DE958203C - Telegrafiesender fuer Frequenzumtastung - Google Patents
Telegrafiesender fuer FrequenzumtastungInfo
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- DE958203C DE958203C DEB32547A DEB0032547A DE958203C DE 958203 C DE958203 C DE 958203C DE B32547 A DEB32547 A DE B32547A DE B0032547 A DEB0032547 A DE B0032547A DE 958203 C DE958203 C DE 958203C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/10—Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B14/00—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B14/002—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of a carrier modulation
- H04B14/006—Angle modulation
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/10—Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
- H04L27/12—Modulator circuits; Transmitter circuits
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Description
AUSGEGEBEN AM 14. FEBRUAR 1957
B 32547 VIII a 12i a1
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Trägerfrequenztelegrafensysteme
der Bauart, bei welcher die Trägerf requenzverschiebungstastung angewandt
wird. Sie stellt eine Verbesserung und weitere Ausbildung des Gegenstandes des Patents 833 063 dar.
In der Beschreibung des Hauptpatents ist ein System der angegebenen Art dargelegt, bei
welchem ein Sender auf Grund eines Zeichenschrittes ein erstes Trägerschwingungspaar von zueinander
verschiedener Frequenz und auf Grund eines Trennschrittes ein zweites Trägerschwingungspaar
von zueinander verschiedener Frequenz abgibt, wobei die Differenz zwischen den Frequenzen
des ersten Schwingungspaares verschieden von derjenigen zwischen den Frequenzen des zweiten
Schwingungspaares ist und wobei in einem Empfänger die Schwingungen jedes Schwingungspaares
überlagert werden, so daß zwei verschiedene Überlagerungsfrequenzen entstehen, auf welche der
Telegrafenapparat anspricht.
Jeweils eine der Schwingungen jedes Schwingungspaares kann von einer einzigen Schwingungsquelle
von fester Frequenz abgeleitet werden, und die jeweils andere der beiden Schwingungen kann
zusammen mittels vorerwähnter Schwingungsquelle und jeweils einer weiteren Schwingungsquelle in
Verbindung mit einem Modulator erzeugt werden, mittels welchem die Frequenz zwischen einer
oberen und einer unteren Grenze auf Grund der zu sendenden Zeichen- und Trennschritte gewechselt
wird. Die erwähnten oberen und unteren Grenzen können beispielsweise in einem Abstand von 120 Hz
voneinander liegen, und die Schwingungsquelle für die Schwingungen fester Frequenz kann eine Frequenz
aufweisen, die um 400 Hz von der mittleren Frequenz der zweiten Schwingungsquelle abweicht.
Wenn mehr als ein Kanal vorgesehen ist, dann
können mehr als zwei Schwingungspaare gesendet werden, wobei die benötigte Mindestzahl von
Schwingungen (1 -j-n) ist, wenn η die. Anzahl der
Kanäle bezeichnet.
Die Frequenz beider jeweils einen Kanal darstellender Schwingungen kann, wenn dies gewünscht
wird, moduliert werden.
Das System nach dem Hauptpatent hat den großen Vorteil, daß die Sicherstellung der Frequenzstabilität
ganz auf den Sender verlegt wird. Infolgedessen können die in Verbindung mit dem
Sender verwendeten Empfänger einfacher als normalerweise erforderlich ausgebildet werden, und
as der Grad der Frequenzverschiebung und infolgedessen
die benötigte Bandbreite können verringert werden.
Es hat sich nunmehr herausgestellt, daß durch eine Verbesserung und weitere Ausbildung der
durch das Hauptpatent geschützten Erfindung es möglich ist, die maximale Frequenztrennung
zwischen den Zeichen- und Trennsehritten weiter zu vermindern, was zur Folge hat, daß die Bandbreite
je Kanal weiterhin um einen wesentlichen Betrag verringert werden kann.
Gemäß der Erfindung werden nun in einem Trägerfrequenztelegrafehsystem der in der Beschreibung
und im Anspruch. 1 des Patents 833 063
dargelegten Art alle darin erwähnten Trägerschwingungen unter der Steuerung eines Oszillators
erzeugt. Die verschiedenen benötigten Frequenzen werden dadurch erzeugt, daß die von dem
gemeinsamen Oszillator abgeleiteten Schwingungen mit Hilfe von Oszillatoren von verhältnismäßig
niedriger Frequenz in Modulatoren gemischt werden, wobei die Frequenzdifferenz zwischen den
die Zeichenschritte versinnbildlichenden Frequenzen und den die Trennschritte versinnbildlichenden
Frequenzen weniger als 60 Hz betragen kann.
Wie in der Beschreibung des Gegenstandes des Hauptpatents dargelegt, kann eine der Schwingungen
je eines Schwingungspaares fortgelassen werden; .es kann also eine Träigerverscbwiinguing von
fester Frequenz /3 und eine zweite Trägerschwin-
gung verwendet werden, deren Frequenz durch Tastung zwischen den Frequenzen Z1 und f2 verändert
wird.
Die Erfindung ist nächstehend beispielsweise in bezug auf die Zeichnungen näher beschrieben, in
welchen
Fig. r ein Blockschema eines für den Gebrauch in einer erfindungsgemäßen Anlage in Einkanalausführung
geeigneten Senders und
Fig. 2 ein Blockschema eines für ein Mehrkanal-Telegrafensystiems.
geeigneten Senders darstellt.
Bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten Schaltung
ist ein normaler Kristalloszillator 29 vorzugsweise über Pufferstufen 30 und 31 mit jeweils
einer" Eingangsklemme von zwei Mischern 32 und 331 verbunden. Die andere Einganigsklemime des
Mischers 32 ist mit einem Niederfrequenzschwingungsgenerator 34 mit fester Frequenz verbunden.
Die andere Eingangsklemme des anderen Mischers 33 ist mit einem Oszillator 35 verbunden, dessen
Frequenz mittels eines Reaktanzröhrenkreises 36 zwischen zwei Werten verändert werden kann, die
jeweils dem Zeichen- und Trennschritt entsprechen. Diese Änderung geschieht mittels eines Telegrafenrelais
37, welches von Gleichstrom-Telegrafensignalen, die von einer Leitung 38 empfangen
werden, erregt wird. Die Ausgangsfrequenzen der beiden Mischer 32 und 33 werden in einem (nicht
dargestellten) Verstärker, der, falls erforderlich, einen Frequenzvervielfacher enthalten kann, verstärkt
und von dort einer Antenne zugeführt.
Kristalloszillator 29 kann beispielsweise eine Frequenz von 3500 kHz haben, während die Frequenz
des Oszillators 34 von fester Frequenz 500 kHz betragen kann und die Frequenz des
Niederfrequenzoszillators 35 von veränderlicher Frequenz zwischen 500 495 und 500 505 Hz hin
und her pendeln kann. Wenn also keine Frequenzvervielfachung angewandt wird, dann wird eine
Trägerwelle von der festen Frequenz 4000 kHz gesendet und eine Trägerwelle von der veränderliehen
Frequenz zwischen den Grenzen 4 000 495 und 4 000 505 Hz.
Da nun ein Oszillator 29 mit relativ hoher Frequenz verwendet wird und da die für die Mischung
benötigten anderen Frequenzen von Oszillatoren 34, 35 mit niedriger Frequenz erzeugt werden, ist
ein sehr hoher Frequenzstabilitätsgrad erzielbar, was zur Folge hat, daß die Frequenzdifferenz
zwischen Zeichen- und Trennschritten sehr klein sein kann. Die Leistung eines dazugehörigen
Empfängers wird unabhängig von den Änderungen der absoluten Werte der Trägerfrequenzen innerhalb
des laufenden Bandes des Empfängers sein und nur von der Stabilität der Niederfrequenzoszillatoren
abhängen. Sie ist sogar unabhängig no von den absoluten Werten der Niederfrequenzen
und nur abhängig von den Differenzen zwischen den Niederfrequenzen.
Der Kristalloszillator 29 kann zusammen mit den Oszillatoren 34 und 35 innerhalb eines gemeinsamen
(nicht dargestellten) Thermostats untergebracht sein. Auf diese Weise kann die Anordnung
so getroffen sein, daß .sogar die kleinen Änderungen, die in den niedrigen Frequenzen vorkommen,
jeweils im selben Sinn und nahezu im iao selben Ausmaß auftreten.
Fig. 2 zeigt ein Blockschema eines Senders, welcher sich für den Gebrauch in einem Mehrkanalsystem
eignet. Jeder zusätzliche Kanal kann in Form eines bereits beschriebenen Einkanalapparates
gegeben sein, indem jeweils ein weiterer Oszil-
lator 41 mit verhältnismäßig niedriger Frequenz
und mit dazugehörigem Leitungsrelais 39 und Reaktanzröhrenkreis 40 sowie einem weiteren
Mischer 42 vorgesehen ist. Eine Eingangsklemme dieses Mischers ist vorzugsweise über eine Pufferstufe
43 mit dem Kristalloszillator 29 verbunden, während die andere Eingangsklemme des Mischers
42 mit dem Oszillator 41 verbunden ist. Dieser Oszillator 41 kann beispielsweise eine Ausgangsfrequenz
haben, diezwischen 500615 und 500625 Hz pendelt, wodurch der zweite Kanal in Form einer
Trägerschwingung von fester Frequenz von 4000 kHz und zweiten Trägerfrequenz, diezwischen
4000615 und 4 000 625 Hz schwankt, dargestellt
wird.
Selbstverständlich können weitere Kanäle gleicher Art zugefügt werden, wobei alle Oszillatoren in
einem gemeinsamen Thermostat untergebracht sein können.
ao Die mit Bezug auf die Fig. 1 bis 9 der deutschen Patentschrift 833 063 beschriebenen Schaltkreise
können gemäß der vorliegenden Erfindung in der Weise abgeändert werden, daß die verschiedenen
Trägerschwingungen von einer gemeinsamen Hochf requenzschw.ingungsquelle mit Hilfe eines geeigneten
Niederfrequenzoszillators und mit Hilfe von Mischern abgeleitet werden, indem in geeigneter
Weise die Frequenzdifferenzen, die zwischen Zeichen- und Tnemnschritten· verwendet werden,
entsprechend veirmiindert unld die Empfänger so abgewandelt
werden, daß sie an die kleinen Frequenz differenzen angepaßt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Telegrafiesender für Frequenzumtastung nach Patent 833 063 zur Verwendung bei Einkanal-, Mehrkanal- und Mehrfachfrequenzsystemen, mit Vorrichtungen zur Erzeugung eines Zeichenschrittes, nämlich Aussendung einer Hochfrequenzschwingung Z1 und einer Trägerfrequenz /3, ferner Mitteln zur Erzeugung eines Trennschrittes, wobei die Hochfrequem-zs.chiwimg.ung/g.unddie Trägerfrequenz fs, die auch frequenzumgetastet sein kann, ausgesandt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Oszillator (29) mit hoher Frequenz und mindestens zwei Oszillatoren (34, 35) niedriger Frequenz vorgesehen sind, wobei die Schwingung hoher Frequenz mit einer der Schwingungen niedriger Frequenz (z. B. Oszillator 35) überlagert wird, um die Frequenz fx zu erzeugen, und die Frequenz des letztgenannten Oszillators 35 niedriger Frequenz geändert wird, um so die Frequenz /2 zu erzeugen, während die Trägerfrequenz /3 durch Überlagerung der Schwingung hoher Frequenz mit der anderen Schwingung niedriger Frequenz gebildet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen©609 577/134 7.56 (609 797 2.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1015978X | 1949-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958203C true DE958203C (de) | 1957-02-14 |
Family
ID=10868151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB32547A Expired DE958203C (de) | 1949-04-06 | 1954-09-10 | Telegrafiesender fuer Frequenzumtastung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958203C (de) |
| FR (2) | FR1015978A (de) |
| NL (1) | NL81987C (de) |
-
1950
- 1950-04-04 NL NL152728A patent/NL81987C/xx active
- 1950-04-05 FR FR1015978D patent/FR1015978A/fr not_active Expired
-
1954
- 1954-09-09 FR FR66789D patent/FR66789E/fr not_active Expired
- 1954-09-10 DE DEB32547A patent/DE958203C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR66789E (fr) | 1957-09-10 |
| FR1015978A (fr) | 1952-10-29 |
| NL81987C (de) | 1956-02-15 |
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