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DE976674C - Fotoelektrischer Belichtungsmesser zur Bestimmung der Lichtstaerke bzw. der Belichtungszeit, insbesondere fuer Farbaufnahmen - Google Patents

Fotoelektrischer Belichtungsmesser zur Bestimmung der Lichtstaerke bzw. der Belichtungszeit, insbesondere fuer Farbaufnahmen

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Publication number
DE976674C
DE976674C DEM4473A DEM0004473A DE976674C DE 976674 C DE976674 C DE 976674C DE M4473 A DEM4473 A DE M4473A DE M0004473 A DEM0004473 A DE M0004473A DE 976674 C DE976674 C DE 976674C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scale
exposure
light
spectral
meter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4473A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Mikut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARGARETHE MIKUT
WERNER MIKUT
Original Assignee
MARGARETHE MIKUT
WERNER MIKUT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARGARETHE MIKUT, WERNER MIKUT filed Critical MARGARETHE MIKUT
Priority to DEM4473A priority Critical patent/DE976674C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE976674C publication Critical patent/DE976674C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/42Photometry, e.g. photographic exposure meter using electric radiation detectors
    • G01J1/4209Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing
    • G01J1/4214Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing specially adapted for view-taking apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Fotoelektrischer Belichtungsmesser zur Bestimmung der Lichtstärke bzw. der Belichtungszeit, insbesondere für Farbaufnahmen Die Erfindung betrifft einen fotoelclitrischen Belicbtungsmesser zur Bestimmung der Lichtstärke bzw. der Belichtullgszeit insbesondere für Farbaufnahmen, der unter Verwendung von drei einem Anzei gegerät vorgeschalteten, zur Bestimmung der Lichtstärken der drei Spoktralkomponellten dienenden verstellbaren. mit Skalen gekuppelten Widerständen die Gesamtlichtstärke und die Lichtstärke der einzelnen Spektralkomponenten zu messen gestattet.
  • Es ist bekannt, bei Belichtungsmessern dieser Art dem Anzeigegerät Widerstände zum Abgleich beim Messen vorzuschalten und die Fotozelle mit vorgeschalteten Farbfiltern zur Berücksichtigung der Filmeínpfindlichkeit zu versehen. Die bekannten Belichtungsmesser dieser Art sind jedoch vielteilig, da hei ihnen keine Maßnahmen zur Anzeige der Gesamtlichtmenge vorgesehen sind und die Anzeige der Spektralkomponenten nur mit erheblichem Aufwand möglich ist.
  • Durch die Erfindung wird ein fotoeiektrischer Belichtungsmesser an gegeben der die Berücksichtigung der spektralen Farl)empfindlichkeit des zu verwendenden Films mit hesonders einfachen Mitteln gestattet.
  • Erfindungsgemäß wird zur Erzielung dieser Vor teile der eingangs erwähnte fotoelektrische Belichtungsmesser in der Weise ausgebildet, daß drei aneinanderliegende drehbare Skalenringe mit gemeinsamer Achse sowie ein in der Querrichtulig über die drei Skalenringe geführter Meßfaden vorgesehen sind, dessen eines Ende mit dem verschiebbaren Nullpunkt des Skalenringes fest verhunden ist und dessen anderes E'nde über eine sei an der Einstellmarke des Instrumentenzeigers nachgebend angeordnet ist.
  • Die spektrale Empfindlichkeitsanpassung des Belichtungsmessers nach der Erfindung an die jeweils verwendete Emulsion des Films kann dadurch erfolgen, daß die einzelnen in verschiedenen Ebenen liegenden Fotozellen gegeneinander verschiebbar angeordnet sind und sich dadurch wie Blenden überdecken können.
  • Der erfindungsgemäße Belichtungsmesser kann mit nur einer Fotozelle ausgeführt werden. Der den Meßwert anzeigende Strom wird der Fotozelle stufenweise entnommen und addiert, oder es wird umgekehrt die spektrale Teilstrahlung aus der Messung der Gesamtstrahlung subtrahiert. Zu diesem Zweck wird der Fotozelle ein geteiltes Blendensystem vorgelagert. Die wirksame Fläche der Fotozelle ist bereichsweise durch zugeordnete Filter in nur auf einzelne Spektralbereiche reagierende Teilflächen aufgeteilt. Der in Teilempfindlichkeitsbereiche unterteilten Fotozelle werden mehrere verschieden starke Ströme entnommen. Beispielsweise kann eine Teilfläche der Fotozelle nur rot-, eine zweite nur grün- und die dritte nur blauempfindlich ausgebildet sein. Drei dieser Flächeneinteilung entsprechend der Zelle vorgelagerte Blenden lassen sich einzeln, in Gruppen oder gemeinsam entfernen.
  • Die Betätigung jeder Teilblende leitet den Meßvorgang für jeden Spektralbereich ein. Die Skala des mit der Fotozelle in Verbindung stehenden Galvanometers enthält dem Meß vorgang angepaßte Unterteilungen oder ineinandergreifende Teil skalen, aus denen durch Marken oder Nonien die gewünschten Teilresultate entnommen werden können.
  • Dem Anzeigegerät sind drei mit verstellbaren Skalen gekuppelte Widerstände vorgeschaltet, die zur Bestimmung der Lichtstärken der drei Spektralkomponenten dienen, wobei auch die Gesamtlichtstärke und die Lichtstärke der einzelnen Spektralkomponenten gemessen werden können.
  • Die verstellbaren, mit den Widerständen gekuppelten Skalen sind als aneinanderliegend drehbare Skalenringe Si, 5'2 und 83 ausgebildet, die auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind.
  • In der Querrichtung ist über die drei Skalenringe ein MeBfaden geführt, dessen eines Ende mit dem verschiebbaren Nullpunkt des einen Skalenringes ski fest verbunden ist und dessen anderes Ende über eine Öse an der Einstellmarke des Instrumentenzeigers nachgebend angeordnet ist.
  • Mit Hilfe der vorbeschriebenen Anordnung ist es möglich, sechs und mehr miteinander nur teilweise in Zusammenhang stehende Meßwerte in einer Skala zu vereinigen und die Ermittlung der jeweiligen Meßwerte mechanisch und ohne Rechnung durchzuführen. Dabei kann beispielsweise der Schieber der Widerstände von je einer Skala gebildet werden und eine die Gesamtbelichtungszeit messende Skala SI verwendet werden. während die zwei anderen Skalen mit den Widerständen verbunden sind, die den bereits erwähnten Spektralbereichen zugeordnet - sind. Die Messung erfolgt durch Ausgleich der Ströme in der Weise, daß das Meßgerät bei richtiger Einstellung der Widerstände auf Null steht.
  • Die Skalenringe können hinter den drei Fotozellen angeordnet sein. Innerhalb der Skalenringe kann das Anzeigeinstrument angeordnet sein, dessen Zeiger eine der Skalen iibergreift.
  • Da das Anzeigegerät die Abweichung von einem vorbestimmten Normalwert messen soll, muß dieses Normalwertverhältnis, das seinerseits ganz verschiedenen Meßwerten entspricht, bei jedem Meßwert angezeigt werden. Diese den verschiedenen Meßwerten angepaßte Meßeinrichtung wird durch den erwähnten, dem Gesamtmeßwert sich automatisch anpassenden, die übrigen Meßwerte von einem Nullpunkt aus verbindenden laufenden Meßfaden verwirklicht.
  • Die Betätigung der Blenden ist mit den Skalenringen gekuppelt. Die Skalenringe können bei geschlossenen Blenden oder bei ausgeschalteten Widerständen oder Fotozellen gegen den Betätigungsnullpunkt versetzt angeordnet sein. Die Messung tritt dann erst nach eingeleiteter Drehung der einzelnen Skalenringe ein. Die mechanische Anordnung wird in der Weise getroffen, daß z. B. alle Teilwiderstände gegen die Nullstellung der Skalen ringe versetzt liegen, so daß beim Beginn der Drehung eines Skalenringes der gesamte erste Widerstand eingeschaltet wird. Ober diesen Widerstand fließt der Gesamtstrom der Zellen. Der Skalenring SI zeigt dann den Meßwert der Gesamtstrahlung an.
  • Die Messung der Lichtstärken der Spektralkomponenten erfolgt durch Drehung der Skalenringe 82, 83. Wird der Skalenring 82 gedreht, so schaltet sich der diesem Skalenring zugeordnete Stromkreis aus. Der dem Skalenring 82 zugeordnete Stromkreis entspricht nur einer Spektralkomponente, z. B. Blau und Grün. Wird der dritte Skalenring 5-3 gedreht, so wird der nur einer Spektralkomponente entsprechende Strom eingeschaltet und der von dem Skalenring 82 beeinflußte Strom ausgeschaltet. Es wird somit für jeden Skalenring nur der ihm zukommende Meßbereich erfaßt.
  • Die erfindungsgemäße Skalenanordnung läßt für jeden Meßwert der Gesamtstrahlung die Ablesung der Lìchtstärken der drei Spektralkomponenten zu sowie auch die Ablesung der prozentualen Anteile jeder Spektralkomponente an der Gesamtstrahlung.
  • Durch in das Gerät eingebaute Wechselschalter, deren Betätigung durch Eindrücken von Knöpfen erfolgt, kann jeder gewünschte Ausgleich veranlaßt werden, so daß die jeweils erforderlichen Korrekturen des Belichtungsvorganges durchgeführt werden können. Die Schalter haben die Aufgabe, nach Ermittlung der Skalenstellung die jeweils anzuwendenden Korrektionsfilter zur Erzielung einer dem Aufnahmematerial entsprechenden Belichtung zu dienen, und können auch zu anschließenden Kontrollmessungen verwendet werden. Die Benutzung der Filter ist vielfach heim Belichten während der Aufnahme und vor allem während des Kopiervorganges von Farbmaterial erforderlich. Sie finden demgemäß zur Messung der Lichtstärke und zur Regelung der Belichtung Anwendung.
  • Benutzt man die den jeweils zu bestimmenden Lichtstärken entsprechende Zeigerstellung direkt zum Messen, so kann man im Rahmen der Erfindung Instrumente mit feststehenden Skalen schaffen, auf denen die einzelnen Messungen der Spektralkomponenten durch verstellbare Wirken festgehalten werden. Die einzelnen Meßablesungen müssen in diesem Fall aus entsprechend durchgebildeten Linienscharen, die die Skala überqueren, entnommen werden. Aus ihnen ist die spektrale Lichtmengellverteilung direkt abzulesen oder aus den einzelnen Markenstellungen zü entnehmen.
  • Die Arbeitsweise des fotoelektrischen Belichtungsmessers ist folgende: Der SkalenringSI sei mit einem Widerstand verbunden, über den der Strom des gesamten Fotozellensystems fließt. Durch Drehen des Skalenringes wird somit die Gesamtstrahlung eines Belichtungszustandes gemessen.
  • Der SkalenringSI und der an ihm angehrachte Widerstandsschieber werden so lange verdreht, bis das Anzeigegerät den Nullwert erreicht hat. Die Skala zeigt bei Null stellung des Anzeigegerätes die Belichtungszeit für die Gesamtstrahlung an. Diese kann in Zusammenhang mit der Belichtung einer pauchromatischen Emulsion ermittelt werden, für die die Skala geeicht ist, ohne daß dabei die spektrale Zusammensetzung des Lichtes untersucht wird. Die Grauwertrichtigkeit des entwickelten Bildes kann somit nur angenommen werden. Zur Bestimtnung der Spektralkomponente und zur Kontrollmessung werden die Skalenringe 82 und S3 betätigt. Durch Drehen des Skalenringes S2 wird der über den zugehörigen Widerstand fließende Strom und der über den zu dem Skalenring S I fließende Strom ausgeschaltet. Die Drehung des Skalenringes SI erfolgt auch hier so lange, bis das Anzeigegerät Null zeigt. Der Nullstrich des Skalenringes 82 zeigt unter ihm an der Skala 81 den Meßbetrag für beispielsweise die rote Strahikomponente der Strahlung, bezogen auf die gleiche panchromatische Emulsion. Bei diesem Meßvorgang wird auf dem Skalenring.SI vom Nullstrich der Skala bis zum Nullstrich des Skalenringes S2 der Meßwert beispielsweise für Rot angezeigt, während am Nullstrich des Anzeigegerätes die Lichtstärke für Grün und Blau abzulesen ist. Zur Trennung der Messungen des grünen und blauen Spektralbereiches in Einzelmessungen wird derselbe Meßvorgang durch Drehen des Skalenringes S3 vollzogen. Seine Drehung schaltet den durch den zu dem Skalenring 82 gehörenden Widerstand fließenden Strom aus und den, der durch den zum SkalenringS3 gehörenden Widerstand fließt, ein. Der Skalenring 83 zeigt bei Nullstellung des Anzeigegerätes die Belichtungszeit für die blaue Spektralkomponente und am Nullstrich des Skalenringes 83 an dem Skalenring 82 beispielsweise die grüne Spektralkomponente zur Belichtung der gleichen panchromatischen Emulsion an.
  • Es ergeben somit die Nullstellungen der letzten beiden Skalenringe an den vorhergehenden Skalenringen und die Skalenstellung des letzten Ringes gegenüber der Nullstellting des Anzeigegerätes die Meßwerte für die einzelnen Spektralkomponenten.
  • Die angegebenen Messungen gestatten es, die Belichtungszeiten zum Belichten einer panchromatischen Emulsion unter den an dem Belichtungsmesser angegebenen Verhältnissen zu ermitteln, ehenso die Belichtungszeiten der gleichen Emulsion beim Belichten mit der roten, grünen oder blauen Spektralkomponente desselben Lichtes sowie beim Belichten der roten und grünen oder grünen und blauen Spektralkomponente.
  • An sich sind Rechenscbiebereinrichtungen zur Auswertung von Ergebnissen in kreisförmiger oder linearer Anordnung bekannt. Die Handhabung dieser bekannten Einrichtungen ist jedoch umständlicher und zeltraubender als die des erfindungsgemäßen Belichtungsmessers.
  • Der jedem Meßwert für jede Spektralkomponente zukommende Normalwert wird erfindungsgemäß durch den wandernden Meßfaden gemessen, dessen Länge sich der jeweiligen Meßstrecke anpaßt, da sein Ende nachgebend angebracht ist. Die Wanderung des Meßfadens wird durch die Bewegung beispielsweise der Skala hervorgerufen, indem der Meßfaden z. B. mit dem Fußpunkt des Nullstriches des Skalenringes SI fest verbunden ist und mit dem Bewegen der Skala aus dem zu seiner Aufnahme bestimmten Federgehäuse heraus-oder federnd in dieses hineingezogen wird. Der Gehäuseaustritt liegt z. B. am Skalenende der Y-Achse des Nullstriches des Belichtungsmessers.
  • Jede Änderung eines Meßwertes ergibt somit eine Änderung der Winkellage des Meßfadens in dem in dieser Weise gebildeten Koordinatensystem. Die Einteilung der Skalen erfolgt zweckmäßig in Belichtungszeitwerten, während die Einteilung der als Ordinate wirkenden Skalenbreite in gleichmäßige, zur Bestimmung der prozentualen Abweichung dienende Intervalle erfolgt. Teilt man eine Skalen breite in zehn Intervalle ein, so ergibt jedes Intervall IO °/ F Abweichung vom Normalverhältnis. Die Abweichung ist auf der Ordinate zu entnehmen und durch die Entfernung des Fußpunktes des Nullstriches jedes Skalenringes vom wandernden Meßfaden bestimmt.
  • Führt man den Meßfaden von seiner Endstellung zur Ausgangsstellung über die Nullstellung der übrigen Skalenringe zurück, so wird dadurch eine Aufzeichnung der Lichtstärkenverteilung des untersuchten Lichtes ermöglicht. Aus ihr läßt sich unmittelbar die vorzunehmende Korrektion bildlich entnehmen und demgemäß das Korrektionsfilter auswählen.
  • Die Anwendung des Gerätes kann an folgendem Beispiel erläutert werden: Zur Belichtung eines Films sei die Belichtungszeit l/2s" angegeben. Der Belichtungsmesser sei auf die Empfindlichkeit dieses Films geeicht. Der Film selbst ist so beschaffen, daß seine richtige Belichtung durch eine bestimmte spektrale Helligkeitsverteilung gegeben sein muß, die durch die Länge des Meßfadens dargestellt wird. freie wird angezeigt, wenn die Skalenringe S2 und S3 mit ihren Nullstellungen jeweils unter dem Meßfaden stehen. Stünden die Skalen 82 und 83 mit dem Nullstrich unter dem Meßfaden, so würde die gemessene Lichtstärke, in Dezimalbrüchen ausgedrückt, mit 0,12" für jeden Skalenwert die Einzelwerte der Lichtstärken anzeigen. Da jede der Skalen nur die spektrale Komponente ergibt und da bei Farbaufnahmen ebenso wie bei Schwarzweißaufnahmen die Belichtung für alle Spektralkomponenten nur mit einer Belichtungszeit erfolgt, ist neben der Belichtungszeit l/2s" oder 0,4" nur die Kenntnis der Abweichung der Aufuahmebelichtung von der Normalbelichtung erforderlich. Der Skalenring S steht mit seinem Nullstrich über dem Skalenstrich SI auf 1/7!J = 0,143". Diese Skala weicht somit um o,I2" auf o,I43" entsprechend der Ablesung an dem Meßfaden in absoluten Werten um 0,023" Belichtungseinheiten oder in Prozenten um zoO/o im Mischungsverhältnis ab.
  • Da gemäß der oben beschriebenen Maßanordnung vom Null strich des Skalenringes I zum Nullstrich des Skalenringes 2 die rote Spektralkomponente gemessen wird, fehlen der einwirkenden Belichtungsstrahlung 20t/o an roter Spektralkomponente. Die grüne Spektralkomponente wird durch den Nullstrich der Skala S im Vergleich zur Skala S2 angezeigt. Die Skalenringstellung zeige dann = = o,I24" an, d. h., die Abweichung in der grünen Spektralkomponente ergibt gegenüber der Normalbelichtung nur den absoluten Wert von 0,005" Belichtungszeit. Die blaue Spektralkomponente sei dann mit 1/io" = 0,I" angezeigt. Ihre Abweichung vom Normalwert ist also am größten. Sie beträgt 0,043". Die blaue Spektralkomponente herrscht demnach bei dem vorbeschriebenen Meßbeispiel vor. Durch Zurückführen des Meßfadens über die Nulistriche der Skalenringe 82, 83 zum Gehäusenullpunkt läßt sich die Ausmessung der Strahlung vervollständigen. Man erhält auf diese Weise ein geschlossenes Flächendiagramm, das mit der Nullcharakteristik der Fläche die jeweils zu ermittelnde und abgestimmte Spektralverteilung ergibt. Zur Korrektion der an den Skalenringen angezeigten Belichtungen wird beispielsweise ein blaugrüner Filter erforderlich. Ein solcher Korrektionsillter wird vor den Belichtungsmesser gesetzt, so daß dieser neue Belichtungszeiten anzeigt. Bei richtig gewähltem Filter wird das Meßdiagramm zu einer Linie. Hat man dieses Ergebnis erreicht, dann wird der zu seiner Herbeiführung verwendete Filter vor das Objektiv der Aufnahmekamera gesetzt, um auf diese Weise die korrekte Belichtung des verwendeten Filmmaterials zu erzielen.
  • Der Belichtungsmesser nach der Erfindung läßt sich unter Zwischenschaltung von abschaltbaren Blockwiderständen und entsprechender Differenzierung der Meßempfindlichkeit zur Erzielung weiterer Äießmöglichkeiten ausgestalten. Man kann durch solche abschaltbaren festen Widerstände oder durch Auswechseln oder Abblenden der Fotozellen für jede gewünschte spektrale Verteilutrg und jeden gewünschten Meßbereich bei entsprechender Empfindlichkeit zu brauchbaren Meßergebnissen gelangen.
  • Die unter den einzelnen Skalenringen angeordneten Wfderstandsdrähte können zur Erzielung übereinstimmender Skalenteilungen mit unterschiedlichen Widerstandsgradienten durch entsprechende Verlegung der Widerstands drähte ausgebildet sein.
  • Die Anpassungsfähigkeit des erfindungsgemäßen Belichtungsmessers an unterschiedliche Meß auf gaben kann durch eine entsprechende Aufteilung der aktiven Fläche der Fotozelle erzielt werden, wobei entsprechende Fotozellenformen gebildet werden, wobei aber auch ähnliche Ergebnisse durch gegenseitige Verstellung unterschiedlicher Fotozellen erreicht werden können.
  • Die wirksame Fläche der Fotozelle ist vorzugsweise eine Kreisfläche mit radialer Unterteilung, so daß die Teilflächen Kreissektoren darstellen. Die Fotozellen können beispielsweise in Lagerringen angeordnet sein, wobei jede der Zellen eine von denen der anderen abweichende spektrale Empfindlichkeit aufweist. Die in Form von Kreissektoren ausgebildeten Fotozellen sind in einem Gehäuse untereinanderliegend drehbar angeordnet. Durch gegenseitiges Verdrehen der Zellen läßt sich die wirksame Belichtungsfläche einer Zelle, die hinter der anderen Zelle gelagert ist, im Wege des Verdrehens der letztgenannten Zelle wie auch durch Verdrehen einer weiteren Zelle verändern. Man kann auf diese Weise die spektrale Teilempfindlichkeit der einzelnen Zellen und die Gesamtempfindlichkeit des Gerätes variieren.
  • Dabei können die Verstellwinkel an Skalen abgelesen werden, so daß man das Fotozellensystem den jeweils maßgebenden Meßbedingungen anpassen kann. Eine solche Einstellmöglichkeit hat gegenüber bekannten Belichtungsmessern den Vorteil, daß sich die wirksame Gesamtnutzfläche der Fotozelle durch das Einstellen nicht vermindert.
  • Zur Bestimmung der Gesamtbelichtungszeit Z aus den Einzelbelichtungszeiten Zr für die rote, Zg für die grüne und zi für die blaue Spektralkomponente nach der Beziehung I/Z = lfZr + I/Xg + i/Zb ist bei der Erfindung maßgebend die prinzipielle Übereinstimmung mit der Beziehung für die Parallelschaltung von Einzelwiderständen wt, w2 und Ws I/W = Ilzer, + I/W2 + Ion'3 zu einem Gesamtwiderstand W. Die Erfüllung dieser Bedingung läßt sich naturgemäß durch beliebige geeignete elektrische Anzeigegeräte kontrollieren, wobei Spiegelgalvanometer oder Zeigerinstrumente anderer Art Verwendung finden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Fotoelektrischer Belichtungsmesser zur Bestimmung der Lichtstärke bew. der Belichtungszeit, insbesondere für Farbaufnahmen, der unter Verwendung von drei einem Anzeigegerät vorgeschalteten, zur Bestimmung der Lichtstärken der drei Spektralkomponenten dienenden verstellbaren, mit Skalen gekuppelten Widerständen die Gesamtlichtstärke und die Lichtstärke der einzelnen Spektralkomponenten zu messen gestattet, gekennzeichnet durch drei aneinanderliegende drehbare Skalenringe (SI, S2, S3) mit gemeinsamer Achse sowie einen in der Querrichtung über die drei Skalenringe gefiihrter Meßfaden, dessen eines Ende mit dem verschiebbaren Nullpunkt des Skalenringes (ski) fest verbunden ist und dessen anderes Ende über eine Öse an der Einstellmarke des Instrumentenzeigers nachgebend angeordnet ist.
  2. 2. Belichtungsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen in verschiedenen Ebenen liegenden Fotozellen gegeneinander verschiebbar angeordnet sind und sich dadurch wie Blenden überdecken können.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 70goIo, 677 493; briilsche Patentschrift Nr. 4460I6; Sewig, Rudolf, »Handbuch der Lichttechnik«, Berlin, 1938, I. Teil, S. 343, 344, 347, 348, 37I bis 373, o3 bis 408.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 828 zig.
DEM4473A 1950-06-22 1950-06-22 Fotoelektrischer Belichtungsmesser zur Bestimmung der Lichtstaerke bzw. der Belichtungszeit, insbesondere fuer Farbaufnahmen Expired DE976674C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB446016A (en) * 1934-10-22 1936-04-22 Geoffrey Bond Harrison Improvements in or relating to methods of, and apparatus for, determining colour values of illumination, more particularly in relation to colour photography
DE677493C (de) * 1936-01-24 1939-06-27 Zeiss Ikon Akt Ges Photoelektrischer Belichtungsmesser fuer farbenphotographische Zwecke
DE709010C (de) * 1937-09-04 1941-08-04 Universum Film Akt Ges Farbfilteranordnung zum Angleichen der spektralen und Allgemeinempfindlichkeit von photoelektrischen Belichtungsmessern an das Aufnahmematerial
DE828019C (de) * 1949-11-29 1952-01-14 Zeiss Ikon Ag Verfahren und Vorrichtung zur Auswahl des Farbfilters fuer tonwertrichtige photographische Aufnahmen

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