DE974307C - Anordnung zur Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen Kontaktumformers - Google Patents
Anordnung zur Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen KontaktumformersInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
- H02M1/26—Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts
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Description
ρ 11304VIIIb
Es sind Umformerlokomotiven bekannt, die zur Regelung der Spannung der Fahrmotoren mit gesteuerten
Quecksilberdampfstromrichtern arbeiten. Diese haben den Vorteil, daß es sich um ruhende
Einrichtungen handelt, daß die Spannung stetig regelbar ist und der Fahrmotor als einfacher Gleichstrommotor
ausgebildet werden kann. Allerdings bringt die Anwendung von Quecksilberdampfgleichrichtern
den Nachteil, daß Rückzündungen auftreten
ίο können, daß der Gleichrichter temperaturempfindlich
ist, daß die flüssige Kathode gegen Erschütterungen empfindlich ist und daß bei geringer Aussteuerung die
Gefäßbeanspruchungen, der Blindleistungsbedarf und die Welligkeit ansteigen. Ferner muß bei Drehrichtungsumkehr
und beim Übergang auf Wechselrichterbetrieb der Ankerkreis umgepolt werden.
Eine Verbesserung kann erreicht werden, wenn an Stelle des Ouecksilberdampfstromrichters ein mechanischer
Stromrichter nach Art eines Kontaktumformers verwendet wird. Bei der Spannungsregelung durch
Phasenverschiebung des Einschaltzeitpunktes tritt aber auch hier bei geringer Aussteuerung eine erhöhte
Kontaktbeanspruchung, ein großer Blindleistungsbedarf und eine Erhöhung der Welligkeit ein.
Ähnlich dem bei gittergesteuerten Gleichrichtern bekannten Anschließen getrennt gesteuerter Anodensätze
an Anzapfungen eines Stufentransformators könnte auch bei Verwendung der üblichen Kontaktumformer
mit durch gemeinsamen mechanischen Antrieb gesteuerten Kontakten ein Stufentransformator
für die Grobregelung der Spannung vorgesehen werden und die Feinregelung zwischen zwei Stufen durch
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Verstellen des Einschaltzeitpunktes der Kontakte erfolgen. Dann sind jedoch zur Stufenregelung
besondere Stufenschalter für die einzelnen Transformatoranzapfungen erforderlich.
Derartige Lastschalter werden durch die Erfindung vermieden. Diese betrifft mithin eine Anordnung zur
Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen Kontaktumformers mit
Schaltdrosseln zur Erleichterung der Unterbrechungsbedingungen und besteht darin, daß mehrere mechanische
Kontakte, welche durch Ein- und Ausschaltimpulse gleicher Phasenlage steuerbar sind, einerseits
mit einer gemeinsamen Schaltdrossel und andererseits mit je einer der verschiedenen Anzapfungen des
Stufentransformators verbunden sind und je nach der Höhe der einzuregelnden Spannung durch die Steurung
zur Wirksamkeit kommen. Kontaktumformer mit durch Ein- und Ausschaltimpulse von vorgeschriebener
Phasenlage steuerbaren mechanischen Kontakten und mit Schaltdrosseln zur Erleichterung
der Stromunterbrechung sind an sich bekannt. Bei diesen wird eine stromabhängige Kontaktöffnung
durch eine entsprechende Abhängigkeit der Ausschaltimpulse erzielt. Auch die Steuerung des Einschalt-Zeitpunktes
mit ruhenden Steuermitteln ist bekannt, wobei durch "Verschiebung der Phasenlage des Einschaltzeitpunktes
die Spannung in ähnlicher Weise wie bei Quecksilberdampfgleichrichtern durch Verschiebung
der Phasenlage des Zündzeitpunktes geregelt werden kann. Damit ist j edoch der Nachteil verbunden,
daß bei geringer Aussteuerung, wenn also der Einschaltzeitpunkt gegenüber dem Nulldurchgang der Kommutierungsspannung
um einen beträchtlichen Winkel verschoben ist, die Kontakte durch die an ihnen beim
Einschalten vorhandene Spannungsdifferenz einer erhöhten Beanspruchung ausgesetzt sind. Ein weiterer
Nachteil des Betriebes mit geringer Aussteuerung ist die hohe Blindleistungsaufnahme. Bei der Anordnung
nach der Erfindung wird von dieser Art der Spannungsregelung jedoch nicht oder nur in beschränktem
Umfang Gebrauch gemacht, nämlich um die Spannung zwischen zwei Stufen des Stufentransformators zu
regeln, während die Hauptregelung der Spannung in der Weise erfolgt, daß die an den verschiedenen
Anzapfungen angeschlossenen Kontakte je nach der gewünschten Höhe der Spannung zur Wirksamkeit
gebracht werden.
Durch die Anordnung gemäß der Erfindung werden nicht nur die vorerwähnten Stufenschalter vermieden,
sondern es wird auch die Zahl der Schaltdrosseln wesentlich verringert. Außerdem aber erlaubt die
Verwendung der durch Ein- und Ausschaltimpulse gleicher Phasenlage gesteuerten Kontakte eine Umkehrung
der Polarität sowie den Übergang zu Wechselrichterbetrieb.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Mit 1 bis 19 sind mechanische
Kontakte bezeichnet, die durch Einschaltspulen E und Ausschaltspulen A gesteuert werden und an die
Anzapfungen der Sekundärwicklungen 21 eines Transformators angeschlossen sind, dessen Primärwicklung
22 am Wechselstromnetz liegt und beispielsweise mit 15 kV/50 oder i62/3 Hz gespeist wird. Es ist vorgesehen,
daß die Stufenspannungen e3 untereinander gleich und ferner die Spannungen der Stufengruppen
^1-J8 und e2_ 19 einander gleich sind.
Es übernehmen dabei die den Anschluß an die jeweils gewählten Transformatoranzapfungen herstellenden
Schaltelemente mit ihren Ein- und Ausschaltspulen gleichzeitig auch die für die Gleichrichtung
erforderlichen Schaltfunktionen. In dem Ausführungsbeispiel sind mit 23 der Fahrmotor und
mit 24 die vier Schaltdrosselspulen bezeichnet. Es ist eine Doppelbrückenschaltung gewählt. Es sei angenommen,
daß in der einen Spannungshalbwelle die Kontakte 1 und 18 geschlossen sind. In der anderen
Spannungshalbwelle werden dann die Kontakte 2 und 19 geschlossen, auf welche der Strom nach einer
gewissen Kommutierungszeit übergeht, worauf 1 und 18 wieder geöffnet werden. Zur Ersparnis von
Anzapfungen sind die Kontakte 1 und 2 bzw. 18 und 19
nicht in der bei der Doppelbrückenschaltung üblichen Weise zu derselben Anzapfung des Transformators
geführt, sondern sind an verschiedene Anzapfungen angeschlossen. Es wird aber sowohl durch die Kontakte
ι und 18 als auch durch die Kontakte 2 und 19
jeweils eine Spannung gleicher Höhe gleichgerichtet. Für den Anschluß der übrigen Kontakte gilt Entsprechendes.
Um auf eine niedrigere Spannung überzugehen, wird durch eine Umschaltung der Steuerung
die Impulsgabe auf weiter innen liegende Kontakte verschoben. Um z. B. den Kontakt 3 wirksam werden
zu lassen, kann man innerhalb zweier aufeinanderfolgender Einschaltimpulse die Umschaltung der
Steuerung vom Kontakt 1 auf den Kontakt 2 vornehmen, so daß die Stromlieferung nicht unterbrochen
wird. Man kann aber auch den gerade arbeitenden Kontakt 1 in der Ausschaltstellung kurzzeitig festhalten
und während dieser Zeit die Umschaltung vornehmen, z. B. mit Hilfe eines handbetätigten
Kontrollers. Will man mehrere Kontakte gleichzeitig umschalten, also z. B. von den Kontakten 1, 2, 18
und 19 auf die Kontakte 3, 4, 16 und 17 übergehen,
so kann man entsprechend verfahren. Im Ausführungsbeispiel erfolgt die Erregung der Ausschaltspulen
durch Impulse, die vom Nulldurchgang des Stromes in der zugehörigen Schaltdrossel abhängig sind und die
über ein Ventil 25 den Ausschaltspulen zugeführt werden. Es ist dabei, wie auch im Ausführungsbeispiel
angedeutet, möglich, auch den nicht arbeitenden Kontakten ständig den Ausschaltimpuls zuzuführen.
Der Einschaltimpuls erfolgt in Abhängigkeit von der Spannung (gesättigter Wandler 27 mit Vorschaltwiderstand
28 und Ventil 30), und zwar so, daß, wenn die Kontakte 2 und 19 geschlossen sind, die Kontakte 1
und 18 den Einschaltimpuls erhalten, sobald ihre Spannung gegenüber der Spannung der Kontakte 2
und 19 positiv ist. Durch einen Schalter 29 ist angedeutet, daß man diesen Einschaltimpuls wahlweise
auf die Einschaltspulen geben kann, und zwar ist dies nur für die Einschaltspulen der Kontakte 1 und 3
dargestellt. Im übrigen ist die Steuerung nur schematisch dargestellt.
Zur besseren Ausnutzung der Transformatoranzapfungen kann man mit ungleichen Spannungshalbwellen
arbeiten. Sind beispielsweise die Kontakte 1,
i8 und 2, 19 wirksam und will man auf eine
geringere Spannung übergehen, so kann man die Kontakte 1 unwirksam und den Kontakt 3 wirksam
machen. In der nächsten Stufe kann man den Kontakt 19 unwirksam und den Kontakt 17 wirksam
machen, hierauf an Stelle des Kontaktes 2 den Kontakt 4 usw.
Wie bereits erwähnt, kann man auch durch Verschiebung des Zündzeitpunktes die Spannung
zwischen zwei Stufen regeln, wenn dies erforderlich ist.
Eine Umkehr der Polarität ist durch eine Verschiebung der Ein- und Ausschaltimpulse um i8o° zu
erreichen. Bei laufendem Motor ergibt eine Senkung der gleichgerichteten Spannung unter die Motorspannung
Wechselrichterbetrieb. Allerdings muß hierbei mit einer gewissen Aussteuerung gearbeitet werden,
um eine einwandfreie Kommutierung zu gewährleisten.
WTie sich aus dem Schaltbild ergibt, wird nur eine
Vielzahl von Kontakten verwendet, die vier Schaltdrosselspulen werden aber gemeinsam benutzt, so daß
an Kosten gespart werden kann.
Die Erfindung ist für die Regelung eines Motors beschrieben, sie kann aber überall da angewendet
werden, wo mit Hilfe eines Umformers und eines Stufentransformators eine Regelung vorgenommen
werden soll.
Claims (2)
1. Anordnung zur Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen
Kontaktumformers mit Schaltdrosseln zur Erleichterung der Unterbrechungsbedingungen, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere mechanische Kontakte, welche durch Ein- und Ausschaltimpulse
gleicher Phasenlage steuerbar sind, einerseits mit einer gemeinsamen Schaltdrossel und
andererseits mit je einer der verschiedenen Anzapfungen des Stufentransformators verbunden
sind und je nach der Höhe der einzuregelnden Spannung durch die Steuerung zur Wirksamkeit
kommen.
2. Anordnung nach Anspruch 1 für Kontakte in Doppelbrückenschaltung, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Stromführung in der einen Halbwelle dienenden beiden Kontakte an andere Anzapfungen
angeschlossen sind als die zur Stromführung in der anderen Halbwelle dienenden Kontakte.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 614180, 641259, 492, 686 918, 690 103, 708 906;
Sonderdruck aus den BBC-Nachrichten, 1930, S. 1 rR-Rr Pr 1041 A T-o,; f.
Deutsche Patentschriften Nr. 614180, 641259, 492, 686 918, 690 103, 708 906;
Sonderdruck aus den BBC-Nachrichten, 1930, S. 1 rR-Rr Pr 1041 A T-o,; f.
^JB-DU vjT J, IOD.U.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 642/24 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0011364 DE974307C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung zur Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen Kontaktumformers |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1948P0011364 DE974307C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung zur Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen Kontaktumformers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974307C true DE974307C (de) | 1960-11-17 |
Family
ID=582781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1948P0011364 Expired DE974307C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung zur Regelung der Spannung eines an einen Stufentransformator angeschlossenen Kontaktumformers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974307C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE614180C (de) * | 1932-08-04 | 1935-06-03 | Aeg | Steuerung elektrischer Lokomotiven, deren Motoren von einem Wechselstromnetz ueber gittergesteuerte Gleichrichter gespeist werden |
| DE641259C (de) * | 1933-03-02 | 1937-01-26 | Bbc Brown Boveri & Cie | Spannungsregelung von Motoren, die von einem Wechselstromnetz aus ueber Stufentransformatoren und gittergesteuerte Gleichrichter gespeist werden |
| DE673492C (de) * | 1932-02-10 | 1939-03-23 | Siemens Schueckertwerke Akt Ge | Gleichstromregelung bei Speisung der Gleichstrommotoren ueber einen gesteuerten Gleichrichter mit mehreren an verschiedene Transformatorspannungsstufen anschaltbaren Gruppen von Anoden, insbesondere fuer Triebfahrzeuge |
| DE686918C (de) * | 1936-12-24 | 1940-01-20 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Umformer zur Umwandlung von Einphasen- in Gleichstrom, insbesondere fuer elektrischeTriebfahrzeuge |
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-
1948
- 1948-10-02 DE DE1948P0011364 patent/DE974307C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
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