DE958873C - Selbsttaetige Waage - Google Patents
Selbsttaetige WaageInfo
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- DE958873C DE958873C DEC10461A DEC0010461A DE958873C DE 958873 C DE958873 C DE 958873C DE C10461 A DEC10461 A DE C10461A DE C0010461 A DEC0010461 A DE C0010461A DE 958873 C DE958873 C DE 958873C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 28. FEBRUAR 1957
C io46
Selbsttätige Waage
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Waage mit Gewichts- und Lastschale und vom
Waagebalken gesteuerten Absperrklappen.
Wenn man bei selbsttätigen Waagen das Füllgewicht verkleinert, z. B. durch Entfernen von
Gewichtssteinen von der Gewichtsschale, so entstehen Minuswägungen. Diese Miniuswägungen
sind darauf zurückzuführen, daß die bewegten Massen beim Einspielen der Waage (Gewichtsschale einerseits, volle Lastschale andererseits)
kleiner werden., der Waagebalken demzufolge schneller in Bewegung kommt und die Feinstromklappe
etwas zu früh auslöst. Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, diese Fehlwägungen zu
verhüten.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß zwischen Gewichtsschale und Waagebalken
eine Feder eingeschaltet ist, deren Längenänderung entsprechend der Belastung der Gewichtsschale entweder mittels eines Winkelhebels
eine derartige Verschiebung eines zwischen dem Waagebalken und dem Steuerorgan der Feinstromabsperrklappe
angeordneten keilförmigen Gliedes bewirkt, daß bei kleinerer Gewichtsschalenbelastung
eine spätere Auslösung der Feinstromabsperrklappe als bei größerer Gewichtsschalen-
belastung erfolgt, oder zu einer derartigen Verstellung eines auf der Gewichtsseite des Waagebalkens
verstellbar angeordneten Hilfsgewichtes dient, daß der Hebelarm dieses Hilfsgewichtes in bezug auf
die Mittelschneide des Waagebalkens und dadurch dessen Belastung auf der Gewichtsseite bei
kleinerer Gewichtsschalenbelastung größer als bei größerer Gewichtsschalenbelastung ist und dadurch
ein späteres Einspielen des Waagebalkens und Auslösen der Feinstromabsperrklappe erfolgt.
Es ist zwar bei selbsttätigen Waagen schon bekannt, auf die Gewichtsschale eine Feder einwirken
zu lassen. Diese ist jedoch an ihrem einen Ende am Waagengestell gelagert und dient lediglich zur Erzeugung
einer auf den Waagebalken wirkenden Voreilkraft zum Ausgleich des beim Klappenschluß
noch im Fallen befindlichen Materials.
In Abb. ι ist eine Ausführungsform und in
Abb. 2 eine zweite Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
In Abb. ι wird das Gewicht der Gewichtsschale 3
mittels einer Zugstange6 und einer Druckfeder/ auf die Traverse 8 übertragen, die beiderseitig auf
den Schneiden 9 des Waagebalkens 1 gelagert ist.
.«5 Das Oberende der Zugstange ist mit einem doppelarmigen
Hebel 10 verbunden, der an einem Arm 11 der Traverse drehbar gelagert ist. Die Stange 12
verbindet Hebel 10 mit einem keilförmigen. Körper 13,. der auf dem linken Ende der Traverse ver-
30. schiebbar angeordnet ist. Mit 14 ist ein ungefähr
senkrecht auf der Zeichnungsebene stehender Hebel angedeutet; die nicht gezeichnete Auslösevorrichtung
wird von diesem betätigt.
Die Wirkungsweise dieser Regelvorrichtung ist folgende: Nimmt man die Gewichtsstücke von der
Gewichtsschale ab, so dehnt sich die Feder 7 etwas aus, und der Keil 13 wird nach rechts gezogen, so
daß beim Einspielen des Waagebalkens es etwas langer dauert, bevor der Keil mit Hebel 14 in Berührung
kommt und die Feinstromklappe auslöst. Durch geeignete Wahl der Federsteifheit, der Neigung
des Keiles und1 der Hebelübertragung läßt sich ein guter Ausgleich der obenerwähnten Minuswägung
erzielen.
In Abb. '2 ist eine andere Ausführungsform einer Regelvorrichtung für den gleichen Zweck schematisch
dargestellt. Die Bezugszeichen 1, 2, 3, 6, 7 und 8 haben dieselbe Bedeutung wie in Abb. 1; das
Oberende der Zugstange 6 ist U-förmig umgebogen und drückt mit seinem abwärts gerichteten Bein 15
auf den rechten Arm eines doppelarmigen Hebels 16, der an seinem .linken Arm ein Gewicht 18 trägt
und an einer Stütze 17 auf dem Waagebalken drehbar-gelagert ist. Mit 4 ist die Grobstromabsperrklappe
und mit 5 die Feinstromabsperrklappe bezeichnet.
Die Wirkungsweise dieser Regelvorrichtung ist folgende: Nimmt man Gewichtsstücke von der Gewichtsschale
ab, dann dreht sich der Hebel 16 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, der Hebelarm des
Gewichtes 18 in bezug auf die Mittelschneide des Waagebalkens wird größer, so daß der Waagebalken
infolge der größeren Belastung auf der Gewichtsseite später einspielt und die Feinstromabsperrklappe
5 später zum Schließen freigegeben wird.
Es kann wieder durch geeignete Wahl der Verhältnisse ein guter Ausgleich der Minuswägungen
erzielt werden. Im Vergleich mit der Vorrichtung nach Abb. 1 besteht aber der Nachteil, daß beim
Tarieren und Kontrollieren der Waage der Hebel zuerst in eine bestimmte Anfangslage zurückgedreht
werden muß.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätige Waage mit Gewichts- und Lastschale und vom Waagebalken gesteuerten Absperrklappen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gewichtsschale (3) und Waagebalken, (1) eins Feder (7) eingeschaltet ist, deren Längenänderung entsprechend der Belastung der Gewichtsschale (3) entweder mittels eines Winkelhebels (10) eine derartige Verschiebung eines zwischen dem Waagebalken (1) und dem Steuerorgan (14) der Feinstromabsperrklappe angeordneten keilförmigen' Gliedes (13) bewirkt, daß bei kleinerer Gewichtsschalenbelastung eine spätere Auslösung' der Feinstromabsperrklappe . als bei größerer Gewichtsschalenbelastung erfolgt, oder zu einer derartigen Verstellung eines auf der Gewichtsseite des Waagebalkens (1) verstellbar angeordneten Hilfsgewichtes (18) dient, daß der Hebelarm dieses Hilfsgewichtes (18) in bezug auf die Mittelschneide des Waagebalkens (1) und dadurch dessen Belastung auf der Gewichtsseite bei kleinerer Gewichtsschalenbelastung größer als bei größerer Gewichtsschalenbelastung ist und dadurch ein späteres Einspielen des Waagebalkens (1) und Auslösen der Feinstromabsperrklappe erfolgt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 141 093, 197 974; schweizerische Patentschrift Nr. 239 779.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©609 616/251 8.56 (609 809 2.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC10461A DE958873C (de) | 1953-12-18 | 1953-12-18 | Selbsttaetige Waage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC10461A DE958873C (de) | 1953-12-18 | 1953-12-18 | Selbsttaetige Waage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958873C true DE958873C (de) | 1957-02-28 |
Family
ID=7014764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC10461A Expired DE958873C (de) | 1953-12-18 | 1953-12-18 | Selbsttaetige Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958873C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE197974C (de) * | ||||
| DE141093C (de) * | ||||
| CH239779A (de) * | 1947-12-09 | 1945-11-15 | Sig Schweiz Industrieges | Gewichts-Reguliereinrichtung an automatischen Maschinen zum Abwägen und Abfüllen von schüttbarem Gut. |
-
1953
- 1953-12-18 DE DEC10461A patent/DE958873C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE197974C (de) * | ||||
| DE141093C (de) * | ||||
| CH239779A (de) * | 1947-12-09 | 1945-11-15 | Sig Schweiz Industrieges | Gewichts-Reguliereinrichtung an automatischen Maschinen zum Abwägen und Abfüllen von schüttbarem Gut. |
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