DE960926C - Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal - Google Patents
Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem RauchkanalInfo
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- DE960926C DE960926C DEA19434A DEA0019434A DE960926C DE 960926 C DE960926 C DE 960926C DE A19434 A DEA19434 A DE A19434A DE A0019434 A DEA0019434 A DE A0019434A DE 960926 C DE960926 C DE 960926C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F17/00—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
- E04F17/02—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
- E04F17/023—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof made of masonry, concrete or other stone-like material; Insulating measures and joints therefor
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Description
- Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal Die Erfindung bezieht sich auf einen Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal als Verbindungsstück zwischen einer Ofenanschlußätelle und- einem Schornsteinrohr.
- Bekanntlich sind im wesentlichen zwei Arten von Gruppenschornsteinen für mehrere Ofenarnschlußstellen zu unterscheiden; Mehrzügige Schornsteine, deren Rauchrohre in unmittelbarem baulichem Zusammenhang miteinander stehen und somit Rauchrohrgruppen bilden, und ferner Sammelschornsteine mit Rauchkanälen, die von den Ofenanschlußstellen im jeweiligen Stockwerk nach oben geführt sind und in den für alle Stockwerke gemeirnsamen Sammelschornstein einmünden. Betriebstechnisch, insbesondere hirnsichtlich der Erzielung einer kräftigen Zugwirkung und Vermeidung von Rauchbelästigungen, haben mehrzügige Schornsteine mit verschiedenen Rauchrohren für die einzelnen Stockwerke eines Hauses gegenüber den Sammelschornsteinen unbestreitbare Vorzüge. Jedoch erfordern mehrzügige Schornsteine, auch wenn die einzelnen Rauchrohre zu Gruppen zusammengefaßt werden, einen größeren Aufwand an Baumaterial. Auch ist die Verteilung der Rauchrohranschlüsse der Feuerstellen in dien einzelnen Geschossen oft schwierig. Aus Gründen der Raumeinsparung wird die Feuerstätte meistens in der Schornsteinecke eines Wohnraums vorgesehen. Das beispielsweise einer Wohnung zugeordnete senkrechte Rauchrohr einer Rauchrohrgruppe kann aber von einem nicht unmittelbar neben dem Rauchrohr gelegenen Raum aus nur durch einen längeren, oft unerwünschten oder nur schwierig herzustellenden Rauchkanal erreicht werden.
- Durch Verwendung eines erfindungsgemäßen Formsteins als Verbindungsstück zwischen einer Ofenanschlußstelle und einem Schornsteinrohr werden diese Schwierigkeiten vermieden, und es wird neben einer wesentlich vereinfachten Rauchkanalführung der Aufwand an Baumaterial entsprechend vermindert. Mit dem Formstein kann eine Feuerstätte auf kürzestem Wege an ein erst hinter einem Rauchrohr liegendes weiteres Rauchrohr einer Rauchrohrgruppe angeschlossen werden.
- Der Formstein gemäß der Erfindung zeichnetsich dadurch aus, daß der Rauchkanal des bis zu den hintenliegenden Rohren eines mehrzügigen Schornsteins reichenden Formsteins von einer stirnseitig angeordneten Anschlußöffnung ausgehend zu einer seitlich liegenden Austrittsöffnung gekrümmt ist, die zu einem hinteren Schornsteinrohre führt.
- Der Formstein kann insbesondere aus einem zwischen gruppenförmig angeordnete Rauchrohre eines Schornsteins einzubauenden, vorzugsweise quaderförmigen Körper bestehen, innerhalb dessen der gekrümmte Rauchkanal von der Anschlußöffnung in einer Stirnfläche aus zu der Austrittsöffnung in einer Seitenfläche verläuft. Zweckmäßig ist der Rauchkanal symmetrisch zu der auf die Einbaulage des Formsteins bezogenen, waagerechten Mittelebene angeordnet. Der Rauchkanal kann mit stetig sich ändernder Querschnittsform von der vorzugsweise kreisrunden Anschlußöffnung zu der vorzugsweise in Form einer stehenden Ellipse oder einer ähnlichen langgestreckten Form mit lotrechter Hauptachse ausgebildeten Austrittsöffnung übergehen.
- An der Anschlußöffnung kann eine vorzugsweise am äußeren Umfang prismatisch, z. B. -als Sechskant ausgebildete, zweckmäßig durch ein Verschlußstück bei Nichtbenutzung verschließbare Ofenrohrmuffe angeordnet sein.
- Im folgenden ist der Gegenstand der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert.
- Fig. i zeigt die perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Formsteins nach, der Erfindung. - Dieser besteht aus einem quaderförmigen Formstein io mit einem Rauchkanal 11. Die kreisrunde Anschlußöffnung an einer Stirnseite des Formsteins 1o ist mit einer Ofenrohrmuffe 12 eingefaßt oder ausgekleidet, die am äußeren. Umfang als Sechskant ausgebildet ist und ein wenig aus der Stirnfläche des Formstücks herausragen kann. Bei Nichtbenutzung der Öffnung, d. h. wenn kein Ofen angeschlossen werden soll, kann sie durch ein einzusetzendes Verschlußstück (nicht dargestellt) abgeschlossen werden. Der Rauchkanal i i verläuft von der erwähnten kreisrunden Anschlußöffnung zu der an einer Seitenfläche des Formstücks befindlichen Austrittsöffnung 13 mit stetig sich ändernder Querschnittsform, und zwar so, daß er symmetrisch zu der, bezogen auf die Einbaulage des Formsteins, waagerechten Mittelebene angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, daß der Formstein in mehr als einer Lage verwendbar und zur Herstellung verschiedener Anschlußverbindungen an die den einzelnen Stockwerken oder Wohnungen zugeordneten senkrechten Rauchrohre einer Rauchrohrgruppe geeignet ist.
- Die Änderung der Querschnittsform des. Rauchkanals i i, dessen Höhe von der Anschlußöffnung in der OfenrohTmuffe 12 bis zur Austrittsöffnung 13 stetig zunimmt, bezweckt, daß der Rauch bei jeder möglichen Einbaulage des Formsteins auf seinem Weg durch diesen stets ansteigen kann und auch steigend in das Schornsteinrohr mündet.
- Die Fig. 2 bis 5 zeigen den Einbau von Formsteinen nach der Erfindung zwischen gruppenförmig zusammengefaßte Schornsteinrohre in vier Stockwerken, denen je eines der Rauchrohre 21, 22, 23, 24 zugeordnet ist. Jedes Stockwerk hat zwei in verschiedenen Räumen zu beiden Seiten der Rauchrohrgruppe liegende @nschlußöffnungen, von denen jeweils eine sich in einer Stirnfläche eines Formsteins 1o befindet, während die andere durch eine besondere Ofenrohrmuffe 2o (Formstück, Wandfutter) gebildet wird.
- Fig. 6 zeigt den Einbau eines Formsteins 1o und einer Muffe 2o innerhalb eines Stockwerkes. Beide Anschlüsse münden in ein und dasselbe Rauchrohr 21 und schaffen Ofenanschlußmöglichkeiten für verschiedene; zu beiden Seiten der Rauchrohrgruppe liegende Räume. Die Schornsteinanlage ist dabei zweckmäßig so ausgeführt, daß die Formsteine io und die Muffen 20 eines Stockwerkes, welche die auf verschiedenen Seiten der Rauchrohrgruppe gelegenen Räume mit demselben Rauchrohr verbinden, in verschiedener Höhe, zweckmäßig mit einem Abstand von mindestens 5o cm von Mitte zu Mitte, angeordnet sind.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal als Verbindungsstück zwischen einer Ofenanschlußstelle und einem Schornsteinrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchkanal des bis zu den hintenliegenden Rohren eines mehrzügigen Schornsteins reichenden Formsteins von einer stirnseitig angeordneten Anschlußöffnung ausgehend zu einer seitlich liegenden Austrittsöffnung gekrümmt ist, die zu,einem der hinteren Schornsteinrohre führt:
- 2. Formstein nach Anspruch i, dadurch gekenfizeichnet, daß der Rauchkanal symmetrisch zu der auf die Einbaulage des Formsteins bezogenen waagerechten Mittelebene angeordnet ist.
- 3. Formstein nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchkanal mit stetig sich ändernder Ouerschnittsform von der vorzugsweise kreisrunden Anschlußöffnung zu der vorzugsweise in Form einer stehenden Ellipse oder einer ähnlichen langgestreckten Form mit lotrechter Hauptachse ausgebildeten Austrittsöffnung in das Schornsteinrohr verläuft. q.. Formstein nach einem der Ansprüche i. bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anschlußöffnung eine vorzugsweise am äußeren Umfang prismatisch, z. B. als Sechskant ausgebildete, zweckmäßig durch ein Verschlußstück bei Nichtbenutzung verschließbare Ofenrohrmuffe angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 1i% 297; britische Patentschrift Nr. 61o z58.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA19434A DE960926C (de) | 1954-01-03 | 1954-01-03 | Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA19434A DE960926C (de) | 1954-01-03 | 1954-01-03 | Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960926C true DE960926C (de) | 1957-03-28 |
Family
ID=6924440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA19434A Expired DE960926C (de) | 1954-01-03 | 1954-01-03 | Formstein aus Beton od. dgl. mit durchgehendem Rauchkanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960926C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19709328C2 (de) * | 1997-03-07 | 2001-04-12 | Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg | Luftleiteinrichtung für eine Gebäudewand |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT117297B (de) * | 1928-06-12 | 1930-04-10 | Josef Quester | Futterstück zur Einführung des Gasabzugskanals in den Hauskamin. |
| GB610258A (en) * | 1946-04-03 | 1948-10-13 | Stanislaw Sulich | Improved ventilating or hot air shafts or flues |
-
1954
- 1954-01-03 DE DEA19434A patent/DE960926C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT117297B (de) * | 1928-06-12 | 1930-04-10 | Josef Quester | Futterstück zur Einführung des Gasabzugskanals in den Hauskamin. |
| GB610258A (en) * | 1946-04-03 | 1948-10-13 | Stanislaw Sulich | Improved ventilating or hot air shafts or flues |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19709328C2 (de) * | 1997-03-07 | 2001-04-12 | Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg | Luftleiteinrichtung für eine Gebäudewand |
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