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DE963136C - Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto - Google Patents

Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto

Info

Publication number
DE963136C
DE963136C DEN3419A DEN0003419A DE963136C DE 963136 C DE963136 C DE 963136C DE N3419 A DEN3419 A DE N3419A DE N0003419 A DEN0003419 A DE N0003419A DE 963136 C DE963136 C DE 963136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toy
rotary knob
vehicles
cars
german
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN3419A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Neuhierl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN3419A priority Critical patent/DE963136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE963136C publication Critical patent/DE963136C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto Die Erfindung bezieht sich auf Spielfahrzeuge, insbesondere Spielzeugautos, welche mit einer Verstelleinrichtung für Geschwindigkeitswechsel versehen sind.
  • Spielfahrzeuge dieser Art sind mit einem Federlaufwerk versehen, deren Reglerwelle ein Sperrad trägt, in das ein schwenkbar gelagerter Anker eingreift, durch den je nach seiner Lage zum Sperrad der Werkablauf mehr oder weniger gehemmt wird. Auf diese Weise ist es möglich, das Spielfahrzeug rascher oder langsamer fahren zu lassen, wobei die Geschwindigkeit des Fahrzeuges von einem kleinsten bis zu einem größten Wert geregelt werden kann. Dieser Geschwindigkeitswechsel erfordert bei der geringen Eingriffstiefe des Ankers in das Sperrad nur sehr kleine Vers.tellwege, die deshalb nur sehr schwierig von Hand einzustellen sind. Oft lassen sich bei der geringen Größe der Spielzeugautos Betätigungsglieder nicht in den gewünschten Abmessungen ausführen, um die erforderliche Feineinstellung für die verschiedenen Geschwindigkeiten vornehmen zu können. Bei derartigen Bauweisen wird daher der Spielvorgang erheblich beeinträchtigt, besonders wenn die Betätigungsglieder entsprechend dem Vorbild der Großtechnik in der Nähe des Führersitzes angeordnet werden, wo sie infolge der Raumbeengung nur schwer unterzubringen sind und daher schwer zu erfassen sind-Der nur wenige Millimeter betragende Verstellbereich bei der Verwendung eines Verstellhebels läßt es nicht zu, mindestens drei verschiedene Fahrgeschwvndigkei.ten einzustellen, ganz abgesehen davon, daß .eine einmal eingestellte Hebelstellung infolge des sehr kleinen Verstellweges nach einer inzwischen erfolgten Umstellung auf eine andere Fahrgeschwindigkeit nicht genau wiedergefunden werden kann.
  • Es sind zwar Spielfahrzeuge bekannt, bei denen am Armaturenbrett ein Schalthebel angebracht ist, dessen Schaltstellungen für den Rückwärtsgang und die verschiedenen Vorwärtsgänge durch entsprechende Markierungen am Armaturenbrett gekennzeichnet sind. Hier handelt es sich aber um die Schaltung der einzelnen Gänge mittels eines Schaltgetriebes und nicht um 'einen stufenlosen Geschwindigkeitswechsel wie bei den hier in Frage kommenden Spielfahrzeugen. Diese bekannten Schalteinrichtungen sind Stufenschaltungen und ergeben entsprechend ihrer Bauweise keine Feineinstellung.
  • Andererseits sind Fliehkraftregler für Spielfahrzeuge bekannt, bei denen die Fliehkörper mittelbar die Reglerwelle bis zu einem von außen von Hand verstellbaren Anschlag verschieben und erst hierauf ihre Bremswirkung ausüben. Wenn auch dort ein von Hand zu betätigender Hebel mit einem Zeiger verwendet wird, der in Rastenmulden eingreift, so ist doch nur die Einstellung auf bestimmte Geschwindigkeitsstufen möglich und außerdem keine direkte mechanische Kupplung mit dem Fliehkraftregler vorhanden, so daß eine Feinregulierung nicht möglich ist. Eine Ablesung der jeweiligen Geschwindigkeit ist auch nicht gegeben und nicht beabsichtigt.
  • Schließlich hat man auch schon den Vorschlag gemacht, den Schalthebel eines Spielfahrzeuges über eine Zahnstange oder einen ähnlichen Mechanismus mit einerAnzeigevorrichtung in Verbindung zu bringen.
  • Für Spielfahrzeuge oder Spielzeugautos, die mit einer Vers.telleinrichtung für Geschwindigkeitswechsel durch ein den Werkablauf hemmendes Verstellglied versehen sind, ist erfindungsgemäß zum Betätigen der Verstelleinrichtung ein über einem tachometerartigen Zifferblatt angeordneter Drehknopf mit Zeiger vorgesehen. Durch diese Bauart wird.erreicht, daß unmittelbar am Zifferblatt ablesbar lediglich durch Drehen des über ihm befindlichen Knopfes die gewünschte Fahrgeschwindigkeit fein einstellbar ist, der Drehknopf als raumsparendes Bauteil am Armaturenbrett leicht untergebracht werden kann und somit das spielende Kind in der Lage ist, je nach der Größe des vorhandenen Spielplatzes die noch zulässige Höchstgeschwindigkeit genau einzustellen. Trotzdem hat es die Möglichkeit, noch mehrere kleinere Geschwindigkeiten zu wählen, während bei einem Spielfahrzeug mit Schaltgetriebe der schnellste Gang überhaupt nicht ausgenutzt werden kann. Zudem kann sich das Kind die ermittelten kleineren Geschwindigkeiten auf dem Zifferblatt besonders markieren.
  • Weiterhin kann der Drehknopf erfindungsgemäß als außerhalb der Isarösserie angeordnetes Betätigungsglied, z. B. als Türgriff, Kofferverschluß, Ersatzrad, ausgebildet sein. Auch läßt sich der Drehknopf als Griffrädchen ausbilden, das mit einem Teil seines Umfanges über eine Ausnehmung der Fahrzeugwand, z. B. das Armaturenbrett oder das Gehäuse, hinausragt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht eines Spielzeugautos, Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 eine Ansicht. in Richtung des Pfeiles A, Fig. 4. eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B. Auf dem Fahrzeugboden i sitzt das Federlaufwerk a, von welchem die Achse 3 angetrieben wird, welche die hinteren Laufräder aufnimmt.
  • Zur Regelung des Werkablaufes, mithin der Fahrgeschwindigkeit, ist der Eingriff des Reglerankers .l in das Reglerrad 5 in an sich bekannter Weise veränderlich. Je mehr der Anker-. in das Rad 5 eingreift, um so stärker ist die Hemmung dies Werkablaufes.
  • Der Anker sitzt schwingbar auf dem in 6 angelenkten Verstellhebel 7, der in Richtung der Pfeile X1- und X2 auf- und abschwenkbar ist. Zu diesem Zweck greift an seinem vorderen Ende der Arm 8 eines in 9 schwenkbar gelagerten Doppelhebels an, dessen anderer Arm io verzahnt, also als Zahnsegment ausgebildet ist.
  • Mit dem Zahnsegment io steht das Ritzel ii im Eingriff, das auf der Achse 12 des Drehknopfes 13 sitzt, der beim gezeichneten Ausführungsbeispiel vor dem Armaturenbrett 14 angeordnet ist. Auf diesem ist die Attrappe eines Tachometers 15 angebracht, z. B. indem eine Tachometerabbildung aufgedruckt ist. Die Anordnung des Drehknopfes ist dabei so gewählt, daß die Drehknopfachse 12 durch die Mitte des Tachometers hindurchgeht. Ein am Drehknopf befindlicher, radial abstehender Zeiger 16 zeigt dann die eingestellte Geschwindigkeit an. ` Der Drehknopf braucht nicht wie beim gezeichneten Ausführungsbeispiel kugelig zu sein. Er kann als Griffrädchen od. dgl. ausgebildet sein.
  • Namentlich wenn es sich um ein Griffrädchen handelt, kann der Drehknopf an einem Gehäuseteil angeordnet werden derart, daß es nur mit einem Teil seines Umfanges durch eine schlitzartige Ausnehmung hindurchragt. Es braucht dann über dieses überstehende Randteil nur in der einen oder anderen Richtung hinweggestrichen zu werden, um die gewünschte Einstellung zu erreichen. Eine solche Ausführung ist in Fig. 5 angedeutet. Dabei mag die Wand 17 das Armaturenbrett oder ein anderes Fahrzeugteil, z. B. das Fahrzeuggehäuse sein. Wenn mit dem Finger in Richtung der Pfeile yi oder v_ an der Wand 17 entlang gestrichen wird, so erfolgt die Verdrehung des Griffrades bz«-. Drehknopfes 13, auf dessen Achse 12 auch in diesem Fall das die Drehbewegung übertragende Ritzel ri sitzt.
  • Es ist z. B. möglich, die Achse 12 am Armaturenbrett anzubringen und sie nach hinten so zu verlängern, daß - sie beim Kofferverschluß aus dem Gehäuse herausragt und den den Kofferverschluß nachahmenden Drehknopf 13 aufnimmt. Es ist dann auch bei einem geschlossenen Fahrzeug in denkbar einfacher Weise die Betätigung der Geschwindigkeitsanzeigevorrichtung am Armaturenbrett möglich.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto, mit einer Verstelleinrichtung für Geschwindigkeitswechsel durch ein den Werkablauf beeinflussendes Verstellglied, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betätigen der Verstelleinrichtung ein über einem tachometerartigen Zifferblatt angeordneter Drehknopf mit Zeiger dient.
  2. 2. Spielfahrzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf als außerhalb der Karosserie angeordnetes Betätigungsglied, z. B. als Türgriff, Kofferverschluß, Ersatzrad, ausgebildet ist.
  3. 3. Spielfahrzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf als Griffrädchen mit einem Teil seines Umfanges über eine Ausnehmung der Fahrzeugwand, z. B. des Armaturenbrettes oder des Gehäuses, hinausragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6r9 972; deutsche Spielwarenzeitung, März 1939, S.
  4. 4. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsche Patente Nr. 825 666, 869 615, 946 963.
DEN3419A 1951-01-26 1951-01-26 Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto Expired DE963136C (de)

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DEN3419A DE963136C (de) 1951-01-26 1951-01-26 Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto

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DEN3419A DE963136C (de) 1951-01-26 1951-01-26 Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto

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DE963136C true DE963136C (de) 1957-05-29

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ID=7338046

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DEN3419A Expired DE963136C (de) 1951-01-26 1951-01-26 Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto

Country Status (1)

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DE (1) DE963136C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE619972C (de) * 1934-06-19 1935-10-10 Karl Bub Fa Fliehkraftregler fuer Spielzeugfedertriebwerke, insbesondere fuer solche von Spielzeugeisenbahnen
DE825666C (de) * 1948-10-02 1951-12-20 Hans Biller Einrichtung zum Bedienen von Spielzeugen, insbesondere Fahrspielzeugen
DE869615C (de) * 1950-11-12 1953-03-05 Heinrich Mueller Laufwerkgetriebenes Fahrspielzeug
DE946963C (de) * 1942-03-13 1956-08-09 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Federlaufwerk und Vorrichtung zur Einstellung verschiedener Fahrtgeschwindigkeiten usw. mittels eines Schalthebels

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE619972C (de) * 1934-06-19 1935-10-10 Karl Bub Fa Fliehkraftregler fuer Spielzeugfedertriebwerke, insbesondere fuer solche von Spielzeugeisenbahnen
DE946963C (de) * 1942-03-13 1956-08-09 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Federlaufwerk und Vorrichtung zur Einstellung verschiedener Fahrtgeschwindigkeiten usw. mittels eines Schalthebels
DE825666C (de) * 1948-10-02 1951-12-20 Hans Biller Einrichtung zum Bedienen von Spielzeugen, insbesondere Fahrspielzeugen
DE869615C (de) * 1950-11-12 1953-03-05 Heinrich Mueller Laufwerkgetriebenes Fahrspielzeug

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