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DE958849C - Schaltungsanordnung zur magnetischen Signalgebung, insbesondere fuer Eisenbahnen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur magnetischen Signalgebung, insbesondere fuer Eisenbahnen

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Publication number
DE958849C
DE958849C DES43708A DES0043708A DE958849C DE 958849 C DE958849 C DE 958849C DE S43708 A DES43708 A DE S43708A DE S0043708 A DES0043708 A DE S0043708A DE 958849 C DE958849 C DE 958849C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
signal receiver
arrangement according
coil
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES43708A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Baumgart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES43708A priority Critical patent/DE958849C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE958849C publication Critical patent/DE958849C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163Detection devices
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
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    • B61L1/167Circuit details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/36Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels
    • B66B1/40Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/06Applications of signalling devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
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  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur magnetischen Signalgebung, insbesondere für Eisenbahnen Zur Signalübertragung zwischen beweglichen Objekten und festen Punkten werden vielfach, im besonderen im Eisenbahn- und Grubensignalwesen, magnetische Felder verwendet. Als Beispiel hierfür seien genannt: Im Eisenbahnsignalwesen Einrichtungen zur magnetischen Achszählung, zur magnetischen Zugbeeinflussung und zur magnetischen Zugschlußmeldung, im Grubensignalwesen Anlagen für die Standortmeldung, für die selbsttätige Steuerung und für die Bündigkeitsanzeige von Förderkörben. Es ist z. B. bekannt, bei derartigen Einrichtungen eine mit Wechselstrom gespeiste Spule, die einen Eisenkern enthält, in dem der Signalgebung dienenden Feld anzuordnen, so daß sich in Abhängigkeit von diesem Feld die Permeabilität des Spulenkernes und damit auch der induktive Widerstand der Spule ändert. Schaltet man nun die Spule mit einer Wechselstromquelle und einem Signalempfänger, z. B. einem Relais, in Reihe, so wird der Strom im Relais durch die Induktivität der Spule und damit auch durch das signalgebende magnetische Feld bestimmt. Steigt z. B. im Spulenkern die von diesem Feld herrührende Induktion, so sinkt die Permeabilität des Kernes und damit auch der induktive Widerstand der Spule. Der in dem Stromkreis fließende Strom steigt an und bringt den Relaisanker zum Anziehen. Dieselbe Wirkung kann fälschlich auch hervorgerufen werden, wenn infolge einer Aderberührung in der zur Spule führenden Leitung die Spule kurzgeschlossen wird. Wollte man, um diesen Nachteil zu vermeiden, die Anordnung so treffen, daß die Induktion im Spulenkern vermindert, mithin Permeabilität und induktiver Widerstand der Spule erhöht und somit der Relaisstrom verkleinert und der Relaisanker zum Abfallen gebracht wird, so kann diese Wirkung wiederum durch eine Aderunterbrechung in der Leitung zur Spule vorgetäuscht werden. Der Strom im Signalempfänger hängt bei diesen Einrichtungen außerdem nur-von der absoluten Größe des signalgebenden Feldas, nicht aber vors seiner Richtung ab. Die Einrichtungen sind daher nur in solchen Fällen anwendbar, in denen die Richtung des signalgebenden Feldes nicht im Signalempfänger angezeigt zu werden braucht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Lücken zu schließen und eine Schaltungsanordnung zu schaffen, bei welcher der Signalempfänger nicht durch eine Leitungsstörung zum Ansprechen gebracht und im Signalempfänger die Richtung des-signalgebenden Feldes erkennbar gemacht werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Schaltungszusammenhang mit der Spule, auf deren Eisenkern das signalgebende magnetische Feld einwirkt, ein Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik angeordnet wird, dessen Widerstandsbetrag unabhängig von der Stromrichtung, aber veränderlich in Abhängigkeit von der absoluten Größe des Stromes ist.
  • Die Wirkungsweise von Anwendungsbeispielen erfindungsgemäßer Schaltungsanordnungen ist im folgenden an Hand der Fig. i bis 5 näher erläutert.
  • Fig. i zeigt eine Einrichtung zur Einwirkung eines Zuges auf eine Streckeneinrichtung. Derartige Einrichtungen benutzt man z. B. zur Achszählung, zur Fahrstraßenauflösung, zur Einschaltung von Signalen an Bahnübergängen usw. Mit i ist in Fig. i die Fahrschiene, von der Gleismitte aus gesehen, bezeichnet. Unterhalb der Schienenoberkante und neben der Schiene sind die permanenten Magnete 2, 3 und q. angeordnet. Die Lage ihrer Pole ist durch die Buchstaben Ar und S in Fig. i angedeutet. An die außenliegenden Magnete schließen sich die Weicheisenstücke 5 und 6 an> zwischen denen sich der Eisenkern 9 mit der Spule io befindet. Zwischen den Weicheisenstücken 5 und 6 einerseits und dem innenliegenden Magnet 3 andererseits sind Luftspalte 7 und 8 vorhanden. Die. Größe dieser Luftspalte und die magnetomotorische Kraft der Magnete 2, 3 und q. ist z. B. so gewählt, daß die Weicheisenstücke 5 und 6 gleiches magnetisches Potential haben, wenn sich kein Fahrzeugrad in der Nähe der Einrichtung befindet. Es gelangt dann auch kein Induktionsfluß von den Magneten 2- bis 4. in den Spulenkern 9. Rollt nun ein Rad vorüber, dessen Spurkranz durch die gestrichelte Linie i i angedeutet ist, so nimmt die magnetische Leitfähigkeit zwischen dem Nordpol des Magnets 2 und dem Südpol des Magnets ¢ zu. Außerdem nimmt der Spurkranz auch einen Teil des vom Magnet 3 ausgehenden Kraftflusses auf. Dies bewirkt, daß die Weicheisenstücke 5 und 6 verschiedenes magnetisches Potential erhalten und der Spulenkern 9 von einem magnetischen Gleichfluß durchsetzt wird, solange der Spurkranz i i sich über der Einrichtung befindet. Soweit stellt die beschriebene Einrichtung eine an sich bekannte magnetische Kompensationsanordnung dar, die nicht Gegenstand der Erfindung ist.
  • Mit Hilfe der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung soll nun durch den magnetischen Gleichfluß, der wie oben beschrieben im Spulenkern 9 entsteht, der im Stellwerk befindliche Signalempfänger, z. B. das Relais 18, zum Ansprechen gebracht werden. Zu diesem Zweck ist das Relais mit der Spannungsquelle 1q., dem Widerstand 15 mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik und der Spule io über die Leitungsadern 12 und 13 in Reihe geschaltet.
  • Ein Beispiel für die Stromspannungscharakteristik des Widerstandes 15 zeigt die Kurve 2o in Fig. 2. Man erkennt, daß bei kleiner Spannung der Strom i zunächst nur wenig mit der Spannung zunimmt, dann aber bei größeren Spannungen in immer stärkerem Maße ansteigt. Die Kurve verläuft bei positiven und negativen Strömen symmetrisch zur Nullinie. Der Widerstandsbetrag des Widerstandes 15 ist also von der Stromrichtung völlig unabhängig,- jedoch veränderlich in Abhängigkeit von der absoluten Größe des Stromes. Ein derartiger Widerstand kann durch einen sogenannten Varistor verwirklicht werden, also z. B. durch einen Körper, der aus Si C-Kristallen mit einem Bindemittel ges.iIntert ist. Fernerhin kann die in Fig.2 gezeigte Stromsgannungscharakteristik auch durch eine Kombination mehrerer Gleichrichterzellen verwirklicht werden, z. B. durch die in Fig. i dargestellte Antireihenschaltung 16 oder die Antiparallelschaltung 17 von zwei Gleichrichterzellen. Diese Schaltungskombinationen aus Gleichrichterzellen können ebenfalls an Stelle eines Varistors als Widerstand 15 in die Schaltung eingefügt werden= Es ist übrigens für die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung nicht notwendig, daß der Widerstandsbetrag des Widerstandes 15 mit wachsender Spannung kleiner wird, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Eine ähnliche Wirkung kann man auch mit einem Widerstand erzielen, in dem der Strom bei kleiner Spannung zunächst stark, bei größeren Spannungen in geringerem Maße mit der Spannung ansteigt. Es kommt nur darauf an, daß die Stromspannungscharakteristik des verwendeten Widerstandes gekrümmt und nicht geradlinig ist. Da- aber spannungsabhängige Widerstände mit der in Fig.2 gezeigten Stromspannungscharakteristik leichter zu verwirklichen sind als der entgegengesetzte Verlauf, soll die Wirkungsweise der Einrichtung auch unter Voraussetzung dieser Charakteristik erläutert werden.
  • Zur näheren Erklärung der Wirkungsweise sei zunächst angenommen, daß der Widerstand 15 in Fig. i kurzgeschlossen ist und daß die Induktion im Eisenkern 9 nur von der Stromerregung der Spule io, nicht aber von den permanenten Magneten 2 bis q. herrührt. Es ist also mithin angenommen, daß sich kein Rad über den Magneten 2 bis q. befindet. Dann hat der in der Spule-fließende Wechselstrom eine annähernd sinusförrhige Kurvenform, welche durch die Linie 21 in Fig. 3 wiedergegeben ist.. Gelangt nun der Spurkranz i i über die Magnete 2 bis q., so daß im Spulenkern 9 zusätzlich ein magnetischer Gleichfluß auftritt, so nimmt der Strom in der Spule io einen zeitlichen Verlauf an, der durch die Kurve 22- in Fig. 3 angedeutet ist. Der Strom hat hierbei einen sehr großen, z. B. positiven Betrag, wenn die magnetisierende Wirkung des Gleichfeldes und des von der Spula io erzeugten Wechselfeldes im Eisenkern in gleicher Richtung wirken und ihn sättigen. Der negative Höchstwert des Stromes bleibt dann gering, da Gleichfeld und Wechselfeld in der negativen. Halbperiode einander entgegenwirken. Der Strom 22 ist noch ein reiner Wechselstrom, enthält also keinen Gleichstromanteil. Ein Gleichstromanteil entsteht erst, wenn erfindungsgemäß ein Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharaktefistik in den Stromkreis geschaltet wird.
  • Aus der Charakteristik nach Fig. 2 geht hervor, daß der Widerstandsbetrag des Widerstandes 15 bei einem kleinen Augenblickswert des Stromes groß ist, bei einem großen Augenblickswert des Stromes jedoch klein, d. h., es werden die großen Augenblickswerte des Stromes i durch die Einschaltung des Widerstandes 15 in den Stromkreis kaum verkleinert, die kleinen Augenblickswerte jedoch reltativ erheblich verringert, so daß ein zeitlicher Verlauf des Stromes ähnlich der Kurve 23 entsteht. Diese Kurvenform enthält nun einen Gleichstromanteil, der zum Ansprechen des Signalempfängers i$ benutzt wird. Es ist hierzu zweckmäßig, den Empfänger so auszubilden, daß er auf einen Gleichstrom, nicht aber auf Wechselstrom der von der Spannungsquelle gelieferten Frequenz anspricht. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß ein. Relais mit einer Kurzschlußwicklung oder einem Kupferring auf dem Spulenkern verwendet wird. In vielen Fällen sind Relais schon an sich auf Wechselstrom wesentlich unempfindlicher als auf Gleichstrom, so daß besondere Maßnahmen sich erübrigen. Wesentlich verbessert wird der Unterschied in der Empfindlichkeit für Gleich- und Wechselstrom, wenn, wie in Fig. i angedeutet, der Relaiswicklung 18 ein Kondensator i9 parallel geschaltet wird.
  • Bei der Beschreibung von Fig. i wurde angenommen, daß bei der Einwirkung des Spurkranzes i i der steuernde Gleichfluß im Eisenkern 9 von Null auf einen bestimmten Betrag anwächst, so daß der Gleichstromanteil im Relais 18, der, zuerst Null war, bei der Beeinflussung des Gleisgerätes auftritt und den Relaisanker zum Anziehen bringt. Diese Wirkung kann durch eine Berührung der Adern 12 und 13 nicht vorgetäuscht werden. Die Aderberührung würde zwar den im Relais 18 fließenden Wechselstrom erhöhen, könnte aber den Anker nicht zum Anziehen bringen. Auf diese Weise ist z. B. die vorzeitige Auflösung einer Fahrstraße durch Aderberührung mit Sicherheit vermieden.
  • Soll der Stromkreis auch auf Aderunterbrechung ständig geprüft werden, so kann dies durch ein auf Wechselstrom empfindliches Relais 50, z. B. ein Relais mit vorgeschaltetem Graetzgleichrichter, geschehen; das in Reihe mit dem Relais 18 geschaltet ist und bei einer Unterbrechung des Stromkreises abfällt.
  • Eine besonders günstige Wirkung der Einrichtung wird erzielt, wenn die Spannung der Stromquelle 1q., die Windungszahl der Spule io und der Querschnitt ihres Kernes 9 so bemessen sind, daß bei Abwesenheit des Rades, also dann, wenn das von den permanenten Magneten 2 bis ¢ im Spulenkern erzeugte Feld Null ist, die im Kern 9 auftretende und von der Wicklung io erzeugte maximale Induktion gerade gleich der Sättigungsinduktion des im Spulenkern 9 verwendeten Werkstoffes ist. Ferner ist es günstig, hierfür einen Werkstoff mit ausgeprägter magnetischer Sättigungscharakteristig zu verwenden. Derartige Werkstoffe s nd z. B. Siliciumeisen mit Vorzugsrichtung oder-auch Eisen-Nickel-Legierungen, insbesondere solche, die zu etwagleichen Teilen aus Eigen und Nickel bestehen und ebenfalls eine magnetische Vorzugsrichtung halben können.
  • Die Frequenz der Stromquelle 14 wird zweckmäßigerweise so gewählt, daß die Zeitdauer einer Periode klein ist gegen die Einwirkungsdauer des Rades auf das Gleisgerät. Die Wahl einer möglichst hohen Frequenz erleichert es auch, die Wirkung von Gleich- und Wechselstrom auf den Signalempfänger zu trennen.
  • Fig. q. zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung, bei welcher die Eigenschaft, daß im Signalempfänger die Richtung des signalgebenden Feldes erkennbar ist, von besonderem Vorteil ist. Es handelt sich um eine Einrichtung zur Bündigkeitsanzeige von Förderkörben.
  • In Schachtanlagen kommt es darauf an, den Förderkorb in einer Stellung anzuhalten, die seine unbehInderbe Be- --und/oder Entladung ermöglicht. Zu diesem Zweck isst es üblich, .am Föuiderseil Markierungen anzubringen, die der Maschinist mit einem feststehenden Zeiger in Übereinstimmung zu bringen sucht. Dieses Verfahren arbeitet nur dann einwandfrei, wenn die Seillänge zwischen Förderkorb und Maschinenhaus sich nicht verändert, was jedoch infolge von Temperatur- und Belastungsschwankungen nicht immer zutrifft. Es besteht daher ein Bedürfnis, dem Maschinisten die Stellung des Korbes unmittelbar anzuzeigen.
  • Zu diesem Zweck wird an der Seitenwand 24 des Korbes der permanente Magnet 25 angebracht, dessen Achse N-S horizontal steht. An der Schachtwand befinden sich die Polschuhe 26 und 27 in der Bewegungsrichtung des Korbes übereinander. Zwischen den Polschuhen ist der Eisenkern 28 mit der Wicklung 30 angeordnet. Die Kurve 31 zeigt den Verlauf des vom Magnet 25 ausgehenden magnetischen Induktionsflusses im Kern 28 bei der Vorüberfahrt des Förderkorbes. Es ist ersichtlich, daß der Fluß den Wert Null hat, wenn der Magnet 25 zu den Polschuhen 26 und 27 symmetrisch steht. Dieser Wert Null kennzeichnet die bündige Stellung des Korbes. Weicht der Korb nach oben oder unten von der Bündigkeitsstellung ab, so nimmt der Fluß im Kern 28 einen positiven oder negativen Wert an, der mit der Abweichung des Korbes von der bündigen Stellung zunimmt. Die Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß die Stellung, in welcher der Fluß durch Null geht, von Seitenschwankungen des Korbes unabhängig ist, so daß die Bündigkeit unabhängig von diesen Schwankungen immer richtig angezeigt wird. Die beschriebene Magnetanordnung ist bereits an anderer Stelle vorgeschlagen worden und bildet nicht den Gegenstand der Erfindung.
  • Es kommt nun darauf an, die Größe und Richtung des Fluäses im Eisenkern 28 in dem vom Sehacht entfernt gelegenen Maschinenhaus durch einen Signalempfänger anzuzeigen. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß die Wicklung 30 über die Leitungsadern 32 und 33 mit der Stromquelle 35 und dem Widerstand 34 mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik sowie dem Signalempfänger 37 in Reihe geschaltet. Der Signalempfänger ist in diesem Fall ein polarisiertes Relais, dessen Anker eine stabile Mittelstellung hat. Befindet sich der Korb in der bündigen Stellung oder ist er sehr weit von dein aus den Polschuhen 26. und 27 und dem Eisenkern 28 bestehenden Geber entfernt, sc fließt in dem beschriebenen Stromkreis ein reiner Wechselstrom, der durch den Parallelkondensator 36 vom Signalempfänger ferngehalten wird, so daß dessen Anker die Mittelstellung einnimmt. Steht der permanente Magnet,25 einem der Polschuhe 26 oder 27 gegenüber, so wird, wie schon an Hand des Beispieles nach Fig. i beschrieben, die eine Halbwelle des in der Spule 30 fließenden Wechselstroms stark vergrößert, und zwar entweder die positive Halbwelle, wenn sich der Korb z. B. oberhalb der Bündigkeitsste:llung, oder die negative Halbwelle, wenn sich der Korb unterhalb der Bündigkeitsstellung befindet. Durch die Einfügung des Widerstandes 34 mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik in den Stromkreis werden nun die großen Augenblickswerte des Wechselstromes nur relativ wenig, die kleinen Augenblickswerte- aber relativ stark vermindert, so daß in dem Stromkreis ein Gleichstromanteil entsteht, dessen Richtung positiv oder negativ ist, je nachdem, ob sich der Korb oberhalb oder unterhalb der Bündigkeitsstellung befindet. Auf diesen Gleichstrom spricht das polarisierte Relais 37 an. Es legt seinen Anker auf den Kontakt 38 oder 39 und bringt damit die Lampe 40 oder 41 zum Leuchten, je nachdem, ob der Korb zu hoch oder zu tief steht.
  • Den Betriebsverhältnissen der Schachtanlage entsprechend sollen die Lampen 40 und 41 in einem größeren oder kleineren Bereich oberhalb und unterhalb der bündigen Stellung nicht leuchten, damit der Maschinist die Stellung des Korbes nur dann korrigiert, wenn sie in unerwünscht starkem Maße von der Bündigkeit abweicht. Dieser Bereich kann durch den einstellbaren Widerstand 43, der zur Relaiswicklung 37 parallel geschaltet ist, leicht auf einen gewünschten Wert eingeregelt werden, ohne daß es notwendig ist, den an der Schachtwand befestigten Geber oder den permanenten Magnet amFörderkorb in seiner Einstellung zu verändern.
  • In manchen Fällen kann es auch vorteilhaft sein, mit dem polarisierten Relais 37 noch einen Drehspulstrommesser 42 in Reihe zu schalten oder auch diesen Drehspulstrommesser allein als Signalempfänger zu benutzen. Der Strommesser ist so eingerichtet, daß sein Zeiger bei stromloser Drehspule auf die Mitte der Skala zeigt und somit bei seinem Ausschlag die Stromrichtung erkennen läßt. Der Maschinist erkennt am Zeigerausschlag nicht nur, ob der Förderkorb oberhalb oder unterhalb der bündigen Stellung steht, sondern er kann auch aus der Größe des Zeigerausschlages darauf schließen, wie weit er die Stellung des Korbes verändern muß, um die bündige Stellung zu erreichen. Mit dem Parallelwiderstand 44, der ebenfalls einstellbar ist, kann die Empfindlichkeit des Strommessers auf einen gewünschten Wert eingeregelt werden.
  • Als Stromquelle genügt bei Anlagen zur Bündigkeitsanzeige in der Regel das allgemeine Versorgungsnetz mit Frequenz 5o Hz, da die Bewegung des Korbes stets nur verhältnismäßig langsam vor sich geht. Es ist auch möglich, mehrere Geber in Parallelschaltung auf denselben Signalempfänger wirken zu lassen. Da jeweils nur der beeinflußte Geber einen Gleichstromanteil im Signalempfänger erzeugt, ist die Parallelschaltung weiterer unbeeinflußter Geber zu dem beeinflußten Geber ohne Wirkung auf den Signalempfänger. Dies ist in Schaltanlagen von Bedeutung, wo in der Regel zwei Förderkörbe vorhanden sind, von denen jeweils nur einer an der Hängebank oder der fördernden Sohle sein kann. Die Geber für die beiden Förderkörbe können dann in der bezeichneten Weise an den zur Hängebank oder zur Sohle gehörigen Signalempfänger angeschlossen werden.
  • Bei den bisher beschriebenen Einrichtungen sind die Stromkreise so dimensioniert, daß die Spannung an den Geberspulen io bzw. 30 im wesentlichen durch die Spannung der Stromquelle diktiert wird. Durch den Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik wird der im Kreis fließende Strom verzerrt, wobei ein Gleichstromanteil entsteht. Statt dessen kann auch der Strom erzwungen werden, welcher der Einrichtung zugeführt wird, wobei dann durch das signalgebende Feld und durch den Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik die Spannung verzerrt wird und hierbei ein Gleichspannungsanteil entsteht. Ein Schaltbeispiel hierfür zeigt die Fig. 5. Der Signalempfänger 47, der Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik 46 und die Spule 47, auf deren Eisenkern das signalgebende Feld einwirkt, sind hierbei parallel geschaltet. Der Strom, der dieser Parallelschaltung zufließt, wird durch den Vorwiderstand 48 erzwungen. Dieser Vorwiderstand kann rein ohmisch, induktiv oder kapaz.i.tiv sein.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur magnetischen Signalgebung, insbesondere für Eisenbahn- und Grubensignalanlagen, welche eine Wechselspannungsquelle, einen Signalempfänger und eine Spule mit Eisenkern enthält, auf die das der Signalgebung dienende Feld einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Schaltungszusammenhang mit der Spule (1o, 30, 45) auf dem Eisenkern und dem Signalempfänger ein an sich bekannter Widerstand (15, 16, 17, 34# 46) mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik befindet, dessen Widerstandsbetrag unabhängig von der Stromrichtung, aber veränderlich in Abhängigkeit von der absoluten Größe des Stromes ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle, die Spule mit Eisenkern, der Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik und der Signalempfänger in Reihe geschaltet sind (Fig. i und 4).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule mit Eisenkern, der Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik und der Signalempfänger parallel geschaltet sind und daß mit dieser Parallelschaltung die Spannungsquelle und ein ohmscher, induktiver oder kap:azitiver Widerstand in Reihe geschaltet ist (Fig. 5).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2 Ader 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik ein an sich bekannter Varistor, z. B. ein aus Si C-Körnern mit einem Bindemittel gesinterter Körper, ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand mit gekrümmter Stromspannungscharakteristik in an sich bekannter Weise aus mehreren Gleichrichterzellen in Antireihen-oder Antiparallelschaltung besteht.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Signalempfängers, der auf Gleichstrom, nicht aber auf Wechselstrom der von der Spannungsquelle gelieferten Frequenz anspricht.
  7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger ein Relais mit einer Kurzschlußwicklung ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, insbesondere zur Bündigkeitsanzeige bei Förderkörben, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger ein polarisiertes Relais mit stabiler Mittelstellung des Ankers ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder, 7, insbesondere zur Bündigkeitsanzeige bei Förderkörben, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger ein Drehspulstrommesser ist, dessen Zeiger beim Strom Null in Skalenmitte steht. io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, insbesondere zur Bündigkeitsanzeige von Förderkörben, dadurch gekennzeichnet, daß zum Signalempfänger ein einstellbarer Widerstand parallel geschaltet ist. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis io, insbesondere zur Bündigkeitsanzeige von Förderkörben, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mehrere parallel geschaltete Geber auf ein und denselben Signalempfänger einwirken.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Signalempfänger ein Kondensator parallel geschaltet ist.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern der Spule, auf den das der Signalgebung dienende ,magnetische Feld ginwirkt, ans einem magretisch weichen Werkstoff mit ausgeprägter Sättigungscharakteristik besteht, z. B. aus einer Eisen-Nickel-Legierung, insbesondere einer solchen mit magnetischer Vorzugsrichtung.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine derartige Windungszahl der Spule (1o, 30, 45), daß bei Abwesenheit des der SignalgPJbung dienenden magnetischen Feldes die Sättigungsinduktion im äpulenkern gerade erreicht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 503 727.
DES43708A 1955-04-29 1955-04-29 Schaltungsanordnung zur magnetischen Signalgebung, insbesondere fuer Eisenbahnen Expired DE958849C (de)

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