DE966102C - Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen - Google Patents
Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere NeigungspendelwaagenInfo
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- DE966102C DE966102C DESCH11135A DESC011135A DE966102C DE 966102 C DE966102 C DE 966102C DE SCH11135 A DESCH11135 A DE SCH11135A DE SC011135 A DESC011135 A DE SC011135A DE 966102 C DE966102 C DE 966102C
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Description
- Elektrische Einrichtung für Meßgeräte und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen Zusatz zum Patent 961 661 Das Hauptpatent betrifft eine elektrische Einrichtung für Meßgeräte und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen, zur Registrierung der von den zu messenden Größen abhängigen Ausschlagsweite eines oder mehrerer, gegebenenfalls mit Anzeigeskalen versehener Meßgl iefle r durch Erzeugung einer der Ausschlagsweite entsprechenden Anzahl von Impulsen, die durch an sich bekannte elektronische Mittel gezählt und. in einem eiektrnni schen Zählwerk gespeichert werden, bei welcher ein. oder meli'rere Schaltorgane so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie durch eine Relativbewegung zum Meßglied oder zu den Meßgliedern das Zählwerk oder die Zählwerke an-und/oder abschalten.
- Erfindungsgemäß werden zwei elektronische Zählwerk verwendet, von denen das eine sämtliche vom Meßglied in der einen (+) Auslschlagsrich.tung erzeugten Impulse und das andere sämtliche vom Meßglied in der entgegengesetzten (-) Ausschlagsrichtung erzeugten Impulse speichert. Durch diese Maßnahme wird den Zählwerken praktisch ein Vorzeichen zugeordnet. Das Meßergebnis ist dann durch die algebraische Summe der Anzeigte des Pluszählers und des Minuszeigers gegeben, wobei die Summierung mechanisch oder elektronisch erfolgen kann.
Claims (5)
- Die den Meßwert darstellenden Impulse werden mit fotoelektrischen oder magnetelektrischen Mitteln erzeugt. Die Zähler können zu jeder Zeit abgetastet werden; diese Abtastung nimmt nur Bruchteile von Sekunden in Anspruch, so daß auch ganz kurzzeitige Einwirkungen auf das Meßinstrument zu erfassen sind. Die Erfindung bringt darüber hinaus noch den Vorteil, daß das Zählwerk mehrere Meßergebnisse zu addieren vermag.Die Erfindung ist an Hand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.Abb. I zeigt das Blockschema bei algebraischer Summierung mit mechanischen Mitteln Abb. 2 das Blockschema für algebraische Summierung mit elektrischen, Mitteln,.In beiden Fällen ist fotoelektrische Impulsabgabe vorgeschen.Als Meßgerät dient eine Leuchtbildwaage, bei der das beuchtbild von der Skala I über eine Projektionsoptik 2 und Spiegel 3 auf eine Mattscheibe 4 übertragen wird. Der Skalenträger 5 besitzt noch eine weitere Skala 6, die für - jede Druckstufe ein Merkmal trägt. Beim Ausschlagen des Pendels 7 unter Belastung werden die Merkmale an einer Fotozelleneinrichtung 8 vorbeibewegt, wo jedes Merkmal einen elektrischen Impuls auslöst. Ein Schalter g ist mechani,sch oder magnetisch mit dem Pendel verbunden und schaltet je nach der Ausschlagsbewegung das Zählwerk 10 oder das Zählwerk ii ein. Bei Belastung der Waage werden die Impulse in dias- Zählwerk I0, bei Entlastung in das Zählwerk 11 gezählt und dort gespeichert. Dabei ist dem Zählwerk 10 ein positives, dem Zählwerk 11 ein negatives Vorzeichen der gespeicherten Werte zugeordnet. Das tatsächliche Gewicht nach dem Einspielen der waage wird also durch algebraische summierung der Speicherwerte der Zählwerk 10 und 11 erhalten. Diese Summierung wird so ausgeführt, daß zunächst die positiven Impulse mit Hilfe der Drehwähler 12a abgetastet und damit die Schriftschaltwerke I3 am Druckwerk I5 eingestellt werden. Sobald diese Einstellung beendet ist, wird mit den Drehwählern I2b das Zählwerk 11 abgetastet und' das Druckwerk 15 nun in entgegengesetzter Richtung von den Schrittschaltwerken 14 betätigt. Das Druckwerk 15 muß dabei so ausgebildet sein, daß es, ähnlich wie die Resultatwerke in Rechenmaschinen, eine Zehnerschaltung besitzt.Man kann diese Einstellung dadurch vereinfachen, daß die allgebraische Summierung rein elektrisch ausgeführt wird. Abb. 2 zeigt das Schema einer solchen Anlage. Dabei verwendet man das bekannte Rechenverfahren mit dem dekadischen -Komplement. Wie vorstehend beschrieben, werden in den beiden Zählwerken 10 und ii die von der fotoelektrischen- Abtasteinrichtung 8 erzeugten Impulse gespeichert. Ist das Pendel zur Ruhe gekommen, so schaltet sich ein Inpulsgenerator 16 selbsttätig ein und zählt auf das Zählwerk II SO vieIe Impulse, bis die Kapazität dieses Zählwerks erschöpft ist. Diese Impulse gehen gleichzeitig auch auf das Zählwerk Io. Das bedeutet, daß dem Zählwerk 10 außer den Plusimpulsen das dekadische Komplement der Minusimpulse zugeführt wird.Der Vorgang ist an einem Zahlenbeispiel erläutert: Zählwerk 10 zeigt: + I426 Zählwerk 11 zeigt: 112 algebraische Summe: + I3I4 dekadisches Komplement zur Anzeige des @ Zählwerks 11: 10 000 -112 = 9888.Zählwerk 10 zeigt also nach Hinzuzählen des dekadischen Komplements an: I426 + 9888 = (I) 1314.Die »(I)« an fünfter Stelle rührt von der dekawischen Ergänzung her und wird nicht angezeigt, da das Zählwerk nur vier Dekaden besitzt, die jedoch den gesuchten Wert richtig anzeigen. Die einzelnen Dekaden werden in der beschriebenen Weise mit Drehwählern 17 od. dgl. abgetastet und über Schrittschaltwerke I8 auf das Druckwerk 19 übertragen.Die Bewegungen des Meßpendels sind mittels eines Dämpfungsgliedes- 20 aus Kupfer oder Aluminium, das im Feld eines Permanentmagneten schwingt, gedämpft.P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Elektrische Einrichtung für Meßgeräte und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen, zur Registrierung der von den zu messenden Größen abhängigen Ausschlagsweite eines oder mehrerer, gegebenenfalls mit Anzeigeskalen versehener Meßglieder durch Erzeugung einer der Ausscblagswefle entsprechenden Anzahl elektrischer Impulse, die durch an sich bekannte elektronische Mittel gezählt und in einem elektronischen Zählwerk gespeichert werden, bei welcher ein oder mehrere Schaltorgane so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie durch eine Relativbewegung zum Meßglied oder zu den Meßgliedern das Zählwerk oder die Zählwerke an- und/oder abschalten nach dem Hauptpatent, gekennzeichnet durch Verwendung von zwei elektronischen Zählwerken (Io, II), von denen das eine sämtliche vom Meßglied in der einen (+) Ausschlagsrichtung erzeugten Impulse und das andere sämtliche vom Meßglied in der entgegengesetzten (-) Ausschlagsrichtung erzeugten Impulse speichert.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die das Meßergebnis wiedergebenden Impulse mit fotoelektrischen Mitteln erzeugt werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zählwerk beispielsweise von Drehwählern (12a, I2b) od. dgl. abgetastet wird und die hierbei erzeugten Impulse über Schriftschaltwerke zur Einstellung des Druckwerkes dienen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk mit Zehnerschaltung versehen ist.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet. daß dem Zählwerk für die Impulse der Plus-Ausschlagsrichtung in an sich bekannter Weise das dekadische Komplement zu dem im Zählwerk für Minus-Ausschlagsrichtung $enthaltenen Wert durch einen Impulsgenerator, der sich zweckmäßig selbsttätig einschaltet, hinzugezählt wird, wonach derSummenwert des erstgenanntenZählers auf das Druckwerk übertragen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH11135A DE966102C (de) | 1952-08-29 | 1952-11-30 | Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH10349A DE961661C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen, zur Registrierung der Ausschlagsweite |
| DESCH11135A DE966102C (de) | 1952-08-29 | 1952-11-30 | Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE966102C true DE966102C (de) | 1957-07-11 |
Family
ID=7426444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH11135A Expired DE966102C (de) | 1952-08-29 | 1952-11-30 | Elektrische Einrichtung fuer Messgeraete und Waagen, insbesondere Neigungspendelwaagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE966102C (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014748B (de) * | 1953-09-05 | 1957-08-29 | Bizerba Waagenfabrik Wilhelm K | Vorrichtung zum Messen der von einem Koerper durchlaufenen Strecken oder Winkel |
| DE1034874B (de) * | 1953-11-24 | 1958-07-24 | Ibm Deutschland | Anordnung zum Messen des Drehwinkels von Wellen, die um weniger als 360íÒ gegenueber einer Bezugsstellung gedreht werden |
| DE1146266B (de) * | 1957-07-24 | 1963-03-28 | Continental Elektro Ind Ag | Einrichtung zur zaehlenden Abtastung von Unterteilungsmarken eines relativ gegen die Einrichtung bewegten Massstabes |
| DE1187384B (de) * | 1956-05-16 | 1965-02-18 | Philips Nv | Einrichtung zur Messung von Winkeln durch Impulszaehlung |
| DE1202995B (de) * | 1963-04-11 | 1965-10-14 | Siemens Ag | Auswerteschaltungsanordnung fuer digitale Messgeraete |
| DE1208103B (de) * | 1962-09-28 | 1965-12-30 | Siemens Ag | Elektrische Zaehleinrichtung zum getrennten Zaehlen von Energie in beiden Energierichtungen |
| DE1226218B (de) * | 1962-10-17 | 1966-10-06 | Philips Nv | Strahlungsmesseinrichtung |
| DE1238225B (de) * | 1958-11-19 | 1967-04-06 | Hensoldt & Soehne Optik | Einrichtung zur selbsttaetigen Anzeige von Massstabeinstellungen an Maschinen |
| DE1264805B (de) * | 1961-03-28 | 1968-03-28 | Siemens Ag Albis | Vorrichtung zur digitalen Erfassung eines Messwertes |
-
1952
- 1952-11-30 DE DESCH11135A patent/DE966102C/de not_active Expired
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