DE962175C - Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschaltern - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten MehrfachschalternInfo
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- DE962175C DE962175C DEST9597A DEST009597A DE962175C DE 962175 C DE962175 C DE 962175C DE ST9597 A DEST9597 A DE ST9597A DE ST009597 A DEST009597 A DE ST009597A DE 962175 C DE962175 C DE 962175C
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Description
AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1957
St 9597 Villa/21 as
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für vierdrähtige Wahlstufen, bei welcher nach dem
Kreuzschienenprinzip ausgebildete, mit einer gemeinsamen Einstelleinrichtung versehene Mehrfachschalter
verwendet werden, die aus einer Anzahl dekadisch gruppierter zweidrähtiger Einzelschalter zusammengesetzt
sind, und bei einer Verbindungsherstellung Zehner- und Einerkontakte in Reihe geschaltet
werden, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
In Wählämtern, z. B. Durchgangsämtern, werden die ankommenden Fernwahlleitungen über sogenannte
Ferngruppenwähler mit den abgehenden Fernleitungen verbunden. Bei der -Zweidrahtdurchschaltung wird
die ankommende Zweidrahtleitung über die α/δ-Adern des Wählers zur weiterführenden Zweidrahtleitung
durchgeschaltet. Aber auch Vierdrahtleitungen, bei welchen je ein Sprechstromkreis für die Hin- und
Rückrichtung vorgesehen ist, oder Verbindungswege mit Vierdrahtcharakter (Trägerfrequenzsystem) können
in bekannter Weise unter Verwendung von Gabelschaltungen über Zweidrahtwähler durchgeschaltet
werden. Dies hat den Vorteil, daß sowohl für die Durchschaltung der zweidrähtigen als auch vierdrähtigen
Fernleitungen die gleichen Wähler verwendet werden können. Die Umsetzung der vierdrähtigen
Fernleitung auf den Zweidrahtstromkreis des Wählers bringt jedoch übertragungstechnische
Nachteile (Dämpfungserhöhung, Nachbildung, Herabsetzung der Stabilität usw.) mit sich, so daß es gün-
stiger ist, die Durchschaltung der Vierdrahtleitung auch über die Wähler vierdrähtig vorzunehmen
(Vierdrahtdurchschaltung). Zu diesem Zweck sind jedoch Wähler zweidrähtiger Ausführung nicht ohne
tiefer greifende Änderungen für den Vierdrahtbetrieb zu verwenden, so müssen z. B. Motorwähler mit der
doppelten Schaltarmzahl versehen werden. Verwendet man jedoch als Verbindungsorgane keine Laufwähler,
sondern Schalter, beispielsweise in der Form
ίο der vorgeschlagenen Mehrfachschalter, so ergeben sich
für die Umbildung von zweidrähtigen Schaltern auf vierdrähtige andere Möglichkeiten, ohne in den konstruktiven
Aufbau Eingriffe vornehmen zu müssen. Um mit zweidrähtigen Schaltern eine vierdrähtige
Durchschaltung vorzunehmen, könnte man zunächst daran denken, einfach zwei zweidrähtige Schalter
parallel zu schalten, wobei jeder Schalter die Hälfte der Adern zu übernehmen hätte, und gleichzeitig in
Betrieb zu nehmen. Eine solche Anordnung hat
so jedoch den Nachteil, daß in einer Wahlstufe für eine
Verbindung zwei Einzelschalter für die Gesprächsdauer in Betrieb gehalten werden müssen, wodurch der
Stromverbrauch auf das Doppelte erhöht wird. Um diese Nachteile zu vermeiden, sieht die Erfindung eine
Schaltungsanordnung für die Umbildung eines zweidrähtigen Mehrfachschalters auf eine vierdrähtige
Ausführung in der Weise vor, daß das sich über alle Einzelschalter eines Mehrfachschalters erstreckende
äußere Vielfach und das Eingangsvielfach der Einerkontakte j eweils eines Einzelschalters derart geschnitten
werden, daß zwei gleich große äußere Teilvielfache und zwei gleich große Eingangsteüvielfache entstehen
und daß bei einer Verbindungsherstellung zwei Einerkontakte, die verschiedenen Eingangsteilvielfachen
zugeordnet sind, betätigt werden und daß die Eingänge zweier Einzelschalter, die zu verschiedenen
äußeren Teilvielfachen gehören, parallel geschaltet sind.
Eine Anordnung gemäß der Erfindung hat die bemerkenswerten Vorteile, daß ein für Zweidrahtbetrieb
vorgesehener Mehrfachschalter, der aus einer Anzahl Einzelschalter zusammengesetzt ist, ohne
konstruktive Eingriffe, unter Beibehaltung derselben Anzahl von Ausgängen, bei Betätigung nur eines
Einzelschalters eine vierdrähtige Durchschaltung ermöglicht. Die Umwandlung eines zweidrähtigen
Mehrfachschalters in einen vierdrähtigen durch eine entsprechende Vergrößerung der Adernzahl .je Anschluß
ist naturgemäß mit einer entsprechenden Ver-
ringerung der Eingänge verbunden. Jedoch ist die Zusammenfassung der Adern je Leitung in der Weise
vorgenommen, daß für jeden Eingang eine gleichbleibende Anzahl von Ausgängen erhalten bleibt,
was für die Zugänglichkeit zu den nachfolgenden Wahlstufen von maßgebender Bedeutung ist.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles, dem ein bereits vorgeschlagener Mehrfachschalter
nach dem Kreuzschienenprinzip zugrunde liegt, unter Zuhilfenahme der Fig. ι bis 6 erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. ι den prinzipiellen konstruktiven Aufbau eines
Mehrfachschalters, der aus 24 Einzelschaltern zusammengesetzt ist,
Fig. 2 das Schema eines Einzelschalters in Form eines waagrechten Schnittes durch einen Mehrfachschalter,
an welchem die Gruppierung der Leitungen sowie die Einstell- und Durchschalteeinrichtung zu
erkennen sind,
Fig. 3 die schematische Darstellung der Vielfachschaltung eines Mehrfachschalters an Hand der 1. und
2. Dekade des 1. und 13. Einzelschalters, an welcher
die erfindungsgemäße Ausbildung der Teilvielfache hervorgeht,
Fig. 4 die Schaltungsanordnung zweier Einzelschalter ES zur vierdrähtigen Durchschaltung in
Gruppenwahlstufen, deren Eingänge parallel geschaltet sind; dabei sind die zu einem Mehrfachschalter zusammengesetzten
24 Einzelschalter und deren Ausgänge angedeutet;
Fig. 5 zeigt die Anschalteeinrichtung A E zur Verbindung der ankommenden Leitung mit den den
Mehrfachschaltern zugehörigen, gemeinsamen Speicherund Markiereinrichtungen,
Fig. 6 eine Verteileranordnung zum zyklischen Absetzen
der eingespeicherten Einstellaufträge.
In Fig. ι ist der prinzipielle, konstruktive Aufbau
eines Mehrfachschalters dargestellt, der aus 24 übereinander angeordneten Einzelschaltern zusammengesetzt
ist. Für alle Einzelschalter sind normalerweise zehn ZehnereinstellrnagneteZi bis Zo und den dazugehörigen
schwenkbaren senkrechten Zehnereinstellschienen ι nebeneinander angeordnet. In Fig. 1 ist
noch eine 11. Dekade gezeigt, wie sie beispielsweise in Nebenstellenanlagen für besondere Zwecke verwendet
wird. Neben den Zehnereinstellmagneten sind die Einereinstellmagnete E τ bis Eo mit den zugehörigen
senkrechten Einstellschienen 2 angebracht. Die Zehnerund Einereinstellschienen erstrecken sich über alle
Einzelschalter, wobei j edem Einzelschalter eine Markierfeder zugeordnet ist. Dabei werden von den Markierfedern
3 die jeweils gewünschten Dekaden und von den Markierfedern 4 die freien Einerleitungen markiert.
Die Einermagnete sind aus Raumersparnisgründen wechselseitig oben und unten angebracht.
Für jeden Einzelschalter ist eine Andrückschiene 5 mit dem zugehörigen Durchschalte- oder Kopplungsmagnet Ko 1 bis Ko 24 zum Durchschalten der markierten
Leitung vorgesehen. Nach vollzogener Durchschaltung gehen die Einstellschienen wieder in Ruhestellung,
wobei die Mariderfedern des durchgeschalteten Einzelschalters während der Dauer der Verbindung
festgehalten werden.
Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des Einzelschalters ESi in schematischer Darstellung. Die Zehnerkontakte,
von denen nur diejenigen der 1., zxi bis zio, und 2. Dekade, ζ21 bis ζ20, dargestellt
sind, sowie die Einerkontakte ei bis eio der
Einzelschalter liegen an dem internen Vielfach JV. Die Kontaktfedern einer Zehnergruppe werden durch
eine Lochkarte 6 mit dem senkrecht verlaufenden äußeren Vielfach AV, das gemäß der Erfindung durch
einen Schnitt S^v (Fig. 3) in zwei gleich große Teilvielfache
AVa und AVb aufgetrennt ist, in Kontakt gebracht. Zwischen jeweils zwei Lochkarten 6 befindet
sich an der Andrückschiene 5 ein nach links und rechts schwenkbarer Kupplungshebel 7. Dieser Kupp-
lungshebel wird in dem gezeigten Beispiel durch die Markierfeder 3 der Zehnermagnete Zx oder Z 2 derart
gedreht, daß eine seiner Nasen 8 entweder unter die Lochkarte der Dekade 1 oder 2 zu liegen kommt.
Beim Anzug des Kopplungsmagnets Κοτ wird die Andrückschiene 5 geschwenkt und mit Hilfe der
Lochkarte 6 die so markierten Zehnerkontakte an die Leiter des äußeren Vielfaches A V (Ausgänge)
gelegt. Die Einerkontakte eines Einzelschalters liegen bei einer zweidrähtigen Ausführung des Mehrfachschalters
an dem gemeinsamen Eingangsvielfach EV. Durch den Schnitt Sev wird dieses Vielfach gemäß
der Erfindung zwischen dem 5. und 6. Einerkontakt aufgetrennt (Verbindung bei zweidrähtiger Ausführung
durch gestrichelte Linie angedeutet) und in zwei Eingangsteilvielfache EVa und EVb geteilt. Diese beiden
Teilvielfache werden getrennt herausgeführt und bilden mit den beiden parallel geschalteten Teilvielfachen des
Einzelschalters ES 13 den achtadrigen Eingang 1
Eingi des Mehrfachschalters. Bei einer Verbindungsherstellung
werden nun jeweils zwei Einerkontakte ei und e6, e2 und ey usw., die getrennten Eingangsteilvielfachen
gehören, gemeinsam betätigt, so daß acht Adern des gemeinsamen internen Vielfaches JV
zur gewünschten Dekade durchgeschaltet werden. Die Markierung der betreffenden Einerkontakte erfolgt
durch die entsprechenden Einermagnete und die Durchschaltung der Zehner- und Einerkontakte mit
Hilfe des Kopplungsmagnets Κοτ durch die gemeinsame
Andrückschiene 5 oder durch den Kopplungsmagnet Ko 13. Auf diese Weise werden jeweils vier
Adern, z. B. der Zehnerkontakt 211 und zi6 oder
212 und ζτγ, an das äußere Vielfach geschaltet, dessen
Ausgänge wieder zusammengefaßt werden und so einen gemeinsamen Ausgang mit acht Adern bilden.
Aus der schematischen Darstellung der Vielfachschaltung des Mehrfachschalters in Fig. 3 ist die
Gruppierung der Leitungen noch deutlicher zu erkennen. Insbesondere ist daraus zu entnehmen, wie
durch den Schnitt Sav, der zwischen dem 12. und 13. Einzelschalter geführt ist, das äußere Vielfach AV
in zwei gleich große, äußere Teilvielfache AVa und .4Fo aufgeteilt wird. Durch eine derartige Gruppierung
der Leitungen und Ausbildung der Vielfache ergeben sich, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, pro Dekade
im oberen, äußeren Teilvielfach AVa fünf achtadrige Ausgänge I bis V und im unteren, äußeren Teilvielfach
AVb fünf achtadrige Ausgänge VI bis X. Über den Eingang 1 werden dadurch bei Betätigung
des Kopplungsmagnets Ko τ die Ausgänge I bis V und bei Durchschaltung durch den Kopplungsmagnet Ko 13
die Ausgänge VI bis X jeweils einer Dekade erreicht. Damit bleibt die Anzahl der Ausgänge bei Zwei- und
Vierdrahtdurchschaltung die gleiche. Die Ausführung bei Zweidrahtdurchschaltung ist ebenfalls durch gestrichelte
Linien gekennzeichnet.
In den Fig. 4 bis 6 sind die Stromkreise einer Gruppenwahlstufe zur vierdrähtigen Durchschaltung
samt den zugehörigen Speicher- und Kennzeichnungseinrichtungen gezeigt, wobei in Fig. 4 die Stromkreise
zweier Einzelschalter dargestellt sind, deren gemeinsamer Eingang mit den Adern a, b, a', V, f, e,
d und c entweder über die Einerkontakte ei bis 05
und e6 bis eio sowie die Zehnerkontakte des einen
Mehrfachschalters oder über die Einerkontakte ei bis e5 und e6 bis eio sowie die Zehnerkontakte des
anderen Mehrfachschalters zur Verbindungsherstellung durchgeschaltet wird. Hierbei sind die Eingänge der
Einzelschalter 1 und 13, 2 und 14 usw. parallel geschaltet.
Je nach Betätigung der den Einzelschaltern zur Durchschaltung der Zehner- und Einerkontakte
zugeordneten Kopplungsmagnete Κοτ bis Κοτζ oder
Ko 13 bis Ko 24 werden die Eingänge auf die Ausgänge
I bis V bzw. VI bis X der gewünschten Dekade, durchgeschaltet. Über die ei'-Ader wird jeweils eine
freie Leitung innerhalb der gewählten Dekade festgestellt.
Die Fig. 5 zeigt eine Anschalteeinrichtung AE, die in bereits vorgeschlagener Weise mit Hilfe eines
Mehrfachschalters bedarfsweise die Verbindung zwi- Ho
sehen den ankommenden belegten Leitungen und der den Mehrfachschaltern zugeordneten gemeinsamen
Speicher- und Markiereinrichtungen herstellt. Über die Anlaßleitungen An τ bis Aη χ werden die Kennzeichnungsorgane
Mτ bis Mx der jeweils belegten
ankommenden Leitung erregt und über die Durchschaltemagnete Κοτ', Ko2' die Anschaltung vollzogen.
Die über die ^-Ader (Fig. 4) und die A1- bis A λ;-Ader
(Fig. 5) zu den Impulsrelais A1, A 2 gelangenden Wahlimpulse werden auf die Speichereinrichtungen go
gegeben, von denen der Einfachheit halber nur der elektromagnetische Speicher Ζ'άτ gezeigt ist. Dieser
Speicher besteht aus einem dekadisch aufgebauten Impulszähler mit zehn verschiedenen Teilankern, die
entsprechend den aufgenommenen Wahlimpulsen nacheinander eingestellt werden, wobei der jeweils
betätigte Anker den vorhergehenden wieder auslöst. Die Einstellung der Impulszähler wird direkt auf die
gemeinsame Markier- oder Einstelleinrichtung Z τ bis Zio des Mehrfachschalters gegeben, während die
Markierung der freien Einerleitungen über eine Relaiskette (Relais Pi bis P10) erfolgt, die unmittelbar
mit den Prüf ädern c 1 usw. (Fig. 4) in Verbindung stehen. Darauf wird über die Ader Ko 1 oder Ko 2
der zugehörige Durchschaltemagnet betätigt und die Gruppenwahlstufe über die Einer- und Zehnerkontakte
durchgeschaltet. Nach vollzogener Durchschaltung wird über eine Abwurfwicklung II der Impulszähler
Zäi wieder in die Ruhestellung gebracht.
In Fig. 6 ist eine Verteileranordnung dargestellt, bestehend aus dem Impulsrelais /, einem Impulszähler
Za, gemäß dem obengenannten Speicher, und einer Relaiskette (Relais I bis III)· mit der zugehörigen
Kontaktkette. Diese Verteileranordnung sorgt in Verbindung mit der Speicher- und Markiereinrichtung
(Fig. 5) dafür, daß das Absetzen der Einstellaufträge an das Verbindungsorgan (Mehrfachschalter) in zyklischem
Wechsel vorgenommen wird. Die Verteilerkette wird durch die Erregung der Kopplungsmagnete
Κοτ', Ko2' usw. der Anschalteeinrichtung AE über die Ader V angelassen.
Es werden nun die einzelnen Schaltvorgänge an Hand der Fig. 4 bis 6 näher erläutert.
Bei der Belegung der Gruppenwahlstufe gemäß Fig. 4 durch eine vorgeordnete Gruppenwahlstufe
oder eine ankommende Übertragung wird Erdpotential
an die c-Ader gelegt und der der ankommenden Leitung zugeordnete Einstellmagnet, z. B. Mx (Fig. 5),
der Anschalteeinrichtung erregt:
+, c-Ader, Klemme An, Klemme Anx (Fig. 5), Kontakte mxxl bis mx2l, Einstellmagnet Mx,
Der Magnet Mx zieht an und erregt über seinen
Kontakt mx den Durchschalte- oder Kopplungsmagnet
Kox', der sich über eigenen Kontakt weiterhält und damit die Speicher- und Markiereinrichtung
zur ankommenden, belegten Leitung durchschaltet:
—, Durchschaltemagnet Kox', Kontakt kox'l,
vxl, vaxl, mxxl, Ader Anx, An (Fig. 4), Kontakte
Ä013I, koxl, c-Ader, +.
Gleichzeitig wird über den Arbeitskontakt kox'Hl
(Fig. 5), Ader V, das Impulsrelais/ (Fig. 6), welches den Impulszähler Zä erregt, die Verteilerkette zum
zyklischen Absetzen der Einstellaufträge angelassen. Durch die impulsweise Fortschaltung des Zählmagnets
werden über die Kontakte zäx bis zäYll die Relais I
bis III nacheinander geschaltet und über ihre Kontakte der Reihe nach Erdpotential an die Aderngruppe
I, II und III gelegt. Nach Beendigung des 7. Impulses wird über die Kontakte zä VII, ill2 die
Abwurf wicklung Za(II) erregt und der Impulszähler -wieder in die Nullstellung gebracht, so daß die Fortschaltung
erneut erfolgen kann. Die über die a"-Ader (Fig. 4) eintreffenden Wahlimpulse gelangen über die
Kontakte äoiII, Ä013II, Ax-Ader, Kontakt m xx IV
zum Impulsrelais A x, das mit seinem Kontakt α il den
Speicher Zäi einstellt. Mit dem ersten Wahlimpuls wird gleichzeitig das abfallverzögerte Fi-Relais erregt
und damit durch den Kontakt vxl der Kurzschluß des Fa i-Relais aufgehoben. Das Va i-Relais zieht an
und hält sich in Reihe mit dem Durchschaltemagnet Kox'. Angenommen, es seien zwei Impulse eingespeichert
worden, so wird nach dem Abfall des Vi-Relais, sobald die Verteilerkette Erdpotential anlegt,
der Einstellmagnet Z 2 des dazugehörigen Mehrfachschalters erregt und die 2. Dekade markiert:
+ (Fig. 6), zäl, Ader 1 (Gruppe III), Kontakte
ι/α ι II, DiII, zä χ II, Z2-Magnet, —.
Mit dem Ansprechen des Einstellmagnets Zx werden
über die Kontakte 221 bis ζ 2 X die Prüf relais Pi bis
Ρίο, deren Kontakte in einer Kette hegen, an die e'-Adern des betreffenden Leitungsbündels gelegt.
go Angenommen, das Prüfrelais Pi spricht an, so wird
damit die erste freie Leitung des Bündels gekennzeichnet und über den Kontakt j>xIII die beiden
parallel geschalteten Einermagnete E1 und E 6 erregt.
Sobald die Einermagnete angesprochen haben, wird durch die Verteilerkette, die sich noch in der Stellung I
befindet, Erdpotential an den Durchschaltemagneten Kox des Mehrfachschalters (Fig. 4) gelegt:
-f, Kontakt ex (Fig. 5), -pill, δ-Ader, Kontaktkette
(Fig. 6), Ader 1 (Gruppe II), Ader 1 (Fig. 5), «11III, Ader Kox, Durchschaltemagnet Kox
(Fig. 4), —.
Der Durchschaltemagnet des Mehrfachschalters schaltet die Zehner- und Einerkontakte der Gruppenwahlstufe
durch und hält sich während der Dauer des Gesprächs über die c-Ader mittels seines Kontaktes
koxl. Gleichzeitig wird durch den Umschaltekontakt koxl die Anlaßleitung An der Anschalteeinrichtung A E
aufgetrennt, so daß der Anschaltemagnet Ko 1' der Anschalteeinrichtung AE abfällt und die Markier- und
Speichereinrichtung wieder freigibt. Durch den Kontakt ko ι II (Fig. 4) wird die Impulsleitung A χ aufgetrennt,
so daß die weiteren Wahlimpulsserien zur nachfolgenden Wahlstufe gegeben werden können.
Die Entscheidung darüber, welcher der beiden zu einem Eingang gehörigen Kopplungs- oder Durchschaltemagnet
betätigt und dann die Belegung des betreffenden Einzelschalters vorgenommen wird, wird
durch die Prüfrelais und deren Aufteilung in zwei Gruppen Pi bis P 5 und P 6 bis P10 getroffen. Das
Auslösen der Gruppenwahlstufe erfolgt in der üblichen Weise durch Wegnahme des Pluspotentials von der
c-Ader, so daß der betreffende Durchschaltemagnet Ko abfällt und damit die durchgeschalteten Zehner- und
Einerkontakte wieder zurückgelegt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltungsanordnung für vierdrähtige Wahlstufen, bei welcher nach dem Kreuzschienenprinzip ausgebildete, mit einer gemeinsamen Einstelleinrichtung versehene Mehrfachschalter verwendet werden, die aus einer Anzahl dekadisch gruppierter zweidrähtiger Einzelschalter zusammengesetzt sind und bei einer Verbindungsherstellung Zehner- und Einerkontakte in Reihe geschaltet werden, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das sich über alle Einzelschalter eines Mehrfachschalters erstreckende äußere Vielfach (AV in Fig. 3) und das Eingangsvielfach (EV in Fig. 2, 3) der Einerkontakte jeweils eines Einzelschalters derart geschnitten (Sav· Sw in Fig. 2, 3) werden, daß zwei gleich große äußere Teilvielfache (AVa und AVb in Fig. 3) und zwei gleich große Eingangsteilvielfache (EVa und EVb in Fig. 2, 3) entstehen und daß bei einer Verbindungsherstellung zwei Einerkontakte (z. B. ex und e6, e2 und ej in Fig. 2, 3), die verschiedenen Eingangsteilvielfachen zugeordnet sind, be- no tätigt werden und daß die Eingänge zweier Einzelschalter (z.B. ESx und ES 13 in Fig. 1, 2), die zu verschiedenen äußeren Teilvielfachen gehören, parallel geschaltet sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung eines auf beide Ausgangsteilvielfache führenden Eingangs die Auswahl des Kopplungsmagnets, welcher die Durchschaltung auf das dem zu belegenden Ausgang entsprechende Ausgangsteilvielfach bewirkt, durch die in Gruppen zusammengefaßten Prüfrelais (Pi bis P5, Ps bis Ρίο) veranlaßt wird.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen© 609 659/177.10.56 (609 863 4.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9597A DE962175C (de) | 1955-03-18 | 1955-03-19 | Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschaltern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353773X | 1955-03-18 | ||
| DEST9597A DE962175C (de) | 1955-03-18 | 1955-03-19 | Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschaltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE962175C true DE962175C (de) | 1957-04-18 |
Family
ID=25837224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST9597A Expired DE962175C (de) | 1955-03-18 | 1955-03-19 | Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschaltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE962175C (de) |
-
1955
- 1955-03-19 DE DEST9597A patent/DE962175C/de not_active Expired
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