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DE963439C - Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen bestehenden Verseilelementgruppen, insbesondere von Sternvierern fuer Fernmeldekabel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen bestehenden Verseilelementgruppen, insbesondere von Sternvierern fuer Fernmeldekabel

Info

Publication number
DE963439C
DE963439C DES43072A DES0043072A DE963439C DE 963439 C DE963439 C DE 963439C DE S43072 A DES43072 A DE S43072A DE S0043072 A DES0043072 A DE S0043072A DE 963439 C DE963439 C DE 963439C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
stranding
axis
production
element groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES43072A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES43072A priority Critical patent/DE963439C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE963439C publication Critical patent/DE963439C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0235Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device
    • H01B13/0242Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device being an accumulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen bestehenden Verseilelementgruppen, insbesondere von Sternvierern für Fernmeldekabel, das darin besteht, daß die Verseilelemente zunächst zu einer provisorischen Verseilefementgruppe verseilt, daraut die provisorische Verseiielementgruppe in einer zusätzlichen, sich entgegengesetzt zur Drallrichtung der provisorischen Verseilelementgruppe drehenden ίο Vorrichtung (Aufseilvorrichtung) aufgeseilt und anschließend die Verseilelemente zur endgültigen Verseilelementgruppe verseilt werden. Die Aufseilvorrichtung nach dem Hauptpatent besteht aus einem Gehäuse bzw. Rahmen mit einer quer zu ihrer Drehachse angeordneten Scheibe mit Führungso>rganen, z. B. in Form von Fuhrungslochem, zur Führung der einzelnen auf geseilten Adern zwischen dem Aufseilpunkt und dem Verseilnippel zur Wiederverseilung der Verseilelemente. Zur gleichmäßigen Bremsung der Verseilelemente innerhalb der Abseilvorrichtung dient nach dem Hauptpatent eine Zentrifugalregelvorrichtung mit an den Enden der Zentrifugalarme angeordneten Rollen, über die dieVerseiilölemente hinweggeführt werden. Die Erfindung betrifft eine verbesserte Führung der Verseilelemente innerhalb der Abseilvorrichtung. Da die Erfindung sich in erster Linie mit der Herstellung von verdrillten Fernmeldekabel-
709 5W206
adergruppen, insbesondere von Sternvierern, befaßt, werden im folgenden die Verseilelemente als »Adern« bezeichnet.
Gemäß der Erfindung werden die Adern, innerhalb der Aufseilvorrichtung zwischen dem Punkt ihrer Aufseilung und dem Punkt ihrer Wiederverseilung einzeln von innen her über außerhalb der freien Achse der Abseilvorrichtung liegende Führungsorgane, insbesondere Führungsrollen, geführt. Dadurch wird in erster Linie ein, sehr kleiner Winkel zwischen den Adern sowohl am Aufseilpunkt als auch am Wiederverseilpunkt erreicht. Ferner können bei dieser Anordnung die Führungsorgane, insbesondere Führ ungs rollen, einen verhältnismäßig großen Durchmesser erhalten, wo-. durch kleine Krümmungsradien für die Adern innerhalb der Abseilvorrichtung vermieden werden. Weiterhin ergibt sich durch die Erfindung gegenüber der Vorrichtung nach dem Hauptpatent eine kleinere Bauhöhe.
Vorteilhaft wird jede Ader hintereinander über zwei Rollen geführt. Dadurch wird als weiterer Vorteil der Erfindung die Ausgleichs!änge der Adern innerhalb der Aufseilvorrichtung vergrößert. Von den beiden für jede Ader vorgesehenen Führ ungs rollen wird zweckmäßig die eine Rolle parallel zur Achse der Adergruppe bzw. der Abseilvorrichtung beweglich und die andere Rolle fest angeordnet, wobei es vorteilhaft ist, jede Ader zunächst über die bewegliche Rolle und dann über die feste Rolle zu führen. Die beweglichen Rollen werden dabei dazu ausgenutzt, um die Zugspannungen in den Adern konstant zu halten, und zwar auch während des Längenausgleiches. der Adern.
Die Fig. 1 und 2 in der Zeichnung zeigen, als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Abseilvorrichtung für Sternvierer in Seitenansicht und im Querschnitt. Das Querschnittsbild nach der Fig. 2 entspricht der Schnittlinie A-A in der Fig. I. Die Aufseilvorrichtung besteht aus dem im Querschnitt kreuzförmigen Rahmen 10 mit den vier Schenkeln 11, 12, 13, 14 sowie mit den vier festen Führungsrollen 21, 22, 23, 24 und den vier bewegliehen Führungsrollen 31, 32, 33, 34. In der Seitenansicht in der Fig. 1 sind nur die Schenkel 11, 13 sowie die Führungsrollen 21, 23 und 31, 33 ersicht-■ Hch. Der Aufseilrahmen 10 ist an den Enden mittels der Zapfen 15 und 16 gelagert und wird über die Seilscheibe 17 oder über ein anderes zwangläufiges Getriebe in die gewünschte Drehung versetzt, und zwar mit einer solchen Geschwindigkeit, daß der über die Abzugscheiben 18 und 19 einlaufende provisorisch verseilte Sternvierer 20 an der Stelle 25 wieder aufgeseilt wird. Die Abzugscheiben 18 und 19 entsprechen den Abzugscheiben 10 und 11 des Hauptpatents. Die Führungsrollen 31 bis 34 sind in Längsschlitzen 35 in Längsrichtung, d. h. parallel zur Achse des Verseilrahmens, beweglich gelagert. Die an der Stelle 25 aufgeseilten Adern laufen einzeln zunächst von innen her um die beweglichen Rollen 31 bis 34, dann außen weiter zu den festen Rollen 21 bis 24 und schließlich wieder nach innen zum Verseilnippel 26, wo die vier Adern wieder zum Sternvierer verseilt werden. Durch die beweglichen Rollen 31 bis 34 werden die Adern straff gehalten, wobei die Zugspannung durch Änderung des Rollengewichtes oder auch durch andere Mittel, z. B. mittels Federn, eingestellt werden kann·.
Infolge der Anordnung der Führungsrollen außerhalb der freien Achse der Aufseilvorrichtung entsteht in der Mitte ein freier Durchführungskanal für die Adern. Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Winkel α zwischen den Adern sowohl nach ihrer Aufseilung als auch vor ihrer Wiederverseilung in vorteilhafter Weise sehr klein gehalten werden kann. Ferner ergibt sich infolge der Führung der Adern über je zwei Führungsrollen eine große Ausgleichslänge für die Adern innerhalb der Aufseilvorrichtung. Da die beweglichen Rollen 31 bis 34 nur mit ihrem Gewicht die Zugspannungen in den Adern bestimmen und von der Zentrifugalkraft unabhängig sind, wird die Zugspannung bei jeder Drehzahl konstant gehalten.
Im Rahmen, der Erfindung sind weitere Ausführungsmöglichkeiten sowohl hinsichtlich der konstruktiven Ausbildung des Aufseilrahmens als auch hinsichtlich, der Anordnung sowie Ausbildung und Bemessung der Führungsorgane denkbar. Für den Fall, daß auf den Längenausgleich der Adern innerhalb der Aufseilvorrichtung verzichtet werden kann, genügt es unter Umständen, für jede Ader nur eine einzige Führungsrolle vorzusehen, um die die Ader herumgeführt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen (Adern) bestehenden Verseilelemeriitgruppen, insbesondere von Sternvierern für Fernmeldekabel, nach Patent 912 587, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern innerhalb der Aufseilvorrichtung zwischen dem Punkt ihrer Aufseilung und dem Punkt ihrer Wiederverseilung einzeln von innen her über außerhalb der freien Achse der Aufseilvorrichtung liegende Führungsorgane, insbesondere Führungsrollen, geführt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß jede Ader innerhalb der Aufseilvorrichtung hintereinander über zwei Rollen geführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ader zunächst über eine parallel zur Achse der Adergruppe bzw. der Aufseilvorrichtung beweglich angeordnete Führ rungsjolle (31 bis 34) und dann über eine feste Führungsxolle (21 bis 24) geführt wird,
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufseilvorrichtung aus einem mehrschenkligen Rahmen besteht, dessen Schenkelanzahl mit der Anzahl der Adern übereinstimmt, und jeder parallel zur Achse der Adergruppe bzw. der Aufseilvorrichtung angeordnete
    Schenkel die zu einer Ader gehörigen Führungsrolle« aufnimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel eine feste (21 bis 24) und eine bewegliche (31 bis 34) Führungsrolle aufnimmt und die bewegliche Rolle in einem im Schenkel angeordneten Längsschlitz (35) in Längsrichtung, d. h. parallel zur Achse der Adergruppe bzw. der Aufseilvorrichtung, beweglich gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 659/346 10.56 709' 515/20S 5.57
DES43072A 1955-03-18 1955-03-18 Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen bestehenden Verseilelementgruppen, insbesondere von Sternvierern fuer Fernmeldekabel Expired DE963439C (de)

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DES43072A Expired DE963439C (de) 1955-03-18 1955-03-18 Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen bestehenden Verseilelementgruppen, insbesondere von Sternvierern fuer Fernmeldekabel

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