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DE959436C - Kippbarer Einachsanhaenger - Google Patents

Kippbarer Einachsanhaenger

Info

Publication number
DE959436C
DE959436C DESCH18246A DESC018246A DE959436C DE 959436 C DE959436 C DE 959436C DE SCH18246 A DESCH18246 A DE SCH18246A DE SC018246 A DESC018246 A DE SC018246A DE 959436 C DE959436 C DE 959436C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rod
drawbar
articulated
vehicle frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH18246A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Schulte O H G
Original Assignee
Hermann Schulte O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Schulte O H G filed Critical Hermann Schulte O H G
Priority to DESCH18246A priority Critical patent/DE959436C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE959436C publication Critical patent/DE959436C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/062Trailers with one axle or two wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Kippbarer Einachsanhänger Die Erfindung betrifft einen Einachsanhänger mit einer vom Fahrersitz der Zugmaschine aus betätigbaren Kippvorrichtung des Wagens, die gleichzeitig das Öffnen der hinteren Klappe bewirkt, und einer am Fahrzeugrahmen angelenkten, beim Kippen in ihrer normalen, im wesentlichen horizontal-en Lage verbleibenden Zuggabe1.
  • Bei einem bekannten Anhänger dieser Art ist vorn am Wagenkastenrahmen ein vorspringender Teil. befestigt, der in eine an der Zuggabel befestigte Gabel eingreift und mit einem Bolzen, der durch beide Teile greift, verriegelbar ist. Die Zuggabel ist an der Radachse gelenkig befestigt und bleibt -beim Kippen des Wagenkastens in ihrer horizontalen eingekuppelten Lage. Dieser bekannten. Einrichtung haften erhebliche Nachteile an. Wenn der Karren gekippt wer-dien soll, muß der Fahrer von der Zugmaschine steigen und die Verriegelung lösen. Wenn der Karren vorderlastig beladen ist, bedarf es oft eines erheblichen Kraftaufwandes, um die Kippbewegung des Wagenkastens einzuleiten. Auch das Zurückschwenken des Wagenkastens in seine horizontale Lage, in der er mit der Zuggabel verriegelt wird, erfordert viel Kraft und ist außerdem umständlich und zeitraubend.
  • Eine andere Ausführung eines Anhängers weist eine vom Führersitz des Treckers aus betätigbare Kippvorrichtung auf, mit :der gleichzeitig die hintere Klappe geöffnet wird. Hierbei erfolgt die Bedienung durch eine vom Fahrer zu betätigende Spindel, die über ein Hebelsystem das Kippen des Wagenkastens und Öffnen der hinteren Klappe bewirkt. Eine besondere Verriegelung am vorderen Ende des Wagenkastens ist hierbei nicht vorhanden. Um die Kippbewegung einzuleiten, muß das vordere Wagenkastenende durch Betätigen der Spindel angehoben werden, was unter Umständen bei vorderlastiger Beladung des Wagenkastens eine ziemliche Kraftanstrengung erforderlich macht. Hinzu kommt, :aß die Betätigung durch eine Spindel umständlich und zeitraubend ist.
  • Desgleichen sind Kippvorrichtungen bei Einachsanhängern bekannt, bei denen beim Anhalten und: Zurückfahren des Treckers die Bremse selbsttätig angezogen wird. Hierbei wird die Zuggabel schräg aufwärts geschwenkt, um den abgebremsten Anhänger zum Kippen um seine Radachse hochzustemmen.
  • Diese Nachteile sollen erfindungsgemäß vermieden und mit einfachsten Mitteln bei einfacher Bedienung das Kippen des Wagenkastens sowie das Einleiten :der Kippbewegung und: das Öffnen der hinteren Klappe bewirkt werden.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß eine an sich bekannte, das Vorderende des Wagenkastenrahmens mit der Zuggabel lösbar verbindende Verriegelung durch ein Hebelsystem derart mit einer an sich bekannten Verriegelungsvorrichtung für die Räder verbunden ist, daß bei entriegeltem vorderem Wagenkastenende die Räder verriegelt sind, und die Verriegelungsvorrichtung für die Räder über ein Hebelsystem mit der hinteren Wagenklappe verbunden ist und beim Verriegeln der Räder das Öffnen und umgekehrt beim Verriegeln des Wagenkastens das Schließen der Wagenklappe bewirkt.
  • Hierbei ist es. zweckmäßig, daß die Verriegelungsvorrichtung für den Wagenkasten einen an der Zuggabel. gelenkig befestigten doppelarmigen Hebel aufweist, dessen oberes freies Ende als Haken ausgebildet in Riegelstellung hinter einen am Fahrzeugrahmen befestigten Ansatz greift und dessen unteres Ende einmal durch eine Stange gelenkig mit einem Handhebel und zum anderen über eine Stange gelenkig mit dem einen Ende eines doppelarmig horizontal gelagerten Zwischenhebels verbunden ist. Das andere Ende des Zwischenhebels greift dabei durch eine Stange gelenkig am Betätigungshebel für die Verriegelung der Räder an. Um dieses zu erreichen, weist die Verriegelung der Räder ein: Ritzel auf, auf dessen Antriebswelle der Betätigungshebel befestigt ist und zwei am Fahrzeugrahmen quer zur Fahrtrichtung verschiebbar gelagerte, als Zahnstangen ausgebildete, an sich bekannte Riegelstangen vorgesehen sind, die auf gegenüberliegenden Seiten in die Ritzel eingreifen. Um zu vermeiden, daß die Kippbewegung des Fahrzeugrahmens die Stellung der Verriegelungselemente beeinflußt, greift die Verbindungsstange an dem Zwischenhebel um eine horizontale Achse schwenkbar an:, wobei letztere etwa mit der Anlenkachse der Zuggabel zusammenfällt. Am hinteren Ende des Fahrzeugrahmens ist eine horizontal gelagerte Querwelle vorgesehen, die die Rahmenlängsträger durchgreift und nach außen hin vorsteht. Auf den über die Rahmenlängsträger hinaus vorstehenden Wellenenden sind Haken angebracht, die beim Drehen der Welle über die am unteren Ende der Wagenklappe vorgesehenen Zapfen greifen bzw. diese freigeben. Zur Betätigung der Welle ist zwischen den Rahmenlängsträgern ein Hebel auf der Welle befestigt, der durch eine Stange gelenkig mit dem doppelarmigen Betätigungshebel der Radverriegelung verbunden ist.
  • Wenn der Wagen vorderlastig beladen ist, muß das vordere Ende des Wagens so weit angehoben werden, bis der Schwerpunkt über die Kippachse hinauswandert. Zu diesem Zweck weist die Vorrichtung zur Einleitung der Kippbewegung eine gleitend in der Zuggabel gelagerte, in ihrem oberen freien Ende mit einem Kupplungsauge versehene Stange auf, deren axiale Bewegung durch Anschläge begrenzt ist und, deren Rückwärtsbewegung gegen die Spannung einer Schraubendruckfeder erfolgt. Hierbei ist ein in an sich bekannter Weise an der Zuggabel um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerter doppelarmiger Hebel mit seinem unteren Ende durch eine Verbindungsstange gelenkig mit :dem Ende der Stange verbunden, während sein oberes freies Ende in an sich, bekannter Weise gekrümmt ausgebildet ist und beim Rückwärtsschieben der Stange nockenartig am Fahrzeugrahmen angreift und diesen hochhebt. Zweckmäßig ist an der Zuggabel ein bügelförmiger Hebel um eine horizontale Achse schwenkbar angebracht, wobei das freie Ende des Blügels durch eine Stange gelenkig mit dem Handhebel verbunden ist, während die Stange eine nach oben vorstehende Nase aufweist, die von dem bügelartigen Hebel bei verriegelter Stellung des Fahrzeugrahmens übergriffen wird:.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigt Fig. I einen Grundriß des Anhängers gemäß der Erfindung, Fig. z einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt der Verriegelung zwischen Zuggabel und Fahrzeugrahmen, Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie IV-IV der Fig: i.
  • Der Anhänger weist eine Radachse i, Räder 2, einen Fahrzeugrahmen 3, einen Wagenkasten. 4, eine Zuggabel; 5 und eine hintere Klappe ( auf. Die Zuggabel. 5 ist bei 7 mit dem Fahrzeugrahmenquerträger 8 um eine horizontale Achse schwenkbar verbunden. Seitlich am vorderen Ende der Zuggabel 5 ist ein Betätigungshebel um eine horizontale Achse io, schwenkbar angeordnet. Der Hebel *q ist mit einer Sperre i i versehen, die in bekannter Weise mit einem Zahnsegment 12 zusammenwirkt. Das untere freie Ende I3 des Betätigungshebels g wird von einem Gestänge I4 gabelartig umgriffen und ist mit einem Stift I5 gelenkig daran befestigt. Das andere Ende der Stange I4 ist ebenfalls gabelförmig ausgebildet und durch einen Stift I6 mit dem unteren Ende I7 eines an der Zuggabel 5 um eine horizontale Achse I8 schwenkbaren doppelarmigen Hebels I9 verbunden. Das obere freie Ende des Hebels I9 ist hakeaförmig ausgebildet und übergreift in seiner Verriegelungsstellung eine am vorderen Querträger 2I des Fahrzeugrahmens 5 befestigte Schulter 2o. Ein am Querträger 8 des Fahrzeugrahmens angeordneter .doppelarmiger Zwischenhebel 22 ist um eine vertikale Achse 23 schwenkbar. Das eine Ende 24 des Zwischenhebels 22 ist mit einem Loch 25 versehen, in das ein am einen. Ende hakenförmig gebogenes Gestänge 26 eingehangen ist, wobei das andere Ende des Gestänges 26 gabelförmig ausgebildet und durch den Stift I6 gelenkig zusammen mit dem Gestänge I4 am unteren Ende I7 des Hebels I9 verbunden ist. Das andere Ende des doppelarmigen Zwischenhebels 22 ist :durch ein Gestänge 27 mit den Stiften 28 und 29 gelenkig mit einem Betätigungshebel 30 für die Räderverriegelung verbunden. Der Hebel 30 ist auf der Welle 3I eines Ritzels 32 befestigt. In einem Querträger 33 des Fahrzeugrahmens 3 sind Riegelstangen 34 und 35 verschiebbar gelagert. Die der Fahrzeugmitte zugekehrten: Enden der Riegelstangen 34 und 35 sind als Zahnstangen 36 und 37 ausgebildet und greifen auf gegenüberliegenden Seiten in die Zähne des Ritzels 32 ein. Durch Schwenken des Hebels 30 wird das Ritzel 32 gedreht und die Riegelstangen 34 und 35 verschoben. Auf der Innenseite der Radscheiben So sind vier sich. radial erstreckende Anschläge 5I unter 9o° zueinander angeordnet, zwischen die die Riegelstangen 34 und 35 eingreifen und die Drehbeweglichkeit der Räder auf etwa 9o° begrenzen. Der Betätigungshebel 30 ist doppelarmig ausgebildet, wobei das Ende des Armes 38 gelenkig mit einem Gestänge 39 durch einen Stift 40 verbunden ist, während das andere Ende des Gestänges 39 mit einem an einer Welle 4I befestigten Hebel 42 gelenkig bei 43 verbunden ist. Die Welle 4I erstreckt sich: quer über den Fahrzeugrahmen 3 und ist drehbeweglich darin gelagert. Sie durchgreift die Seitenlängsträger 44 und 45 des Fahrzeugrahmens 3, wobei auf den über die Seitenlängsträger 44 und 45 hinaus vorstehenden Enden der Welle 4I Haken 46 befestigt sind, die über Zapfen 47 greifen., die am unteren Ende der hinteren Klappe 6 angeordnet sind. Die Klappe 6 ist um eine horizontale Achse 49 am oberen Ende der Klappe an den Wagenkastenseitenwänden schwenkbar befestigt.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Verriegelungsvorrichtung ist folgendermaßen: Der Betätigungshebel g ist vom Fahrersitz aus erreichbar und kann durch: den Fahrer, ohne von der Zugmaschine absteigen zu müssen, betätigt werden. Beim Schwenken des Betätigungshebels 9 in Pfeilrichtung A verschiebt sich das Gestänge I4 und 26 in Pfeilrichtung B und schwenkt den Hebel I9 um die Achse I8 aus seiner Verriegelungsstellung. Gleichzeitig wird der doppelarmige Zwischenhebel 22 durch das Gestänge 26 um die vertikale Achse 23 geschwenkt und dreht das Ritzel 32 über das Zwischengestänge und den Betätigungshebel 30 in Pfeilrichtung C. Hierdurch werden. die Riegelstangen 34 und 35 in Pfeilrichtung D zu den Rädern hin bewegt und greifen zwischen die an den Radscheiben So vorgesehenen Ansahläge 5I ein, so daß die Drehbewegung der Räder auf etwa 9o° begrenzt ist. Beim Schwenken :des Hebels 30 wird die Welle 4I - über das Gestänge 39 und den Hebel. 42 in Pfeilrichtung E gedreht, so daß die Haken 46 die Zapfen 47 an der Klappe 6 freigeben. Der Fahrzeugrahmen 3 mit seinem Wagenkasten 4 kann jetzt um die Radachse I gekippt werden.
  • Bei der Kippbewegung bewegen sich die äußeren Enden der Riegelstangen 34 und 35 zwischen den Anschlägen 5I, die an den Radscheiben So befestigt sind. Wenn jedoch der Anhänger mit @er Zugmaschine vorgezogen wird, schlagen die Anschläge 5I an den Riegelstangen 34 und 3.5 an und schwenken den Wagenkasten 4 um die Radachse I in. seine normale Lage zurück. Durch Betätigen des Hebels g in entgegengesetzter Richtung, wie durch den Pfeil A angezeigt, werden der Fahrzeugrahmen 3 mit der Zugstange 5 und die hintere Klappe 6 verriegelt und gleichzeitig die Räder entriegelt.
  • Wenn der Wagenkasten 4 vorderlastig beladen ist, setzt die Kippbewegung nach erfolgter Entriegelung nicht selbsttätig ein. Zum Einleiten der Kippbewegung ist eine Vorrichtung vorgesehen, die durch Rückwärtsfahren der Zugmaschine betätigt wird. Sie weist eine Stange 52 auf, die an ihrem vorderen Ende mit einem üblichen Kupplungsauge (nicht dargestellt) zum Ankuppeln an einen Trecker versehen ist. Die Stange 52 ist in der Zugstange 5 axial verschiebbar bei 53 und 54 gelagert. Zwischen der Lagerung 54 und einem Anschlag 55, der auf der Stange 52 befestigt ist, ist eine Schraubendruckfe.der 56 auf der Stange 52 angeordnet, die die Stange 52 ständig nach vorn drückt. An der Zuggabel 5 ist unter dem vorderen Ende des Fahrzeugrahmens 3 ein; doppelarmiger Hebel 57 um eine horizontale Achse 58 schwenkbar befestigt. Das nach unten weisende Ende des Hebels 57 ist bei 59 durch ein Gestänge 6o mit dem nach -hinten weisenden. Ende der Stange 52 bei 61 gelenkig verbunden. Der nach: oben vorstehende Arm 6:2; des doppelarmigen Hebels 57 weist eine gekrümmte Form auf und drückt beim Betätigen des Hebels 57 nockenartig auf. eine am Fahrzeugrahmen befestigte Gleitbahn 63 und hebt das vordere Ende des Fahrzeugrahmens 3 an.
  • Zwischen dem hinteren Ende der Stange 52 und der Lagerung 54 ist eine nach oben weisende flache Nase 64 an der Stange 52 befestigt, die von einem bügelartig ausgebildeten Hebel 65, der an der Zugstange 5 bei 66 schwenkbar gelagert ist, übergriffen wird. Am freien Ende des bügelartigen Hebels 65 ist eine Lasche 67 bei 6$. gelenkig befestigt, deren anderes Ende bei 69 gelenkig am Betätigungshebel 9 angreife. Beim Betätigen des Hebels 9 in Pfeilrichtung A wird der bügelartig ausgebildete Hebel 65 hochgeschwenkt und gibt die Nase 64 an die Stange 52 frei, so daß jetzt die Vorrichtung zur Einleitung der Kippbewegung betätigt werden kann:. Wenn der Wagenkasten 4 mit der Zugstange 5 verriegelt ist, weist der bügelartige Hebel 65 die in der Zeichnung dargestellte Stellung auf so daß die Nase 64 beim Zurücksetzen des Treckers am Hebel 65 anschlägt.
  • Durch die Erfindung werden die wesentlichen Vorteile erreicht, daß der Wagenkasten vom Fahrer der Zugmaschine mit einfachsten Mitteln und einfachster Bedienungsweise gekippt werden kann und daß außerdem bei vollastig beladenem Wagen auch die Kippbewegung und das Öffnen der hinteren Klappe vom Fahrer aus eingeleitet werden kann. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß bei entriegelten vorderen Wagenkastenenden die Räder verriegelt sind und die Verriegelungsvorrichtung für die Räder über ein Hebelsystem mit der hinteren Wagenklappe verbunden ist und beim Verriegeln. der Räder das öffnen und umgekehrt beim Verriegeln des Wagenkastens das Schließen der Wagenklappe bewirkt.
  • Die Erfindung soll keineswegs nur auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt sein. Zahlreiche Änderungen sind, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, möglich. So ist es z. B. nicht unbedingt erforderlich, die Kippbewegung durch die in der Zuggabel 5 beweglich gelagerte Kupplungsstange 52. die über das Verbindungsgestänge 6o auf den doppelarmigen: Hebel 57, 62 wirkt, einzuleiten. Es ist, trotzdem die Hebelwirkung wesentlich ungünstiger ist, auch möglich, die vorgenannte Einrichtung zum Einleiten der Kippbewegung ganz fortzulassen und das Kippen durch die Räderverriegelung 34, 35, 5I durch Rückwärtsfahren zu bewirken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einachsanhänger mit einer vom Fahrersitz der Zugmaschine aus betätigbaren Kippvorrichtung des Wagenkastens, die gleichzeitig das öffnen der hinteren Klappe bewirkt, und einer am Fahrzeugrahmen angelenkten, beim Kippen in ihrer normalen, im wesentlichen horizontalen Lage verbleibenden Zuggabel, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, das Vorderende des Wagenkastenrahmens mit der Zuggabel lösbar verbindende Verriegelung über ein Hebelsystem derart mit einer an. sich bekannten Verriegelungsvorrichtung für die Räder verbunden ist, daß bei entriegeltem vorderem Wagenkastenende die Räder verriegelt sind und die Verriegelungsvorrichtung für die Räder .über ein Hebelsystem mit der hinteren Wagenklappe verbunden ist und beim Verriegeln der Räder das Öffnen und umgekehrt beim Verriegeln des Wagenkastens das Schließen der Wagenklappe bewirkt.
  2. 2. Einachsanhänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung für den Wagenkasten (4) einen an der Zuggabel (5) gelenkig befestigten doppelarmigen Hebel (I7) aufweist, dessen oberes freies Ende (I9) als Haken ausgebildet in Riegelstellung hinter einen am Fahrzeugrahmen befestigten Ansatz (2o) greift und dessen unteres Ende einmal durch eine Stange (I4) gelenkig mit einem Handhebel (9) und zum anderen über eine Stange (26) gelenkig mit dem einen Ende (24) eines doppelarmigen, horizontal gelagerten Zwischenhebels (22) verbunden ist, während das andere Ende des Zwischenhebels (22) durch eine Stange (27) gelenkig am Betätigungshebel (30) für die Verriegelung (34, 35) der Räder angreift.
  3. 3. Einachsanhänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (34, 35) der Räder (2) ein Ritzel (32) aufweist, auf dessen Antriebswelle (3I) der Betätigungshebel (3o) befestigt ist, und zwei am Fahrzeugrahmen (3) quer zur Fahrtrichtung verschiebbar gelagerte, als Zahnstangen (37) ausgebildete, an sich bekannte Riegelstangen (34, 35) vorgesehen, sind, die auf gegenüberliegenden Seiten in das Ritzel (32) eingreifen.
  4. 4. Einachsanhänger nach Anspruch I, dadurch .gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (26) an dem Zwischenhebel (22) um eine horizontale Achse schwenkbar angreift, wobei letztere etwa mit der Anlenkungsachse (7) der Zuggabel (5) zusammenfällt.
  5. 5. Einachsanhänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Fahrzeugrahmens (3) eine horizontal gelagerte Querwelle (4I) die Rahmenlängsträger (44 45) durchgreift und auf den über die Rahmenlängsträger hinaus vorstehenden Wellenenden Haken (46) befestigt sind., die an der Wagenklappe (6) vorgesehene Zapfen (47) übergreifen, wobei zwischen den Rahmenlängsträgern ein Hebel (42) auf der Welle (4I) befestigt ist, der .durch eine Stange (3e9) gelenkig mit dem doppelarmigen Betätigungshebel (30) der Radverriegelung verbunden ist.
  6. 6. Einachsanhänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Einleitung der Kippbewegung in an sich bekannter Weise eine gleitend in der Zuggabel (5) gelagerte, an ihrem vorderen freien Ende. mit einem Kupplungsauge versehene Stange (52) aufweist, deren axiale Bewegung durch Anschläge (55, 64) begrenzt ist und deren Rückwärtsbewegung gegen die Spannung einer Schraübendruckfeder (56) erfolgt, wobei ein in an sich bekannter Weise an der Zuggabel (5) um eine horizontale Achse (5&) schwenkbar gelagerter doppelarmiger Hebel (57, 62) mit seinem unteren Ende durch eine Verbindungsstange (60) gelenkig mit dem Ende der Stange (52) verbunden ist, während: sein oberes freies Ende (62) in an sich bekannter Weise gekrümmt ausgebildet ist und beim Rückwärtsschieben der Stange (52) am Fahrzeugrahmen (3) angreift und diesen hochhebt.
  7. 7. Einachsanhänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zuggabel (5) ein bügelförmiger Hebel (65) um eine horizontale Achse (66) schwenkbar angebracht ist und das freie Ende des Bügels durch eine Stange (67) gelenkig mit dem Handhebel (9) verbunden ist, während die Stange (52) eine nach oben vorstehende Nase (64) aufweist, die von dem bügelartigen Hebel (65) bei verriegelter Stellung des Fahrzeugrahmens (3) übergriffen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 9oI 868, 558 o3o; britische Patentschrift Nr. 657 801 ; USA.-Patentschrift Nr. 2 485 869.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP4080079A3 (de) * 2021-04-01 2023-01-11 Karl Thiel Bremsvorrichtung

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