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DE951162C - Reinigung und Trennung von Vitaminen der B-Gruppe durch Adsorptionschromatographie - Google Patents

Reinigung und Trennung von Vitaminen der B-Gruppe durch Adsorptionschromatographie

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Publication number
DE951162C
DE951162C DEA18595A DEA0018595A DE951162C DE 951162 C DE951162 C DE 951162C DE A18595 A DEA18595 A DE A18595A DE A0018595 A DEA0018595 A DE A0018595A DE 951162 C DE951162 C DE 951162C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
cyanide
vitamin
chromatography
components
Prior art date
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Expired
Application number
DEA18595A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Konrad Bernhauer
Dr Wilhelm Friedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aschaffenburger Zellstoffwerke AG
Original Assignee
Aschaffenburger Zellstoffwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Aschaffenburger Zellstoffwerke AG filed Critical Aschaffenburger Zellstoffwerke AG
Priority to DEA18595A priority Critical patent/DE951162C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE951162C publication Critical patent/DE951162C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N30/00Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
    • G01N30/02Column chromatography
    • G01N30/84Preparation of the fraction to be distributed

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

  • Reinigung und Trennung von Vitaminen der Bl2-Gruppe durch Adsorptionschromatographie Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung und Trennung von Komponenten (Faktoren) der Vitamin-Bl2-Gruppe mit Hilfe der chromatographischen Methode.
  • Zur Gewinnung von kristallisiertem Vitamin B12 aus bereits hochgereinigten Lösungen, und zwar vor allem zur Beseitigung kristallisationsstörender Verunreinigungen, hat man sich mit gutem Erfolg der Gegenstromverteilung und der chromatographischen Adsorption bedient.
  • Die Anwendung der chromatographischen Methode zur Reinigung von Vitamin B12 wurde bereits mehrfach beschrieben. So wurde z. B. eine Säule von Aluminiumoxyd zur Adsorption und Methanol zur Elution von Vitamin B12 verwendet. Ähnlich wird an anderer Stelle vorgegangen, wobei als Elutionsmittel Methanol mit maximal 10% Wasser Verwendung findet. Es ist auch bekannt, unter Verwendung von Aluminiumoxyd als Adsorptionsmittel als Elutionsmittel z. B. wäßriges Aceton oder Dioxan zu benutzen, wobei man die Adsorptionssäule zunächst mit den reinen organischen Flüssigkeiten durchwäscht und anschließend den Wassergehalt der Elutionsmittel auf das zur Entwicklung des Chromatogramms erforderliche Maß steigert (bei Aceton auf 30°/O, bei Dioxan auf IO °/o), Die angeführten chromatographischen Methoden können ihren Zweck durchaus erfüllen, wenn sie zur Reinigung solcher Vitamin-B,2-Konzentrate dienen sollen, die aus Leber oder Streptomyces-Arten bzw. sonstigen einheitlichen Mikroorganismen Kulturen, alsb »1Mono-Kulturen«, stammen, da solche Konzentrate im Hinblick auf ihren Vitamin-B,2-Gehalt relativ -einheitlich sind und überwiegend nur eine Komponente der Vitamin-B,2-Gruppe enthalten, also vor allem solche Verbindungen ; die sich mittels Cyaniden leicht in Cyanocobalamin oder Pseudo-Cyanocobalamin überführen lassen.
  • Wenn man aber die oben angeführten bekannten chromatographischen Verfahren zur Auftrennung komplizierter Gemische der Vitamine der Bl2-Gruppe anzuwenden sucht, so versagen sie völlig, und es gelingt nicht oder nur sehr mangelhaft, mit ihrer Hilfe zu kristallisierten Vitamin-Bl2-Komponenten zu gelangen. Solche Gemische verschiedener Vitamine der Bl2-Gruppe liegen z. B. in den Konzentraten vor, die gemäß Patent 922 126 und Zusatzpatent 94in50 erhalten werden. Derartige Konzentrate. enthalten je nach der Herkunft des Faulschlammes, aus dem sie gewonnen werden, vier oder mehr Vitamin-Bl2-Komponenten in verschiedenen Mengenverhältnissen. Sie können mit Hilfe der bisher beschriebenen chromatographischen Methoden nicht oder nur sehr unvollständig voneinander getrennt werden. Die in der üblichen Weise gewonnenen Fraktionen sind daher nur teilweise oder überhaupt nicht kristallisierbar.
  • Gemäß vorliegender Erfindung -lassen sich die verschiedenen Komponenten mittels der chromatographischen Methode erfolgreich trennen, wenn in Gegenwart einer geringen Menge an Cyaniden chromatographiert wird. Wie die nähere Untersuchung ergab, findet diese Trennungsmöglichkeit in gewissen Eigenschaften von in den erwähnten Gemischen vorhandenen Komponenten der Vitamin-B,2-Gruppe ihre Erklärung. Diese besonderen Eigenschaften, durch die sich die betreffenden Komponenten von den bisher bekannten Bestandteilen der Vitamin-B,2-Gruppe unterscheiden und die eine Abtrennung ermöglichen, bestehen darin, daß der Cyankomplex der einen Komponente besonders leicht und der Cyankomplex einer anderen Komponente besonders schwer eluierbar ist, während die sonstigen Vitamin-B,2-Komponenten in ihrer Elutionsfähigkeit von geringen Mengen an Cyanid praktisch unabhängig sind. Das geschilderte charakteristische Verhalten der neuen Vitamin-Bl2-Komponenten kommt also nur in Gegenwart von Cyanidionen zur Geltung. Dieses Verhalten der neuen Vitamin-Bl2-Komponenten hängt damit zusammen, daß sie die Cyangruppe weitaus leichter abspalten als die bisher bekanntgewordenen Vitamin-B,2-Komponenten. Aus diesem Grund muß stets für einen Überschuß an Cyanidionen gesorgt werden. Die diesbezüglichen Verhältnisse ergeben sich aus der untenstehenden Beschreibung der zumeist vorhandenen Komponenten der zu trennenden Gemische.
  • Die Möglichkeit zur Trennung komplizierter Gemische der Vitamin-Bl2-Gruppe mittels des geschilderten Verfahrens war durchaus nicht vorauszusehen, da die betreffenden Verbindungen bzw. deren für das Trennungsverfahren maßgeblichen Eigenschaften bisher noch unbekannt gewesen sind. So haben z. B.
  • Ford et al. (Nature I7I [I953], 5. I50) darauf hingewiesen, daß es auch durch wiederholte Chromatographie nicht möglich sei, Gemische, die mehrere Komponenten der Vitamin-B,2-Gruppe enthalten, in die einzelnen Bestandteile zu zerlegen. Dies gelang den genannten Autoren vielmehr erst durch Papier-Elektrophorese. Durch diese Feststellung wird bestätigt, daß die Chromatographietechnik nach dem bisherigen Stand zur Trennung komplizierter Gemische der Vitamin-Bl2-Gruppe ungeeignet ist. Andererseits ist aber die Papier-Elektrophorese, die nur ein Arbeiten mit kleinsten Mengen gestattet, keine technisch brauchbare Methode zur Trennung einer größeren Menge solcher Gemische der Vitamin-B,zGruppe.
  • Abgesehen. davon, daß die betreffenden Vitamin-Bl2-Komponenten selbst oder deren für das Verfahren maßgebenden Eigenschaften bisher unbekannt waren, mögen zur Klarstellung des Sachverhaltes und zum Nachweis der Neuheit des der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens noch folgende Ausführungen dienen.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, von der Elution eines Adsorbates von Vitamin B12 an Montmorilloniten mittels eines rein wäßrigen cyanidhaltigen Elutionsmittels Gebrauch zu machen. Dieses Vorgehen hat mit dem erfindungsgemäßen Prozeß nichts zu tun, da es sich hier lediglich um einen einfachen Elutionsprozeß und nicht wie bei der vorliegenden Erfindung um eine Adsorptionschromatographie und eine damit verbundene Trennung verschiedener Vitamin-B,2-artiger Substanzen handelt.
  • Nach der Entdeckung, daß das Vitamin B12 ein Cyanokomplex ist, dessen Cyangruppe durch Belichtung bei tieferen pE-Werten unter Bildung eines Hydroxo- bzw. Aquokomplexes abgespalten werden kann, wurden des öfteren bei der Papierchromatographie und bei der Verteilung unter Benutzung von feuchtem Silicagel Cyanide zum Entwicklungsmittel zugesetzt. In der Literatur finden sich einige hierauf bezügliche Angaben. Nachdem Wo odruff und Foster (J. Biol. Chem. I83 [I950], S. 569) beobachtet hatten, daß bei der Papierchromatographie von Vitamin-Bl2-Lösungen stets etwa In 01, in Vitamin B12, umgewandelt werden, empfahl Patte (Ann. pharm. franc. g [I95I], S. 747), die Papierchromatographie in einer blausäurehaltigen Atmosphäre durchzuführen, um diese Umwandlung zu verhindern. Andere Autoren haben sodann Papierchromatogramme auch mit cyanidhaltigen Lösungsmitteln entwickelt. In allen diesen Fällen hat das Cyanid lediglich den - Zweck, eine Umwandlung des Cyanocobalamins in das weniger beständige Hydroxo- bzw. Aquocobalamin zu verhindern.
  • Ferner findet sich in der Veröffentlichung von Ford und Porter (Biochem. J. 5I [1952], Proc. V) eine Angabe, daß gereinigte Extrakte. von Kalbsfäzes der Verteilungschromatographie an feuchtem Silicagel unterworfen werden, wobei die Entwicklung mit wassergesättigtem sekundärem Butanol, das eine Spur Cyanid entält. vorgenommen wird. Dabei konnte allerdings nur eine aus der »Fraktion B« und Vitamin B12 bestehende Mischfraktion von einer Fraktion A« getrennt werden, wahrend eine weitere Auftrennung der Mischfraktion mit Hilfe dieser Methode nicht gelang.
  • Zur Abgrenzung der vorliegenden Erfindung gegenüber den bereits bekannten Prozessen muß darauf hingewiesen werden, daß die Papierchromatographie sowie die Verteilungschromatographie an feuchtem Silicagel nicht in das Gebiet des Adsorptionschromatographie gehören. Diese Methoden sind vielmehr als Verteilung zwischen zwei nicht mischbaren flüssigen Phasen aufzufassen. Die Bezeichnung »Chromatographie«, die ursprünglich nur für die Adsorptionschromatographie galt, wurde auf diese Weise auf ein völlig anderes Gebiet übertragen, was durch die zum Teil ähnliche Arbeitsweise verursacht worden ist. Dies ist beispielsweise aus der Stellungnahme von F. Cr am er (Papierchromatographie, 2. Auflage, S. 22/23, Ins2) -aus dem deutschen Patent 859 325 sowie aus der Untersuchung von Horn er et al. (Z. Elektrochem. 56 [1952], S. 987) über den Mechanismus der Papierchromatographie eindeutig ersichtlich. Bei det vorliegenden Erfindung liegt dagegen ein ganz anderer Prozeß vor, und zugleich hat das Cyanid eine ganz andere Funktion, nämlich einerseits die Komponente I rasch eluierbar zu machen und andererseits eine vorzeitige Elution der Komponente V zu verhindern und schließlich die Komponenten II, III und IV so weit zu reinigen bzw. voneinander zu trennen, daß sie kristallisierbar werden. Dieser Effekt war keineswegs zu erwarten, da die betreffenden Vitamin-Bl2-Komponenten selbst oder die für das Verfahren maßgebenden Eigenschaften bisher unbekannt waren. Über die Anwendung von Cyaniden im Sinne der vorliegenden Erfindung zur Trennung von Gemischen von Vitaminen der B,2-Gruppe unter Anwendung der Adsorptionschromatographie ist bisher noch nichts bekanntgeworden.
  • Die Vorteile der aufgefundenen Methode ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung der zumeist vorhandenen Komponenten des zu trennenden Gemisches.
  • Zugleich gibt die Beschreibung der Eigenschaften dieser Komponenten eine Erklärung für die Möglichkeit zu deren Trennung mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens. Die Komponenten werden in der Reihenfolge angeführt, in der sie bei der Chromatographie an einer Aluminiumoxydsäule unter Verwendung von Aceton-Wasser-Cyanid als Entwicklungsmittel im Eluat erscheinen. Diese Komponenten, die alle zur Vitamin-Bl2-Gruppe gehören, werden nachfolgend willkürlich mit den Zahlen I bis V bezeichnet, da noch nicht alle von ihnen identifiziert sind.
  • Komponente list bei einem Überschuß von Cyanidionen violett gefärbt. Die Substanz besitzt die Cyangruppe in einer lockeren Bindung und verliert sieauch ohne Belichtung - bei der Destillation ihrer Lösung, und zwar um so leichter, je tiefer der PH Wert ist. Bei der ValruumdestilLtion bei pH 4,5 und einer Wasserbadtemperatur v 30 bis 40° wird die Cyangruppe praktisch völl abgespalten, und die Substanz behält auch nach dem Abneutralisieren auf PlI 7 eine orangegelbe Farbe. Wenn jedoch die Blausäure bei tieferem PH nicht restlos abdestilliert worden war, so kehrt die violette Farbe nach dem Abneutralisieren wieder teilweise zurück. Diese Verhältnisse können mit Hilfe folgender Gleichung veranschaulicht werden, wobei K das Koordinationszentrum bedeutet:
    H' + H,O t [K...CN] 3 [K...H,O]' f HCN
    violett orangegelb
    (I)
    Aus der Gleichung ist zu ersehen, daß durch Zusatz eines Wasserstoff-Ionen-Donators die Bildung von undissoziierter Blausäure und des orangegelben cyanfreien Komplexes gefördert wird auf Kosten des violetten Cyankomplexes. Dieses Verhalten läßt sich durch die Annahme erklären, daß in der orangegelben Modifikation an Stelle der Cyangruppe eine Molekel Wasser im Komplex koordinativ gebunden ist.
  • Bei der Chromatographie mit einem cyanidhaltigen Elutionsmittel bildet die Komponente I eine schnell wandernde geschlossene Bande, die vor der Bande II die Säule restlos verläßt. Wenn Blausäure im Entwicklungsmittel fehlt, verhält sich die Bande I uneinheitlich und läuft zum Teil viel, langsamer, so daß sie die Säule gemeinsam mit den Banden II, III und IV verläßt. Das chromatographische Verhalten der Komponente I bei einem Überschuß an Cyanidionen ist aus der Fig. I zu ersehen. Fig. 2 zeigt den Verlauf des gleichen Chromatogramms wie in der Fig. I, nur mit dem Unterschied, daß hier kein Cyanid zum Entwickler zugegeben wurde. Die Cyanoform verläßt hier die Säule gleich mit der ersten Menge des Elutionsmittels, die verbliebene cyanfreie Form verläßt die Säule nur zögernd. Nach Zusatz von Cyanid zum Elutionsmittel erscheint eine kräftige violette Bande, und die Reste der Komponente I verlassen nun geschlossen die Säule.
  • Weitere Eigenschaften der Komponente I können aus der Tabelle I sowie aus der Fig. g entnommen werden. Die Substanz wandert bei der Papierchromatographie unter Verwendung von wassergesättigtem sekundärem Butanol als Entwickler schneller als die anderen Komponenten. Beim Zusatz von Cyanid zum Entwickler bildet die Substanz einen Fleck, bei Abwesenheit von Cyanid mindestens zwei Flecke.
  • Sehr charakteristisch für die Komponente I ist ihr Verhalten bei der Verteilung zwischen n-Butanol und einer wäßrigen Ammoniumsulfatlösung. Der Verteilungskoeffizient, der für die cyanfreie Form bei 40 Olo Ammoniumsulfat etwa I beträgt, hat bei Cyanidüberschuß den gleichen Wert bereits bei 160/o Ammoniumsulfat. Dies bedingt eine leichte Extrahierbarkeit der Komponente I mit n-Butanol aus wäßrigen Lösungen, die neben Ammoniumsulfat Spuren von Cyanid enthalten. Die cyanfreie Komponente I läßt sich aus wäßrigen Lösungen, die nur wenig Ammoniumsulfat enthalten, nicht extrahieren. Auf Grund dieser Eigenschaft kann man ohne weiteres die beiden Formen der Komponente I voneinander trennen, was dank der unterschiedlichen Färbung leicht visuell verfolgt werden kann. Die unterschiedliche Färbung der beiden Formen kann zugleich als außerordentlich empfind- liche Methode zum Nachweis von Cyanidionen benutzt werden.
  • Die Komponente 1 fördert das Wachstum von B. coli (Davis-Mutante), wie aus Fig. I ersichtlich ist.
  • Das Absorptionsspektrum ist in Fig. 7 wiedergegeben.
  • Komponente II ist gemäß ihrem Absorptionsspektrum, ihrer mikrobiologischen Aktivität, ihrer antiperniciösen Wirksamkeit, ihrem Vérteilungskoeffizienten sowie ihrem papierchromatographischen Verhalten identisch mit Cyanocobalamin aus Leber (vgl. Tabelle I und Fig. 9).
  • Komponente III ist nach ihrem Absorptionsspektrum, ihrer mikrobiologischen Aktivität sowie der Beschaffenheit der Kristalle analog dem Cyanocobalamin aus Leber; gemäß ihrem Verteilungskoeffizienten sowie ihrem papierchwmafographischen Verhalten unterscheidet sie sich aber vom Vitamin B12 aus Leber. Beim Verteilen zwischen n-Butanol und einer wäßrigen 23,50/,igen Ammoniumsulfatlösung, wobei sich die Komponente II im Verhältnis I : I verteilt, bleibt die Komponente III zu 75 0/ in der wäßrigen Phase zurück. Im Papierchromatogramm wandert die Komponente III langsamer als II (s. Tabelle I und Fig. 9).
  • Komponente IV unterscheidet sich von den Komponenten II und III durch den Verteilungskoeffizienten und durch ihr papierchromatographisches Verhalten. Beim Verteilen zwischen n-Butanol und einer wäßrigen 380/0igen Ammoniumsulfatlösung (wobei die Komponente III einen Verteilungskoeffizienten von I,78 hat) verteilt sich die Komponente IV im Verhältnis 1: I. Im Papierchromatogramm mit wassergesättigtem sekundärem Butanol als Entwickler läuft die Komponente IV langsamer als die Komponente III (vgl. Tabelle I und Fig. 9).
  • Komponente V ist ähnlich wie Komponente I bei einem Überschuß an Cyanidionen violett, in cyanfreiem Zustand orangegelb bis orangerot gefärbt. Auch bei dieser Komponente ist die- Cyangruppe nur locker gebunden. Die Farbe ist - ebenfalls im Sinne der Gleichung (I) - von der Wasserstoff- und Cyanidionenkonzentration abhängig. Auch diese Komponente erweist sich - ähnlich wie die Komponente 1 -chromatographisch im allgemeinen einheitlich, wenn mit Aceton-Wasser-Cyanid unter Verwendung einer Aluminiumoxydsäule entwickelt wird. Unter diesen Bedingungen bleibt die Komponente V am obersten Teil der Aluminiumoxydsäule zurück und wandert mit nennenswerter Geschwindigkeit erst dann, wenn das Elutionsmittel 30 bis 60 oto Wasser enthält. Zu diesem Zeitpunkt haben natürlich alle anderen Komponenten die Säule bereits verlassen. Beim Fehlen von Cyanid im Entwickler bildet die Komponente V keine einheitliche Bande mehr, und Teile davon wandern bereits bei einem Gehalt von IO bis 150/0 Wasser im Entwickler, so daß sie sich mit den übrigen Komponenten vermischen. Die Komponente V besitzt eine nur schwache mikrobiologische Aktivität. Ihr Absorptionsspektrum ist in Fig. 8 wiedergegeben (vgl. ferner Tabelle I und Fig. 9).
  • Ein Vergleich der Komponenten I bis V aus verschiedenen Kläranlagen untereinander sowie mit Vitamin B12 aus Leber ist aus Tabelle I und Fig. g ersichtlich. Danach sind die Komponenten II sämtlicher untersuchter Faulschlämme identisch mit Vitamin B12 aus Leber. Die Komponenten III der verschiedenen Faulschlämme sind eindeutig von Vit; amin B12 aus Leber verschieden, untereinander aber gleich. Die Komponente IV scheint mit Pseudovitamin B12 identisch zu sein.
  • Die Aufzählung dieser Komponenten hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So befinden sich in der Nachbarschaft der Komponente V auf der Aluminiumoxydsäule meist noch mehrere schwache Banden, die auf die Anwesenheit weiterer Vitamine der Bl2-Gruppe hindeuten.
  • Als Quelle der Cyanidionen im Entwickler können wäßrige Lösungen von Metallcyaniden oder von Blausäure dienen, die vor der Verwendung neutralisiert, also am besten auf einen pE-Wert zwischen 6 und 8 eingestellt werden.- Die Cyanidionenkonzentration im Entwickler soll im allgemeinen nicht höher sein als ilooo molar, um die eventuelle Bildung von Dicyankomplexen und damit weitere Komplikationen zu vermeiden. Als untere Grenze kommt eine Cyanidionenkonzentration von 1Iooo molar in Betracht.
  • Bei derDurchführung der Chromatographie muß auf eine sehr exakte Chromatographiertechnik geachtet werden. Hierbei benutzt man eine mit Hahn versehene, genau vertikal stehende Chromatographiersäule. Dieselbe wird im untersten schmalen Teil mit einem kleinen Wattebausch oder mit einer Glassinterplatte versehen. Diese Säule wird zunächst bei geschlossenem Hahn mit Aceton gefüllt. Sodann wird eine entsprechende Menge Aluminiumoxyd nach Brockmann, Firma Merck, mit etwas cyanidhaltigem Aceton zu einem Brei verrührt und durch einen Trichter, der mit einem engen Auslauf versehen ist, in die Säule eingefüllt. Während sich das Aluminiumoxyd langsam und gleichmäßig durch die hohe Acetonschicht absetzt, wird die Säule von allen Seiten leicht angestoßen, damit eventuelle Ungleichmäßigkeiten beim Absetzen des Aluminiumoxyds sogleich ausgeglichen werden. Es ist unbedingt notwendig, daß die sich bildende Aluminiiimoxydfläche stets horizontal ist, da sonst die Gefahr besteht, daß bei einem nicht horizontalen Absetzen des Aluminiumoxyds schräg liegende Zonen im Chromatogramm ausgebildet werden. Zugleich bezweckt das Durchlaufenlassen des Aluminiumoxyds durch eine relativ nohe Acetonschicht eine möglichst gründliche Entlüftung des Adsorptionsmittels. Mitgerissene und in der Säule verbleibende Luftmengen sammeln sich sonst später zu größeren Luftbläschen und zerstören so das Chromatogramm. Gleich nach Beginn der Einfüllung von Aluminiumoxyd wird der Hahn leicht geöffnet und Aceton langsam, tropfenweise ausfließen gelassen, um Stauungen von Spuren mitgerissener Luft in der Säule zu vermeiden. Nachdem die Aluminiumoxydsäule eine bestimmte Höhe (etwa 4,5 cm) erreicht hat, wird das Einfüllen des Adsorptionsmittels beendet.
  • Nach völliger Klärung des Acetons durch Absetzen des Aluminiumoxyds wird ein Vitamin-B12-Konzentrat aufgetragen.
  • Als Vitamin-B12-Konzentrat benutzt man erfindungsgemäß ein Kieselgur- oder Cellulosepulver- präparat, auf dem die Vitamine der B12-Gruppe niedergeschlagen sind. Ein derartiges Vitamin-Bl2-Konzentrat wird in pulverförmigem Zustand auf die Aluminiumoxydsäule aufgetragen, die mit einer ausreichend hohen Acetonschicht bedeckt ist. Sodann wäscht man die ganze Säule mit cyanidhaltigem Aceton durch und entwickelt anschließend erfindungsgemäß mit einem Gemisch von Aceton-Wasser-Cyanid, wobei die Konzentration an Wasser im Entwickler allmählich erhöht wird.
  • Die Anwendung eines Vitamin-Bl2-Konzentrates der geschilderten Art bietet besondere Vorteile. Es wird dadurch erreicht, daß bei der Entwicklung scharf getrennte Zonen entstehen, während sich sehr deformierte unscharfe Zonen bilden, wenn ein Konzentrat der Vitamine der Bl2-Gruppe in Form einer Lösung aufgetragen wird. Die geschilderte Art der Auftragung von Vitamin-Bl2-Konzentraten im gegebenen Zusammenhang ist neuartig und stellt einen wesentlichen Fortschritt dar.
  • Die Verteilungskoeffizienten werden auf folgende Weise bestimmt: In Reagenzgläser wird Ammoniumsulfat eingewogen, dann werden 3 ccm einer Lösung der zu untersuchenden Vitamin-B12-Komponente in Wasser von PH 6,5 bis 7, enthaltend 0,01% Natriumcyanid und 3 ccm n-Butanol (»für Chromatographie« der Firma Riedel-de Haen), eingefüllt. Nach kräftigem Schütteln werden die Reagenzgläser in ein Wasserbad von 21,6° gebracht und dann während 2 Stunden immer wieder geschüttelt. Nach Trennung der Phasen werden 2 ccm der unteren Phase mit etwas Ammoniumsulfat versetzt, dreimal mit n-Butanol extrahiert und dann mit n-Butanol, das vorher mit einer 30%igen wäßrigen Ammoniumsulfatlösung geschüttelt worden war, auf 6 ccm aufgefüllt. 2 ccm der oberen Phase werden mit n-Butanol, das vorher mit 300iger wäßriger Ammoniumsulfatlösung geschüttelt worden war, auf 6 ccm aufgefüllt. In beiden Lösungen wird anschließend Vitamin B12 mit Hilfe des Spektralphotometer nach Beckman bestimmt. Der Verteilungskoeffizient (K) wird nach folgender Gleichung ermittelt: K Vitamin-Bl2-Konzentration in der oberen Phase Vitamin-Bl2 Konzentration in der unteren Phase Die folgenden Ausführungsbeispiele erläutern die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens und dessen Nützlichkeit.
  • Beispiel I Auf einer Aluminiumoxydsäule, die in der oben beschriebenen Weise vorbereitet worden ist, wird ein Konzentrat der Vitamine der Bl2-Gruppe (gewonnen aus 201 Faulschlamm der Kläranlage A) in Form eines Kieselgurkonzentrates aufgetragen. Es wird zunächst mit einer Entwicklerlösung vom p-Wert 7, bestehend aus go0 Aceton und 10% Wasser, mit einem Gehalt von l/looo Mol Natriumcyanid eluiert.
  • Der Gehalt an Wasser wird allmählich auf 300/0 gesteigert. Der Verlauf der Chromatographie ist aus der Fig. 3 ersichtlich. Die Komponente I wird praktisch vollständig von den anderen Komponenten getrennt und verläßt die Säule bei einem Gehalt von IO bis 150/0 Wasser im Elutionsmittel als einheitliche Bande. Die Komponente V wird gleichfalls vollständig abgetrennt, wie der Verlauf des Fraktionsdiagramms zeigt. Die Trennung der Komponenten II und III voneinander ist gegebenenfalls weniger vollständig. Trotzdem gelingt es, die Komponenten II und III nach der Chromatographie auf die übliche Art zur Kristallisation zu bringen. Die übrigen Komponenten kristallisieren nicht.
  • Wenn die Chromatographie der gleichen Probe ohne Zusatz von Cyanid durchgeführt wird, erhält man ein ganz anderes Bild. Der Verlauf der Chromatographie unter diesen Bedingungen ist zum Vergleich in Fig. 4 wiedergegeben. Wie aus dem Diagramm zu ersehen ist, kann die Komponente I in diesem Fall nicht vollständig von den anderen Komponenten getrennt werden. Die Komponente II kristallisiert nur schwach und die Komponente III überhaupt nicht. Aus dem Verlauf der Chromatographie ist die Überlegenheit der erfindungsgemäßen Methode eindeutig erersichtlich Beispiel 2 Auf eine Aluminiumoxydsäule von 25,5 mm Durchmesser und 45 mm Höhe, die in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, vorbereitet wurde, wird ein Konzentrat der Vitamine der Bl2-Gruppe (gewonnen aus 301 Faulschlamm der Kläranlage B), niedergeschlagen auf Kieselgur, aufgetragen. Die Entwicklung des Chromatogramms erfolgt, wie bereits beschrieben, in Gegenwart von 1/looo molarem Natriumcyanid im Entwickler (pz = 7). Die Komponente I verläßt die Säule bei einem Wassergehalt von 150/0 im Entwickler, Komponente 11 bei 20 bis 250/0, die anderen Komponenten bei 25 bis 300/0 Wasser. Der Verlauf der Chromatographie ist aus der Fig. 5 zu ersehen. Im Gegensatz zum Beispiel I bildet hier nicht die Komponente III, sondern die Komponente II die stärkste Bande. Die Komponenten II und III können völlig zur Kristallisation gebracht werden.
  • Die Komponente IV war in diesem Fall nicht vorhanden.
  • Beispiel 3 Auf eine Aluminiumoxydsäule der gleichen Dimensionen wie im Beispiel 2 wird in der bereits beschriebenen Weise ein Konzentrat der Vitamine der Bla Gruppe in Form des bereits beschriebenen Kieselgurpräparates (gewonnen aus 28 1 Faulschlamm der Kläranlage C), aufgetragen und, wie oben beschrieben, unter Verwendung von 1/1000 molarem Natriumcyanid entwickelt (PH=7). Der Verlauf der Chromatographie ist in Fig. 6 wiedergegeben. Die Komponente I und V bildet in diesem Fall sehr starke Banden, Der Anteil an Komponente II ist verhältnismäßig gering, die Bande der Komponente IV erheblich stärker. Aus den gesondert aufgefangenen Fraktionen der einzelnen Banden werden die Komponenten II und IV zur Kristallisation gebracht.
    Verteilungskoeffizient zwwischen
    Farbe bei pu7 Rf-Werte; Entwickler1)
    n-Butanol und Wasser
    sek, Butanol,
    + Ammoniumsulfat bei PH 7
    Lösungsmittel gesättigt mit Wasser und 21,6"C
    Komponente Schleicher- CN-freie
    l(Faktor) mit Schüll-Papier Whatman bei CN'-Überschuß Substanz
    geringem ohne CN' 2045b 1 Papier ohne CN'
    CN'
    CN' im Entweickler ; Prozent an Ammoniumsulfat2)
    Überschuß
    mit ohne mit ohne 16,0 23,5 34,0 38,0 40
    1 ................................ blauviolett orange 0,2 0,14 o, 25 0,207 etwa etwa 1,0
    o,I6 0,235 1,0 2,6
    II, kristallin rot rot 0,13 0,13 0,199 0,199 0,31 1,05 6,o
    III, kristallin rot rot o, I3 0,13 0,25 1,04 1,78
    IV, kristallin ........................... rot rot 0,081 0,081 etwa
    1,0
    #A.............................. blauviolett organge 0,055 0,034
    | B blauviolett orange 0,055 0,085
    0,073
    V*) # 0,158
    C............................... blauviolett orange 0,115 0,066
    0,134 0,125
    krist. B12 aus
    Leber rot rot 0,192 0,192 0,31 I,05 5,9
    krist. Pseudo
    B12**) ............................... rot rot 0,079 0,079
    3 bei 23° und aufsteigender Papierchromatograpbie, 2) g Ammoniumsulfat auf 100 ccm Wasser *) die Buchstaben A, B und C bezeichnen Produkte verschiedener Herkunft, **) der Firma Paske, Davis & Co., Detroit, USA.
  • Zeichnungsbeschreibung Fig. I. Verlauf der Chromatographie der Komponente I an Aluminiumoxyd unter Benutzung eines Entwicklers, der 90 ccm Aceton, 7,5 ccm Wasser und 2,5 ccm einer 1125 molaren Lösung von Natriumcyanid von PH 7 enthält, Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 368 mµ Mikrobiologische Aktivität der Fraktion gegen B. coli.
  • Fig. 2. Verlauf der Chromatographie der Komponente I an Aluminiumoxyd unter Benutzung eines Entwicklers, der 90 ccm Aceton und 10 ccm Wasser enthält. Nach Zusatz von Cyanid zum Elutionsmittel verläßt die Komponente I geschlossen die Säule, Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 368 m, u, - - - - - - - Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 354 mµ.
  • Fig. 3. Verlauf der Chromatographie einer Mischung von Vitaminen der Bl2-Gruppe aus der Kläranlage A an Aluminiumoxyd unter Benutzung eines Entwicklers, der aus Aceton und steigenden Mengen Wassers stets in Gegenwart von 1/1000 molarem Natriumcyanid besteht, --Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 36I mµ, - - - - - - - Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 362 bzw. 368 mµ.
  • Fig. 4. Verlauf der Chromatographie der gleichen Mischung von Vitaminen der Bl2-Gruppe wie in Fig. 3, aber unter Benutzung eines Entwicklers, der kein Natriumcyanid enthält, Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 361 mµ, - - - - - - - Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 355 bzw. 361 mµ.
  • Fig. 5. Verlauf der Chromatographie einer Mischung von Vitaminen der B12-Gruppe aus der Kläranlage B, im übrigen genau sowie in Fig. 3, Extinktionswerte der einzelnen Fraktionen bei 361 m, - - - - - - - Extinktionswerte der einzelnen Fraktionen bei 366 bzw. 368 met.
  • Fig. 6. Verlauf der Chromatographie der Mischung von Vitaminen der Bl2-Gruppe aus der Kläranlage C, im übrigen analog der Fig. 3, Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 361 mµ, - - - - - - - Extinktion der einzelnen Fraktionen bei 367 bzw. 368 mµ.
  • Fig. 7. Absorptionsspektrum der Komponente I in Wasser bei PH 6,8, - - - - - - - mit Überschuß an Cyanid, nach Abdestillation von Blausäure bei PH 4,5 und PH-einstellungauf 6,8.
  • Fig. 8. Absorptionsspektrum der Komponente V in Wasser bei pH 6,8, - - - - - - - mit Überschuß an Cyanid, - nach Abdestillation von Blausäure bei p, 4,5 und PH-einstellung auf 6,8.
  • Fig. 9. Papierchromatographie der Vitamine der Bl2-Gruppe, die aus verschiedenen Faulschlämmen gewonnen wurden. Papier: Whatman I, Temperatur 23°, aufsteigend. Entwickler: sekundäres Butanol, gesättigt mit IT2O. Chromatogramme 1 bis g mit Zusatz von Cyanid, ChromatogrammIo ohne CN'-Zusatz zum Entwickler (s. auch Tabelle I).
  • Nr. Ib bis Iob: Vitamin Bl2 aus Leber, Nr. 1 a: Komponente II aus Faulschlamm der Kläranlage A Nr. 2 a: Komponente III aus Faulschlamm der Kläranlage A Nr. 3 a: Komponente II aus Faulschlamm der Kläranlage B Nr. 4a : Komponente III aus Faulschlamm der Kläranlage B Nr. 5 ba : Komponente II aus-Faulschlamm der Kläranlage C Nr. 6 a: Komponente III und IV aus Faulschlamm der Kläranlage C Nr. 7 a: Komponente II aus Faulschlamm der Kläranlage D Nr. 8a: Komponente III aus Faulschlamm der Kläranlage D Nr. 9a: Komponente 1 aus Faulschlamm der Kläranlage A Nr. Ioa: Komponente I aus Faulschlamm der Kläranlage A.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Reinigung und Trennung von Gemischen von Vitaminen der B12-Gruppe mit Hilfe der Adsorptionschromatographie, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklung des Chromatogramms im gegenwart von Cyanidionen im PH-Bereich 6 bis 8 durchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Quelle der Cyanidionen Metallcyanide oder Blausäure oder sonstige cyanidionenbildende Verbindungen verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Elutionsmittel Mischungen von organische Lösungsmitteln, wie Acetion, Dioxan usw., mit Wasser verwendet werden, und zwar in der Weise, daß die Kenzentration an Wasser im Verlauf der Entwicklung des Chromatogramms allmählich erhöht wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vitamine der Bl2-Gruppe in Form von Kieselgur-oder Cellulosepulver-Präparaten auf die Chromatographiersäule aufgetragen werden.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Adsorptionsmittel vorwiegend Aluminiumoxyd verwendet wird.
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