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DE1234310B - Anordnung zur Messung des Tastverhaeltnisses einer Serie von Impulsen - Google Patents

Anordnung zur Messung des Tastverhaeltnisses einer Serie von Impulsen

Info

Publication number
DE1234310B
DE1234310B DE1960V0017988 DEV0017988A DE1234310B DE 1234310 B DE1234310 B DE 1234310B DE 1960V0017988 DE1960V0017988 DE 1960V0017988 DE V0017988 A DEV0017988 A DE V0017988A DE 1234310 B DE1234310 B DE 1234310B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
instrument
pulse
series
gate circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960V0017988
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Egon Brueckner
Dr Phil Habil Oskar Vierling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1960V0017988 priority Critical patent/DE1234310B/de
Publication of DE1234310B publication Critical patent/DE1234310B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/24Arrangements for testing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOIr
Deutsche KL: 2Ie-36/10
Nummer: 1234310
Aktenzeichen: V17988IX d/21 e
Anmeldetag: 2. Februar 1960
Auslegetag: 16. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Messung des Tastverhältnisses einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen, insbesondere einer Wahlimpulsreihe der Fernsprechvermittlungstechnik. Diese Anordnung arbeitet mit Zeitmarkengeneratoren und Speichereinrichtungen, denen die Zeitmarkenimpulse über von den Meßimpulsen gesteuerte Torschaltungen zugeführt werden.
Unter dem Tastverhältnis einer Impulsreihe versteht man jeweils das Verhältnis der Impulsdauer ti zur gesamten Perioden dauer u+tp. Die Messung des Tastverhältnisses ist vor allem für die Ermittlung des
Impulsverhältnisses V — das ist der Quotient —
aus der Impulszeit h und der Pausenzeit tp — von Bedeutung. Das Impulsverhältnis V von Impulsserien spielt in der Fernmeldetechnik für das Funktionieren impulsverarbeitender Einrichtungen, wie beispielsweise von Wählern, eine ausschlaggebende Rolle. So sollen z. B. die Impulsserien, die von den Nummernschaltern der Fernsprech-Teilnehmerstationen abgegeben werden, im Bereich der Deutschen Bundespost ein Impulsverhältnis von V = 1,6:1 aufweisen. Liegt der Quotient V außerhalb gewisser Toleranzgrenzen (1,3:1 bzw. 1,9:1), so muß mit Fehlern bei der Weitergabe und Auswertung der Impulsserien gerechnet werden (Falschwahl). In ähnlicher Weise werden an andere technische Einrichtungen, wie etwa Impulswiederholer oder in freier Wahl arbeitende Wähler, ganz bestimmte Anforderungen in bezug auf das Impulsverhältnis V der abgegebenen Impulsserien gestellt. Die Wichtigkeit einer gewissen Konstanz des Impulsverhältnisses für die Betriebsgüte einer Wähl- und Vermittlungsanlage bedingt routinemäßige Messungen und vor allem Messungen des Impulsverhältnisses in Störungsfällen. Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, die das Impulsverhältnis durch Messen des Tastverhältnisses zu ermitteln gestattet.
Eine bekannte Anordnung zur Bestimmung des Tastverhältnisses von Impulsen enthält mehrere Begrenzerstufen, die jeden Impuls zunächst in einen Rechteckimpuls umformen, und einen Strommesser, durch den nur während der jeweiligen Impulszeit ti ein Gleichstrom I0 fließt. Während der Pausenzeiten ist der Stromfluß unterbrochen. Durch das Meßinstrument fließt demnach ein mittlerer Strom /, der dem Tasverhältnis
Anordnung zur Messung des Tastverhältnisses
einer Serie von Impulsen
Anmelder:
Dr. Oskar Vierling,
Ebermannstadt, Pretzfelder Str. 23
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Egon Brückner,
Dr. phil. habil. Oskar Vierling, Ebermannstadt
direkt proportional ist:
Bei einer anderen bekannten Einrichtung wird das Tastverhältnis in entsprechender Weise gemessen, durch geeignete Skaleneichung aber das Impulsverhältnis V zur Anzeige gebracht, da zwischen dem Strom/ und dem Impulsverhältnis V folgender Zusammenhang besteht:
. J
Da jedoch der Stromfluß selbst bei der längsten, üblicherweise zur Verfügung stehenden Wahlimpulsserie von zehn Impulsen nur etwa 1 Sekunde dauert, spielt in beiden Fällen der Zeiger des Strommessers nur flüchtig, unruhig und damit sehr ungenau und schwer ablesbar auf den entsprechenden Skalenwert ein.
Für genauere Messungen des Impulsverhältnisses nimmt man die interessierenden Impulsserien mit einem Schreiber aui und wertet sie anschließend durch Ausmessen der den Zeiten U und tp entsprechenden Längen h und lp und Bildung des Quotienten
li = k = V
ti + tp
aus. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß es umständlich und zeitraubend ist.
Nach der Erfindung wird das Tastverhältnis einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen genau, schnell und bei ruhig
709 509/193

Claims (1)

  1. stehendem Zeiger gemessen und kann auf einer entsprechend geeichten Skala direkt als Impulsverhältnis angezeigt werden. Die Anordnung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine erste und eine zweite Speichereinrichtung mit jeweils zugeordneter Torschaltung vorgesehen ist, wobei die erste Torschaltung für die Dauer einer bestimmten, gleich großen Anzahl von Impuls- und Pausenzeiten und die zweite Torschaltung lediglich während der Impulszeiten der gleichen Meßimpulsserie geöffnet ist, und daß die der Anzahl der während der Öffnungszeiten der zugeordneten Torschaltungen gespeicherten Zeitmarkenimpulse proportionalen Ausgangsströme oder -spannungen der Speichereinrichtungen mit Hilfe eines anzeigenden Strom- oder Spannungsmessers nacheinander in der Weise gemessen werden, daß das Meßinstrument mit Hilfe eines Umschalters zunächst an den Ausgang der ersten Speichereinrichtung angeschaltet wird und mit Hilfe eines dem Instrument zugeordneten Einstellwiderstandes dessen Zeiger auf Vollausschlag eingestellt wird und daß anschließend in der anderen Schalterstellung der sich dann ergebende Zeigerausschlag als Maß für das Tastverhältnis gewertet wird.
    Das erfindungsgemäße Verfahren wird an Hand der Fig. 1 näher erläutert. Die Quadrate 1, 2...ρ bzw. V, 2'.. .p' stellen zwei Untersetzerketten dar, die z. B. mit Transistoren in üblicher Weise aufgebaut sind, so daß am Eingang (Stufe 1 bzw. 1') anstehende Zeitmarkenimpulse in jeder Stufe um den Faktor 2 untersetzt werden. Die Zeitmarkenimpulse sollen dabei durch eine von der zu prüfenden Impulsserie gesteuerten Torschaltung an die obere Untersetzerkette nur während der Zeit η {h+tv) und an die untere Untersetzerkette nur während der Zeit η · h gelangen. Hierbei ist η die Anzahl der zu prüfenden Impulse, die beispielsweise auch au.s einer größeren Anzahl von Impulsen herausgegriffen sein können.
    Die Untersetzerketten sollen vor dem Einlaufen der Zeitmarkenimpulse jeweils durch Rückstellung in eine derartige Lage gebracht werden, daß an den Punkten, an denen die in F i g. 1 gezeichneten, zum Anzeigeinstrument führenden Widerstände angeschlossen sind, die Spannung Null, auf jeden Fall aber die am linken Instrumentenanschluß liegende Spannung, herrscht. Damit fließt durch das Anzeigeinstrument kein Strom. Nach dem Einlaufen der Zeitmarkenimpulse in die Untersetzerketten sind einige der Untersetzerstufen in eine andere Lage umgesteuert worden, so daß an den ihnen zugeordneten so Widerständen eine bestimmte Spannung liegt. Die Widerstände werden von Stufe zu Stufe je um den Faktor 2 kleiner, so daß der Strom, den die einzelnen Stufen — wenn sie sich in der aktiven Lage befinden — durch das Anzeigeinstrument schicken, von Stufe zu Stufe um den Faktor 2 steigt. Setzt man voraus, daß der Innenwiderstand des Instruments klein gegen R ist, dann addieren sich die von den einzelnen Stufen gelieferten Ströme im Instrument und erzeugen einen der eingelaufenen Zeitmarkenimpulszahl und damit der zu messenden Zeit« (H+tp) bzw. nh proportionalen Ausschlag.
    Bringt man nun in der Stellung »Eichen« durch Drehen am Potentiometer »Eichen« den Zeiger des Instrumentes auf Vollausschlag (Strom T0 durch das Instrument) und schaltet dann ohne Veränderung der Instrumentenempfindlichkeit auf die Stellung »Messen«, dann zeigt das Instrument einen dem Strom
    η ti „ 1
    η (ti
    entsprechenden Ausschlag. Gemäß diesem Zusammenhang kann die Skala des Instrumentes direkt in Werten von V geeicht werden.
    Patentanspruch:
    Anordnung zur Messung des Tastverhältnisses einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen, insbesondere einer Wahlimpulsreihe der Fernsprechvermittlungstechnik, unter Verwendung von Zeitmarkengeneratoren und Speichereinrichtungen, denen die Zeitmarkenimpulse über von den Meßimpulsen gesteuerte Torschaltungen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste und eine zweite Speichereinrichtung mit jeweils zugeordneter Torschaltung vorgesehen ist, wobei die erste Torschaltung für die Dauer einer bestimmten, gleich großen Anzahl von Impuls- und Pausenzeiten und die zweite Torschaltung lediglich während der Impulszeiten der gleichen Meßimpulsserie geöffnet ist, und daß die der Anzahl der während der Öffnungszeiten der zugeordneten Torschaltungen gespeicherten Zeitmarkenimpulse proportionalen Ausgangsströme oder -spannungen der Speichereinrichtungen mit Hilfe eines anzeigenden Strom- oder Spannungsmessers nacheinander in der Weise gemessen werden, daß das Meßinstrument mit Hilfe eines Umschalters zunächst an den Ausgang der ersten Speichereinrichtung angeschaltet wird und mit Hilfe eines dem Instrument zugeordneten Einstellwiderstandes dessen Zeiger auf Vollausschlag eingestellt wird und daß anschließend in der anderen Schalterstellung der sich dann ergebende Zeigerausschlag als Maß für das Tastverhältnis gewertet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 509/193 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1960V0017988 1960-02-02 1960-02-02 Anordnung zur Messung des Tastverhaeltnisses einer Serie von Impulsen Pending DE1234310B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3207556A1 (de) * 1982-03-03 1983-09-15 Vierling, Oskar, Prof. Dr.Phil.Habil., 8553 Ebermannstadt Anordnung zum messen der charakteristischen zeiten von impulsen und impulsserien
DE102014011706A1 (de) * 2014-08-05 2016-02-11 Wabco Gmbh Verfahren zur Ermittlung des Tastverhältnisses eines pulsweitenmodulierten Signals mittels eines Fahrzeugsteuergerätes und Fahrzeugsteuergerät

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3207556A1 (de) * 1982-03-03 1983-09-15 Vierling, Oskar, Prof. Dr.Phil.Habil., 8553 Ebermannstadt Anordnung zum messen der charakteristischen zeiten von impulsen und impulsserien
DE102014011706A1 (de) * 2014-08-05 2016-02-11 Wabco Gmbh Verfahren zur Ermittlung des Tastverhältnisses eines pulsweitenmodulierten Signals mittels eines Fahrzeugsteuergerätes und Fahrzeugsteuergerät
EP3177492A1 (de) * 2014-08-05 2017-06-14 WABCO GmbH Verfahren zur ermittlung des tastverhältnisses eines pulsweitenmodulierten signals mittels eines fahrzeugsteuergerätes und fahrzeugsteuergerät

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