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DE975182C - Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Schleifkoerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Schleifkoerpern

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DE975182C
DE975182C DED15510A DED0015510A DE975182C DE 975182 C DE975182 C DE 975182C DE D15510 A DED15510 A DE D15510A DE D0015510 A DED0015510 A DE D0015510A DE 975182 C DE975182 C DE 975182C
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DE
Germany
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silicon carbide
binder
percent
abrasive
volume
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DED15510A
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English (en)
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Guy Ervin Jun
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DEUTSCHE NORTON GmbH
Original Assignee
DEUTSCHE NORTON GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D3/00Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents
    • B24D3/02Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent
    • B24D3/04Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent and being essentially inorganic
    • B24D3/14Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent and being essentially inorganic ceramic, i.e. vitrified bondings
    • B24D3/16Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents the constituent being used as bonding agent and being essentially inorganic ceramic, i.e. vitrified bondings for close-grained structure, i.e. of high density
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/90Carbides
    • C01B32/914Carbides of single elements
    • C01B32/956Silicon carbide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Schleifkörpern Bei der Herstellung von keramisch gebundenen Siliciumcarbid-Schleifkörpern hat man sich bisher bemüht, das Siliciumcarbidkorn beim Brennen gegen Oxydation zu schützen, die zum Aufblähen des Schleifkörpers, d. h. zu einer Lockerung seines Gefüges führte. Dabei ist man auf verschiedene Weise vorgegangen.
  • Man hat z. B. das Brennen unter reduzierenden Bedingungen durchgeführt oder Bindemittel verwendet, deren Schmelzpunkte unterhalb der Temperatur liegen, bei der in oxydierender Atmosphäre eine Oxydation des Si C-Kornes eintreten kann.
  • Eine weitere Möglichkeit bestand darin, daß man als Bindemittel oder als Zusatz zu ihm Stoffe verwandte, die bevorzugt mit dem Sauerstoff der oxydierenden Atmosphäre reagieren und dadurch diesen vom Si C-Korn abhalten. Dabei wird aber an der Oberfläche des Schleifkörpers als Folge der Reaktion eine blasige Schicht gebildet, die vor Benutzung des Schleifkörpers durch Abrichten entfernt werden muß.
  • Bei der Herstellung feuerfester Körper hat man auch bereits Bindungen verwendet, durch deren Wirkung auf das Si C des Körpers auf dessen Oberfläche eine Schutzschicht von Si 02 erzeugt wird, die beim Gebrauch des feuerfesten Körpers eine weitere Oxydation verhindert. Eine solche Funktion ist bei Schleifkörpern nicht nötig, bei denen es nur darauf ankommt, ein Aufblähen beim Brand zu verhüten und das Korn möglichst fest zu binden.
  • Im Gegensatz zu den erwähnten bekannten Verfahren wird bei Siliciumcarbid-Schleifkörpern, deren Schleifkorn vollständig oder vorwiegend (mindestens zu 75 Volumprozent) aus Siliciumcarbid besteht und deren Bindung ein Glas mit 7o bis 9o Gewichtsprozent Siliciumoxyd ist, bewußt bei einer Temperatur (über 400' C), bei der die Bindung dünnflüssig wird, unter oxydierender Bedingungen gebrannt, so daß SiC-Korn oben flächlich oxydiert. Das dabei erzeugte Si O2 geht im Entstehungszustand mit dem S'02 der Bindung eine besonders feste Verbindung ein.
  • Das Brennen erfolgt bei einem solchen Gehall des Bindemittels an Alkalioxyd, daß der gebrannte Schleifkörper von ihm 2 bis IO Volumprozent enthält, von denen mindestens 1% /0 K2 O ist. Dadurch wird ein Aufblähen des Erzeugnisses durch Blasenbildung vermieden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Si C-Schleifkorn vor denn Vermischen mit dem Bindemittel einem Oxydationsprozeß zu unterwerfen, um auf ihm eine Schicht von Siliciumoxyd zu bilden. Auf diese Weise sollte eine bessere Verbindung mit dem S' O2- haltigen Bindemittel gesichert werden. Auch wenn das der Fall war, wird jedenfalls dieser Zweck einwandfreier erreicht, wenn man das zusätzliche Si 02 durch Oxydation beim Brennen erzeugt, da es sich im Entstehungszustand leichter mit dem Si 02 der Bindung verbindet, wobei außerdem die Komplikation einer vorausgehenden Sonderbehandlung des Si C-Korns vermieden wird.
  • Das neue Verfahren gibt die Möglichkeit der Herstellung fest gefügter Schleifkörper mit sehr geringem Bindemittelanteil, weil beim Brennen mit so hohen Temperaturen gearbeitet werden kann, daß das Bindemittel sich so gut wie restlos verflüssigt und das Schleifkorn einwandfrei benetzt. Bei einwandfrei verflüssigtem Bindemittel können die Schleifkörner auch dichter zusammenrücken, und zwar ohne daß durch das dichtere Korngefüge der Porositätsgrad und damit die Schnittfreiheit verkleinert wird, weil infolge des besseren Haftens des Kornes am Bindemittel der Bedarf an diesem in einem Maße gesenkt werden kann, das über das Maß der Verkleinerung des Kornzwischenraumes hinausgeht.
  • Der hohe Schleifkorngehalt gibt die Möglichkeit, den rohen Schleifkörper ohne vorheriges Trocknen zu brennen, weil die nach dem Pressen dicht gelagerten Schleifkörner ein stabiles Gerippe bilden.
  • Entsprechend der hohen Brenntemperatur sind die Schleifkörper auch feuerfest.
  • Eine Bindemittelzusammensetzung, die dem Erfindungsgedanken entspricht, ist beispielsweise die folgende:
    Tafel I
    Gewichtsprozent
    Siliciumdioxyd, SiO2 .......... 6o
    Tonerde, Al2 03 . . . . . . . . . . . . . . . . 25
    Kaliumoxyd, K20 .............. I4
    Um das beim Brennen durch Oxydation von Siliciumcarbid gebildete S'02 erhöht sich der Gehalt der Bindung an ihm bei entsprechender Abnahme des prozentualen Anteils der andern Bestandteile.
  • Eine bequeme Art der Herstellung der Preßmasse besteht darin, daß man Siliciumcarbidkörner zunächst mit einer Kaliumsilikatlösung anfeuchtet und die feuchten Körner mit feingepulvertem Ton, vorzugsweise Kaolin, überzieht. Auf diese Weise erhält man ohne weiteres den gewünschten Gehalt an K2 O und gleichzeitig infolge der hohen Plastizität der Verbindung einer Alkalisilikatlösung mit Kaolin ein leicht formbares Gemisch, das in der üblichen Weise geformt und gepreßt wird.
  • In dieser Weise hergestellte Formkörper, wie z. B. Schleifscheiben, besitzen im feuchten Zustand so hohe Festigkeit, daß man sie vor dem Brand nicht zu trocknen braucht.
  • Die Schleifkörper können in einem gewöhnlichen keramischen Ofen, z. B. einem Tunnelofen, in oxydierender Atmosphäre bei einer Hitzebehandlung etwa entsprechend Segerkegel I6, die einer Spitzentemperatur von etwa I425 bis I45oºC entspricht, gebrannt werden.
  • Die Erfindung hat sich als besonders wertvoll für Schleifkörper erwiesen, die aus grobem Siliciumcarbidkorn bestehen, insbesondere von solchen Erzeugnissen, in denen wenigstens zwei Drittel des Schleifmittels von Krongröße 30 (Durchgang durch Sieb mit I44 Maschen je cm2) oder gröber sind. Jedoch können selbstverständlich nach demselben Verfahren vorteilhaft auch Schleifscheiben mit feinerem Korn hergestellt werden.
  • Ferner können auch Mischungen von Siliciumcarbidkorn mit anderem Korn verwendet werden. Ein Erzeugnis, das wenigstens 75 Volumprozent des Schleifmittelgehaltes in Form von Siliciumcarbid enthält, würde beispielsweise noch als Siliciumcarbid-Schleifkörper im vorliegenden Sinne zu betrachten sein. Beispiel I Es wurden 36,25 kg Siliciumcarbid-Schleifmittel Korn I4 (Durchgang durch Sieb mit 16 Maschen je cm2) zuerst mit 2,265 kg einer Kaliumsilikatlösung mit einem Gehalt von 26,80/uSi02 und 12,64/o K, O und dann mit 1,675 kg eines Gemisches von 9 Teilen Florida-Kaolin und i Teil trockenem Natriumsilikatpulver (Na2 O - 3,22 Si 02) gemischt. Bei diesem Mischvorgang wurden die Körner mit der klebrigen Kaliumsilikatlösung verkleidet und hefteten in diesem Zustand leicht eine gleichmäßige Schicht der trockenen pulverförmigen Bestandteile an. In dem sich ergebenden Gemisch waren die einzelnen Körner außen verhältnismäßig trocken, klebten aber infolge der unter der Pulververkleidung befindlichen Feuchtigkeit beim Zusammendrücken fest aneinander. Die Zusammensetzung des Bindemittels war bei diesem Stande auf Trockenbasis die folgende:
    Ein Teil des Gemisches wurde sodann in einer Form zu einer Scheibe von 61 cm Durchmesser, 5,1 cm Dicke mit einem Loch von 6,35 cm gepreßt. Das Raumgewicht der frisch geformten Scheibe betrug 2,33 g/cm3. Diese hatte nun auf Trockenbasis folgende Zusammensetzung und Struktur.
    Tafel III
    Gewichts Volum-
    prozent I prozent
    Siliciumcarbid ......... 93,9 65,8
    Bindemittel ............ 6,1 5,7
    Poren ................. 28,5
    Die Scheibe wurde sodann in einem großen Tunnelofen mit 8 Tagen Durchlaufzeit bei Kegel 16 gebrannt. Die gebrannte Scheibe war ganz schwarz, ohne oberflächliche Unregelmäßigkeiten, und wies folgende Eigenschaften auf:
    Tafel IV
    Raumgewicht ............... 2,25 g/cm3
    Elastizitätsmodul ............ 92 - 1o10 Dyn/cm2
    Gewichtszuwachs ............ 2,60/o
    Maßänderungen ............. 2,o Volumprozent
    Vergrößerung
    Gewichtsprozent Siliciumcarbid
    nach Analyse .............. 86,51/o
    Gewichtsprozent Bindemittel
    nach Analyse .............. r3,50/0
    Die chemische Analyse des Bindemittels in der
    gebrannten Scheibe ergab:
    Aus diesen Daten wurde die endgültige Struktur der Scheibe wie folgt berechnet: Tafel VI 6o,8 Volumprozent Siliciumcarbid, 12,6 Volumprozent Bindemittel, 26,6 Volumprozent Poren.
  • Die mikroskopische Untersuchung zeigte, daß das Bindemittel fast vollständig Glas mit Spuren von Mullitkristallen war.
  • Eine Reihe solcher Scheiben, die einem normalen Schruppscheiben-Schleifversuch unterzogen wurden, erwiesen sich als frei schneidend und ergaben eine um 380/o höhere Schleifqualitätszahl als ähnliche Schleifscheiben mit üblicher porzellanartiger Bindung. Als Qualitätszahl gilt der Quotient aus dem Quadrat des Abriebs des Versuchsgegenstandes in der Stunde und der Abnutzung der Schleifscheibe in cm3 pro Stunde, der erfahrungsgemäß ein brauchbares Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Schleifscheibe gibt, wenn Schleifscheiben eines bestimmten Härtegrades miteinander verglichen werden, wie es hier der Fall war.
  • Beispiel II Bei diesem Beispiel ist ein Teil des Bindemittels ein inertes Material, das beim Brand fest und ungelöst bleibt und in dem endgültigen Erzeugnis in Form von in der Glasbindung verteilten kristallinen Teilchen vorhanden ist. Das inerte Material wurde absichtlich zugegeben, um das Volumen des Bindemittels zu vergrößern, ohne daß das Volumen des bei der Spitzentemperatur vorhandenen flüssigen Glases vergrößert wird.
  • Das Mischen, Formen und Brennen erfolgte im wesentlichen wie im Beispiel I, jedoch hatte das Gemisch folgende Zusammensetzung: Tafel VII 7,525 kg Siliciumcarbid-Schleifmittel, Korn 2o, 0,726 kg 4oio/oige Kaliumsilikatlösung, o,4o8 kg Florida-Kaolin, o,113 kg gemahlenes Zirkon.
  • Dieses Gemisch wurde auf ein Raumgewicht von 2,34 g/cm3 gepreßt. Nach dem Brand hatte das Erzeugnis ähnliche gute Eigenschaften wie die Scheibe gemäß Beispiel I.
  • Es kann anderes Material als Zirkon verwendet werden, wie z. B. Siliciumcarbid, verglaste Kieselsäure, Töpferkiesel u. dgl.
  • Beispiel III Es ist nicht wesentlich, daß der verwendete Ton Florida-Kaolin oder überhaupt Kaolin ist, obgleich Tonerde als wünschenswerter Bestandteil anzusehen ist und Kaolin einen hohen Gehalt von Tonerde hat. Jedoch kann Ton von geringem Aluminiumoxydgehalt mit Erfolg verwendet werden wie in dem folgenden Beispiel, in dem das Mischen, Formen und Brennen im wesentlichen wie im Beispiel I erfolgte.
    Tafel VIII
    4=54 kg Siliciurncarbid, Korn i mm,
    o,181 kg Mississippi-Formton,
    o,317 kg 400/uige Kaliumsilikatlösung.
    Hiermit hergestellte Gegenstände hatten sehr ähnliche physikalische Eigenschaften wie die gemäß Beispiel I hergestellten Gegenstände.
  • Beispiel IV Wenn es auch bequem und wegen der großen Rohfestigkeit, die es den Formkörpern verleiht, vorteilhaft ist, das Kaliumsilikat in Lösung beizugeben, kann es doch auch als trockenes Pulver zugesetzt werden. Das folgende Gemisch ist mit Erfolg geformt und gebrannt worden.
    Tafel IX
    3,63 kg Siliciumcarbid, Korn i mm,
    0,14 kg Kaliumsilikatpulver,
    o,196 kg Florida-Kaolin,
    0,i27 kg Wasser,
    0,036 kg Dextrin.
    Das Siliciumcarbid wurde in einem Mischer mit dem das Dextrin gelöst enthaltenden Wasser angefeuchtet; dann wurde bei weiterverarbeitendem Mischer ein Gemenge von trockenem Kaliumsilikat-und Florida-Kaolinpulver eingesiebt, bis die einzelnen Siliciumcarbidkörner damit verkleidetwaren. Sodann wurde dieses Gemisch in üblicher Weise geformt. Die geformten Scheiben wurden getrocknet und hierauf bei Kegel I6 verglast.
  • Beispiel V Scheiben von geringerer Härte und mit feinerem Schleifstoff können durch diesen Bindeprozeß hergestellt werden. Solche Scheiben werden häufig für das Schleifen gehärteter Carbidwerkzeuge gebraucht und manchmal mit rohem Siliciumcarbid hergestellt. Als Beispiel hierfür wurden aus folgender Mischung Schleifscheiben von 20,3 cm Durchmesser und I,26 cm Dicke mit einem Loch von 3,I7 cm Durchmesser geformt, die in einem Tunnelofen bei Kegel I6 gebrannt wurden. Tafel X 2,265 kg Siliciumcarbid, Korn o,25 mm, o,I66 kg 4o%ige Kaliumsilikatlösung, 0,097 kg Florida-Kaolin. Nach dem Brennen wiesen diese Scheiben eine Struktur von 45 Volumprozent S' C, 9,3 VOlumprozent Bindung und 45,7 Volumprozent Poren auf. Sie verhielten sich günstig bei einem Schleifversuch an gehärtetem Carbid.
  • Andere Scheiben ähnlicher Struktur wurden mit befriedigendem Ergebnis hergestellt unter Verwendung von Siliciumcarbid, Korn 0,o9 mm. Das Mischen, Formen und Brennen wurden im wesentlichen wie im Beispiel I ausgeführt.
  • Eine Art, die Zwecke und Vorteile der Erfindung zu verwirklichen, besteht darin, ein verglastes Bindemittel vorzusehen, dessen Zusammensetzung in bezug auf Siliciumoxyd, Aluminiumoxyd, Kaliumoxyd und andere alkalische Oxyde in folgenden Grenzen liegt:
    Tafel XI
    Gewichtsprozent
    Kieselsäure, Si02 ........ . ....... 7o bis 9o
    Tonerde, Al2 03 ............ . . . . . . 4 bis 2o
    K20 . . . . .............. mindestens I
    Gesamtgehalt an Alkalioxyden,
    K2 O, Na2 O, Li2 O, Rb2 O, CS2 O 2 bis IO
    Daß hier fünf Alkalioxyde genannt werden, soll nicht bedeuten, daß sie sämtlich im Bindemittel vorhanden sein sollen. Es kommt besonders auf den Gesamtgehalt von 2 bis IO% an, aber wichtig ist das Vorhandensein von mindestens I% /o K2 O. Dieses kann auch allein die ganze Alkalioxydmenge ausmachen, jedoch wird gewöhnlich Na20 einen erheblichen Teil davon bilden, während natürlich Lit O, Rb2 O und Cs2 O, wenn überhaupt, in kleineren Mengen zugegen sein werden.
  • Andere Glasbindungen können aus Bestandteilen wie K20, Si02, AI203, E"dalkalioxyd, Borsäure, Manganoxyd usw. hergestellt werden. Beispiele liegen im Bereich von 5o bis 70'0/o S'02, IO bis 25'0/o A1203, 3 bis I50/o Alkali einschließlich mehr als 1%/9 K20, zusammen mit wenigstens i % /a eines anderen Flußmittels unter Einschluß von bis zu 5'0/o Erdalkalioxyd, bis zu 5% /o Borsäure und bis zu 5 0/o Manganoxyd, alles nach Gewicht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Schleifkörpern, deren Schleifkorn vollständig oder überwiegend (mindestens zu 75 Volumprozent) Siliciumcarbid und dessen Bindung ein Glas mit 7o bis 9O Gewichtsprozent Siliciumdioxyd ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennen bei einem solchen Gehalt des Bindemittels an Alkalioxyd, daß der gebrannte Schleifkörper von ihm im Bindemittel 2 bis IO Volumprozent, davon mindestens I'0/0 K20, enthält, unter oxydierenden Bedingungen bei einer Temperatur über 400' C durchgeführt wird, bei der die Bindung dünnflüssig wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I , dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifkorn mit einer wäßrigen Lösung eines Silikats, in der Hauptsache von Kaliumsilikat, überzogen wird, an dem das zugemischte gepulverte keramische Trockenmaterial haftet, und daß der aus dem so erzeugten Gemisch geformte Preßkörper ohne vorheriges Trocknen gebrannt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 4 693, 37 668, 323 875, 4I2 I57, 648 232, 649 3I 2, 738 490, 858 378; deutsche Patentanmeldungen D 73864 IVc/8ob (bekanntgemacht am 9.
  3. 3. I939), N 37370 IVc/8ob (bekanntgemacht am I.
  4. 4. I937) ; französische Patentschrift Nr. 5I4 103; britische Patentschriften Nr. 488 644 526 130, 563 652, 572 770, 575 237, 575 3I8; USA.-Patentschriften Nr. 20 868, 978 679, I I72 659, 1444 I62, I 546 II5, 1918 242, 1987 86I, 2 158 034; U 11 m a n n : »Enzyklopädie der technischen Chemie«, 2. Auflage, I93o, Bd.
  5. 5, S. 779; Rauh : »Die praktischen Grundlagen der Schleifscheiben-Herstellung«, I934, S.26; Zeitschrift »Sprechsaal«, I95I, S. 297; Bericht FIAT F. R. Nr. 370, S. II ; Bericht BIOS FR Nr. 1407, S. 5.
DED15510A 1952-11-12 1953-07-17 Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbid-Schleifkoerpern Expired DE975182C (de)

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