DE974128C - Elektrische Feinsicherung mit thermischer UEberstromausloesung durch einen Bimetallstreifen - Google Patents
Elektrische Feinsicherung mit thermischer UEberstromausloesung durch einen BimetallstreifenInfo
- Publication number
- DE974128C DE974128C DEW13101A DEW0013101A DE974128C DE 974128 C DE974128 C DE 974128C DE W13101 A DEW13101 A DE W13101A DE W0013101 A DEW0013101 A DE W0013101A DE 974128 C DE974128 C DE 974128C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrical
- pin
- microfuse
- resistance
- fuse
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 15
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 15
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 9
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010439 graphite Substances 0.000 claims description 3
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 2
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 3
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/14—Electrothermal mechanisms
- H01H71/16—Electrothermal mechanisms with bimetal element
Landscapes
- Fuses (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 22. SEPTEMBER 1960
W 13IQiVIIIb 121 c
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Feinsicherung mit thermischer Überstromauslösung
durch einen Bimetallstreifen. Bei bekannten Feinsicherungen dieser Art umschließt der Bimetallstreifen
einen axial verschiebbaren Stift und liegt ihm bei Normaltemperatur fest an. Bei einer kritischen
Temperatur weitet sich der Bimetallstreifen auf und gibt die axiale Bewegung des Stiftes frei,
wodurch ein Stromkreis entweder unterbrochen oder geschlossen wird.
Zur Erzeugung der kritischen Auslösetemperatur findet bei manchen Feinsicherungen eine besondere
Heizwicklung Anwendung, die den Bimetallstreifen umgibt; für gewisse Ausführungen hat man dabei
den verschiebbaren Schaltstift selbst in die Leitungsführung des Stromes einbezogen. Gewöhnlich
müssen nun Sicherungen dieser Art sehr klein sein, weil ihre äußeren Maße durch bestimmte Anordnungen,
in denen sie Verwendung finden sollen, zwangläufig vorgegeben sind. Der von der Heiz-
009 601/7
wicklung beanspruchte Raum fällt dabei nachteilig ins Gewicht, auch ist solch eine subtile Heizwicklung
sowohl in der Fertigung als auch.im Betrieb ziemlich störanfällig.
Bei anderen Bimetall-Feinsicherungen dient der Bimetallstreifen selbst zur Stromführung. Man hat ihn geschlitzt, um durch die damit erzwungene Strombahn seinen elektrischen Widerstand so zu erhöhen, daß bei noch ausreichender mechanischer ίο Stärke des Bimetalls nicht nur ziemlich große Stromstärken geschaltet werden können. Trotzdem lassen sich derartige Sicherungen für kleine zu schaltende Stromstärken nicht verwenden, weil dann eine zu feine Unterteilung des Bimetall-Streifens erforderlich wäre. Diese würde nicht nur fabrikatorisch auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, sondern auch die mechanische Stabilität des Bimetallstreifens derart schwächen, daß eine zuverlässige Funktion des Bimetallstreifens nicht mehr gewährleistet ist.
Bei anderen Bimetall-Feinsicherungen dient der Bimetallstreifen selbst zur Stromführung. Man hat ihn geschlitzt, um durch die damit erzwungene Strombahn seinen elektrischen Widerstand so zu erhöhen, daß bei noch ausreichender mechanischer ίο Stärke des Bimetalls nicht nur ziemlich große Stromstärken geschaltet werden können. Trotzdem lassen sich derartige Sicherungen für kleine zu schaltende Stromstärken nicht verwenden, weil dann eine zu feine Unterteilung des Bimetall-Streifens erforderlich wäre. Diese würde nicht nur fabrikatorisch auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, sondern auch die mechanische Stabilität des Bimetallstreifens derart schwächen, daß eine zuverlässige Funktion des Bimetallstreifens nicht mehr gewährleistet ist.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben. Gemäß der Erfindung besteht der Stift aus
einem Widerstandsmaterial, dessen Widerstand ausreicht, um bei einem bestimmten Überstrom die
kritische Temperatur zu erzeugen. Als Widerstandsmaterial für den Stift kann z. B. Kohle oder
Graphit oder Metall verwendet werden, dessen Widerstandswerte bekanntlich in weiten Grenzen
geändert werden können.
In einer besonderen Ausführungsform ist der Bimetallstreifen wendelförmig um den Widerstandsstift
herumgewickelt, wobei der Bimetallstreifen einseitig an dem Sicherungskörper bzw. an
einem mit diesem zusammenhängenden Teil befestigt werden kann. An Stelle einer Wendel genügt
auch eine den Widerstandsstift umfassende Federklemme, die gegebenenfalls mit einem Schlitz versehen
werden kann, um einen an dem Widerstandsstift befindlichen Haltestift hindurchtreten zu lassen.
Eine besonders sichere Halterung erzielt man, wenn man den Stift nicht glatt läßt, sondern an der
Stelle, wo das Bimetall bei Normaltemperatur anliegt, ihn verjüngt, so daß der Stift sich erst dann
in axialer Richtung bewegen kann, wenn der lichte Durchmesser der Bimetallwendel oder der Bimetallklemme
den außerhalb des verjüngten Teiles vorhandenen Durchmesser des Stiftes erreicht hat.
Nachstehend sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt und beschrieben,
ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsformen beschränkt sein soll.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Feinsicherung mit einem wendeiförmigen Bimetallstreifen, in Betriebsbereitschaft,
Fig, 2 in ausgelöstem Zustand;
Fig. 3 stellt eine ähnliche Feinsicherung mit einseitig festgelegter Bimetallwendel dar;
Fig. 4 zeigt im Längsschnitt eine andere Feinsicherung gemäß der Erfindung, bei der an Stelle
der Bimetallwendel ein geschlitzter, auffedernder Bimetall-Klemmring den Widerstandsstift hält, in
Betriebsbereitschaft,
Fig. 5 in ausgelöstem Zustand; Fig. 6 stellt den Widerstandsstift mit dem Haltestift,
Fig. 7 die Bimetall-Klemmfeder für sich allein in der Draufsicht von der Schlitzseite, und
Fig. 8 im Querschnitt A-B durch Fig. 7 dar; Fig. 9 zeigt eine andere Feinsicherung mit
verjüngtem Widerstandsstift, in Betriebsbereitschaft,
Fig. 10 in ausgelöstem Zustand; Fig. 11 stellt den Widerstandsstift für sich allein
dar.
Während die in den vorgenannten Figuren dargestellten Feinsicherungen ihrer äußeren Form nach
so gestaltet sind, daß sie für automatische Telefonämter verwendet werden können, zeigt
Fig. 12 eine Sicherung, die an Stelle normaler, handelsüblicher Sicherungspatronen verwendet werden
kann, in Betriebsbereitschaft, und Fig. 13 in ausgelöstem Zustand.
Innerhalb einer metallischen Hülse 1 ist in einer Führungsscheibe 2 aus Isoliermaterial und in einer
metallischen Endverschraubung 3 ein aus Wider-Standsmaterial, z. B. Kohle oder Graphit oder
Metall bestehender Stift 4 axial verschiebbar gelagert. Das in der Metallverschraubung 3 gelagerte
Ende 5 des Widerstandsstiftes 4 ragt ein wenig aus dem Schraubverschluß 3 heraus. Das innere Ende
des Widerstandsstiftes 4 greift in eine Bohrung 6 eines Metallstiftes 7, der an seiner nach innen gerichteten
Seite in einer Büchse aus Isoliermaterial 8 und an seiner nach außen gerichteten Seite in einer
isolierenden Führungsscheibe 9 axial verschiebbar gelagert ist. Der Metallstift 7 steht unter dem
Druck der Feder 10, die ihn gegen den Widerstandsstift 4 heran zu drücken versucht.
Bei normaler Temperatur liegt um den Stift 4 ein Bimetallstreifen 11 wendelförmig eng gewickelt,
dessen Ende 12 gegen den Schraubverschluß 3 abgestützt ist. Bei normaler Temperatur ist die Feder
10 deshalb nicht in der Lage, den Stift 7 bzw. 4 in axialer Richtung zu verschieben.
Diese Feinsicherung kann mit irgendwelchen Kontakten, z. B. mit einer Kontaktfeder 13, verbunden
sein, die einen Ruhekontakt 14 und einen Arbeitskontakt 15 betätigt. Nach Fig. 1 fließt der
Strom über den Ruhekontakt 14, die Kontaktfeder 13, den Metallstift 7, mit Bohrung 6, den Widerstandsstift4
zu dessen Endes, das metallisch mit dem Verschluß 3 verbunden ist, womit der Stromkreis
über den Sicherungskörper geschlossen wird. Sobald nun in diesem Stromkreis ein Überstrom
intritt, wird der Widerstandsstift 4 erwärmt und erwärmt seinerseits die Bimetallwendel 11. Diese
dehnt ihre bisher enge Umschlingung um den Widerstandsstift 4 auf, so daß der Stift jetzt unter
dem Druck der Feder 10 sich in axialer Richtung verschiebt, wodurch die Stellung der Fig. 2 erreicht
wird, bei der der Stromkreis an der Kontaktfeder unterbrochen ist, während gleichzeitig der Arbeitskontakt 15 eingeschaltet werden kann, der beispielsweise
ein Kontrollämpchen zum Aufleuchten bringt, das die Unterbrechung des ursprünglichen Stromkreises
anzeigt.
Um die Feinsicherung wieder in Gebrauchsstellung zu bringen, kann entweder der Widerstandsstift
4 durch Lösung der Verschlußschraube 3 herausgenommen, um i8o° gedreht und wieder eingesetzt
werden, oder es genügt ein Druck auf das Ende 5 des Widerstandsstiftes, um ihn in die ursprüngliche
Lage nach Fig. 1 zurückzubringen. Dies ist deshalb möglich, weil bekanntlich die lichte
Weite einer Schraubenfeder größer wird, wenn man ίο sie zusammendrückt, während sie kleiner wird,
wenn man die Schraubenfeder streckt.
Fig. 3 zeigt eine kleine Abwandlung dieser Anordnung, bei der der Bimetallstreifen 11 durch
einen kleinen Flansch 16 an seinem inneren Ende festgehalten wird, während er entgegen der vorher
beschriebenen Anordnung jetzt nicht an dem Schraubverschluß 3 anliegt. Um den Stift 4 zu
halten, streckt sich bei dieser Ausführungsform die Bimetallwendel, indem sie den Stift eng umschließt,
und zwar um so fester, je stärker der Druck der Feder 10 auf den Widerstandsstift in kaltem Zustand
ist.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist die Anordnung des Metallstiftes 7
mit Bohrung 6 mit ihren Lagern 8 und 9 sowie der Druck der Feder 10 der gleiche, wie bei der bisher
beschriebenen Ausführung. Hier ist jedoch der Widerstandsstift 17 mit zwei Flanschen 18 und 19
versehen, die seine Bewegung relativ zu dem geschlitzten Bimetallring 21 begrenzen, der mittels
einer Isolierbüchse 22 an dem Schraubverschluß 23 so befestigt ist, daß er sich bei Erwärmung noch
genügend aufbiegen kann. Der Bimetallring 21 kann aber auch lose an der Isolierbüchse 22 anliegen. Zur
sicheren Kontaktgebung zwischen dem Widerstandsstift 17 und dem Schraubverschluß 23 ist eine
Kontaktfeder 24 vorgesehen, die gegebenenfalls mit einem Ende an der Verschlußschraube 23 befestigt
sein kann.
Dem Schlitz 25 des Bimetallringes 21 entspricht ein an dem Widerstandsstift 17 befestigter Haltestift
26, der in der Bereitschaftsstellung an einem erweiterten Ende des Schlitzes liegt.
Der Stromfluß ist bei dieser Anordnung der gleiche, wie bei den Anordnungen nach Fig. 1 und 2.
Entsteht nun in dem zu sichernden Stromkreis ein Überstrom, so gibt der übermäßig erwärmte
Kontaktstift 17 einen Teil seiner Wärme an den geschlitzten Ring 21 ab, der sich aufbiegt, so daß
der Haltestift 26 unter dem Druck der Feder 10 durch den Schlitz 25 hindurchzutreten vermag, wodurch
der Widerstandsstift in die ausgelöste Stellung gemäß Fig. 2 gebracht wird.
Um den Sicherungsautomat wieder in Arbeitsstellung zu bringen, genügt ein Druck auf das
Ende 5 des Widerstandsstiftes, wenn der Bimetallring 21 an der Isolierbüchse 22 entsprechend befestigt
ist. Damit der Haltestift 26 dabei wieder glatt durch den Schlitz des sich leicht aufbiegenden",
abgekühlten Bimetallringes 21 hindurchlaufen kann, ist der Schlitz 25 auch an seinem anderen Ende
durch Abschrägungen erweitert. Wenn der Bimetallring 21 jedoch lose an der Isolierbüchse 22 anliegt,
wird der Verschluß 23 herausgeschraubt, der Widerstandsstift 17 samt Bimetallring 21 herausgenommen
und um i8o° gedreht wieder eingesetzt, wobei die Kontaktfeder 24 in der Isolierbüchse 22
verbleibt, da sie ja an einem Ende an dem Schraubverschluß befestigt ist.
Eine ähnliche Anordnung ist in Fig. 9 und 10 beschrieben. Die Lagerung des Metallstiftes 7 und
der mit ihm zusammenarbeitenden Teile sowie die Lagerung des Widerstandsstiftes 2J entspricht im
wesentlichen den Anordnungen der bisher beschriebenen Ausführungsformen. Im vorliegenden Fall
ist jedoch der Widerstandsstift 27 in seinem mittleren Teil 28 verjüngt, und dieser verjüngte Teil
wird von dem geschlitzten Bimetallring 29 umfaßt. Sobald ein Überstrom den Bimetallring genügend
erwärmt, dehnt sich seine lichte Weite genügend aus, um den nicht verjüngten Teil des Stiftes hindurchzulassen.
Die Feder 10 drückt dann den Stift in der bereits beschriebenen Weise in die aus Fig. 10
ersichtliche Auslösestellung. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, daß die Enden des Schlitzes angeschrägt
sind. Die Sicherung wird wieder in Arbeitsstellung gebracht, indem der Widerstandsstift 17 so weit zurückgedrückt wird, bis der Bimetallring
29 in den verjüngten Teil 28 einschnappt.
Während die bisher beschriebenen Ausführungsformen in ihrer Konstruktion und in ihren äußeren
Formen den bei Telefonämtern gebräuchlichen Rücklötsicherungen angepaßt sind, ermöglicht eine
kleine Abwandlung die Benutzung des gleichen Prinzips für Sicherungsautomaten allgemein üblicher
Art. Eine solche Abwandlung ist in den Fig. 12 und 13 beschrieben. In einem isolierenden
Gehäuse 30 ist der Widerstandsstift 31 einerseits an der Trennwand 32 und andererseits an dem
metallischen Schraubverschluß 33 axial verschiebbar gelagert. Der Widerstandsstift 31 ist in der
bereits beschriebenen Weise von einem Bimetallband 34 innerhalb der Kammer 35 wendelförmig eng
umschlossen. In der Kammer 36 ist stirnseitig eine Bodenplatte 37 aus Isoliermaterial eingeschraubt,
an welcher der metallische Kontaktstöpsel 38 befestigt ist, mit dem zusammen eine Kontaktblattfeder
39 und eine Isolierbüohse 40 in dem Gehäuse 30 festgelegt sind. Innerhalb der Isolierbüchse 40
liegt, gegen den Kontaktstöpsel 38 isoliert, die Druckfeder 41, die das Bestreben hat, den Widerstandsstift
31 in die Kammer 35 hineinzudrücken. Eine Metallbüchse 42 stützt die Feder 41 und den
Stift 31 gegeneinander ab.
Der Stromverlauf geht bei dieser Anordnung vom Kontaktstöpsel 38 über die Blattfeder 39 zur
Metallbüchse 42, von dort über den Widerstandsstift 31 und den metallischen Schraubverschluß 33
zu einer hier nicht dargestellten Verschlußkappe eines an sich bekannten Sicherungselementes.
Sobald in dem Stromkreis ein Überstrom entsteht, gibt die Bimetall wen del 34 den Widerstandsstift 31 in der beschriebenen Weise frei. Dadurch
entfernt sich die Metallbüchse 42 von den Kontaktblattfedern 39, so daß der Stromkreis an dieser
Stelle unterbrochen wird, wie es Fig. 13 zeigt.
Die Sicherung kann dadurch wieder in Gebrauchsstellung gebracht werden, daß man entweder
durch Hineindrücken des Widerstandsstiftes 31 wieder einen Kontaktschluß zwischen der Metajlbüchse
42 über die Kontaktblattfeder 39 zum Kontaktstöpsel 38 herstellt oder indem man .den
Schraubverschluß abnimmt und den Widerstandsstift 31 um i8o° gedreht wieder neu einsetzt.
Es ist zweckmäßig, die Enden der Widerstandsstifte mit einer dünnen Kupfer- oder Silberfolie 43 zu überziehen, um stets einen guten Kontakt und eine gute mechanische Führung des Widerstandestiftes zu gewährleisten.
Es ist zweckmäßig, die Enden der Widerstandsstifte mit einer dünnen Kupfer- oder Silberfolie 43 zu überziehen, um stets einen guten Kontakt und eine gute mechanische Führung des Widerstandestiftes zu gewährleisten.
Die in den verschiedenen Figuren dargestellten Ausführungsformen, insbesondere hinsichtlich des
Widerstandsstiftes und des Bimetalls, können in der verschiedensten Weise kombiniert und auch für
die Sicherungen nach Fig. 12 und 13 angewandt werden. Auch ist es leicht möglich, den konstruktiven
Aufbau und die äußere Gestaltung der Sicherungsautomaten den verschiedenen Anwendungsgebieten
elektrischer Sicherungen entsprechend abzuwandeln.
Die Bimetallstreifen können je nach den besonderen Erfordernissen aus Flachmaterial oder
Rundmaterial, im Querschnitt quadratisch, rechteckig, dreieckig od. dgl. hergestellt sein.
Besonders zweckmäßig ist es, den Widerstandsstift in mit dem Bimetallstreifen von seiner Mitte
aus in der Länge symmetrisch zu formen. Dadurch ist es nicht erforderlich, darauf zu achten, mit welcher
Seite der Widerstandsstift eingesetzt wird, sondern man kann ihn nach Belieben mit der einen
oder der anderen Seite in das Sicherungsgehäuse einsetzen.
Claims (23)
- Patentansprüche:i. Elektrische Feinsicherung mit thermischer Überstromauslösung durch einen Bimetallstreifen, der einen federbelasteten axial verschiebbaren stromdurchflossenen Stift umschließt, dem bei Normaltemperatur der Bimetallstreifen eng anliegt, der bei einer kritischen Temperatur die axiale Bewegung des Stiftes freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (4, 17, 27, 31) aus einem Widerstandsmaterial· besteht, dessen Widerstand ausreicht, um bei einem bestimmten Überstrom, die kritische Temperatur zu erzeugen.
- 2. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen in Form einer Schraubenwendel (11, 34) um den Widerstandsstift (4, 31) herumgelegt ist.
- 3. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenwendel (11, 34) in der Auslöserichtung des Widerstandsstiftes (4, 31) gegen einen mit dem Sicherungsgehäuse (1, 30) fest verbundenen Teil, z. B. die Abschlußkappe (3, 33), abgestützt ist.
- 4. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenwendel (11, 34) an der der Auslösevorrichtung des Widerstandsstiftes (4,31) entgegengesetzten Seite an einem mit dem Sicherungsgehäuse fest verbundenen Teil, z. B. einem Isolierring (2, 32), festgehalten wird.
- 5. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen in Form eines geschlitzten Ringes (21, 29) um den Widerstandsstift (17, 2y) herumgelegt ist.
- 6. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Widerstandsstift (17) ein durch den Schlitz (25) des Bimetallringes (21) gleitender Haltestift, eine Nase od. dgl. (26) angebracht ist, deren Durchmesser größer ist als der Schlitz (25) des Bimetallringes.
- 7. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Schlitzes (25) nach außen konisch erweitert sind.
- 8. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallring (29) in seiner Ruhelage in einer Einschnürung (28) des Widerstandsstiftes (27) liegt.
- 9. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang vom Normaldurchmesser des Widerstandsstiftes (27) zu dem eingeschnürten Teil (28) hin allmählich erfolgt, z. B. durch einen konischen Übergangsteil.
- 10. Elektrische Feinsicherung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallring (21) an einem Isolierstück (22, 42) befestigt ist.
- 11. Elektrische Feinsicherung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallring zwischen zwei Isolierstücken (2, 42) liegt.
- 12. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallstreifen (11, 21, 29, 34) aus Flachmaterial bestehen.
- 13. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallstreifen aus Rundmaterial oder sonst geeignetem Profil bestehen.
- 14. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zu seiner Längenmitte symmetrische Form des Widerstandsstiftes.(4,. 17, 27, 31).
- 15. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Kontaktfeder (24) die elektrische Verbindung zwischen dem Widerstandsstift (17, 27) und der Stromzuleitung zur Sicherung, z. B. der Verschlußkappe (23), sichert.
- 16. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenwand (2, 32) den Innenraum des Sicherungsgehäuses (1, 30) inzwei Kammern teilt, in deren einer der Bimetallstreifen (ii, 34) und in deren anderer die Druckfeder (io, 41) für den Widerstandsstift (4, 31) untergebracht ist.
- 17. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsstift (4, 17,27,31) in eine Bohrung (6) oder sonstige Lagerung eines Kontaktstückes (7, 42) eingreift, auf dasίο der Druck der Spannfeder (10, 41) einwirkt.
- 18. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontaktstück ein axial verschiebbarer Kontaktstift (7) dient.
- 19. Elektrische Feinsicherung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontaktstück eine Metallbüchse (42) dient.
- 20. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (41) in einem Isoliergehäuse (40) liegt, an dessen Außenseite ein federnder Kontakt (39) und eine mit der Spannfeder verschiebbare Kontakthülse (42) liegt.
- 21. Elektrische Feinsicherung nach . Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (40) zusammen mit dem federnden Kontakt (39) und dem Kontaktstöpsel (38) am Boden (37) des Sicherungskörpers (30) befestigt ist.
- 22. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsstift (4,17,27, 31) aus Kohle, Graphit, Metall oder sonst geeignetem Widerstandsmaterial besteht.
- 23. Elektrische Feinsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des Widerstandsstiftes,, daß er nach dem Ansprechen, in umgekehrter Richtung in den Sicherungskörper eingesetzt, wieder funktionsfähig ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 820 464, 476 607; schweizerische Patentschrift Nr. 184394.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 002 066.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 509 628/104 1.56 (009 601/7 9. 60)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW13101A DE974128C (de) | 1954-01-24 | 1954-01-24 | Elektrische Feinsicherung mit thermischer UEberstromausloesung durch einen Bimetallstreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW13101A DE974128C (de) | 1954-01-24 | 1954-01-24 | Elektrische Feinsicherung mit thermischer UEberstromausloesung durch einen Bimetallstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974128C true DE974128C (de) | 1960-09-22 |
Family
ID=7594958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW13101A Expired DE974128C (de) | 1954-01-24 | 1954-01-24 | Elektrische Feinsicherung mit thermischer UEberstromausloesung durch einen Bimetallstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974128C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE476607C (de) * | 1924-08-12 | 1929-05-24 | Eugen Reisert | Thermischer UEberstromschalter mit einer Funkenloeschvorrichtung |
| CH184394A (de) * | 1935-07-16 | 1936-05-31 | Siemens Ag Albis | Zeitsicherung. |
| DE820464C (de) * | 1948-06-04 | 1951-11-12 | Stotz Kontakt Gmbh | Selbsttaetiger Schalter |
| DE1002066B (de) * | 1952-07-18 | 1957-02-07 | Licentia Gmbh | Schaltmechanismus fuer UEberstromselbstschalter |
-
1954
- 1954-01-24 DE DEW13101A patent/DE974128C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE476607C (de) * | 1924-08-12 | 1929-05-24 | Eugen Reisert | Thermischer UEberstromschalter mit einer Funkenloeschvorrichtung |
| CH184394A (de) * | 1935-07-16 | 1936-05-31 | Siemens Ag Albis | Zeitsicherung. |
| DE820464C (de) * | 1948-06-04 | 1951-11-12 | Stotz Kontakt Gmbh | Selbsttaetiger Schalter |
| DE1002066B (de) * | 1952-07-18 | 1957-02-07 | Licentia Gmbh | Schaltmechanismus fuer UEberstromselbstschalter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202005021724U1 (de) | Magnetventil | |
| DE102007043869B4 (de) | Spulenträger und Joch eines elektromagnetischen Auslösers eines Schutzschaltgerätes, elektromagnetischer Auslöser sowie Schutzschaltgerät | |
| EP1470565B1 (de) | Elektrisches schaltgerät | |
| DE3006443A1 (de) | Thermische sicherung | |
| DE974128C (de) | Elektrische Feinsicherung mit thermischer UEberstromausloesung durch einen Bimetallstreifen | |
| DE1565198B2 (de) | Elektrisch beheizter loetkolben | |
| DEW0013101MA (de) | ||
| EP1648007B1 (de) | Thermosicherungsschalter für Bremswiderstand | |
| DE820464C (de) | Selbsttaetiger Schalter | |
| CH339657A (de) | Elektrische Sicherung mit thermischer Überstromauslösung durch einen Bimetallstreifen | |
| DE976776C (de) | Elektrische Bimetallsicherung | |
| DE224254C (de) | ||
| DE202019105092U1 (de) | Elektrisches Verbindungselement mit Klemmwirkung | |
| DE102009031938A1 (de) | Federklemme zum Anschluss eines Leiters an eine Leiterplatte | |
| AT141676B (de) | Überstromselbstschalter. | |
| DE412670C (de) | Thermostatischer Ausschalter zum Schutze gegen UEberhitzung, besonders fuer elektrische Heizapparate | |
| DE724830C (de) | Traege Sicherungspatrone | |
| AT104650B (de) | Elektrischer Steckkontakt, dessen Kontakthülse oder Steckstift aus Schraubenfedern besteht. | |
| AT210941B (de) | Bimetallsicherungsautomat | |
| DE1047921B (de) | Bimetallsicherungsautomat mit im wesentlichen parallel zum Schaltstift verlaufender, von einer Heizwicklung umgebener Bimetallfeder | |
| DE2811441C2 (de) | Niederspannungsschutzschalter mit Kompensationsbimetall | |
| DE2403354C3 (de) | Strombegrenzungsvorrichtung | |
| DE246300C (de) | ||
| DE366921C (de) | Elektrische Sicherungspatrone | |
| AT234845B (de) | Steuerbare Halbleiteranordnung |