DE958378C - Kupplung fuer Wetterlutten u. dgl. - Google Patents
Kupplung fuer Wetterlutten u. dgl.Info
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- DE958378C DE958378C DEN10103A DEN0010103A DE958378C DE 958378 C DE958378 C DE 958378C DE N10103 A DEN10103 A DE N10103A DE N0010103 A DEN0010103 A DE N0010103A DE 958378 C DE958378 C DE 958378C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F1/00—Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
- E21F1/04—Air ducts
- E21F1/06—Duct connections
Landscapes
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- Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)
Description
- Kupplung für Wetterlutten u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Kupplungen für Wetterlutten und andere ähnliche Rohre mit großem Durchmesser mit einem über konische, zueinander geneigte Flanschflächen von Verstärkungsrippen gezogenen, einstöckigen, biegsamen Spannring und einem zwischen den Luttenenden angeordneten elastischen Dichtungsring. Bei der bekannten" durch Hauptpatent 88o 982 geschützten Kupplung dieser Art wird der elastische Dichtungsring durch radial gerichtete Stifte gehalten, welche in einem zylindrischen Fortsatz eines der Verstärkungsringe angebracht sind. Die Verstärkungsringe sind durch Ausbördelungen der Luttenenden an letzteren befestigt. Die Befestigung des Dichtungsringes durch .radial gerichtete Stifte an dem zylindrischen Fortsatz eines der Verstärkungsringe hat den Zweck, den Dichtungsring in sicherem Zusammenhalt mit dem betreffenden Luttenende auch im ausgebauten Zustande der Lutte zu halten, um ein Verlorengehen des Dichtungsringes während des Transportes zu verhindern und den Aufbau der Luttenleitung zu erleichtern.
- Da diese Befestigung des Dichtungsringes die Zusammendrückbarkeit desselben beeinträchtigt, ist vorgeschlagen worden, den Dichtungsring mit einem Halteflansch zu versehen, mit welchem er über einen Flanschscheibenring eines der beiden Luttenenden greift.
- Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Halteflansch des Dichtungsringes im Querschnitt keilförmig gestaltet ist und in den nach außen breiter werdenden Zwischenraum zwischen dem Flanschscheibenring und der gegenüberliegenden Fläche des Verstärkungsringes eingreift. Diese Anordnung gibt keine volle Sicherheit für die Befestigung des Dichtungsringes an dem Luttenende. Es kann leicht vorkommen, daß er sich während des Transportes durch Aufweitung oder einseitigen Zug von seinem Flanschscheibenring abstreift und verlorengeht. Außerdem zeigt der Gesamtaufbau dieser Kupplung gewisse Nachteile.
- Zur Vermeidung derselben wird gemäß der Erfindung der Halteflansch des Dichtungsringes am Innenring verdickt ausgeführt und in dem nach innen unterschnittenen Zwischenraum zwischen dem Flanschscheibenring und der gegenüberliegenden Fläche des Verstärkungsringes festgehalten. Auf diese Weise wird der Dichtungsring sicher an seinem Luttenende gehalten und kann auch nicht durch erhebliche Kraftanstrengung von ihm entfernt werden.
- Der Flanschscheibenring besteht aus dem umgebördelten Ende des Luttenendes und hat zunächst in seiner ganzen radialen Ausdehnung einen für das bequeme Einsetzen des Halteflansches ausreichenden Abstand von der gegenüberliegenden Fläche des Verstärkungsringes. Der Flanschscheibenring ist nach dem Einsetzen des Halteflansches axial zurückbiegbar, um mit seiner Außenzone über den verdickten Teil des Halteflansches zu treten.
- Die mit den Verstärkungsringen zusammenarbeitenden geneigten Flanschteile des Spannringes sind an ihrem inneren Umfang im Querschnitt nach außen bogenförmig geformt. Dadurch wird erreicht, daß das Auflegen des Spannringes auf die Verstärkungsringe leichter vorgenommen werden kann und der innere Umfang des Spannringes sich fest auf die Luttenwandung auflegen kann und die beiden Lutten besser gegeneinander zentriert werden.
- Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Luttenverbindung mit aufgesetzten Verstärkungsringen, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Luttenverbindung entsprechender Art, bei der die Verstärkungsringe aus den Luttenenden herausgebördelt sind.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i sind auf die Luttenenden 1, 2 Verstärkungsringe 3, 4 aufgesetzt und durch Schweißung 5 _mit den Luttenenden verbunden. Während die einan,ler zugekehrten Flächen 6, 7 der Verstärkungsringe etwa eben gehalten sind, sind die Außenflächen 8, g, welche mit den schräg gerichteten Flanschen i i des Spatenringes 12 zusammenarbeiten, im Querschnitt mit konvexen Rundungen ausgeführt, so daß bei der durch scharfes Anziehen des Spannringes auftretenden Auseinanderweitung der Flanschteile i i stets eine mittlere Zone der Verstärkungsringe den Spannring abstützt. Die Flanschteile i i des Spannringes sind an ihren inneren Zonen 13 im Querschnitt nach außen gebogen. Dies hat den Vorteil, daß sie sich leichter auf die Verstärkungsringe aufbringen lassen und sich an den Luttenumfang anlegen können, ohne daß die Spannwirkung des Spannringes beeinträchtigt wird. Hierdurch wird auch eine die beiden Luttenenden zentrierende Wirkung des Spannringes erreicht.
- Der zur Abdichtung der beiden Luttenenden dienende Dichtungsring 14 besteht aus einem C-förmigen hohlen Teil 15, der mit etwa ebenen Seitenflächen 16 versehen ist und aus einem Halteflansch 17, welcher an seinem äußeren Umfang mit dem äußeren Teil des O-förmigen Teiles durch einen kurzen zylindrischen Teil i8 verbunden ist.
- Der Halteflansch 17 ist am inneren Umfangsteil ig verdickt. Die beiden Luttenenden sind mit umgebördelten Flanschscheibenringen 21, 22 versehen. Der Flanschscheibenring 22 hat zunächst in seiner ganzen radialen Breite einen so großen Abstand von der gegenüberliegenden Fläche 6 des Verstärkungsringes 4, daß der Halteflansch 17 bequem in den Zwischenraum von außen eingesetzt werden kann. Sobald dies geschehen ist, wird der Flanschscheibenring 22 mit seiner äußeren Zone entsprechend der Fig. i zurückgebogen, so daß der verdickte Teil ig des Halteflansches 17 sicher in dem nunmehr unterschnittenen Zwischenraum gehalten wird und nicht mehr durch einen praktisch in Betracht kommenden Kraftaufwand radial nach außen herausgezogen werden kann.
- Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist der Dichtungsring 14 nebst seinem an der inneren Umfangszone verdickten Halteflansch 17 in gleicher Weise ausgebildet.
- Statt der besonders aufgesetzten Verstärkungsringe 3, 4 sind die Luttenenden 1, 2 zunächst nach außen und dann wieder nach innen zur Bildung von die Verstärkungsringe ersetzenden Sicken 23, 24 und dann zur Bildung des den Dichtungsring haltenden Flanschscheibenringes 22 und eines Verstärkungsflanschscheibenringes 25 nach innen zurüclrgebogen. In den Hohlraum der Sicken 23, 24 sind Verstärkungsringe 26 eingesetzt, deren innere Umfangsflächen etwa bündig mit der inneren Umfangsfläche der Luttenwandung liegen, um Luftwirbelungen zu verhindern.
- Es ist ersichtlich" daß durch die erfindungsgemäße Gestaltung ein absolut fester Halt des Dichtungsringes an dem Luttenende erreicht wird, ohne daß die Zusammenpreßbarkeit des- Dichtungsringes beeinträchtigt wird. Die hohle Ausbildung des Dichtungsringes gestattet vielmehr ein Zusammenziehen der beiden Luttenenden auf einer verhältnismäßig großen Strecke. Dabei wirken sich auch die abgebogenen Enden der Flansche des Spannringes günstig aus.
Claims (7)
- PATEN TANSPRLCHE-i. Kupplung für Wetterlutten und ähnliche Rohre mit großem Durchmesser mit einem über konische, zueinander geneigte Flanschflächen von Verstärkungsringen der Luttenenden gezogenen, einstückigen, biegsamen Spannring und einem zwischen den Luttenenden angeordneten elastischen Dichtungsring nach Patent 88o98:2, wobei der Dichtungsring mit einem Halteflansch über einen Flanschscheibenring des einen Luttenendes greift, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteflansch (i7) des Dichtungsringes (i4) am inneren Rand verdickt ist und in dem nach innen unterschnittenen Zwischenraum zwischen dem Flanschscheibenring (22) und der gegenüberliegenden Fläche (6) des Verstärkungsringes festgehalten ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das umgebördelte Luttenende gebildete Flanschscheibenring (22) in seiner ganzen radialen Ausdehnung einen für das bequeme Einsetzen des Halteflansches (i7) ausreichenden Abstand von der gegenüberliegenden Fläche (6) des Verstärkungsringes hat und der Flanschscheibenring (22) nach dem Einsetzen des Halteflansches axial zurückbiegbar ist, um mit seiner Außenzone über den verdickten Teil (i9) des Halteflansches (i7) zu treten.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (i4) aus einem O-förmigen hohlen Querschnittsteil (i5) mit etwa ebenen Seitenflächen und dem am inneren Umfang verstärkten Halteflansch (i7) besteht, der an seinem Außenumfang durch einen kurzen zylindrischen Teil (i8) mit dem äußeren Teil des O-förmigen Querschnitteils verbunden ist. q..
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zueinander geneigten Flanschteile (ii) des Spannringes (i2) in ihrer inneren Umfangszone im Querschnitt nach außen bogenförmig geformt sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Flanschen des Spannringes zusammenarbeitenden Außenflächen der Verstärkungsringe gewölbt gehalten sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsringe durch die nach innen gewölbten Sicken (23, 2q.) der Luttenenden (i, 2) gebildet sind und in die inneren Hohlräume der Sicken Verstärkungsringe (26) eingesetzt sind, deren innere Umfangsfläche etwa bündig mit der inneren Umfangsfläche der Luttenenden liegt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6; dadurch gekennzeichnet, daß sich an die nach innen gewölbten Teile der Verstärkungssicken wieder nach außen gewölbte Teile (2i, 22) anschließen, welche den Flanschscheibenring für die Befestigung des Dichtungsringes bzw. eine Verstärkung bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN10103A DE958378C (de) | 1955-01-25 | 1955-01-25 | Kupplung fuer Wetterlutten u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958378C true DE958378C (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=7339250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN10103A Expired DE958378C (de) | 1955-01-25 | 1955-01-25 | Kupplung fuer Wetterlutten u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958378C (de) |
-
1955
- 1955-01-25 DE DEN10103A patent/DE958378C/de not_active Expired
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