DE961208C - Rindenschaelmaschine - Google Patents
RindenschaelmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
- B27L1/10—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T83/00—Cutting
- Y10T83/647—With means to convey work relative to tool station
- Y10T83/6476—Including means to move work from one tool station to another
- Y10T83/6478—Tool stations angularly related
- Y10T83/648—Work manipulated between tool stations
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 4. APRIL 1957
V 8915 Ib 138 i
Rindenschälmaschine
Die Erfindung betrifft ein Schälwerkzeug für eine Maschine zum Entrinden von Rundholz.
Es sind bereits Rindenschälmaschinen bekannt, die ein mit einer oder mehreren schraubenförmig
verlaufenden Schälklingen versehenes Werkzeug haben, wobei die Schälklingen teils zur Werkzeugachse
radial gestellten, für die Grobentrindung abgesehenen Schneiden und teils einen längs der
äußeren Kante dieser Schneiden, gegebenenfalls etwas außerhalb derselben, verlaufenden Kamm
haben. Der Kamm hat zum Hauptzweck, zu verhindern, daß das Werkzeug sich in das Holzmaterial
festbeißt und so zum Stoppen gebracht wird.
Die bekannten Entrindungsmaschinen der vorerwähnten Art sind für die Entrindung von Rundholz
zur gewöhnlichen Zellstoft'herstellung bestimmt, wobei Teile der Rinde gegebenenfalls auf
dem Rundholz zurückbleiben können. Diese sogenannte halbsaubere Entrindung führen die bekannten
Maschinen schnell und befriedigend aus, können jedoch nicht für vollständige Entrindung, also
für die Bearbeitung des Rohstoffes für Feinpapierherstellung benutzt werden, wobei'nicht nur die
Rinde restlos entfernt werden muß, sondern auch noch eine Schicht des darunterliegenden Holzmaterials.
Bei der Entrindung des Holzes für die Feinpapierherstellung war man bis jetzt gezwungen,
eine Nachschälung mit der Hand auszuführen, um ganz sauberes Material zu erhalten.
Die Erfindung geht nun auf eine solche Verbesserung der bekannten Entrindungsmaschinen
aus, derart, daß vollständige Entrindung einwandfrei und schnell bewerkstelligt werden kann und
wodurch sich also die Nachschälung erübrigt. Sie ίο besteht hauptsächlich darin, daß die um die Werkzeugachse
schraubenförmig verlaufende Schälklinge mit einem hinter den um die äußeren Enden
der radial gestellten Schneiden verlaufenden Kamm mit einer aufstehenden scharfen Kante ausgerüstet
ist. Bei der Entrindungsarbeit wird das zu entrindende Rundholz und das Werkzeug so zueinander
in der Rundholzlängsrichtung bewegt, daß die radial gestellten Schneiden zuerst die Rinde des
Rundholzes grob abschälen, wobei der den äußeren Enden der Radialschneiden entlang laufende Kamm
das Werkzeug gegen die Rundholzebene abstützt, so daß es sich nicht festbeißen kann. Die an der Rückseite
der Kammfläche aufstehende scharf geschliffene
Kante schält die Rinde vollständig weg und entfernt gleichzeitig die oberste Schicht des Holzmaterials
fräsenartig. Hierdurch wird ein vollständig sauberes, für die Feinpapierfabrikation tadellos
geeignetes Rohmaterial erhalten.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Übergang zwischen der Kammfläche
und ihrer aufstehenden, scharfen, fräserartigen Kante als eine Nut geformt, wodurch die
Kante sich schärfer hält.
Das Schälwerkzeug ist so in der Maschine angeordnet, daß die Werkzeugachse parallel zu der
Rundholzachse zu liegen kommt und mit einer hohen Drehungszahl rotiert. Das Rundholz und das
Werkzeug werden ferner gegeneinander bewegt, sowohl in der axialen Richtung als auch längs der
Rundholzperipherie.
Das Werkzeug ist ferner so kurz, daß die schraubenförmigen Schneiden nicht die Werkzeugachse
zweimal umlaufen, wodurch es der Rundholzebene besser folgt.
Die Zeichnungen stellen schematisch zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäß ausgebildeten
Werkzeuges dar.
Fig. ι und 2 zeigen somit eine Ausführungsform des Entrindungswerkzeuges, von dem Ende des
Rundholzes gesehen bzw. der Seite;
Fig. 3 und 4 zeigen in entsprechender Weise eine andere Ausführung des Werkzeuges, ebenso von
dem Rundholzende und von der Seite gesehen;
Fig. S und 6 zeigen in größerem Maßstab einen Ausschnitt des schneidenden Teiles der Werkzeuge
nach Fig. 1, 2 bzw. 3, 4.
Da die Maschine selbst, die teils das Rundholz trägt und herumdreht, teils auch das Werkzeug
hält und treibt, in verschiedener, an und für sich bekannter Weise ausgeführt werden kann und also
für die Erfindung ve 1 untergeordneter Bedeutung ist, ist sie nicht in den Zeichnungen dargestellt
worden.
In Fig. ι und 2 sind schraubenförmige Klingen 2 jeweils in einem Gewindegang um den walzenförmigen
Werkzeugkörper 1 angeordnet. Unterhalb des Werkzeuges ist ein Teil eines Rundholzes
3 angedeutet.
Das Werkzeug und das Rundholz werden relativ zueinander in der Längsrichtung des Rundholzes,
wie die Pfeile P1 für die Bewegung des Werkzeuges und P2 für die Bewegung des Rundholzes
andeuten, bewegt.
In Fig. ι bzw. 3 deuten die Pfeile P3 und P4
noch die Rotationsrichtung des Werkzeuges bzw. des Rundholzes an.
Das Werkzeug rotiert mit bedeutend höherer Geschwindigkeit als das Rundholz, z. B. mit etwa
3000 U/min oder noch schneller, während das Rundholz nur etwa 60 bis 100 U/min macht. Ein
so schnell rotierendes Werkzeug bläst ohne Hilfe die entfernte Rinde weg, die somit nicht die Entrindungsarbeit
belästigen kann.
Die schraubenförmigen Klingen 2 sind gemäß Fig. ι und 2 an der Vorderseite, gesehen in der
Pfeilrichtung P1, mit radial gestellten treppenförmigen
Schneiden 4 und ferner mit einer Kammfläche 5 versehen, die entlang den äußeren Enden
der Radialschneiden 4 verläuft. Hinter dem Kamm — gesehen in der Pfeilrichtung P2 — hat gemäß
der Erfindung die Kammfläche eine aufstehende scharf geschliffene Kante 6. Der Übergang zwischen
der Kammfläche 5 und der scharfen Kante 6 ist so abgerundet, daß eine Nut 7 entsteht. Durch
die Nut hält sich die Kante 6 besser scharf bzw. läßt sich leichter schärfen.
Wenn das Werkzeug nun gemäß den Pfeilrichtungen P1 und P2 zur Wirkung gegen das Rundholz
gebracht wird, entfernen zuerst die Radialschneiden 4 die Rinde des Rundholzes. Die am
Außenende der Radialschneiden liegende Kammfläche 5 stützt das Werkzeug.
Hinter der Kammfläche 5 greift nun noch die scharfe Kante 6 in das Holzmaterial des Rundholzes
und entfernt fräserartig die äußerste Holzschicht, so daß die Ware vollständig rein und zu
der Herstellung von Feinpapier angepaßt wird.
Dank der hohen Rotationsgeschwindigkeit werden die Radialschneiden 4 und die scharfe Kante 6
jeden Teil des Rundholzes mehrfach bearbeiten, wodurch ein gutes Arbeitsresultat sichergestellt
wird.
Nach der Ausführung gemäß Fig. 3 und 4 sind die Radialschneiden 4 nicht treppenförmig ausgebildet,
sondern sind als in der Werkzeugachsenrrichtung ausstehende Rippen geformt. Die Kante 6
steht hier scharf von der Kammfläche 5 auf. Sie bildet also mit der letzteren einen Winkel. Diese
Ausführungsform ist natürlich einfacher als die ersterwähnte, die einen nutenartigen Übergang 7
zwischen der Kammfläche 5 und der Kante 6 hat. Es ist zu beachten, daß die Außenenden der
Radialschneiden sich etwas gegen die Werkzeugachse abneigen und somit auf keiner Stelle von
dieser Achse weiter entfernt sind als die Kammfläche 5 mit der Kante 6.
Ferner ist noch ebenso zu beachten, daß der Abstand der beiden Enden der. schraubenförmigen
Schälklingen 2 etwas zur Werkzeugachse hin verkürzt ist, so daß die Windungen in der Mitte
einen höheren Rücken bilden als an den Enden, wodurch das Werkzeug gleichmäßiger zum
Arbeiten kommt und die Gefahr des Festbeißens in noch größerem Maße vermieden wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Rindenschälmaschine für Rundholz, deren Schälwerkzeug aus einer gegen die Rundholzoberfläche anliegenden, um eine mit der Rundholzachse in der Hauptsache parallele geometrische Achse rotierenden Walze mit schraubenförmig verlaufenden Klingen besteht, die mit für die Grobentrindung des Rundholzes bestimmten radial gestellten Schneiden ausgerüstet siid und an den äußeren Enden der Radialschneiden in eine den Enden entlang laufende, das Werkzeug gegen das Rundholz abstützende ebene Kammfläche übergehen und bei der das Werkzeug und das Rundholz im Verhältnis zueinander und sowohl entlang der Rundholzperipherie als auch in der Längsrichtung des Rundholzes bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammfläche (5) an der äußeren Seite zur Entfernung der nach der Grobschälung zurückgebliebenen Rindenreste sowie zur Entfernung einer Schicht des Holzmaterials eine aufstehende scharfe Kante (6) hat.
- 2. Rindenschälmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang zwischen der Kammfläche (5) am Außenrande der Radialschneiden (4) und der aufstehenden scharfen Kante (6) als eine Nut (7) ausgebildet ist.
- 3. Rindenschälmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Enden der Radialschneiden (4) etwas gegen die Werkzeugachse geneigt sind und sich somit an keiner Stelle in radialer Richtung weiter von der Werkzeugachse befinden als die Kammfläche (5) mit der scharfen Kante (6).
- 4. Rindenschälmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Enden der schraubenförmig um den walzenförmigen Werkzeugkörper(i) verlaufenden Schälklingen (2) etwas zur Walzenachse hin verkürzt sind, so daß die Rückenhöhe der Windungen in der Mitte höher ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Schwedische Patentschrift Nr. 145 978.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 ©7/31 10.56 (609 853 3.57)
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8915A DE961208C (de) | 1955-05-17 | 1955-05-17 | Rindenschaelmaschine |
| US69624657 US2934112A (en) | 1955-05-17 | 1957-11-13 | Debarking machine having log rotating and advancing wheels and a screwshaped cutter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8915A DE961208C (de) | 1955-05-17 | 1955-05-17 | Rindenschaelmaschine |
| US69624657 US2934112A (en) | 1955-05-17 | 1957-11-13 | Debarking machine having log rotating and advancing wheels and a screwshaped cutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE961208C true DE961208C (de) | 1957-04-04 |
Family
ID=26001211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV8915A Expired DE961208C (de) | 1955-05-17 | 1955-05-17 | Rindenschaelmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2934112A (de) |
| DE (1) | DE961208C (de) |
Cited By (1)
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1955
- 1955-05-17 DE DEV8915A patent/DE961208C/de not_active Expired
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1957
- 1957-11-13 US US69624657 patent/US2934112A/en not_active Expired - Lifetime
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| AT377943B (de) * | 1983-05-10 | 1985-05-28 | Attems Franz | Anordnung zum entrinden von baumstaemmen od.dgl. |
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