DE969000C - Stranggiesskokille - Google Patents
StranggiesskokilleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/04—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
- B22D11/059—Mould materials or platings
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 17. APRIL 1958
B19306 VI/31c
Stranggießkokille
Die bekannten Stranggießkokillen sind dem gewünschten Strang angepaßte Körper, die aus einem
gut wärmeleitenden Material bestehen und von außen durch ein Kühlmittel gekühlt werden. Es
hat sich gezeigt, daß beim Stranggießen leicht Gußfehler dadurch entstehen, daß sich die periphere
Abkühlung des Stranges zu rasch vollzieht und dadurch das Wärmegiefälle innerhalb des Stranges
zu groß wird.
Beim Stranggießen ist es erwünscht, daß sich am Strang möglichst rasch eine dünne, feste Guißhaut
bildet und nach Bildung dieser Haut die Verfestigung des Stranges möglichst gleichmäßig über
den ganzen Querschnitt erfolgt, denn sonst bilden sich wie bei den bekannten Stranggutßverfahren
durch die von außen nach innen fortschreitende Kühlung, bei der das Temperaturgefälle am Strangumfang
viel steiler ist als in dem noch plastischen oder flüssigen Teil, Wärmerisse, die sich bei der
weiteren Verarbeitung des Stranges sehr ungünstig auswirken.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, über den unteren Teil des Kokillenzylinders eine oder
mehrere Schichten eines Materials anzuordnen, das ein schlechterer Wärmeleiter ist als jenes, aus dem
die Kokille selbst hergestellt ist, um nach Bildung
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der erstarrten Gußhaut den Strang- nicht zu unterkühlen.
Es ist bekannt, Stranggießkokillen innen mit einer Graphitschicht als feuerfestes Material zu
versehen, oder auch Kokillen innen mit einem Material· aus einem schlechteren Wärmeleiter auszukleiden.
Auch bei Gußformen aus Lehm sind Auskleidungen aus einem besser wärmeleitenden
Stoff vorgeschlagen worden, um das Gefüge des
ίο Gusses wegen der verschieden raschen Abfuhr der
Wärme teilweise zu verändern. Aus allen diesen vorgeschlagenen Auskleidungen lassen sich für die
Vermeidung· von Wärmerissen beim fortlaufenden Gießen eines innerhalb der Kokille sich stetig bewegenden
Stranges keine Lehren ziehen, daher wurde meist vorgeschlagen, um eine entsprechende
Kühlung des Stranges zu erzielen, die Geschwindigkeit des Gießens zu verändern. Um die Gießgeschwindigkeit
nicht herabsetzen zu müssen und den Strang duirch die Kokillenkühlung nicht zu
unterkühlen, wurde auch versucht, den Kühlmittelquierschnitt in der Strangrichtung so zu gestalten,
daß eine entsprechend verteilte Kühlintensität erreicht wird. Die Durchführung dieses Gedankens
hat sich aber als ungünstig .erwiesen. Hierauf wurde versucht, die Wandstärke der Kokille der
gewünschten Kühlintensität anzupassen und sie in der Riahtung von der Eingußseite zur Stranganstrittsseite
linear oder stufenweise zu verstärken.
Auch diese Ausführung hat sich nicht besonders bewährt, weil die mit der Änderung der Wandstärke
des Kokillenzylinders verbundene Herstellung des Kühlmittelquerschnittes in den Abmessungen
sehr empfindliche Werte ergeben hat.
Nach der Erfindung ist auf 'einem Teil der
Außenseite der Stranggießkokille eine die Wärme weniger gut leitende Materialschichte angeordnet.
An der Kokilleneingußseite bleibt die Kokille als dünne Kupferkokille bestehen, so daß sich rasdi
eine dünne erstarrte Stranggußhaut bilden kann.
In der Richtung" zur Strangaustrittsseite wird auf die Kokillenkühlmittglseite eine Schicht eines
schlechten Wärmeleiters aufgebracht, um die Kühlintensität bei gleicher Kühlmittelgeschwindigkeit
herabzusetzen. Auf diese Schicht oder an Stelle dieser Schicht kann in Richtung zur Strangaustrittsseite
eine weitere oder andere Schichten eines schlechter wärmeleitenden Materials aufgebracht
werden. Diese Schicht kann entweder galvanisch aufgebracht oder plattiert werden. Sie kann aber
auch aufgespirtzt werden. Die aufgespritzte Schicht ist porös und hat daher eine geringere Wärmeleitfähigkeit.
Diese Schichten werden vom unteren Zylinderende verschieden hoch, zweckmäßig jeweils
zwei Drittel der Höhe des Kokillenzylinders oder der darunterliegenden Schicht angebracht.
Als zweckmäßigste Ausführung hat sich eine Stranggießkokille erwiesen, auf deren Kupferz'ylinder
von der StrangauBtrittsseite bis etwa zwei Drittel der Kokillenhöhe außen eine dünne Eisenschicht
aufgespritzt war.
Claims (4)
1. Stranggießkokille, dadurch gekennzeichnet, daß auf die gekühlte, besser wärmeleitende
Formwand in ihrem uiuteren Kühlbereich eine oder mehrere Schichten aus einem schlechter
wärmeleitenden Material aufgebracht sind.
2. Stranggießkokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgebrachten
Schichten verschieden stark sind.
3. Stranggießkokille nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Schichten vom unteren Formwandende verschieden
hoch, zweckmäßig zwei Drittel der Höhe des Kokülenzylinders oder der darunterliegenden
Schicht sind.
4. Stranggießkokille nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwand
aus Kupfer, die Schicht aus Eisen besteht. 8»
§ 509 629/209 1.56 (709 954/1S 4. 58)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT969000X | 1951-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969000C true DE969000C (de) | 1958-04-17 |
Family
ID=3683665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB19306A Expired DE969000C (de) | 1951-03-09 | 1952-03-02 | Stranggiesskokille |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969000C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2532401A1 (de) * | 1975-07-19 | 1977-02-03 | Piel & Adey | Kokille zum giessen von schwermetallen und eisenstoffen, insbesondere von edelstaehlen, und verfahren zur herstellung der kokille |
| EP0024506A1 (de) * | 1979-08-13 | 1981-03-11 | Allied Corporation | Apparat und Verfahren für das Kokillengiessen eines Metallbandes unter Verwendung einer Kokille mit chrombeschichteter Oberfläche |
| DE3336373A1 (de) * | 1983-10-06 | 1985-04-25 | Egon 5650 Solingen Evertz | Kokille fuer das stranggiessen von stahl und verfahren zu ihrer herstellung |
| EP0911095A1 (de) * | 1997-10-25 | 1999-04-28 | KM Europa Metal Aktiengesellschaft | Kokille für eine Stranggiessanlage |
| DE19852473C5 (de) * | 1998-11-13 | 2005-10-06 | Sms Demag Ag | Kokillenplatte einer Stranggießanlage |
-
1952
- 1952-03-02 DE DEB19306A patent/DE969000C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2532401A1 (de) * | 1975-07-19 | 1977-02-03 | Piel & Adey | Kokille zum giessen von schwermetallen und eisenstoffen, insbesondere von edelstaehlen, und verfahren zur herstellung der kokille |
| EP0024506A1 (de) * | 1979-08-13 | 1981-03-11 | Allied Corporation | Apparat und Verfahren für das Kokillengiessen eines Metallbandes unter Verwendung einer Kokille mit chrombeschichteter Oberfläche |
| DE3336373A1 (de) * | 1983-10-06 | 1985-04-25 | Egon 5650 Solingen Evertz | Kokille fuer das stranggiessen von stahl und verfahren zu ihrer herstellung |
| EP0911095A1 (de) * | 1997-10-25 | 1999-04-28 | KM Europa Metal Aktiengesellschaft | Kokille für eine Stranggiessanlage |
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