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DE946209C - Mehrseitenkipper - Google Patents

Mehrseitenkipper

Info

Publication number
DE946209C
DE946209C DED15166A DED0015166A DE946209C DE 946209 C DE946209 C DE 946209C DE D15166 A DED15166 A DE D15166A DE D0015166 A DED0015166 A DE D0015166A DE 946209 C DE946209 C DE 946209C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tilting
box
tipping
flap
longitudinal shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED15166A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dolberg Glaser & Pflaum Ges Mi
Original Assignee
Dolberg Glaser & Pflaum Ges Mi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dolberg Glaser & Pflaum Ges Mi filed Critical Dolberg Glaser & Pflaum Ges Mi
Priority to DED15166A priority Critical patent/DE946209C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE946209C publication Critical patent/DE946209C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/30Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Mehrseitenkipper Die Erfindung betrifft einen Mehrseitenkipper mit vier Kipplagern, die mittels zweier im Untergestell drehbar gelagerter und vom Fahrersitz aus betätiigbarer Längswellen je nach der gewünschten Kipprichtang entriegelbar sind, wobei die jeweils kippseitige Seitenklappe, die durch einen Kurbeltrieb beim Kippen selbsttätig geöffnet und beim Zurückholen des Kippkastens geschlossen wird, zugleich mit entriegelbar ist.
  • Erfindungsgemäß erfolgt bei einem Kipper der beschriebenen Art sowohl die Verstellung von zur Steuerung der Kurbeltriebe für die Betätigung der Seitenklappen am Untergestell angeordneten Anschlägen als auch die Betätigung der Entriegelungsglieder für die Kipplager über Kurbeltriebe von den Längswellen aus.
  • Die Drehung der Längswellen kann durch Handhebel oder vermittels Schnecke und Schneckenrad bewirkt werden.
  • Die hiermit vorgeschlagene Verwendung von Kurbeltrieben im Übertragungsgestänge bietet gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art, die mit Zahnstangen oder ähnlichen in Gleitlagern längs verschieblichen Gliedern arbeiten, den Vorteil, daß die bei Kippern in besonderem Maß auftretende Verschmutzung durch das Ladegut die Wirkungsfähigkeit der beweglichen Teile am geringsten beeinträchtigt. Zweckmäßig sind die zum Bewegen der Klappen während des Kippgins dienenden Kurbeltriebe derart gestaltet, daß sie bei geschlossenen Klappen selbstsperrende Übertotpunktstellungen einnehmen und damit gleichzeitig eine Verriegelung der Klappen bewirken.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes die Kippeinrichtung eines Dreiseitemkippers schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigt Abb. I eine Rückansicht des Gestells mit hinterer Klappe sowie Steuerungsgestänge für die Bewegung der beiden seitlichen Klappen und für die Verriegelung der hinteren Kipplager, Abb. 2 bis 4 Teile des Steuerungsgestänges, für verschiedene Kipprichtungen eingestellt, Abb. 5 den in Kippbewegung nasch links befindlichen Kippkasten mit bereits geöffneter Klappe, Abb. 6 und 7 seitliche Ansichten des hinteren Teils des Kippkastens mit Steuerungsgestänge für die Bewegung der hinteren Klappe in Normalstellung bzw. in Kippbewegung nach hinten mit bereits geöffneter Klappe.
  • In Abb. I ist A der Kippkasten, B das Untergestell, C der Kippzylinder, ferner sind D die seitlichen Klappen, E die Querholme mit den Kipplagern F für die am Kippkasten A angeordneten Kippbolzen G; H ist die hintere Klappe des Dreiseitenkippers.
  • Die in Scharnieren I am Kippkasten A um 9o° ausschwenkbaren Seitenklappen D sind in den Punkten 2 an die aus Lenkern 3 und Klauen 4 bestehenden Kurbeltriebe angelenkt. Die Klauen 4, in den Punkten 5 am Kippkasten A drehbar gelagert, nehmen bei geschlossenen Klappen mit ihren Hebelarmen 6 und den Lenkern 3 eine vom Zwischengelenk 7 nach unten überschrittene und sperrende Übertotpunktstellung ein, während die Gleitflächen 8 und Vorsprünge 9 beim Kippen und Zurückkehren des Kastens mit vorzugsweise aus Bolzen oder Rollen bestehenden Anschlägen Io kräftschlüssig zusammenarbeiten und dabei je nach Wahl der Kipprichtung eine der seitlichen Klappen D öffnen und die gegenüberliegende, mit dem Kippkasten hochgehende Klappe durch Verharren in der Sperrstellung geschlossen halten.
  • Die Anschläge Io sind vermittels Schwingen II in am Untergestell B befestigten Konsolen I2 befindlichen Drehpunkten I3 schwenkbar gelagert. Ihre Ein- oder Ausschaltung erfolgt durch ebenfalls in den Konsolen drehbar gelagerte und mittels Kettenrädern I4 und Kette I5 gekuppelten und einseifig mit Handhebel I6 versehene Längswellen I7, und zwar derart, daß zwischen diesen und den Anschlägen Io je ein Kniehebelpaar, bestehend aus einem auf der linken Längswelle I7 festen Hebel I8 und an diesen im Punkt I9 und am Anschlag Io angelenktem Verbindungs stück 2o, eingeschaltet wird, welches bei Handhebelstellung L (linke Seite Abb. I) eine vom Punkt i9 überschrittene Übertotpunktstellung einnimmt und die kraftschlüssige Einstellung des Anschlages Io zur Klaue 4 bewirkt, während gleichzeitig der gegenüberliegende Anschlag Io durch die entsprechenden Glieder außer Eingriff gebracht wurde. Wird der Handhebel in Stellung R gebracht (der Kippkasten soll nach rechts gekippt werden), so nimmt das linke Steuerungsgestänge die Stellung des rechten und das rechte die Stellung des linken ein, d. h. der linke Anschlag Io wird außer Eingriff, der rechte in kraftschlüssigen Eingriff mit der rechten Klaue 4 gebracht. Wird der Handhebel in die mittlere Stellung H gebracht (der Kippkasten soll nach hinten gekippt werden), so nehmen beide SteueTungsgestärnge die in Abb. 2 dargestellte Lage ein, d. h. beide Anschläge Io stehen äußer Eingriff mit ihren Klauen 4.
  • Zugleich mit der eben geschilderten Steuerung der Anschläge Io werden mittels der Längswellen I7 auch die Kippbolzen G in den Lagern F je nach Wahl der Kipprichtung ver- oder entriegelt. Zu diesem Zweck sind an den Querholmen E Verriegelungshaken 2I in Drehpunkten 22 angeordnet, die mittels der an diesen in den Punkten 23 angelenkten Lenker 24 und der mit diesen in Punkten 25 verbundenen, auf den Schaltwellen I7 befestigten Kurbeln 26 ein- bzw. ausgeschwenkt werden.
  • Während die Kurbeln 26 für die Betätigung der Verriegelungshaken 2I bzw. Blockierung oder Freigabe der hinteren Kippbolzen G im Bereich der äußeren Halbkreise von den Längswellen I7 schwenken (Abb. I und 2), bewegen sich die entsprechenden Kurbeln 26 für die Blockierung und Freigabe der vorderen Kippbolzen G im Bereich der inneren Halbkreise von den Längswellen I7 (Abt. 3 und 4.). Die Lenker 27 müssen daher entsprechend gebogen sein.
  • Für Kippen nach links (Handhebelstellung L) sind, wie aus Abb. I und 3 ersichtlich, an dieser Seite beide Bolzen G verriegelt und an der rechten Saite freigegeben.
  • Für Kippen nach rechts (Handhebelstellung R) nehmen die Kurbeln 26 und Lenker 24, 27 an dieser Seite die Stellung der linken Kurbeln und Lenker und umgekehrt ein (nicht besonders dargestellt, da aus den Abb. I und 3 ersichtlich).
  • Für Kippen nach hinten sind die hinteren Kippbatzen G verriegelt (Abb. 2) und die vorderen frei-. gegeben (Abt. 4). Beide Anschläge Io stehen außer Eingriff (Abb. 2). Die hinteren Kipplager F sind in den Querholmen E drehbar angeordnet, während die Lenker 24 ein Kugelgelenk erhalten, um auch dieser Drehung folgen zu können.
  • In Abb. 5 befindet sich der Kippkasten A bereits in nach links aasgekippter Stellung. Hierbei hat sich zunächst die Klaue 4. mit ihrem Vorsprung g gegen den Anschlag zö gehegt .und die Sperrlange des Hebelanmes 6 und des Lenkers Saufgehoben. Beim weiteren; Anhaben des. Kippkastens durch den. Kippzylinder C öffnet sich die Klappe D und drückt infolge ihres Eigengewichtes um Punkt 1 drehend vermittels des Lenkers 3 die Klaue 4 mit ihrer Gleitfläche 8 gegen den Anschlag io, und zwar so lange, bis sich die Klappe mit dem Kastenboden in einer Ebene befindet und mit- ihrem Nocken 28 gegen den Anschlag 29 legt. Beim weiteren Anheben des Kippkastens verläßt die Klaue 4 mit ihrer Gleitfläche 8 den Anschlag Io, und der Kasten mit Klappe erreicht die Endkippstellung, während Klaue 4 und Lenker 3, ihre Stellung beibehaltend, ebenfalls in die Kippstellung übergehen.
  • Ist der Kippkasten A entleert, so kehrt er nach Abschalten des Kippzylinders C in seine Ladestellung zurück, wobei die Klaue 4 mit ihrer Gleitfläche 8 wieder mit dem Anschlag Io in kraftschlüssige Verbindung tritt und die Klappe D zwangläufig unter dem Gewicht des Kippkastens in ihre Ladestellung zurückbringt, wobei das Kurbelgetriebe seine Sperrlage wieder einnimmt.
  • In Abb. 6 ist der Kippkasten in Ladestellung mit der hinteren Klappe H und ihren Steuergliedern dargestellt. Die in Scharnieren 30 am Kippkasten A um 9o° ausschwenkbare hintere Klappe H ist, wie die seitlichen Klappen D, in Punkten 3I am die aus Lenkern 32 und Klauen 33 bestehenden Kurbeltriebe angelenkt. Auch hier nehmen die Klauen 33, in Punkten 34 am Kippkasten A drehbar gelagert, bei geschlossener Klappe mit ihren Hebelarmen 35 und Lenkern 32 eine vom Zwischengelenk 36 - jedoch, im Gegensatz zu dem Kurbelgetriebe für die Seitenklappen, nach oben - überschrittene und sperrende Übertotpunktstellung ein, während die Gleitflächen 37 und Vorsprünge 38 mit am Kopfende des Untergestells B in Konsolen 39 befestigten Anschlägen 4o kraftschlüssig zusammenarbeiten und die Klappen öffnen und schließen.
  • Der Kippvorgang nach hinten (Abb. 7) vollzieht sich analog dem für das Kippen nach der einen oder anderen Seite. Auch hier legt sich zunächst - jedoch von oben her - der Vorsprung 38 der Klaue 33 gegen den Anschlag 40, d. h. Hebelarm 35 und Lenker 32 verlassen ihre Sperrlage, wonach sich denn beim weiteren Anheben des Kastens die Klappe H unter ihrem Eigengewicht öffnet und die Gleitfläche 37 mit Anschlag 4o in kraftschlüssiger Berührung bleibt, bis sich die Klappe mit dem Kastenboden in einer Ebene befindet und mit ihrem Nocken 4I gegen den Anschlag 42 legt. Gleichzeitig verläßt Gleitfläche 37 den Anschlag 4o, d. h. Klaue 33 und er 32 gehen, wie bei den Seitenklappen, kraftlos in die Endkippstellung über.
  • Nach Entleeren und Zurückkehren des Kippkastens legt sich die Klaue 33 mit Gleitfläche 37 wieder unter den Anschlag 4o, wodurch infolge des Kastengewichtes die Klappe H in ihre Ladestellung zurückgebracht wird und der Kurbeltrieb zwangläufig seine Sperrstellung wieder einimmt. Beim Kippen des Kastens nach der einem oder anderen Seite heben sich die Klauen 33, ihre Sperrstellung mit Lenkern 32 beibehaltend, -von den Anschlägen 40 ab und kehren in der gleichen Lage in ihre Ausgangsstellung zurück.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mehrseitenkipper mit vier Kipplagern, die mittels zweier im Untergestell drehbar gelagerter und vom Fahrersitz aus betätigbarer Längswellen je nach der gewünschten Kipprichtung entriegelbar sind, wobei die jeweils kippseitige Seitenklappe, die durch einen Kurbeltrieb beim Kippen selbsttätig geöffnet und beim Zurückholen des Kippkastens, geschlossen wird, zugleich mit entriegelbair ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Verstellung von zur Steuetung der Kurbeltriebe (3, 4) für die Betätigung der Seitenklappen am Untergestel1 (B) angeordneten Anschlägen (Io) als auch die Betätigung der Entriegelungsglieder (2I) für die Kipplager (G) über Kurbeltriebe (I8, 2o bzw. 26, 24 der Abb. 2 oder 26, 27 der Abb. 3 und 4) von den Längswellen (I7) aus erfolgt.
  2. 2. Mehrseitenkipper nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswellen (I) mittels Schnecke und Schneckenrad betätigbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 368 187; schweizerische Patentschrift Nr. 137 o69; französische Patentschriften Nr. 662 379, 549 14:2; USA.-Patentschrift Nr. 2 636 777.
DED15166A 1953-06-02 1953-06-02 Mehrseitenkipper Expired DE946209C (de)

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DE946209C true DE946209C (de) 1956-07-26

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DE (1) DE946209C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080581B (de) * 1958-03-21 1960-04-28 Rheinstahl Siegener Eisenbahnb Zweiseiten-Hubkipper
FR2855799A1 (fr) * 2003-06-06 2004-12-10 Sas Fauteuil Mocquot Dispositif pour le chargement/dechargement d'une plate forme d'un vehicule automobile
CN110142183A (zh) * 2019-06-19 2019-08-20 佛山市卡勒美涂装科技有限公司 一种木门涂装专用移动载具

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