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DE970389C - Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstuecken - Google Patents

Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstuecken

Info

Publication number
DE970389C
DE970389C DED10525D DED0010525D DE970389C DE 970389 C DE970389 C DE 970389C DE D10525 D DED10525 D DE D10525D DE D0010525 D DED0010525 D DE D0010525D DE 970389 C DE970389 C DE 970389C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elongated workpieces
rods
workpiece
separation
separating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED10525D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhard Seulen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED10525D priority Critical patent/DE970389C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970389C publication Critical patent/DE970389C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/22Severing by resistance heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • Langgestreckte Werkstücke, wie Bolzen, Stangen, Stäbe od. dgl., werden bekanntlich auf verschiedene Weise getrennt, beispielsweise um sie auf Länge zu schneiden. Es werden hierzu verwendet Schmirgelscheiben, Kreissägen, die entweder im warmen oder im kalten Zustand angreifen, ferner wird benutzt die Autogenflamme, oder es wird das Werkstück angewärmt und mit einem Meißel abgeschlagen. Bei den Verfahren, bei denen man wie beim Sägen einen sauberen Schnitt erhält, tritt ein erheblicher Werkzeugverschleiß ein, und es sind auch meist längere Zeiten erforderlich, um die Schnitte durchzuführen. Andere Verfahren gehen rascher, haben aber den Nachteil, daß entweder der Schnitt unsauber oder das Ende verquetscht wird. Das gilt insbesondere auch für ein Verfahren, gemäß welchem das Werkstück im unmittelbaren Stromdurchgang erwärmt werden soll.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das ein äußerst rasches-Trennen der langgestreckten Werkstücke in einzelne Abschnitte gestattet, ohne daß das Profil, welcher Form es auch sein mag, verformt wird, und bei dem die Trennstelle glatt und sauber ist. Erfindungsgemäß wird hierzu mittels einer das Werkstück an der Trennstelle umfassenden Spule elektroinduktiv eine schmale Zone auf eine Temperatur verminderten Formänderungswiderstandes gebracht. Sodann wird die Trennung durch schlagartigen Zug oder eine plötzliche Verdrehung bewirkt.
  • Grundsätzlich ist das Verfahren, bei welchem die Erhitzung auf eine schmale Zone beschränkt bleibt, während sich der übrige Teil des Werkstückes nicht erwärmt, anwendbar auf alle langgestreckten Werkstücke, wie Bolzen, Stangen, Stäbe u. dgl., gleichgültig, ob diese runden, eckigen oder ovalen Querschnitt besitzen oder ein sonstiges Profil aufweisen, wie beispielsweise Winkelform, T-Form od. dgl. Bei- eckigen Formen wird es zweckmäßig sein, mit schlagartigem Zug zu arbeiten, der in Achsrichtung ausgeübt wird. In anderen Fällen wird es vorzuziehen sein, mit der plötzlichen Verdrehung zu arbeiten. Im letzteren Falle wird vorteilhafterweisedas Werkstück in der Nähe der Trennstelle von Spannbacken gehalten.
  • Eine solche Art des Trennens von Werkstücken ist bisher nicht bekanntgeworden. Es war lediglich bekannt, langgestreckte Werkstücke an irgendeinem verhältnismäßig breiten Abschnitt ihrer Längserstreckung induktiv zu erwärmen, um Schweißungen, Lötungen oder auch sonstige Arbeiten durchzuführen. Es wurde aber nicht erkannt, daß unter einer örtlich eng begrenzten Erhitzung, wie sie mittels einer das Werkstück umfassenden Spule möglich ist, eine Trennung mit sauberen, nicht deformierten Trennkanten durchgeführt werden kann.
  • Das elektroinduktive Erhitzen, das mit Induktoren durchgeführt wird, die zweckmäßigerweise mit Jochblechen versehen sind, welche die . Erhitzung auf schmalste Zone konzentrieren, geht außerordentlich rasch vor sich. Die Geschwindigkeit, mit der derartige langgestreckte Werkstücke in einzelne Abschnitte aufgeteilt werden können, ist daher wesentlich größer als bei den meisten bekannten Trennmethoden. Infolge der Erwärmungsgeschwindigkeit, die zudem auf eine enge Zone beschränkt bleibt, treten Werkstoffverschlechterungen wie Verzunderung, Entkohlung u. dgl. in praktisch nennenswertem Maße nicht ein. Da die Spulen mit den Werkstücken nicht in Berührung treten und sonstige Hilfsmittel, außer vielleicht eine Presse od. dgl., nicht benötigt werden, tritt ein Werkzeugverschleiß bei diesem Verfahren überhaupt nicht in Erscheinung. Die Schnittstellen sind vollkommen sauber, so daß sich das Verfahren in dieser Beziehung vergleichen läßt mit den Verfahren, bei welchen mittels Sägen od. dgl. der Trennschnitt jedoch unter viel größerem Zeitaufwand durchgeführt wird.
  • Die Induktoren werden mit Wechselstrom gespeist, und je nachdem, ob es sich um starke oder schwache Querschnitte handelt, werden Nieder-, Mittel- oder Hochfr equenzströme verwendet. Wenn die Induktoren mit Niederfrequenzströmen gespeist werden, so kann der Anschluß unmittelbar oder über einen Transformator an das Kraftnetz erfolgen. Für die Speisung wit Mittelfrequenzströmen werden umlaufende oder ruhende Erzeuger benutzt,- während die hochfrequenten Ströme von ruhenden oder bewegten Funkenstreckengeneratoren oder Röhrengeneratoren erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Trennen von Bolzen, Stangen, Stäben u. dgl. langgestreckten Werkstücken unter elektrischer Erwärmung, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer das Werkstück an der Trennstelle umfassenden Spule elektroinduktiv eine schmale Zone auf eine Temperatur verminderten Formänderungswiderstandes gegebracht und sodann die Trennung durch schlagartigen Zug oder eine plötzliche Verdrehung bewirkt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 5o 388; USA.-Patentschrift Nr. 42.2. igo; Buchreihe: »Industrielle Elektrowärme<;, 1935, 1. Teil, S. 48/49.
DED10525D 1944-03-24 1944-03-24 Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstuecken Expired DE970389C (de)

Priority Applications (1)

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DED10525D DE970389C (de) 1944-03-24 1944-03-24 Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstuecken

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DED10525D DE970389C (de) 1944-03-24 1944-03-24 Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstuecken

Publications (1)

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DE970389C true DE970389C (de) 1958-09-18

Family

ID=7033329

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DED10525D Expired DE970389C (de) 1944-03-24 1944-03-24 Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstuecken

Country Status (1)

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DE (1) DE970389C (de)

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