DE2382C - Kolbenvorsteuerung mit einer Schiebersteuerung für direkt wirkende Dampfpumpen - Google Patents
Kolbenvorsteuerung mit einer Schiebersteuerung für direkt wirkende DampfpumpenInfo
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- DE2382C DE2382C DENDAT2382D DE2382DA DE2382C DE 2382 C DE2382 C DE 2382C DE NDAT2382 D DENDAT2382 D DE NDAT2382D DE 2382D A DE2382D A DE 2382DA DE 2382 C DE2382 C DE 2382C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/08—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
- F04B9/12—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Steuerung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist zur Hälfte ein Schnitt
nach Linie χ χ der Fig. 3, zur anderen Hälfte Ansicht des Cylinders mit der Steuerungsbüchse,
wobei das Hülfsventil nach Linie y y der Fig. 2 geschnitten ist. Fig. 2 ist zur einen Hälfte Ansicht
der Schieberfläche von oben nach Wegnahme des Schieberkastens, zur anderen Hälfte Schnitt
nach Linie ζ ζ durch das Hülfsventil / der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie α β der Fig. 1.
Diese Steuerung ist eine selbstthätige und wird durch den arbeitenden Dampf in Bewegung
gesetzt.
Die Ingangsetzung der Steuerung erfolgt dadurch, dafs die auf einer gemeinschaftlichen
Stange befindlichen Schieber- und Steuerkolben vermittelst des Hebels k, welcher zwischen zwei
Ansätzen der Schieberstange eingreift und von aufsen beweglich ist, auf die eine oder andere
Seite geschoben werden.
Angenommen, diese Bewegung habe, nachdem der Dampf Zutritt zum Schieberraum B erhalten,
von links nach rechts stattgefunden, so tritt, wie aus beiliegender Zeichnung zu ersehen, der
Dampf durch den Kanal α hinter den Dampfkolben d und drückt diesen nach rechts. Ungefähr
am Ende dieser Bewegung passirt der Dampfkolben den zum rechten Steuerventile f
führenden Kanal e. Nachdem dies geschehen, tritt ein Theil des arbeitenden Dampfes durch
den Kanal e, drückt das Ventil / zurück und strömt weiter durch die Verlängerung des Kanalse
hinter den rechts befindlichen Steuerkolben g und verschiebt diesen sammt dem linken Steuerkolben
und den beiden Schiebern nach links. Hierbei wird der links befindliche Einströmungskanal
α durch die Schiebermuschel mit dem Abdampfkanal b in Verbindung gesetzt und der
auf der linken Seite des Kolbens zur Wirkung gekommene Dampf entweicht. Zu gleicher Zeit
tritt der rechts befindliche Kanal mit dem Schieberraum in Verbindnng und der Dampfkolben
bewegt sich nun in umgekehrter Richtimg, also von rechts nach links.
Wenn die Steuerkolben am Ende ihrer vorgeschriebenen Bahn angelangt sind, werden die
zum Abdampfkanal führenden Kanäle i frei, durch welche der die Steuerkolben bewegende
Dampf entweicht.
Damit nicht beide Steuerungsventile zu gleicher Zeit functioniren, sind an den Cylindern die
über die Ventile führenden Kanäle h angebracht und zwar so, dafs sie abwechselnd vom Kolben
in dessen Anfangsstellung bedeckt sind. Geht also, wie oben erwähnt, der Dampfkolben von
links nach rechts, so wird zunächst der über das linke Steuerventil führende Kanal h frei.
Der arbeitende Dampf tritt durch denselben hindurch und drückt das Ventil auf seinen Sitz
fest, welcher Zustand auch bleiben wird, wenn der Dampf durch den Kanal e auf die andere
Seite des Ventils tritt, weil die vom Kanal h aus erreichbare Ventilfläche gröfser ist, als die
vom Kanal e erreichbare.
Es wird also, wenn eines der Ventile functionirt und der Hubwechsel stattgefunden hat,
dasselbe sofort aufser Thätigkeit gesetzt.
Die hinter den Ventilen befindlichen Spiralfedern haben nur den Zweck, die ersteren
während des Stillstandes der Maschine auf ihren Sitzen zu erhalten, um beim Anlassen keine Betriebsstörung
zu veranlassen.
Die Steuerventile liegen bei kleinen Maschinen in einem Angufs der Cylinderwand, können aber
auch vertical angeordnet werden. Bei gröfseren Maschinen dient ein angeschraubtes Gehäuse als
Ventilsitz.
Patent-Anspruch: Die oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Steuerung,
bestehend aus den flachen Schiebern c auf einer gemeinschaftlichen Steuerstange B, in Verbindung
mit zwei an derselben Stange befestigten Vorsteuerkolben g g, welche vom arbeitenden
Dampfe selbst mittelst der Hülfsventile und Kanäle f e h gesteuert werden, alles wie oben
beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (8)
1877.Klasse 59.
G.
SCHIELE & CO. in BOCKENHEIM bei FRANKFURT a. M.
Kolbenvorsteuerung mit einer Schiebersteuerung für direct wirkende Dampfpumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25.
November 1877 ab.
Längste Dauer:
8. Februar 1892.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2382C true DE2382C (de) |
Family
ID=281688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2382D Active DE2382C (de) | Kolbenvorsteuerung mit einer Schiebersteuerung für direkt wirkende Dampfpumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2382C (de) |
-
0
- DE DENDAT2382D patent/DE2382C/de active Active
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