DE97462C - - Google Patents
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- screwed
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/02—Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
- B23G5/06—Taps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei durch Stehbolzen verbundenen Gefäfswandungen, insbesondere Lokomotivkesseln,
kommt es bekanntlich genau darauf an, dafs die beiden zur Aufnahme der Stehbolzenenden
bestimmten Löcher in einer Achse liegen, sowie Gewinde von gleicher Steigung erhalten,
und es ist von besonderer Wichtigkeit, dafs in diesen Verhältnissen auch beim Nachschneiden
des einen Loches keine Veränderung eintritt.
. Um den .erwähnten Anforderungen gerecht zu werden, gelangten bisher in solchen Fällen
sehr lange Gewindebohrer und Reibahlen zur Verwendung, die, beide Wandungen durchdringend,
gleichzeitig in die zwei einander gegenüberliegenden Löcher eingreifen. Die Erfindung
will nun die mit der Anfertigung und Handhabung so langer Bohrer und Reibahlen
verbundenen Schwierigkeiten und Mängel in der Weise beseitigen, dafs ein kurzes, nur in
das jeweils zu bearbeitende Loch eingreifendes Schneidzeug zur Verwendung gelangt, gleichwohl
aber den oben angegebenen Anforderungen vollkommen entsprochen wird.
Zu diesem Zwecke ist nachstehend beschriebene, durch Fig. 1 und 2 der Zeichnung veranschaulichte
Anordnung getroffen. -
Die in der Richtung der Längsachse durchbohrten und mit Innengewinde versehenen
Schneidwerkzeuge, z.B. der Gewindebohrer a und die Reibahle ax, sind auf einer Leitspindel
b aufgeschraubt, deren Steigung gleich derjenigen des Gewindebohrers ist. Mittels
eines am oberen Ende angebrachten Vierkants a'
bezw. a\ können die Werkzeuge a O1 gedreht
und hierdurch längs der Spindel e verschoben werden. Die Leitspindel trägt einerseits einen
kurzen Gewindezapfen c, der in das dem zu bearbeitenden gegenüberliegende Gewindeloch d
einpafst, andererseits hingegen einen kantigen Kopf c zum Ansetzen eines Schlüssels.
Beim Gebrauch der beschriebenen Vorrichtung zum Nachschneiden des in der äufseren
Wand f befindlichen Loches g, wie es namentlich bei Lokomotivkesseln durch Zerfressen
des Materials an dieser Stelle häufig nothwendig ist, wird die Leitspindel durch dieses Loch
eingeführt und durch Einschrauben des schwach konischen Gewindezapfens c in das Loch d
ein fester Stützpunkt für sie geschaffen. Hierauf wird durch Drehen' am Vierkant a' a\ das
Schneidwerkzeug α bezw. U1 längs der Spindel b
verschoben und zum Eingriff mit dem auszubohrenden bezw. nachzuschneidenden Loch gs
gebracht. Infolge der Führung an der Spindel b wird hierbei stets eine centrale Gestaltung der
Schnittfläche gewährleistet; aufserdem kommen auch wegen der im Verhältnifs zu den früher
verwendeten Reibahlen und Gewindebohrern sehr geringen Länge des Werkzeuges keine
bemerkbaren Längenveränderungen durch Erwärmung vor, so dafs, wenn der Bohrer von
Haus aus pafst, das in das Loch g eingeschnittene Gewinde in Bezug auf die Steigung
genau mit dem im gegenüberliegenden Loch d befindlichen Gewinde übereinstimmt und der
eingeschraubte, mit Gewindezapfen S1S2 von
verschiedenen Stärken versehene Stehbolzen s beiderseits gut abdichtet.
Abgesehen von der viel einfacheren und billigeren Herstellung der nach vorliegender
Erfindung zur Verwendung gelangenden kurzen Bohrer und Reibahlen, erfordert infolge ihrer
Führung an der Spindel b auch der Gebrauch der. Vorrichtung weniger Geschicklichkeit und
Sorgfalt, als sie bei Verwendung der langen Stehbolzenbohrer aufgewendet werden müssen.
An Stelle des Gewindebohrers a oder der Reibahle (X1 kann natürlich unter Umständen
auch ein anderes geeignetes Schneidwerkzeug auf der Spindel b aufgeschraubt und
längs derselben verschoben werden.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Vorrichtung zum Ausbohren, sowie zum Ein- und Nachschneiden der Gewinde von Stehbolzen- und dergl. ■ Löchern, dadurch gekennzeichnet, dafs das mit Innengewinde versehene Schneidwerkzeug auf eine durch das auszuschneidende Loch g gesteckte und an der gegenüberliegenden Wand (h) gestützte Leitspindel (b) geschraubt ist und beim Drehen längs dieser Spindel in achsialer Richtung verschoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97462C true DE97462C (de) |
Family
ID=368511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97462D Active DE97462C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97462C (de) |
-
0
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