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DE9660C - Ausklinkvorrichtung am Expansionsapparat einer Präzisions - Schiebersteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Ausklinkvorrichtung am Expansionsapparat einer Präzisions - Schiebersteuerung für Dampfmaschinen

Info

Publication number
DE9660C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
steam engines
slide control
precision slide
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9660D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. WAAG in Lille (Frankreich)
Publication of DE9660C publication Critical patent/DE9660C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/04Reversing-gear by links or guide rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

1879.
Klasse 14.
THEODOR WAAG in LILLE (Frankreich).
Ausklinkvorrichtung am Expansionsapparat einer Präcisions-Schiebersteuerung für
Dampfmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 6240 vom 8. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. October 1879 ab. Längste Dauer: 7. Februar 1894.
Bei der unter No. 6240 patentirten Maschine ist die Steuerung wie folgt abgeändert:
1. Die beiden Schieber werden nicht mehr von zwei, sondern von einer Schieberstange geführt.
2. Die beiden Daumen sind durch einen einzigen ersetzt.
3. Zwischen den beiden Schiebern ist eine Federgruppe, bestehend aus einer Reihe von Rahmen, deren jeder eine Feder enthält, angebracht. Durch diese Federn werden die Dampfkanäle plötzlich geschlossen, und zwar unabhängig von der Bewegung des Excenters.
Die hin- und hergehende Excenterstange D trägt den Daumen G, der Hebel F, welcher in der Stange C drehbar gelagert ist, den Daumen E. Die Verbindung zwischen den Stangen D und C wird durch das Einklinken der Daumen G und E hergestellt; dieses wiederum geschieht mittelst des Schnabels J, welcher sich auf dem äufsersten Ende des Hebels F befindet. Der Schnabel J wird durch die Feder K in seiner Stellung gehalten.
Wenn die Stange D sich im Sinne des Pfeiles O bewegt, so wird sie die Stange C so weit vorschieben, bis der Daumen B1 gegen den keilförmigen Anschlageblock L des Regulators stöfst. Die Stange D setzt dann ihre Bewegung weiter fort, während der Daumen IP die Auslösung des Schnabels J vermittelst der Zugstange / bewirkt. Der Hebel F wird dann nicht mehr niedergehalten, und die Daumen gleiten auseinander, wodurch die Verbindung zwischen C und D aufgehoben ist.
Bei der entgegengesetzten Bewegung im Sinne des Pfeiles N ist es der Daumen H, welcher gegen den Anschlageblock des Regulators stöfst, den Schnabel J auslöst und die Verbindung zwischen C und D unterbricht.
Die Schieberstange C hat im Innern des Schieberkastens die beiden Vorsprünge P und Q, welche abwechselnd den Schieber B oder B1 mitnehmen. Zwischen den beiden Schiebern befinden sich die Federn M. Dieselben werden beim Vorgehen des Schiebers in ihren Rahmen so stark zusammengepresst, dafs sie bei der Auslösung des Hebels F die nöthige Kraft besitzen, um den Schieber wieder in die alte Lage zu bringen. Die ganze Länge der Rahmen, welche die Federn enthalten, ist gleich der Entfernung der beiden Schieber von einander, wenn sie sich in der Anfangsstellung befinden, d. h. wenn alle Dampfkanäle geschlossen sind. Wenn die Stange C sich im Sinne des Pfeiles O bewegt, drückt der Vorsprung P gegen den Schieber B, mithin auch gegen die Reihe der Federn M und den Schieber B'. Aber sobald der Schieber J91 gegen den Vorsprung R stöfst, werden die Federn M zusammengeprefst, bis der Daumen -S" gegen den Anschlagkolben L stöfst und die Auslösung bewirkt; dann wird die Stange C frei und der Schieber B von den Federn M in die Anfangsstellung gebracht, wodurch die Kanäle wieder geschlossen werden. Dieselbe Wirkung wird erzeugt im entgegengesetzten Sinne der Bewegung.
Fig. 3 zeigt eine andere Form, welche man den Federrahmen geben kann.
Auch eine gewöhnliche einzelne Feder, zwischen die beiden Schieber gebracht, kann statt der Federgruppen verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch Patent No. 6240 geschützten Ausklinkvorrichtung am Expansionsapparat einer Präcisions - Schiebersteuerung für Dampfmaschinen:
    a) die Ersetzung einer doppelten Schieberstange durch die, beiden Schiebern gemeinsame C;
    b) die Ersetzung der beiden Daumen durch einen einzigen von doppelter Wirkung;
    c) die Anordnung von Federn bezw. Federgruppen zwischen den beiden Schiebern zur Herbeiführung plötzlichen Schieberschlusses, unabhängig von der Excenterbewegung, und zu gleichzeitiger Verhinderung eintretender Stöfse.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9660D Ausklinkvorrichtung am Expansionsapparat einer Präzisions - Schiebersteuerung für Dampfmaschinen Active DE9660C (de)

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ID=287001

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