an jedem Ofen mehrere derartige Kanäle vorzusehen.
- Um Verluste durch Wärmeabstrahlung zu vermeiden, sind der Behälter- i, der Durchlaufbehälter 3 und der Ofen 5 mit den Hohlkammermänteln 8 ausgestattet, durch welche der zum Frischen der Roheisenschmelze bestimmte Wind hindurchgeleitet wird. Die für die vorliegende Erfindung unwesentlichen Rohre, durch welche der in den Hohlkammermänteln vorerwärmte Wind in die im Behälter i befindliche Schmelze geführt wird, sind in der Zeichnung übersichtshalber nicht besonders dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Herstellen von Stahl aus Roheisen, bei welchem das flüssige Roheisen am Ende eines zweckmäßig langgestreckten Frischbehälters eingeführt, am entgegengesetzten Ende entnommen und durch von oben in die vorbeifließende Roheisenschmelze geführte Rohre Wind in Form von Luft oder Sauerstoff der Schmelze zugeführt wird und bei welchem ferner die im Behälter entstehenden heißen Abgase zur Vorerhitzung der zuzuführenden Zusätze wie Kalk. Schrott, Erz verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die heißen Abgase in zwei Ströme geteilt werden und der eine Strom zum Erhitzen des zuzuführenden Kalkes und/oder Erzes und der zweite Strom zum Erhitzen des zuzuführenden Schrottes verwendet wird. a. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. nach Anspruch i, bei welcher der Frischvorgang in einem vorzugsweise langgestreckten, mit einer Zuflußöffnung für das Roheisen und einer Abflußöffnung für den Stahl ausgestatteten Behälter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einflußende (i a) des Frischbehälters (i) ein Ofen (5) für die Erhitzung des Schrottes und an dem Abflußende (i b) des Behälters ein Ofen (.I) für die Erhitzung bzw. das Brennen des Kalkes und des Erzes angeschlossen ist und beide Öfen (4., 5) von den im Behälter (i) entstehenden Abgasen, zweckmäßig durch Hindurchleiten der Abgase durch die Öfen., beheizt werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischbehälter (i), die Öfen (4., 5) sowie ein gegebenenfalls an den. Behälter angeschlossener, zur Durchführung metallurgischer Prozesse bestimmter Durchlaufofen (3) mit Hoh.lkammermänteln (8) ausgestattet sind, durch welche der zum Frischen der Roheisenschmelze bestimmte Wind hindurchgeleitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER8329A DE973188C (de) | 1952-02-15 | 1952-02-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stahl aus Roheisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER8329A DE973188C (de) | 1952-02-15 | 1952-02-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stahl aus Roheisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE973188C true DE973188C (de) | 1959-12-17 |
Family
ID=7397869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER8329A Expired DE973188C (de) | 1952-02-15 | 1952-02-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stahl aus Roheisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE973188C (de) |
-
1952
- 1952-02-15 DE DER8329A patent/DE973188C/de not_active Expired
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