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DE959530C - Nadelstab fuer Streckwerke od. dgl. - Google Patents

Nadelstab fuer Streckwerke od. dgl.

Info

Publication number
DE959530C
DE959530C DES30300A DES0030300A DE959530C DE 959530 C DE959530 C DE 959530C DE S30300 A DES30300 A DE S30300A DE S0030300 A DES0030300 A DE S0030300A DE 959530 C DE959530 C DE 959530C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle bar
needles
rod
insert
drafting devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES30300A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Marie Julien Sauvage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE959530C publication Critical patent/DE959530C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/02Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars
    • D01H5/12Details
    • D01H5/14Pinned bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • In Strecken od. dgl. finden mit Nadeln versehene Stäbe Verwendung, die zum Führen und Gleichrrichten der Fasern dienen. Diese Stäbe sind im allgemeinen aus Stahl, Kupfer, Bronze oder anderen Metallen gefertigt. Sie sind daher verhältnismäßig schwer, und. ihr Gewicht führt vielfach zu StörungQn im Betrieb der damit versehenen Maschinen, .die im allgemeinen eine sehr große Arbeitsgeschwindigkeit haben. Der Antrieb dieser Stäbe erfolgt in der Regel durch Schraubenspindeln, und Nocken, die auf die Endender Stäbe einwirken, die somit einer sich immer wiederholenden. Stoßwirkung ausgesetzt sind, wobei die nachteiligen Folgen mit dem Gewicht dieser Stäbe zunehmen. Es muß daher angestrebt werden, das. Gewicht der Stäbe nach Möglichkeit zu verringern.
  • Die Verarbeitung gewisser Faserstoffe verlangt außerdem die Verwendung von nicht oxydierenden Metallen, die jedoch vielfach trotz des honen Preises den gestellten Anforderungen nicht entsprechen.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Nadelstab aus plastischem Material herzustellen, um hierdurch den Preis und das Gewicht zu erniedrigen.
  • Ebenso ist es bekannt, in den Stab eine Lehre einzulagern, in welche die Nadeln eingelegt werden, -so daß der Abstands zwischen den einzelnen Nadeln in genau gleichen Grenzen gehalten ist.
  • Jene bekannten Nadelstäbe sind jedoch in der ganzen Länge aus Preßmasse hergestellt, wodurch die Festigkeitseigenschaften erheblich vermindert werden, so daß die Stäbe den Beanspruchungen, wie säe bei den neuzeitlichen. Schnelläuferstrecken vorliegen, nicht mehr gewachsen sind.
  • Bei den bekannten Ausbildungen s.indi die Nadeln meistens in Bohrlöcher des Stabes eingesetzt. Diese Maßnahme, erfordert verhältnismäßig hohe Herstellungskosten.
  • An. die Ausbildung der Nadelstäbe wenden aber folgende Forderungen gestellt: Geringes Gewicht, hohe Korrosionsbeständigkeit und Abnutzungsfestigkeit sowie geringe Herstellungskosten.
  • Diesen Anforderungen entspricht der Nadelstab nach der Erfindung, der eine die Nadeln tragende Versteifungseinlage aufweist, welche in einer harten Kunstharzmasse od. @d'gl, verankert ist, aus- der auch, die Führungsenden des Stabes bestehen.
  • Zweckmäßig liegt die Versteifungseinlage mit wenigstens einer ihrer Flächen an einer der Außenseiten des Stabes. Auch kann die Versteifungseinlage mit Aussparungen zum Verankern in der Kunstharzmasse od.. dgl. versehen sein.
  • Der neue Nadelstab lüßt sich einfacher, schneller und billiger herstellen als die bekannten., die eine erhebliche Schmiedearbeit erfordern. Er ist wesentlich geräuschärmer als diese und läßt die Anwendung größerer Betriebsgeschwindigkeit der mit ihm ausgerüsteten Maschinen zu. Die Arbeitsgeschwindigkeit der bekannten Stäbe ist vielfach durch die Größe des Geräusches bestimmt, dw. sich aus der Vielzahl der Schläge der Nocken. auf den Stab ergibt.
  • Der Nadelstab ist nachstehend an Hand, der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen Fig. z und 2 zwei Ausführungsformen im Schaubild', Fig. 3 eine Verstärkungseinlage mit eingesetzten Nadeln und Fig. 4 und 5 jeweils im Querschnitt zwei weitere Ausführungsformen.
  • Der Stab A ist mit den Anrtriebsenden D aus einer Kunststoffmasse gepreßt unter EinschluB der Enden der Nadeln B. Zur Aussteifung des Stabes A und der besseren Verankerung der Nadeln B dient nach der Fig. z eine U-Schiene C, die die Oberkante des Stabes A bildet und angepreßt ist.
  • Nach der Abwandlung gemäß- Fig.2 ist die Versteifungsschiene C in die Kuhststoffmasse des Stabes A eingepreß.t und, dient als Träger der Nadeln B.
  • Die eingepreßte Versitärkungseinlage kann auch die Form nach der Fig. 3 haben. Hier dienen Aussparungen E, F zur besseren Verankerung der Einlage in der Kunststaffpreßmasse.
  • Die Fig. q: und 5 zeigen weitere Ausführungsmöglichkeiten für die Verstärkungseinlage C, die dabei wieder mit wenigstens einer Fläche dien Kunststoffpreßkörper A begrenzt.

Claims (3)

  1. .PATEN TA NS PRSJCHE: _ r. Nadelstab füt Streckwerke od. dgl,., dadurch gekennzeichnet, daß er eine die Nadeln tragende Versteifungseinlage aufweist, welche in einer harten Kunstharzmasse od. dgl. verankert ist, aus der auch die Führungsenden des Stabes bestehen.
  2. 2. Nadelstab nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungseinlage mit wenigstens einer ihrer Flächen an einer der Außenseiten des Stabes liegt.
  3. 3. Nadelstab nach den Ansprüchen i und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß die Vers-teifungseinlage mit Aussparungen zurr Verankern in (der Kunstharzmasse od. dgl. versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Pa:tentschrift Nr. 2 2&I 24o; deutsche Patentschriften- Nr. 36480o, 6915 9&5; »Kunstseide und Zellwolle«, Jahrgang rg5o, Heft 8, S. 3o2 bis 3o5.
DES30300A 1952-03-15 1952-09-19 Nadelstab fuer Streckwerke od. dgl. Expired DE959530C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE959530X 1952-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE959530C true DE959530C (de) 1957-03-07

Family

ID=3889445

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES30300A Expired DE959530C (de) 1952-03-15 1952-09-19 Nadelstab fuer Streckwerke od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE959530C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119732B (de) * 1957-04-03 1961-12-14 Mackie & Sons Ltd J Nadelstab fuer Streckwerke
DE1177984B (de) * 1957-12-11 1964-09-10 Mackie & Sons Ltd J Nadelleiste fuer die Nadelstaebe von Nadelstabstrecken und Kaemmaschinen und fuer Hechelbaenke

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE364800C (de) * 1922-12-02 Alwin Lucke Nadelschiene fuer Streckwerke
DE695985C (de) * 1939-07-01 1940-09-07 Erste Deutsche Ramie Ges Nadelstab
US2281240A (en) * 1940-02-24 1942-04-28 Holdsworth Willie Gill drawing frame

Patent Citations (3)

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