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DE958229C - Widerstands-Stumpf-Schweissmaschine mit pneumatischem und hydraulischem Antrieb - Google Patents

Widerstands-Stumpf-Schweissmaschine mit pneumatischem und hydraulischem Antrieb

Info

Publication number
DE958229C
DE958229C DEE10891A DEE0010891A DE958229C DE 958229 C DE958229 C DE 958229C DE E10891 A DEE10891 A DE E10891A DE E0010891 A DEE0010891 A DE E0010891A DE 958229 C DE958229 C DE 958229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plunger
cylinder
piston
valve
movable table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE10891A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELECTRO MECANIQUE SA
Original Assignee
ELECTRO MECANIQUE SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELECTRO MECANIQUE SA filed Critical ELECTRO MECANIQUE SA
Application granted granted Critical
Publication of DE958229C publication Critical patent/DE958229C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Widerstands-Stumpf-Schweißmaschine mit pneumatischem und hydraulischem Antrieb Die Erfindung betrifft eine Widerstands-Stumpf-Schweißmaschine mit zwei mit Klemmbacken versehenen Tischen, von denen der eine beweglich ist, durch einen druckluftbeaufschlagten Kolben- betätigt wird und mit einem Kolben verbunden ist, dessen Zylinderräume vor und hinter dem Kolben durch eine Drosselleitung mit einem Drosselventil verbunden sind. Das Drosselventil wird einerseits durch ein Steuerorgan gesteuert, das das Drosselventil völlig öffnet, wenn es in der den Rücklauf des beweglichen Tisches verursachenden Stellung steht, und das Drosselventil teilweise geschlossen -hält, wenn es in der den Vorlauf des beweglichen Tisches verursachenden Stellung steht. Andererseits wird das Drosselventil durch den beweglichen Tisch am Ende seines Vorlaufs völlig geöffnet.
  • Die bekannten Maschinen dieser Art lassen. am Ende des Vorlaufs des beweglichen Tisches eine große Stauchgeschwindigkeit zu, wenn sich das Drosselventil völlig öffnet. Jedoch ist die größte Preßkraft, die sich bei der vollständigen Öffnung des Drosselventils ergibt, verhältnismäßig schwach, wenn man nicht pneumatische Kolben mit großen Durchmessern oder mehrere hintereinander angeordnete Kolben verwendet. In diesem Falle stehen zwar große Stauchkräfte zur Verfügung. Die Maschinen sind dann aber nicht für Schweißungen geeignet, bei denen nur geringe Stauchkräfte erforderlich sind. Man' ist dann gezwungen, mehrere Maschinen anzuschaffen, um Schweißarbeiten, die große Stauchkräfte erfordern, und solche,. bei denen die Stauchkräfte klein sein können, ausführen zu können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine zu schaffen mit der verschieden große Stauchkräfte erzeugt werden können, ohne daß die verwendeten Kolben einen größeren Durchmesser haben müssen, als für die Erzeugung verhältnismäßig schwacher Stauchkräfte notwendig ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der zwischen dem Drosselventil und dem hinteren Teil des hydraulischen Zylinders liegende Teil der Drosselleitung mit einem Zylinder eines Plungers verbunden und der Plunger an einem Kolben eines Druckluftzylinders befestigt ist, dessen Steuerorgan von dem beweglichen Tisch am Ende von dessen Vorlauf derart gesteuert wird, daß der Plunger Flüssigkeit in den hinteren Teil des hydraulischen Zylinders drückt, daß außerdem ein Flüssigkeitsbehälter in die Drosselleitung zwischen dem Drosselventil und dem Anschluß für den Plunggerzylinder mündet und zwischen dieser Mündung und dem Anschluß für 'den Pumpenzylinder ein Absperrventil in der Drosselleitung vorgesehen ist, das in der Ruhestellung geöffnet ist und von dem beweglichen Tisch plötzlich geschlossen wird, sobald der Plunger mit dem Druckhub beginnt.
  • Der hydraulische Zylinder, -der während des größten Teiles des Vorlaufs des beweglichen Tisches in bekannter Weise hemmend wirkt, arbeitet gegen Ende des Vorlaufs als Antriebszylinder. Sobald das Absperrventil die die vor und hinter dem Kolben liegenden Teile des Zylinders verbindende Drosselleitung -schließt, drückt der Plunger Flüssigkeit hinter den Kolben, so daß dieser als Arbeitskolben wirkt. Die einzige Kraftquelle, die verwendet wird, ist Druckluft. Diese hydraulische Arbeitsleistung unterstützt die pneumatische Arbeitsleistung. Dadurch, daß der mit dem Plunger verbundene Kolben einen Durchmesser hat, der wesentlich größer ist als der des Plungers, kann der Luftdruck, der auf diesen Kolben wirkt, auf den Kolben des hydraulischen Zylinders einen hydraulischen Druck ausüben, der wesentlich größer ist als sein eigener pneumatischer Druck. Außerdem kann der auf diesen Kolben wirkende pneumatische Druck größer sein als der im pneumatischen Arbeitszylinder, indem regelbare Druckreduzierventile verwendet werden, um verschiedene Drücke von einer gemeinsamen Drucklüftquelle zu liefern.
  • Während des Vorlaufs des Kolbens im hydraulischen Zylinder wird dieUngleichheit der Volumenänderungen vor und hinter diesem Kolben durch die Verbindung der Drosselleitung mit einem Flüssigkeitsbehälter ausgeglichen. Nach Schließen dieser Leitung durch das Absperrventil kann die aus dem Vorderteil des Zylinders austretende Flüssigkeit in diesen Behälter entweichen. Das plötzliche vollständige Öffnen des Drosselventils in dem Augenblick, wo der Plunger zu drücken beginnt, hebt die Drosselwirkung des hydraulischen Zylinders auf, wenn dieser als Motor wirkt. Das Öffnen des Absperrventils nach * Beendigung des Stauchvorganges vermeidet einen Druckabfall hinter dem Kolben des hydraulischen Zylinders während des Druckhubes des Plungers. Daraus folgt, daß der bewegliche Tisch sich nicht von dem festen Tisch entfernt, bevor der pneumatische Arbeitskolben auf der Vorderseite mit Druckluft beaufschlagt wird.
  • Die Verstellung des Steuerorgans für den Druckhub des Plungers, das plötzliche Öffnen des Drosselventils und das plötzliche Schließen des Absperrventils werden gleichzeitig -durch die Erregung von drei Magnetspulen bewirkt, in deren Stromkreis ein Schalter vorgesehen ist, der vom beweglichen Tisch geschlossen wird.
  • Um den Stauchdruck genau regeln zu können, wenn nur ein geringer Stauchdruck erforderlich ist, ist die Maschine so ausgebildet, daß die Arbeitswirkung des hydraulischen Zylinders abgeschaltet werden kann. Zu diesem Zweck wird das Steuerorgan für die den Plungerkolben betätigende Druckluft in einer Stellung gehalten, in der dieser Kolben unwirksam bleibt, während der Stromkreis der Magnetspule des Absperrventils einen Schalter enthält, der geöffnet sein kann, wenn das Steuerorgan in der besagten Stellung gehalten wird.
  • In diesem Falle braucht der Luftdruck zur Erzielung eines verhältnismäßig kleinen Stauchdruckes nicht so groß zu sein, wie wenn diese Luft auf den Kolben des Plungers wirkt. Demzufolge ist die Genauigkeit der Regelung viel größer.
  • Wenn das Steuerorgan zur Betätigung des Druckhubes des Plungers durch eine Magnetspule gesteuert wird, enthalten deren Stromkreis und der Stromkreis der Drosselspule des Absperrventils einen Schalter, der das Öffnen dieser Stromkreise ermöglicht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Teil der Maschine bei verkleinerter Darstellung der beiden Spanntische, Fig..2 eine Darstellung der Tischsteuerung, Fig. 3 eine Darstellung entsprechend derjenigen in Fig. 2, jedoch bei einer anderen Tischstellung, Fig. q. ein Schaltschema des elektrischen Teiles, Fig. 5 eine teilweise geänderte Ausführungsform der Steuerung.
  • Die Widerstandsschweißmaschine gemäß Fig. i weist Klemmbacken 2 und 3 -zum Einspannen der zu verschweißenden Werkstücke4 .und 5 auf. Die Klemmbacken 2 sind an einem festen Tisch 6 und die Klemmbacken 3 an einem beweglichen Tisch 7 befestigt. Der bewegliche Tisch 7 kann sich dem festen Tisch 6 nähern oder von diesem entfernen, wie durch den Doppelpfeil X angedeutet ist. Der bewegliche Tisch 7 ist durch eine Stange 8 mit dem Kolben 9 verbunden, die in einem Druckzylinder io angeordnet ist. Der Druckzylinder ist durch Leitungen ii und 12 mit dem Steuerzylinder 13 verbunden, der den Steuerkolben 14 enthält. Dem Steuerzylinder 13 wird durch die Leitung 15 Druckluft zugeführt, die Leitungen 16 und 17 münden in die Atmosphäre.
  • Der Kolben 9 ist mit einem Kolben 18 verbunden, der in einem hydraulischen Zylinder i9 angeordnet ist. Dieser enthält beispielsweise Drucköl, das von der Stirnseite 2o des Zylinders zur hinteren Stirnseite 2 1 durch eine Leitung 22 fließen kann. Diese Drosselleitung 22 enthält ein Drosselventil 23, das einerseits durch ein Steuerorgan und andererseits durch den beweglichen . Tisch 7 gesteuert wird.
  • Das Ventil 23 ist ein Drehschieber, dessen Zapfen 24 gemäß Fig. 2 mit einer Scheibe 25 versehen ist, die Nasen 26 und 27 trägt. Auf den Ventilzapfen wird durch eine Feder 28 ständig ein Drehmoment im Schließsinne ausgeübt. Das erwähnte Steuerorgan besteht aus einem Hebel 29, der in Fig. 2 die Stellung einnimmt, in die er durch den beweglichen Tisch 7 gebracht ist, wenn dieser vom festen Tisch 6 entfernt steht. In dieser Stellung drückt eine an den Hebel 29 angelenkte Stange 3o gegen die Nase 26 und hält das Ventil 23 vollständig geöffnet. Die Stange 3o weist einen Querarm 32 auf, der mit dem Steuerkolben 14 verbunden ist. Wenn der Hebel 29 in die in Fig. 3 dargestellte Lage durch das Heranfahren des Tisches 7 an den Tisch 6 gebracht ist, so ist die Stange 3o von der Nase 26 zurückgezogen, und die Scheibe 25 kann eine Stellung einnehmen, in der das Ventil 23 teilweise geschlossen ist. In dieser Stellung liegt die Nase 27 an einem Druckstift 33 an. In Fig. 3 aber ist die Nase 27 in einiger Entfernung vom Druckstift 33 gehalten. Die Gründe hierfür werden später dargelegt. Der Druckstift 33 ist mit einer in der Länge einstellbaren Stange 34 verbunden, die am oberen Ende eine Rolle 35 aufweist. Diese liegt gegen eine Führungsbahn 36, die mit den Klemmbacken 3 im Sinne des Doppelpfeils X verschiebbar ist. Wenn die beweglichen Klemmbacken sich den festen Klemmbacken nähern, drückt diese Führungsbahn 36 über die Rolle 35 und den Druckstift 33 auf die Nase 27 im Öffnungssinne des DrosselveRtils 23. Das bisher Beschriebene ist bereits bekannt.
  • Gemäß der. Erfindung ist in der Drosselleitung 22 zwischen dem Drosselventil 23 und der hinteren Stirnfläche 21 des hydraulischen Zylinders i9 eine Verbindung mit einem Zylinder 75 vorgesehen, in dem ein Plunger 37 verschiebbar ist (s. Fig. i). Der Plunger ist mit einem Kolben 38 eines Druckluftzylinders 39 verbunden. Die Zylinderräume vor und hinter dem Kolben 38 sind durch die Leitungen 40 und 41 mit einem Steuerzylinder 42 verbunden, in den eine Druckluftleitung 43 mündet.
  • Der Steuerschieber 44 im Steuerzylinder 42 steht unter dem Druck einer Feder 45, die ihn in die in Fig. i dargestellte Stellung drückt. In dieser Stellung des Steuerschiebers gelangt Druckluft auf die Oberseite des Kolbens 38 über die Leitung 40, während der Zylinderraum unterhalb des Kolbens 38 über die Leitung 41 mit der Atmosphäre verbunden ist.
  • Der Steuerschieber 44 wird entgegen dem Druck der Feder 45 verschoben, wenn eine Magnetspule 47 unter Strom gesetzt wird. Solange dies der Fall ist, hat der Steuerschieber 44 eine derartige Stellung, daß über die Leitung 41 Druckluft in den Zylinder 319 unterhalb des Kolbens 38 eintritt, während die Leitung 4o den oberen Zylinderraum mit der Atmosphäre verbindet Das Drosselventil 23 ist außerdem mit einem Hebel 48 verbunden, der an den Anker 49 einer Magnetspule So angelenkt ist. Sobald diese erregt wird, wird das Drosselventil 23 schlagartig voll geöffnet.
  • Ein Flüssigkeitsbehälter 51 ist mit der Drosselleitung 22 in ihrem zwischen dem Drosselventil 23 und dem Anschluß an den Zylinder 75 liegenden Teil verbunden. Außerdem ist in dieser Leitung zwischen dem Anschluß des Behälters 51 und dem Anschluß des Zylinders 75 ein Absperrventil 53 vorgesehen,' das dann geschlossen ist, wenn der Plunger 37 Flüssigkeit in den hydraulischen Zylinder i9 drückt. Aus diesem Grunde ist das Absperrventil 53 mit .einem Hebel 54 fest verbunden, der an den Anker 55 einer Magnetspule 56 angelenkt ist. Bei Erregung der Magnetspule 56 ist das Absperrventil 53 geschlossen. Beim Rückgang des Plungers 37 ist dieses Absperrventil geöffnet.
  • Die Magnetspulen 47, 5o und 56 sind Teile eines Stromkreises, der in Fig. 4 schematisch dargestellt ist. Aus Gründen der Vereinfachung ist der Stromkreis für die Speisung der Schweißelektroden nicht dargestellt. An den Klemmen 57 und 58 liegt die Stromquelle. Die Klemme 57 ist durch eine Leitung 59 an einen Schalter 6o angeschlossen, der in dem Augenblick geschlossen wird, wo der Hebel 29 aus der Stellung gemäß Fig. 2 in diejenige gemäß Fig. 3 umgelegt wird. Bei dieser Bewegung drückteine Steuerkurve 61 auf eine Rolle 62, wodurch der Schalter 6o geschlossen wird. Auch dann, wenn ein weiterer Schalter 63 geschlossen ist, erhalten die Magnetspulen.47, 5o und 56 immer noch keinen Strom, weil ein Schalter 64, der mit dem Schalter 6o in Serie geschaltet ist, noch geöffnet ist. Dieser Schalter 64 wird erst gegen Ende des Weges des beweglichen Tisches 7 zum festen Tisch 6 geschlossen, wenn eine Steuerkurve 65 am beweglichen Tisch 7 .auf eine Rolle 66 des Schalters 64 drückt. Die Stellung dieser Steuerkurve 65 ist derart, daß der Schalter 64 in dem Moment geschlossen wird, wo das Stauchen des Metalls beginnen soll womit die Vorwärtsbewegung des beweglichen Tisches endet.
  • Wenn der Schalter 67 geschlossen ist, bewirkt das Schließen des Schalters 64, daß die drei Spulen 47, 5o und 56 erregt werden, die parallel zueinander und in Serie zum Schalter (64) geschaltet sind. Die Magnetspule 56 bewirkt bei Erregung das Schlieffen des Absperrventils 53, während die Magnetspule 47 den Druckhub des Plungers 37 verursacht. Durch die Bewegung des Plungers 37 wirkt der hydraulische Zylinder ig wie ein Motor. Das zwischen dem Kolben 18 und der Stirnwand 2o zusammengedrückte Öl kann in den Behälter 5 i entweichen, weil das Drosselventil 23 in diesem Augenblick vollständig durch die Erregung der Magnetspule 5o geöffnet ist. Dies ist der Grund, daß in Fig. 3 die Nase 27 nicht an dem Druckstift 33- anliegt.
  • Soll der Zylinder ig nicht- als Motorzylinder wirken, wird der Schalter 67 geöffnet, so daß der Plunger 37 nicht vorgeschoben wird und das Absperrventil 53 geöffnet bleibt. Demzufolge wird der bewegliche Tisch nur durch den Kolben g beaufschlagende Druckluft verschoben, deren Druck durch ein Druckminderventil stärker geregelt werden kann, als wenn der Tisch gleichzeitig -durch den Druckluftzylinder io und den hydraulischen Zylinder ig bewegt wird.
  • Auch der Druck der den Kolben 38 beaufschlagenden Druckluft kann mit Hilfe eines Druckminderventils geregelt werden, das zwischen dem Zylinder 319 und der Druckluftquelle angeordnet ist. Die Druckluftquelle kann dieselbe sein, die den Zylinder io über ein anderes Druckminderventil speist.
  • Nach Beendigung der Schweißung wird vor dem Öffnen der Klemmbacken :2 und 3 der Preßdruck aufgehoben, indem der Hebel 29 in eine Zwischenstellung zwischen derjenigen nach Fig.2 und derjenigen nach Fig. 3 gebracht wird. In dieser Losstellung hält die Steuerkurve 61 den Schalter 6o nicht mehr geschlossen, und die Magnetspulen 47, 5o und 56 werden stromlos. Nach Öffnen der Klemmbacken 2 und 3 wird der Hebel 29 in die Rücklaufstellung gemäß Fig. 2 gebracht.
  • Fig. 4 zeigt, daß ein Schalter 68 parallel zu den in Serie geschalteten Schaltern 6o und 63 angeordnet ist. Dieser hat den Zweck, eine Handsteuerung der Maschine statt der automatischen Steuerung durch den Schalter 6o zu ermöglichen. Im Falle der Handsteuerung wird vorher der Schalter 63 geöffnet. _ Bei. der beschriebenen Ausführungsform wird der Steuerschieber 44 durch den beweglichen Tisch während dessen Vorwärtsbewegung über die Magnetspule 47 gesteuert. Statt dessen kann der Steuerschieber 44 auch in anderer Weise von dem beweglichen Tisch gesteuert werden.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Konstruktion verwendet eine Steuerkurve 69, die an der Stange 30 befestigt ist, zur Verstellung des Steuerschiebers 44. Die Stange 7o des Steuerschiebers 44 ist an ihrem Ende mit einer Rolle 71 versehen, die mit der Steuerkurve 69 in Eingriff kommt.
  • Die Stellung des Steuerschiebers 44 wird außerdem durch eine weitere Steuerkurve 72 gesteuert, mit der eine am anderen. Ende der Stange 70 angeordnete Rolle 73 in Eingriff kommen kann. Der Steuerschieber 44 kann sich unter Wirkung der Feder 45 verstellen, wenn der Hebel 29 in die in Fig. 3 dargestellte Lage gebracht wird, um den beweglichen Tisch an den festen heranzuschieben.
  • Die Steuerkurve 72 ist an der Stange 8 einstellbar parallel zu deren Achse befestigt, um sie stets so einstellen zu können, wie es zum Auslösen des Beginns des Stauchvorganges erforderlich ist.
  • . Sobald das Stauchen zufolge der Verschiebung des Steuerschiebers 44 derart, daß die Leitung 41 mit der Druckluftleitung 43 verbunden ist, beginnt, drückt die Stange 70 auf den Stift 74 des Schalters 64, so daß dieser schließt und die Magnetspulen 5o und 56 in dem Augenblick erregt werden, wo der Plunger 37 die Flüssigkeit im Zylinder 75 unter Druck zu setzen beginnt. Die Steuerkurve 72 spielt dann die Rolle der an dem beweglichen Tisch befestigten Steuerkurve 65, deren Wirkungsweise in den Fig. 2 und 3 erläutert ist.
  • Wird der Steuerhebel 2,9 in die Losstellung gebracht,. so steht die Steuerkurve 69 in der in Fig. 5 dargestellten Stellung. Der Plunger 37 nimmt dann ebenfalls die dargestellte Stellung ein, während der Schalter 64 sich wieder öffnet und Drosselventil 23 und Absperrventil 53 in ihre gezeichnete Stellung zurückkehren.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Widerstands-Stumpf-Schweißmaschine mit zwei mit Klemmbacken versehenen Tischen, von denen der eine beweglich ist, durch einen druckluftbeaufschlagten Kolbenbetätigt wird'und mit einem Kolben eines hydraulischen Zylinders verbunden ist, dessen Zylinderräume vor und hinter dem Kolben durch eine Drosselleitung mit einem Drosselventil verbunden sind, das einerseits durch ein Steuerorgan gesteuert wird, das das Drosselventil völlig öffnet, wenn es in der den Rücklauf des beweglichen Tisches verursachenden Stellung steht, und das Drosselventil teilweise geschlossen hält, wenn es in der den Vorlauf des beweglichen Tisches verursachenden Stellung steht, und das andererseits durch den beweglichen Tisch am Ende eines Vorlaufes völlig geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Drosselventil (23) und dem hinteren Teil (2i) des hydraulischen Zylinders (ig) liegende Teil der Drosselleitung (22) mit einem Zylinder (75) eines Plungers (37) verbunden und der Plunger an einem Kolben (3$) eines Druckluftzylinders (39) befestigt ist, dessen Steuerorgan (44) von dem beweglichen Tisch (7) am Ende von dessen Vorlauf derart gesteuert wird, daß der Plunger (37) Flüssigkeit in den hinteren Teil des hydraulischen Zylinders (ig) drückt, daß ein Flüssigkeitsbehälter (5) in die Drosselleitung (22) zwischen dem Drosselventil (23) und dem Anschluß für den Plungerzylinder (75) mündet und zwischen dieser Mündung und dem Anschluß für den - .Plungerzylinder (75) ein Absperrventil (53) in der Drosselleitung vorgesehen ist, das in der Ruhestellung geöffnet ist und vom beweglichen Tisch plötzlich geschlossen wird, sobald der Plunger (37) mit dem Druckhub beginnt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Steuerorgans (44) für den Plungerzylinder (75), die plötzliche Öffnung des Drosselventils (23) und das plötzliche Schließen des Absperrventils gleichzeitig durch die Einschaltung von drei Magnetspulen (¢7, So, 56) bewirkt wird, deren Stromkreis einen Schalter enthält, der von dem beweglichen Tisch (7) gesteuert wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (4q.) für den Plungerzylinder (75) in eine Stellung gebracht werden kann, in der der Plunger (37) wirkungslos bleibt, während der Stromkreis der Magnetspule (56), die das Absperrventil steuert, einen Schalter aufweist, der geöffnet sein kann, wenn das Steuerorgan (44) in der besagten Stellung gehalten wird. q..
  4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Steuerung des Steuerorgans (4q.) für den Plungerzylinder durch eine Magnetspule (q.7) ihr Stromkreis und derjenige der das Absperrventil (53) steuernden Magnetspule- (56) einen gemeinsamen Schalter (67) aufweisen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die drei Magnetspulen (q.7, So, 56) parallel und mit einem Schalter (6q.) in Reihe geschaltet sind, der durch den beweglichen Tisch (7) geschlossen wird, wenn dieser in die Stellung gelangt, in der die Stauchung des zu schweißenden Metalls stattfinden soll.
  6. 6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatisch betätigte Kolben (9) zur Verstellung des beweglichen Tisches und der pneumatische Kolben (38) zum Antrieb des Plungers (37) an eine gemeinsame Druckluftquefle über regelbare Druckreduzierventile angeschlossen sind.
DEE10891A 1954-07-05 1955-06-23 Widerstands-Stumpf-Schweissmaschine mit pneumatischem und hydraulischem Antrieb Expired DE958229C (de)

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DE (1) DE958229C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217004B (de) * 1960-01-08 1966-05-18 Siemens Ag Elektrische Abbrenn-Stumpfschweissmaschine fuer hohe Stauchdruecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217004B (de) * 1960-01-08 1966-05-18 Siemens Ag Elektrische Abbrenn-Stumpfschweissmaschine fuer hohe Stauchdruecke

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