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DE974638C - Elektrische Grossmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator - Google Patents

Elektrische Grossmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator

Info

Publication number
DE974638C
DE974638C DES3551D DES0003551D DE974638C DE 974638 C DE974638 C DE 974638C DE S3551 D DES3551 D DE S3551D DE S0003551 D DES0003551 D DE S0003551D DE 974638 C DE974638 C DE 974638C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
stand
parts
place
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES3551D
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dipl-Ing Barby
Hermann Dipl-In Winkelstraeter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES3551D priority Critical patent/DE974638C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE974638C publication Critical patent/DE974638C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/26Means for adjusting casings relative to their supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

  • Elektrische Großmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator Zum Auf- und Abbau elektrischer Maschinen wird bekanntlich ein Kran verwendet, der im Hinblick auf das Gewicht des größten Einzelteiles der Maschine zu bemessen ist. Der Aufwand für diesen Kran und der hierfür erforderliche Platz ist vor allem bei großen Maschinen beträchtlich, wie sie beispielsweise für Wasserkraftanlagen verwendet werden. Der Platzbedarf wirkt sich besonders dann ungünstig aus, wenn die elektrische Maschine und damit der Kran in einem Maschinenhaus unterzubringen sind, weil in diesem Fall das Maschinenhaus mit Rücksicht auf den Kran wesentlich größer ausgeführt werden muß, als es die elektrische Maschine allein erfordern würde.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß am Ständer der Maschine zusätzliche Einrichtungen vorgesehen sind, die am Betriebsort und nach der Montage der Maschine eine horizontale, also senkrecht zur Welle gerichtete Verschiebung des ganzen Maschinenständers oder von Teilen des Ständers ohne Zuhilfenahme eines Kranes ermöglichen. Beispielsweise erhält der Ständer Rollen, so daß er zum Betriebsort oder von dort weggefahren werden kann. Dabei ist es weiterhin möglich, den Läufer nach Entfernung von Ständerteilen oder mit Hilfe des Ständers zu verfahren. Damit wird der sonst notwendige große Kran überflüssig.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Mit Rücksicht auf das Bahnprofil werden hier die Hälften des Ständers eines Wasserkraftgenerators mit lotrecht stehender Welle in hochgestellter Lage auf dem Transportfahrzeug in die Nähe des Betriebsortes gefahren. Jede mit Drehzapfen versehene Ständerhälfte wird nun auf neben dem Fahrzeug abgestützten Böcken in die Betriebslage, d. h. um 9o° gedreht. Wie den Fig. I und 2 zu entnehmen ist, werden dann gemäß der Erfindung, insbesondere nach Entfernung des Fahrzeuges, an der Ständerhälfte I einzelne Rollen 2 bis 4 oder Rollböcke mit zwei oder mehr Rollen befestigt, mit deren Hilfe die Ständerhälfte, gegebenenfalls nach entsprechender Absenkung auf den Flur des Maschinenhauses oder eines anderen Aufstellungsortes der Maschine, zum Betriebsort gefahren wird. An Stelle des Anbaues von Rollen oder Rollböcken können gemäß den Fig. 3 und 4 auch Rollen 5 bis 7 in den Ständer selbst eingebaut sein. Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 5 veranschaulicht. Zum Aufbau der Maschine wird hierbei zunächst ein Drittel 8 des Ständers über der Maschinengrube zusammengestellt. Der Läufer 9 wird auf dem Zusammenstellungsplatz in einiger Entfernung vom Betriebsort zusammengebaut. Dort werden auch die weiteren zwei Drittel Io und II des Ständers fertiggestellt, deren Bleche bzw. Eisenkörper auch ungeteilt sein können. Im folgenden wird der Lagerträger I2, z. B. wie hier eine Brückenausführung oder ein Armstern, mit dem Lager auf den zwei Dritteln Io und II des Ständers aufgebaut und dann der Läufer mit dem Lagerträger auf den zu diesem Zweck fahrbar ausgeführten zwei Dritteln des Ständers über die Maschinengrube gefahren. Beim Abbau der Maschine sind zunächst die Verbindungen zwischen dem Ständerdrittel 8 einerseits und den Ständerteilen Io und II andererseits zu lösen. Hierauf werden wieder der Läufer mit dem Lagerträger auf zwei Dritteln des Ständers verfahren. Das muß naturgemäß so weit geschehen, bis die Maschinengrube in der gewünschten Weise zugänglich ist.
  • Das bei der vorher beschriebenen Ausführung vorhandene große Fahrgewicht kann gemäß Fig. 6 dadurch vermieden werden, daß man die Ständerdrittel I3 und I4 ausschwenkbar macht. Zu diesem Zweck können diese Ständerteile mit dem dritten Ständerdrittel I5 über Gelenke I6 und 17 verbunden sein. Zum Ausbau des Läufers I8 werden die Ständerdrittel in die eingezeichnete Stellung ausgeschwenkt. Hierbei können sie mit Rollen oder Rollböcken versehen oder auf solche abgestützt werden. Zu diesem Zweck können weiterhin beispielsweise Schienen I9 und 2o vorhanden sein. Der Läufer bleibt hierbei über sein Traglager in dem hier als Brücke ausgeführten Lagerträger 2I abgestützt. Der einteilig ausgeführte Lagerträger wird auf besonderen Fahrgestellen 22 und 23, die für mehrere Maschinen nur einmal vorhanden sein müssen, beispielsweise auf Schienen 24 und 25 ausgefahren. Das Ausschwenken der Ständerdrittel I3 und 14 muß naturgemäß so weit erfolgen, daß der Läufer mit dem Lagerträger ausgefahren werden kann. Der Ständer kann auch nur halbiert oder in mehr als drei Teile unterteilt werden. Es können auch zwei Teile geringerer Größe ausschwenkbar gemacht Werden. An Stelle des Ausschwenkens oder daneben kann auch ein Ausfahren einzelner Ständerteile treten. Stets ist es jedoch erforderlich, daß so viel Raum frei gemacht wird, daß der Läufer mit dem Lagerträger entfernt werden kann. Nunmehr wird auch ein geringes Fahrgewicht erreicht.
  • Besitzt die elektrische Maschine unterhalb des Flures der Maschinenumgebung reichende Teile, z. B. einen Kuppelflansch zur Verbindung mit einer Kaplanturbine, so kann der Transport der Maschinenteile dadurch ermöglicht werden, daß zwischen dem Betriebsort und dem Zusammenstellungsplatz bzw. Abstellungsplatz eine Vertiefung, insbesondere Rinne, im Flur für die unter diesen reichenden Teile vorgesehen werden. Wie Fig.7 erkennen läßt, können jedoch in einem solchen Fall zum Auf- bzw. Abbau die Maschinenteile auch mittels Winden 26 od. dgl. aus der Fahrlage gesenkt bzw. in diese gehoben werden. Im vorliegenden Fall wird gezeigt, wie mit Hilfe solcher Winden der Ständer 27 angehoben werden kann. Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die bei den obigen Beispielen notwendige Zerlegung der Maschine vermieden, indem ihr Gehäuse mit Gleitflächen bzw. Rollen versehen und damit, vorzugsweise auf Schienen, verschiebbar gemacht wird. Auf diese Weise kann ohne größeren Zeitaufwand die Maschine von ihrem Betriebsort entfernt werden, wenn beispielsweise eine Überholung einer damit gekuppelten, darunter befindlichen Kaplanturbine erforderlich ist. In den Fig. 8 bis io der Zeichnung ist hierzu ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt die linke Seite der Fig. 8 den Schnitt durch eine Maschine mit einem Kuppelflansch zur Verbindung mit einer unterhalb davon angeordneten Kaplanturbine, die oberhalb des Flures des Aufstellungsortes der elektrischen Maschine liegt, die rechte Seite dieser Figur hingegen eine Ausführung, deren Verbindungsflansch unterhalb dieses Flures angeordnet ist. Die Fig. io schließlich läßt eine axionometrische Ansicht der Maschine erkennen. In einer Rinne im Gehäuse 28 der dargestellten Maschine sind Rollen 29 angeordnet, die auf den Schienen 3o ruhen. Dabei können die Rollen in einer besonderen Tragschiene 31 des Gehäuses eingelegt sein. Im vorliegenden Fall liegen die Rollen lose in den Rinnen im Gehäuse und in entsprechenden Rinnen in den Schienen. Werden beim Verschieben des Gehäuses Rollen auf der einen Gehäuseseite frei, so werden sie aus den Rinnen der Schienen genommen und auf der anderen Seite eingelegt. Für die Rollen wird vorzugsweise gehärteter Stahl verwendet. Außerdem werden die Rollen mindestens an ihrer Lauffläche mit Ö1 geschmiert. Das Gehäuse kann auch mit Gleitflächen versehen sein und damit auf den Schienen verschiebbar sein. In diesem Fall wird zweckmäßig zwischen den Gleitflächen und den Schienen eine Druckölschmierung vorgesehen. Mit dem Gehäuse ist in an sich bekannter Weise der Lagerträger 32 verbunden. Dieser ist im vorliegenden Fall sternförmig ausgebildet. Er kann jedoch auch als Brückenträger ausgestaltet sein. Wird nun das Gehäuse und damit der darin untergebrachte Ständer 34 der Maschine auf den Schienen verschoben, dann wird über den Lagerträger auch der darin abgestützte Läufer 35 mitverschoben. Das andere Lager muß jedoch vorher ausgebaut werden. Damit kann in besonders einfacher Weise diese elektrische Großmaschine von ihrem Betriebsort entfernt werden, so daß die darunterliegende Turbine ohne Zuhilfenahme eines Kranes zugänglich wird. Zu diesem Zweck ist es nur erforderlich, z. B. an Ringen 36 od. dgl. des Gehäuses, eine entsprechende Zugkraft auszuüben. Diese wird dann besonders gering ausfallen, wenn das Gehäuse mit gehärteten und geschmierten Rollen auf den Schienen abgestützt ist. Reicht die Läuferwelle 37 - wie auf der rechten Seite der Fig. 8 dargestellt - mit dem Kuppelflansch 38 unterhalb des Flures 39 des Aufstellungsortes der Maschine, so wird in diesem Flur eine parallel zu den Schienen 30 verlaufende Vertiefung 4o vorgesehen, um die Verschiebung der Gesamtmaschine zu ermöglichen (Fig. Io).
  • Die Anwendung von von außen kommenden Zugkräften auf das Maschinengehäuse zwecks Verschiebung der Maschine kann entbehrt werden, wenn die Rollen 29 einen z. B. elektrischen Antrieb erhalten. Es ist ferner möglich, die Rollen im Gehäuse bzw. in den Schienen 30 mit Hilfe von Achsen zu lagern.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrische Großmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator, dadurch gekennzeichnet, daß am Ständer der Maschine zusätzliche Einrichtungen vorgesehen sind, die am Betriebsort und nach der Montage der Maschine eine horizontale, also senkrecht zur Welle gerichtete Verschiebung des ganzen Maschinenständers oder von Teilen des Ständers ohne Zuhilfenahme eines Kranes ermöglichen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Ständergehäuse mit fest angebauten Gleitflächen oder Rollen versehen ist und damit vorzugsweise auf fest am Betriebsort verlegten Schienen verschiebbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gleitflächen und den fest verlegten Schienen eine eingebaute, ständig betriebsbereite Druckölschmierung vorgesehen ist.
  4. Verfahren zum Abbau einer elektrischen Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß nach Lösung eines Ständerteiles, insbesondere eines Ständerdrittels, der Läufer mit dem Lagerträger auf dem anderen fahrbar gemachten Ständerteil entfernt wird.
  5. 5. Verfahren zum Abbau einer elektrischen Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ständerteile derartiger Größe so weit aus der Betriebslage geschwenkt bzw. geschoben werden, daß der auf dem fahrbar gemachten Lagerträger, insbesondere Lagerbrücke, in üblicher Weise gelagerte Läufer mit jenem weggefahren werden kann.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i mit unterhalb des Flures der Maschinenumgebung reichenden Teilen (z. B. einem Kuppelflansch zur Verbindung mit einer Kaplanturbine), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betriebsort und dem Platz, zu dem diese Teile verschoben werden, eine Vertiefung im Flur für die unter diesen reichenden Teile vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 290 167, 342 629, 678 387, 734 5o6 britische Patentschrift Nr. 371 137.
DES3551D 1944-06-23 1944-06-23 Elektrische Grossmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator Expired DE974638C (de)

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DES3551D DE974638C (de) 1944-06-23 1944-06-23 Elektrische Grossmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator

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DES3551D DE974638C (de) 1944-06-23 1944-06-23 Elektrische Grossmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE974638C true DE974638C (de) 1961-03-09

Family

ID=7470211

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES3551D Expired DE974638C (de) 1944-06-23 1944-06-23 Elektrische Grossmaschine mit lotrecht stehender Welle, insbesondere Wasserkraftgenerator

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE290167C (de) *
DE342629C (de) * 1920-01-24 1921-10-21 Lulofs Dr OEltransformator mit eingebauter Kuehlschlange
GB371137A (en) * 1931-03-24 1932-04-21 Allis Chalmers Mfg Co Improvements in and relating to power installations and the overhauling thereof
DE678387C (de) * 1937-08-03 1939-07-14 Koch & Sterzel Akt Ges Fahrbare, im Freien benutzbare Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Hochspannung
DE734506C (de) * 1937-10-03 1943-04-17 Arno Fischer Elektrisches Turbinen- oder Pumpenaggregat fuer Unterwasserkraftwerke

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