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DE959434C - Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung - Google Patents

Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung

Info

Publication number
DE959434C
DE959434C DEA19638A DEA0019638A DE959434C DE 959434 C DE959434 C DE 959434C DE A19638 A DEA19638 A DE A19638A DE A0019638 A DEA0019638 A DE A0019638A DE 959434 C DE959434 C DE 959434C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chambers
liquid
compressed air
chamber
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA19638A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Georg Hjaerpe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF AB
Original Assignee
Svenska Kullagerfabriken AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Kullagerfabriken AB filed Critical Svenska Kullagerfabriken AB
Priority to DEA19638A priority Critical patent/DE959434C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE959434C publication Critical patent/DE959434C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/10Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped of multiple type, e.g. with two or more units in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung Wegen der großen Vorteile des hydraulischen Antriebes wird diese Kraftübertragungsart mehr und mehr in Verbindung mit den verschiedensten Maschinenkonstruktionen angewendet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine pneumatischhydraulische Druckvorrichtung, bestehend aus zwei beweglichen, in eine Flüssigkeit eintauchenden Kammern mit einem Ventilschieber, durch den die Kammern abwechselnd mit einer Druckluftleitung verbunden werden und bei der die Kammern mit Ein- und Auslaßventilen für die Flüssigkeit versehen und so angeordnet sind, daß sie unter Luftdruck abwechselnd Flüssigkeit in den Auslaß liefern. Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die einen kontinuierlichen und gleichmäßigen Flüssigkeitsabfluß aus dem Auslaß bei konstantem Druck liefert. Die Vorrichtung soll zum Beispiel bei hydraulisch angetriebenen Maschinenwerkzeugen Verwendung finden. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschieber mechanisch derart ausgebildet ist, daß beim Wechsel des Anschlusses der Druckluftleitung von einer Kammer zur anderen für einen Augenblick beide Kammern in Verbindung mit der Druckluftleitung stehen und die Flüssigkeitsauslaßventile beider Kammern gleichzeitig offen sind.
  • Es sind Pumpvorrichtungen mit zwei Kammern bekannt, bei denen einen Augenblick während des Arbeitsganges die beiden Kammern miteinander verbunden werden. Dabei sind aber die Kammern in diesem Augenblick gleichzeitig von der Luftzufuhr der Druckluft abgeschnitten. Infolge des dadurch eintretenden Druckausgleiches in den Kammern sinkt der Druck darin ebenso wie der Druck der gelieferten Flüssigkeit momentan ab, so daß bei Wiedereinsetzen der Druckluftzufuhr in eine der Kammern ein Flüssigkeitsstoß entsteht. Diese Vorrichtung liefert also nicht den mit der Erfindung erreichten gleichmäßigen Flüssigkeitsstrom auch beim Wechsel der Druckluftzufuhr zu den Kammern.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i einen schematischen Querschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Endlage, Fig. 2 einen Querschnitt . nach Linie 11-II der Fig. i, Fig. 3 und 4 verschiedene Stellungen des Schieberventils zur Verteilung des Luftdruckes auf die Kammern.
  • In einem Behälter i mit einer Flüssigkeit 2 sitzt ein Traggehäuse 3. Von diesem wird ein Ventilgehäuse 4 getragen, welches mit zwei Kammern 5 und 6 verbunden ist. Die Kammern besitzen je ein Klappenventil 7 und 8, durch die Flüssigkeit aus dem Behälter i in die Kammern eintreten kann. Die Flüssigkeitsauslässe der Kammern werden durch Rückschlagventile gesteuert, die zum Beispiel wie dargestellt in Form von Kugelventilen 9 und io ausgebildet sein können. Über diese kann die Flüssigkeit die Kammern über ein Kanalsystem verlassen, wie es nachfolgend beschrieben wird, und in die Flüssigkeitsabflußleitung i i gelangen, von der aus die Druckflüssigkeit in die angetriebene Maschine abgeleitet wird.
  • Die Druckluft gelangt über eine Druckluftleitung 12 in das Traggehäuse 3, von hier aus durch eine weitere Leitung 13 in das Ventilgehäuse 4 zu einem Ventilschieber 14. Von diesem wird die Druckluft auf die Kammern 5 und 6 verteilt. Diejenige der Kammern 5 oder 6, die zur Zeit nicht in Verbindung mit der Druckluftleitung 13 über den Ventilschieber 14 steht, befindet sich über eineLuftauslaßleitung 15 oder 16 in Verbindung mit der Atmosphäre und ist ferner an ein Kanalsystem, wie später beschrieben, angeschlossen.
  • Das Traggehäuse 3 besitzt einen Ansatz, der einen Nocken 30 trägt. Dieser ist durch eine Feder 38 belastet und wirkt zusammen mit einer Rolle 42 an dem Ventilgehäuse 4. Sie hält das Ventilgehäuse in der dargestellten Stellung, bei - der- ein Anschlag 17 des Ventilgehäuses an einem Anschlag 18 des Traggehäuses anliegt. Auf diese Weise wird eine gewisse Schwenkbewegung notwendig, um die Vorrichtung von der in der Fig. i dargestellten Endlage in die andere Endlage zu verschwenken, bei der ein Anschlag i9 des Ventilgehäuses an einen Anschlag 2o des Traggehäuses anstößt. Es sei angenommen, es ströme Luft eines bestimmten Druckes zu der Vorrichtung in der Stellung gemäß Fig. i über die Druckluftleitungen 12 und 13. Die Druckluft gelangt über den Ventilraum 21 sowie die Leitung 22 in die Kammer 5. Hier übt sie auf die freie Oberfläche der Flüssigkeit in der Kammer einen Druck aus. Die Flüssigkeit 24 in der Kammer 5 wird durch den Flüssigkeitsauslaßkanal a5 über das Kugelventil 9 und weiterhin durch die Kanäle 26, 27, 28 und 29 in die Flüssigkeitsabflußleitungen i i gedrückt. .
  • Bei zunehmendem Auspressen der Flüssigkeit aus der Kammer 5 durch die Druckluft wird diese Kammer in zunehmendem Maße schwimmfähig. Sie sucht sich in der Flüssigkeit :2 zu heben und übt hierbei ein Drehmoment auf das Ventilgehäuse 4 aus. In der dargestellten Stellung neigt das Ventilgehäuse zu einem Drehmoment in entgegengesetztem Uhrzeigersinn. Es erreicht schließlich eine solche Gewalt, daB es das Moment in entgegengesetzter Richtung, das durch den Nocken 3o ausgeübt wird, überwindet.
  • Während der Entleerungsperiode der Kammer 5 ist die Kammer 6 über die Leitung 32, den Ventilraum 33 und die Luftauslaßleitung 16 in Verbindung mit der Atmosphäre. Dabei fließt die Flüssigkeit des Behälters i durch das Klappenventil 8 in die Kammer 6 und füllt diese Kammer vollständig aus. Infolge der Schwimmfähigkeit der Kammer 5 schwenkt die gesamte Vorrichtung um das Lager 39 in die andere Endlage. Hierbei stößt der Anschlag i9 an denAnschlag 2o an. DerVentilschieber 14 liegt so, daß er durch die Anschläge 18 und 2o betätigt und in eine andere Lage relativ zu den Luftauslaßleitungen 15, 16, den Leitungen 22, 23 und der Druckluftleitung 13 (s. Fig. 3) gebracht wird.
  • Bei der neuen Stellung des Ventilschiebers befindet sich die Kammer 6 in Verbindung mit den Druckluftleitungen 13 und 12- der Leitung 32 und dem Ventilraum 33. Weiterhin ist die Kammer 5 mit der Atmosphäre über die Leitung 22, den Ventilraum 21 und die Luftauslaßleitung 15 in Verbindung. Der Luftdruck wirkt nunmehr auf die freie Oberfläche in der Kammer 6 und drückt die in dieser Kammer enthaltene Flüssigkeit 34 durch den Flüssigkeitsauslaßkanal 35 über das Kugelventil io und durch die Kanäle 26, 27, 28 und 29 in die Flüssigkeitsabflußleitung ii.
  • Während dieser Zeit wird die Kammer 5 über das Klappenventil 7 mit Flüssigkeit gefüllt. Sobald die Kammer 6 sich genügend entleert hat und eine größere Schwimmfähigkeit besitzt, um das durch den Nocken 30 in entgegengesetzter Richtung ausgeübte Drehmoment zu überwinden, schwenkt die Vorrichtung im Uhrzeigersinn in ihre erste Stellung zurück. Der Ventilschieber 14 wird hierbei in umgekehrter Richtung verstellt, und der Anschlag-17 legt sich wiederum gegen den Anschlag 18, so daB sich die Bewegung wiederholt.
  • Die Bewegungsperioden hängen davon ab, mit welcher Geschwindigkeit die Kammern 5 und 6 entleert werden, mit anderen Worten von dem Vo- Lumen an Flüssigkeit, welches durch die Flüssigkeitsabflußleitung ii in der Zeiteinheit entnommen wird.
  • Die Leitungen 22, 32 und die Druckluftleitung 13 sind zueinander derart angeordnet und das Schieberventil derart ausgeführt, daß die Kammern 5 und 6 niemals zugleich vollständig von der Druckluftleitung 13 abgeschnitten sind. Wie aus den Fig. 3 und 4 erkennbar, ist die Mündung der Druckluftleitung 13 etwas aufgeweitet, so daß sie etwas größer ist als die Breite des mittleren Teiles des Ventilschiebers 14. Die Druckluftleitung 13 ist auf diese Weise niemals vollständig geschlossen. Wenn also während der Schwenkbewegung der Vorrichtung die mittlere Stellung erreicht ist, sind auf diese Weise beide Ventilräume 21 und M des Schieberventils sowie beide Kammern 5 und 6 in Verbindung mit der Druckluftleitung 13 (s. Fig. 4). Hierdurch werden momentane Druckabfälle in der Flüssigkeitsabflußleitung i i während der Schwenkbewegung vermieden.
  • In der letzten Hälfte der Schwenkbewegung erzeugt der Luftabfluß durch die Luftauslaßleitungen 15 und 16 aus den Kammern 5 und 6 infolge der Luftgeschwindigkeit eine Rückstoßkraft, durch die ein Drehmoment erzeugt wird, welches sich zusätzlich zu dem durch die Schwimmfähigkeit der Kammern ausgeübten Drehmoment auswirkt. Der Druck des Nockens 3o an der Rolle 42 wirkt ebenfalls im letzten Teil im Sinne der Schwenkbewegung.
  • Mit einer Vorrichtung, wie sie beschrieben wurde, ist es möglich, irgendeine gewünschte Flüssigkeitsmenge in der Zeiteinheit unter konstantem Druck durch die Flüssigkeitsabflußleitung i i abzuführen. Das Volumen an Druckluft ist stets gleich dem Volumen der von der Vorrichtung geförderten Flüssigkeitsmenge; sofern die Vorrichtung mit einem Zählwerk od. dgl. verbunden wird, kann sie auch als Flüssigkeitsmeßvorrichtung verwendet werden.
  • Durch eine Stellschraube 37 kann die Spannung der Feder 38 eingestellt werden, um den Zeitpunkt des Schwenkens des Ventilgehäuses ,4 zu verändern. Je größer die Spannung der Feder 38, desto größer muß die Schwimmfähigkeit der Kammern sein, ehe sie den Widerstand des Nockens 30 überwinden.
  • Die Druckluftleitung kann mit einem Reduzierventil versehen sein, so daß der eintretende Luftdruck geregelt werden kann. Auf diese Weise kann der Flüssigkeitsdruck selbsttätig geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung, bestehend aus zwei beweglichen, in eine Flüssigkeit eintauchenden Kammern mit einem Ventilschieber, durch der die Kammern abwechselnd mit einer Druckluftleitung verbunden werden und bei der die Kammern mit Ein- und Auslaßventilen für die Flüssigkeit versehen und so angeordnet sind, daß sie unter Luftdruck abwechselnd Flüssigkeit in den Auslaß liefern, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschieber mechanisch derart ausgebildet ist, daß beim Wechsel des Anschlusses der Druckluftleitung (12, 13) von einer Kammer (5) zur anderen Kammer (6) für einen Augenblick beide Kammern in Verbindung mit der Druckluftleitung (12, 13) stehen und die Flüssigkeitsauslaßventile (4, io) beider Kammern gleichzeitig offen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 168 703, 243 o14.
DEA19638A 1954-02-06 1954-02-06 Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung Expired DE959434C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA19638A DE959434C (de) 1954-02-06 1954-02-06 Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA19638A DE959434C (de) 1954-02-06 1954-02-06 Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE959434C true DE959434C (de) 1957-03-07

Family

ID=6924491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA19638A Expired DE959434C (de) 1954-02-06 1954-02-06 Pneumatisch-hydraulische Druckvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE959434C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142107B (de) * 1954-11-16 1963-01-03 Ernesto Carignagni Hebepumpe zum Foerdern von Fluessigkeiten, insbesondere aus engen Schaechten
US4364715A (en) * 1980-02-11 1982-12-21 Bolding Richard D Wave actuated gas compression apparatus

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE168703A (de) *
DE243014C (de) *

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