DE953839C - Geraet zum indirekten Betrachten von Transparenten - Google Patents
Geraet zum indirekten Betrachten von TransparentenInfo
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- DE953839C DE953839C DEA22194A DEA0022194A DE953839C DE 953839 C DE953839 C DE 953839C DE A22194 A DEA22194 A DE A22194A DE A0022194 A DEA0022194 A DE A0022194A DE 953839 C DE953839 C DE 953839C
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B27/00—Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
- G02B27/02—Viewing or reading apparatus
- G02B27/022—Viewing apparatus
- G02B27/024—Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies
- G02B27/025—Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies and magnifying means
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Description
- Gerät zum indirekten Betrachten von Transparenten Zum indirekten Betrachten von Transparenten, insbesondere von Farbendiapositiven, sind schon Geräte vorgeschlagen worden, die einen rahmenförmigen Träger zum Auflegen der Transparente und einen unterhalb dieses Trägers angeordneten Hohlspiegel aufweisen"in welchem das vergrößerte Spiegelbild des Transparentes betrachtet werden kann.
- Die Erfindung geht aus von einem solchen Gerät und besteht darin, daß sich der Träger zwischen zwei seitlichen Wänden befindet,. welche je einen unmittelbar oberhalb des Trägers verlaufenden Schlitz aufweisen, so daß wahlweise ein mit Transparenten versehener Filmstreifen durch die Schlitze geführt oder ein, Transparent auf den Träger aufgelegt werden kann. Bei möglichst einfachem Aufbau ist das Gerät somit für Einzelbilder wie auch für Bildserien auf Filmstreifen zu verwenden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt längs der Linie I-I in Fig. a durch das Gerät, Fig. z das Gerät teils in Vorderansicht und teils im Schnitt nach der Linie II-II in-Fig. i und Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gerät bei abgenommenem Mattscheibenbügel.
- Das dargestellte Betrachtungsgerät weist einen rahmenförmigen, irj waagerechter Ebene liegenden Träger io auf, der sich zwischen zwei seitlichen, annähernd senkrechten Wänden i i befindet, welche nach oben über den Träger io. hinaustragen. Der Träger io und die seitlichen Wände 1i bilden zusammen mit einer Rückwand 12 ein Gehäuse, das aus einem einzigen Kunststoffstück besteht. Das Gehäuse ist gegen vorn offen und weist eine vorn und unten angeordnete Traverse 13 auf, die den seitlichen Wänden i i die erforderliche Stabilität verleiht. Im unteren Teil des Gehäuses ist ein annähernd waagerechter Hohlspiegel 14 angeordnet. Dieser liegt von unten gegen Auflagerippen 15 und 16 an, welche an den Seitenwänden il bzw. der Rückwand 12 und der Traverse 13 nach innen vorspringen. Der Spiegel 14 wird durch eine Blattfeder 17 nach oben an die Rippen 15 und 16 gedrückt. Die beiden Enden der Feder 17 greifen durch Schlitze in den Wänden i i hindurch und sind auf der Außenseite dieser Wände umgebogen.
- Der Träger io dient zum Auflegen von zu betrachtenden Transparenten, z. B. Farbendiapositiven, welche in an sich bekannter Weise in einem zugehörigen Rahmen gefaßt sind. Dieser Rahmen kann gegen die den Träger nach oben überragenden Teile der Seitenwände i i sowie gegen einen Anschlag i8 anliegen, der durch einen denTräger nach oben überragenden Teil der Rückwand 12 gebildet ist. Die Seitenwände i i weisen je einen waagerechten, unmittelbar oberhalb des Trägers io verlaufenden Schlitz 1g auf. Durch diese Schlitze 1g kann ein mit Transparenten versehener Filmstreifen hindurchgeführt werden. Der Träger io bildet eine Maske, deren Ausschnitt 2o dem Bildformat der zu betrachtenden Transparente entspricht. Der Maskenausschnitt ist beispielsweise rechteckig und mißt 24X 36 mm, während die Schlitze 19 35 mm lang sind.
- Oberhalb des Trägers io sind an den seitlichen Wänden i i nach innen vorspringende Rippen 21 vorhanden, die sich in einem solchen Abstand über dem Träger io befinden,. daß sie das- Aufschieben von in Rahmen gefaßten Transparenten auf den Träger io nicht behindern. Auf diesen Rippen 21 sind die Schenkel eines Bügels 22 abgestützt, der aus durchsichtigem Material, wie Glas oder Kunstglas, besteht, und der zumindest an seinem in Gebrauchslage waagerecht verlaufenden Steg 22, mattiert ist. Dieser Steg bildet somit eine Mattscheibe, welche sich in einem Abstand von etwa 2 cm oberhalb der zu betrachtenden- Transparente befindet. Der Bügel 22, dessen Schenkel zwischen die Seitenwände i i eingreifen, ist abnehmbar auf das übrige Gerät aufgesetzt. In Fig. 3 ist der Bügel 22 abgenommen.
- Wenn man mit dem beschriebenen Gerät ein Farbendiapositiv betrachten will, so legt man dasselbe auf den Träger io auf, wobei der hintere Teil des Diapositivrahmens an den Anschlag 18 zu liegen kommt und die seitlichen Wände i i ein ungewolltes Verdrehen oder seitliches Verschieben verhindern. Das Gerät wird hierauf so aufgestellt, daß natürliches oder künstliches Licht durch die Mattscheibe 22a auf das zu betrachtende Diapositiv fällt, so daß dessen Bild vergrößert im Hohlspiegel 14 ersichtlich ist. Die Betrachtung erfolgt in Richtung des Pfeiles P in Fig. i durch die offene Vorderseite des Gehäuses. Die Betrachtung kann mit beiden Augen geschehen. Dadurch, daß das vergrößerte Spiegelbild :in dem das Außenlicht dämpfenden Gehäuse beobachtet werden kann, wird die Brillanz der Zeichnung und der Farben beträchtlich erhöht. Die Mattscheibe 22a gewährleistet einen gleichmäßig hellen Hintergrund im betrachteten Bild. Da zwischen der Mattscheibe und dem Diapositiv ein beträchtlicher Zwischenraum ist, bleibt das Korn der Mattscheibe bei der Betrachtung unsichtbar, im Gegensatz zu Betrachtungsgeräten, bei denen die Mattscheibe unmittelbar vor oder hinter dem Diapositiv angeordnet ist. Wenn sich die Lichtquelle in einem im Vergleich zu den Dimensionen des Gerätes großen Abstand vom zu betrachtenden Diapositiv befindet, so kann die Mattscheibe auch ohne Nachteil weggelassen werden, indem man den-Bügel 22 nicht auf das Gehäuse aufsteckt.
- In analoger Weise können die transparenten Bilder auf Filmstreifen betrachtet werden, indem man den zu betrachtenden Filmstreifen durch die Schlitze 1g der Wände 1i hiridurchführt.
- Das beschriebene Gerät hat den Vorteil, daß es sehr handlich ist, wenig Platz beansprucht und ein bequemes Betrachten von Transparenten in Form von Einzelbildern und Filmstreifen ermöglicht. Das Gerät erfordert keine Organe zum Scharfeinsteilen der Bilder und kann auch von Personen, die Augengläser tragen, ohne weiteres benutzt werden.-
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum indirekten Betrachten von Transparenten mit einem rahmenförmigen Träger zum Auflegen von Transparenten und einem unterhalb des Trägers angeordneten Hohlspiegel, in welchem das vergrößerte Spiegelbild der Transparente betrachtet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Träger (io) für die Transparente zwischen zwei seitlichen Wänden (11, 12) befindet, welche je einen unmittelbar oberhalb des Trägers (io) verlaufenden Schlitz (1g) aufweisen, so daß wahlweise ein mit Transparenten versehener Filmstreifen durch die Schlitze (ig) geführt oder ein Transparent auf den Träger (io) aufgelegt werden kann.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (io) eine Maske mit einem dem Bildformat der Transparente, entsprechenden Ausschnitt (ao) bildet.
- 3. Gerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mattscheibe derart oberhalb des Trägers (io) angeordnet ist, daß zwischen der Mattscheibe und einem zu betrachtenden Transparent ein freier Abstand vorhanden ist.
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mattscheibe durch den Steg eines Bügels (22) gebildet ist, welcher lösbar über dem Träger (iö) angeordnet ist und aus durchsichtigem Material besteht.
- 5. Gerät nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daB der Hohlspiegel (1q.) von unten gegen Auflagerippen (i5, 16) anliegt, die an den seitlichen Wänden (io, ii) nach innen vorspringen, und daB eine mit ihren Enden durch Schlitze dieser Wände hindurchgreifende Blattfeder (i7) den Spiegel an die Auflagerippen (i5, 16) anpreBt.
- 6. Gerät nach einem der Ansprüche t bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB der Träger (i.o), die seitlichen Wände fio, ii) und eine Rück-,wand (i2) zusammen ein Gehäuse bilden, das aus einem einzigen I#',unststofffstück besteht
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22194A DE953839C (de) | 1955-03-04 | 1955-03-04 | Geraet zum indirekten Betrachten von Transparenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22194A DE953839C (de) | 1955-03-04 | 1955-03-04 | Geraet zum indirekten Betrachten von Transparenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE953839C true DE953839C (de) | 1956-12-06 |
Family
ID=6925116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA22194A Expired DE953839C (de) | 1955-03-04 | 1955-03-04 | Geraet zum indirekten Betrachten von Transparenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE953839C (de) |
-
1955
- 1955-03-04 DE DEA22194A patent/DE953839C/de not_active Expired
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