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DE962175C - Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschaltern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer vierdraehtige Wahlstufen mit aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschaltern

Info

Publication number
DE962175C
DE962175C DEST9597A DEST009597A DE962175C DE 962175 C DE962175 C DE 962175C DE ST9597 A DEST9597 A DE ST9597A DE ST009597 A DEST009597 A DE ST009597A DE 962175 C DE962175 C DE 962175C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
multiples
switches
contacts
sub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST9597A
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Guenther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik AG filed Critical Standard Elektrik AG
Priority to DEST9597A priority Critical patent/DE962175C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE962175C publication Critical patent/DE962175C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1957
St 9597 Villa/21 as
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für vierdrähtige Wahlstufen, bei welcher nach dem Kreuzschienenprinzip ausgebildete, mit einer gemeinsamen Einstelleinrichtung versehene Mehrfachschalter verwendet werden, die aus einer Anzahl dekadisch gruppierter zweidrähtiger Einzelschalter zusammengesetzt sind, und bei einer Verbindungsherstellung Zehner- und Einerkontakte in Reihe geschaltet werden, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
In Wählämtern, z. B. Durchgangsämtern, werden die ankommenden Fernwahlleitungen über sogenannte Ferngruppenwähler mit den abgehenden Fernleitungen verbunden. Bei der -Zweidrahtdurchschaltung wird die ankommende Zweidrahtleitung über die α/δ-Adern des Wählers zur weiterführenden Zweidrahtleitung durchgeschaltet. Aber auch Vierdrahtleitungen, bei welchen je ein Sprechstromkreis für die Hin- und Rückrichtung vorgesehen ist, oder Verbindungswege mit Vierdrahtcharakter (Trägerfrequenzsystem) können in bekannter Weise unter Verwendung von Gabelschaltungen über Zweidrahtwähler durchgeschaltet werden. Dies hat den Vorteil, daß sowohl für die Durchschaltung der zweidrähtigen als auch vierdrähtigen Fernleitungen die gleichen Wähler verwendet werden können. Die Umsetzung der vierdrähtigen Fernleitung auf den Zweidrahtstromkreis des Wählers bringt jedoch übertragungstechnische Nachteile (Dämpfungserhöhung, Nachbildung, Herabsetzung der Stabilität usw.) mit sich, so daß es gün-
stiger ist, die Durchschaltung der Vierdrahtleitung auch über die Wähler vierdrähtig vorzunehmen (Vierdrahtdurchschaltung). Zu diesem Zweck sind jedoch Wähler zweidrähtiger Ausführung nicht ohne tiefer greifende Änderungen für den Vierdrahtbetrieb zu verwenden, so müssen z. B. Motorwähler mit der doppelten Schaltarmzahl versehen werden. Verwendet man jedoch als Verbindungsorgane keine Laufwähler, sondern Schalter, beispielsweise in der Form
ίο der vorgeschlagenen Mehrfachschalter, so ergeben sich für die Umbildung von zweidrähtigen Schaltern auf vierdrähtige andere Möglichkeiten, ohne in den konstruktiven Aufbau Eingriffe vornehmen zu müssen. Um mit zweidrähtigen Schaltern eine vierdrähtige Durchschaltung vorzunehmen, könnte man zunächst daran denken, einfach zwei zweidrähtige Schalter parallel zu schalten, wobei jeder Schalter die Hälfte der Adern zu übernehmen hätte, und gleichzeitig in Betrieb zu nehmen. Eine solche Anordnung hat
so jedoch den Nachteil, daß in einer Wahlstufe für eine Verbindung zwei Einzelschalter für die Gesprächsdauer in Betrieb gehalten werden müssen, wodurch der Stromverbrauch auf das Doppelte erhöht wird. Um diese Nachteile zu vermeiden, sieht die Erfindung eine Schaltungsanordnung für die Umbildung eines zweidrähtigen Mehrfachschalters auf eine vierdrähtige Ausführung in der Weise vor, daß das sich über alle Einzelschalter eines Mehrfachschalters erstreckende äußere Vielfach und das Eingangsvielfach der Einerkontakte j eweils eines Einzelschalters derart geschnitten werden, daß zwei gleich große äußere Teilvielfache und zwei gleich große Eingangsteüvielfache entstehen und daß bei einer Verbindungsherstellung zwei Einerkontakte, die verschiedenen Eingangsteilvielfachen zugeordnet sind, betätigt werden und daß die Eingänge zweier Einzelschalter, die zu verschiedenen äußeren Teilvielfachen gehören, parallel geschaltet sind.
Eine Anordnung gemäß der Erfindung hat die bemerkenswerten Vorteile, daß ein für Zweidrahtbetrieb vorgesehener Mehrfachschalter, der aus einer Anzahl Einzelschalter zusammengesetzt ist, ohne konstruktive Eingriffe, unter Beibehaltung derselben Anzahl von Ausgängen, bei Betätigung nur eines Einzelschalters eine vierdrähtige Durchschaltung ermöglicht. Die Umwandlung eines zweidrähtigen Mehrfachschalters in einen vierdrähtigen durch eine entsprechende Vergrößerung der Adernzahl .je Anschluß ist naturgemäß mit einer entsprechenden Ver-
ringerung der Eingänge verbunden. Jedoch ist die Zusammenfassung der Adern je Leitung in der Weise vorgenommen, daß für jeden Eingang eine gleichbleibende Anzahl von Ausgängen erhalten bleibt, was für die Zugänglichkeit zu den nachfolgenden Wahlstufen von maßgebender Bedeutung ist.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles, dem ein bereits vorgeschlagener Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienenprinzip zugrunde liegt, unter Zuhilfenahme der Fig. ι bis 6 erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. ι den prinzipiellen konstruktiven Aufbau eines Mehrfachschalters, der aus 24 Einzelschaltern zusammengesetzt ist,
Fig. 2 das Schema eines Einzelschalters in Form eines waagrechten Schnittes durch einen Mehrfachschalter, an welchem die Gruppierung der Leitungen sowie die Einstell- und Durchschalteeinrichtung zu erkennen sind,
Fig. 3 die schematische Darstellung der Vielfachschaltung eines Mehrfachschalters an Hand der 1. und 2. Dekade des 1. und 13. Einzelschalters, an welcher die erfindungsgemäße Ausbildung der Teilvielfache hervorgeht,
Fig. 4 die Schaltungsanordnung zweier Einzelschalter ES zur vierdrähtigen Durchschaltung in Gruppenwahlstufen, deren Eingänge parallel geschaltet sind; dabei sind die zu einem Mehrfachschalter zusammengesetzten 24 Einzelschalter und deren Ausgänge angedeutet;
Fig. 5 zeigt die Anschalteeinrichtung A E zur Verbindung der ankommenden Leitung mit den den Mehrfachschaltern zugehörigen, gemeinsamen Speicherund Markiereinrichtungen,
Fig. 6 eine Verteileranordnung zum zyklischen Absetzen der eingespeicherten Einstellaufträge.
In Fig. ι ist der prinzipielle, konstruktive Aufbau eines Mehrfachschalters dargestellt, der aus 24 übereinander angeordneten Einzelschaltern zusammengesetzt ist. Für alle Einzelschalter sind normalerweise zehn ZehnereinstellrnagneteZi bis Zo und den dazugehörigen schwenkbaren senkrechten Zehnereinstellschienen ι nebeneinander angeordnet. In Fig. 1 ist noch eine 11. Dekade gezeigt, wie sie beispielsweise in Nebenstellenanlagen für besondere Zwecke verwendet wird. Neben den Zehnereinstellmagneten sind die Einereinstellmagnete E τ bis Eo mit den zugehörigen senkrechten Einstellschienen 2 angebracht. Die Zehnerund Einereinstellschienen erstrecken sich über alle Einzelschalter, wobei j edem Einzelschalter eine Markierfeder zugeordnet ist. Dabei werden von den Markierfedern 3 die jeweils gewünschten Dekaden und von den Markierfedern 4 die freien Einerleitungen markiert. Die Einermagnete sind aus Raumersparnisgründen wechselseitig oben und unten angebracht. Für jeden Einzelschalter ist eine Andrückschiene 5 mit dem zugehörigen Durchschalte- oder Kopplungsmagnet Ko 1 bis Ko 24 zum Durchschalten der markierten Leitung vorgesehen. Nach vollzogener Durchschaltung gehen die Einstellschienen wieder in Ruhestellung, wobei die Mariderfedern des durchgeschalteten Einzelschalters während der Dauer der Verbindung festgehalten werden.
Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des Einzelschalters ESi in schematischer Darstellung. Die Zehnerkontakte, von denen nur diejenigen der 1., zxi bis zio, und 2. Dekade, ζ21 bis ζ20, dargestellt sind, sowie die Einerkontakte ei bis eio der Einzelschalter liegen an dem internen Vielfach JV. Die Kontaktfedern einer Zehnergruppe werden durch eine Lochkarte 6 mit dem senkrecht verlaufenden äußeren Vielfach AV, das gemäß der Erfindung durch einen Schnitt S^v (Fig. 3) in zwei gleich große Teilvielfache AVa und AVb aufgetrennt ist, in Kontakt gebracht. Zwischen jeweils zwei Lochkarten 6 befindet sich an der Andrückschiene 5 ein nach links und rechts schwenkbarer Kupplungshebel 7. Dieser Kupp-
lungshebel wird in dem gezeigten Beispiel durch die Markierfeder 3 der Zehnermagnete Zx oder Z 2 derart gedreht, daß eine seiner Nasen 8 entweder unter die Lochkarte der Dekade 1 oder 2 zu liegen kommt. Beim Anzug des Kopplungsmagnets Κοτ wird die Andrückschiene 5 geschwenkt und mit Hilfe der Lochkarte 6 die so markierten Zehnerkontakte an die Leiter des äußeren Vielfaches A V (Ausgänge) gelegt. Die Einerkontakte eines Einzelschalters liegen bei einer zweidrähtigen Ausführung des Mehrfachschalters an dem gemeinsamen Eingangsvielfach EV. Durch den Schnitt Sev wird dieses Vielfach gemäß der Erfindung zwischen dem 5. und 6. Einerkontakt aufgetrennt (Verbindung bei zweidrähtiger Ausführung durch gestrichelte Linie angedeutet) und in zwei Eingangsteilvielfache EVa und EVb geteilt. Diese beiden Teilvielfache werden getrennt herausgeführt und bilden mit den beiden parallel geschalteten Teilvielfachen des Einzelschalters ES 13 den achtadrigen Eingang 1 Eingi des Mehrfachschalters. Bei einer Verbindungsherstellung werden nun jeweils zwei Einerkontakte ei und e6, e2 und ey usw., die getrennten Eingangsteilvielfachen gehören, gemeinsam betätigt, so daß acht Adern des gemeinsamen internen Vielfaches JV zur gewünschten Dekade durchgeschaltet werden. Die Markierung der betreffenden Einerkontakte erfolgt durch die entsprechenden Einermagnete und die Durchschaltung der Zehner- und Einerkontakte mit Hilfe des Kopplungsmagnets Κοτ durch die gemeinsame Andrückschiene 5 oder durch den Kopplungsmagnet Ko 13. Auf diese Weise werden jeweils vier Adern, z. B. der Zehnerkontakt 211 und zi6 oder 212 und ζτγ, an das äußere Vielfach geschaltet, dessen Ausgänge wieder zusammengefaßt werden und so einen gemeinsamen Ausgang mit acht Adern bilden.
Aus der schematischen Darstellung der Vielfachschaltung des Mehrfachschalters in Fig. 3 ist die Gruppierung der Leitungen noch deutlicher zu erkennen. Insbesondere ist daraus zu entnehmen, wie durch den Schnitt Sav, der zwischen dem 12. und 13. Einzelschalter geführt ist, das äußere Vielfach AV in zwei gleich große, äußere Teilvielfache AVa und .4Fo aufgeteilt wird. Durch eine derartige Gruppierung der Leitungen und Ausbildung der Vielfache ergeben sich, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, pro Dekade im oberen, äußeren Teilvielfach AVa fünf achtadrige Ausgänge I bis V und im unteren, äußeren Teilvielfach AVb fünf achtadrige Ausgänge VI bis X. Über den Eingang 1 werden dadurch bei Betätigung des Kopplungsmagnets Ko τ die Ausgänge I bis V und bei Durchschaltung durch den Kopplungsmagnet Ko 13 die Ausgänge VI bis X jeweils einer Dekade erreicht. Damit bleibt die Anzahl der Ausgänge bei Zwei- und Vierdrahtdurchschaltung die gleiche. Die Ausführung bei Zweidrahtdurchschaltung ist ebenfalls durch gestrichelte Linien gekennzeichnet.
In den Fig. 4 bis 6 sind die Stromkreise einer Gruppenwahlstufe zur vierdrähtigen Durchschaltung samt den zugehörigen Speicher- und Kennzeichnungseinrichtungen gezeigt, wobei in Fig. 4 die Stromkreise zweier Einzelschalter dargestellt sind, deren gemeinsamer Eingang mit den Adern a, b, a', V, f, e, d und c entweder über die Einerkontakte ei bis 05 und e6 bis eio sowie die Zehnerkontakte des einen Mehrfachschalters oder über die Einerkontakte ei bis e5 und e6 bis eio sowie die Zehnerkontakte des anderen Mehrfachschalters zur Verbindungsherstellung durchgeschaltet wird. Hierbei sind die Eingänge der Einzelschalter 1 und 13, 2 und 14 usw. parallel geschaltet. Je nach Betätigung der den Einzelschaltern zur Durchschaltung der Zehner- und Einerkontakte zugeordneten Kopplungsmagnete Κοτ bis Κοτζ oder Ko 13 bis Ko 24 werden die Eingänge auf die Ausgänge I bis V bzw. VI bis X der gewünschten Dekade, durchgeschaltet. Über die ei'-Ader wird jeweils eine freie Leitung innerhalb der gewählten Dekade festgestellt.
Die Fig. 5 zeigt eine Anschalteeinrichtung AE, die in bereits vorgeschlagener Weise mit Hilfe eines Mehrfachschalters bedarfsweise die Verbindung zwi- Ho sehen den ankommenden belegten Leitungen und der den Mehrfachschaltern zugeordneten gemeinsamen Speicher- und Markiereinrichtungen herstellt. Über die Anlaßleitungen An τ bis Aη χ werden die Kennzeichnungsorgane bis Mx der jeweils belegten ankommenden Leitung erregt und über die Durchschaltemagnete Κοτ', Ko2' die Anschaltung vollzogen. Die über die ^-Ader (Fig. 4) und die A1- bis A λ;-Ader (Fig. 5) zu den Impulsrelais A1, A 2 gelangenden Wahlimpulse werden auf die Speichereinrichtungen go gegeben, von denen der Einfachheit halber nur der elektromagnetische Speicher Ζ'άτ gezeigt ist. Dieser Speicher besteht aus einem dekadisch aufgebauten Impulszähler mit zehn verschiedenen Teilankern, die entsprechend den aufgenommenen Wahlimpulsen nacheinander eingestellt werden, wobei der jeweils betätigte Anker den vorhergehenden wieder auslöst. Die Einstellung der Impulszähler wird direkt auf die gemeinsame Markier- oder Einstelleinrichtung Z τ bis Zio des Mehrfachschalters gegeben, während die Markierung der freien Einerleitungen über eine Relaiskette (Relais Pi bis P10) erfolgt, die unmittelbar mit den Prüf ädern c 1 usw. (Fig. 4) in Verbindung stehen. Darauf wird über die Ader Ko 1 oder Ko 2 der zugehörige Durchschaltemagnet betätigt und die Gruppenwahlstufe über die Einer- und Zehnerkontakte durchgeschaltet. Nach vollzogener Durchschaltung wird über eine Abwurfwicklung II der Impulszähler Zäi wieder in die Ruhestellung gebracht.
In Fig. 6 ist eine Verteileranordnung dargestellt, bestehend aus dem Impulsrelais /, einem Impulszähler Za, gemäß dem obengenannten Speicher, und einer Relaiskette (Relais I bis III)· mit der zugehörigen Kontaktkette. Diese Verteileranordnung sorgt in Verbindung mit der Speicher- und Markiereinrichtung (Fig. 5) dafür, daß das Absetzen der Einstellaufträge an das Verbindungsorgan (Mehrfachschalter) in zyklischem Wechsel vorgenommen wird. Die Verteilerkette wird durch die Erregung der Kopplungsmagnete Κοτ', Ko2' usw. der Anschalteeinrichtung AE über die Ader V angelassen.
Es werden nun die einzelnen Schaltvorgänge an Hand der Fig. 4 bis 6 näher erläutert.
Bei der Belegung der Gruppenwahlstufe gemäß Fig. 4 durch eine vorgeordnete Gruppenwahlstufe oder eine ankommende Übertragung wird Erdpotential
an die c-Ader gelegt und der der ankommenden Leitung zugeordnete Einstellmagnet, z. B. Mx (Fig. 5), der Anschalteeinrichtung erregt:
+, c-Ader, Klemme An, Klemme Anx (Fig. 5), Kontakte mxxl bis mx2l, Einstellmagnet Mx,
Der Magnet Mx zieht an und erregt über seinen Kontakt mx den Durchschalte- oder Kopplungsmagnet Kox', der sich über eigenen Kontakt weiterhält und damit die Speicher- und Markiereinrichtung zur ankommenden, belegten Leitung durchschaltet:
—, Durchschaltemagnet Kox', Kontakt kox'l, vxl, vaxl, mxxl, Ader Anx, An (Fig. 4), Kontakte Ä013I, koxl, c-Ader, +.
Gleichzeitig wird über den Arbeitskontakt kox'Hl (Fig. 5), Ader V, das Impulsrelais/ (Fig. 6), welches den Impulszähler Zä erregt, die Verteilerkette zum zyklischen Absetzen der Einstellaufträge angelassen. Durch die impulsweise Fortschaltung des Zählmagnets werden über die Kontakte zäx bis zäYll die Relais I bis III nacheinander geschaltet und über ihre Kontakte der Reihe nach Erdpotential an die Aderngruppe I, II und III gelegt. Nach Beendigung des 7. Impulses wird über die Kontakte zä VII, ill2 die Abwurf wicklung Za(II) erregt und der Impulszähler -wieder in die Nullstellung gebracht, so daß die Fortschaltung erneut erfolgen kann. Die über die a"-Ader (Fig. 4) eintreffenden Wahlimpulse gelangen über die Kontakte äoiII, Ä013II, Ax-Ader, Kontakt m xx IV zum Impulsrelais A x, das mit seinem Kontakt α il den Speicher Zäi einstellt. Mit dem ersten Wahlimpuls wird gleichzeitig das abfallverzögerte Fi-Relais erregt und damit durch den Kontakt vxl der Kurzschluß des Fa i-Relais aufgehoben. Das Va i-Relais zieht an und hält sich in Reihe mit dem Durchschaltemagnet Kox'. Angenommen, es seien zwei Impulse eingespeichert worden, so wird nach dem Abfall des Vi-Relais, sobald die Verteilerkette Erdpotential anlegt, der Einstellmagnet Z 2 des dazugehörigen Mehrfachschalters erregt und die 2. Dekade markiert:
+ (Fig. 6), zäl, Ader 1 (Gruppe III), Kontakte ι/α ι II, DiII, zä χ II, Z2-Magnet, —.
Mit dem Ansprechen des Einstellmagnets Zx werden über die Kontakte 221 bis ζ 2 X die Prüf relais Pi bis Ρίο, deren Kontakte in einer Kette hegen, an die e'-Adern des betreffenden Leitungsbündels gelegt. go Angenommen, das Prüfrelais Pi spricht an, so wird damit die erste freie Leitung des Bündels gekennzeichnet und über den Kontakt j>xIII die beiden parallel geschalteten Einermagnete E1 und E 6 erregt. Sobald die Einermagnete angesprochen haben, wird durch die Verteilerkette, die sich noch in der Stellung I befindet, Erdpotential an den Durchschaltemagneten Kox des Mehrfachschalters (Fig. 4) gelegt: -f, Kontakt ex (Fig. 5), -pill, δ-Ader, Kontaktkette (Fig. 6), Ader 1 (Gruppe II), Ader 1 (Fig. 5), «11III, Ader Kox, Durchschaltemagnet Kox (Fig. 4), —.
Der Durchschaltemagnet des Mehrfachschalters schaltet die Zehner- und Einerkontakte der Gruppenwahlstufe durch und hält sich während der Dauer des Gesprächs über die c-Ader mittels seines Kontaktes koxl. Gleichzeitig wird durch den Umschaltekontakt koxl die Anlaßleitung An der Anschalteeinrichtung A E aufgetrennt, so daß der Anschaltemagnet Ko 1' der Anschalteeinrichtung AE abfällt und die Markier- und Speichereinrichtung wieder freigibt. Durch den Kontakt ko ι II (Fig. 4) wird die Impulsleitung A χ aufgetrennt, so daß die weiteren Wahlimpulsserien zur nachfolgenden Wahlstufe gegeben werden können. Die Entscheidung darüber, welcher der beiden zu einem Eingang gehörigen Kopplungs- oder Durchschaltemagnet betätigt und dann die Belegung des betreffenden Einzelschalters vorgenommen wird, wird durch die Prüfrelais und deren Aufteilung in zwei Gruppen Pi bis P 5 und P 6 bis P10 getroffen. Das Auslösen der Gruppenwahlstufe erfolgt in der üblichen Weise durch Wegnahme des Pluspotentials von der c-Ader, so daß der betreffende Durchschaltemagnet Ko abfällt und damit die durchgeschalteten Zehner- und Einerkontakte wieder zurückgelegt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schaltungsanordnung für vierdrähtige Wahlstufen, bei welcher nach dem Kreuzschienenprinzip ausgebildete, mit einer gemeinsamen Einstelleinrichtung versehene Mehrfachschalter verwendet werden, die aus einer Anzahl dekadisch gruppierter zweidrähtiger Einzelschalter zusammengesetzt sind und bei einer Verbindungsherstellung Zehner- und Einerkontakte in Reihe geschaltet werden, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das sich über alle Einzelschalter eines Mehrfachschalters erstreckende äußere Vielfach (AV in Fig. 3) und das Eingangsvielfach (EV in Fig. 2, 3) der Einerkontakte jeweils eines Einzelschalters derart geschnitten (Sav· Sw in Fig. 2, 3) werden, daß zwei gleich große äußere Teilvielfache (AVa und AVb in Fig. 3) und zwei gleich große Eingangsteilvielfache (EVa und EVb in Fig. 2, 3) entstehen und daß bei einer Verbindungsherstellung zwei Einerkontakte (z. B. ex und e6, e2 und ej in Fig. 2, 3), die verschiedenen Eingangsteilvielfachen zugeordnet sind, be- no tätigt werden und daß die Eingänge zweier Einzelschalter (z.B. ESx und ES 13 in Fig. 1, 2), die zu verschiedenen äußeren Teilvielfachen gehören, parallel geschaltet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung eines auf beide Ausgangsteilvielfache führenden Eingangs die Auswahl des Kopplungsmagnets, welcher die Durchschaltung auf das dem zu belegenden Ausgang entsprechende Ausgangsteilvielfach bewirkt, durch die in Gruppen zusammengefaßten Prüfrelais (Pi bis P5, Ps bis Ρίο) veranlaßt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    © 609 659/177.10.56 (609 863 4.57)
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