DE957509C - Verfahren zur Untertage-Ausbeutung von Brennstoffen - Google Patents
Verfahren zur Untertage-Ausbeutung von BrennstoffenInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
S 41869 IVc 126 a
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Untertage-Ausbeutung von in unterirdischen Vorkommen
enthaltenen organischen Substanzen, die mit sauerstoffhaltigen Gasen verbrannt werden
können, um Wärme zu erzeugen, welche sich wirtschaftlich zu Heizzwecken sowohl über als auch
unter Tage verwerten läßt. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Verfahren zur Untertage-Ausbeutung von brennstoffhaltigen oder andere brennbare
Substanz enthaltenden Vorkommen, die sich nicht in wirtschaftlicher Weise bergmännisch abbauen
und über Tage verwerten lassen.
Es gibt viele solche Vorkommen, deren bergmännischer
Abbau nicht lohnt. Einige lassen sich in dieser Weise nicht verwerten, weil ihr Gehalt
an brennbarer Substanz zu gering ist. Andere mit an sich ausreichendem Gehalt an Brennstoff sind
bezüglich ihrer Tiefe oder Flözstärke so in der Erde gelagert, daß die Kosten bei bergmännischem
Abbau zu hoch werden, um noch einen Gewinn zu erbringen.
Es wurden bereits Verfahren zur Verbrennung der brennbaren Substanz derartiger abbauunwürdiger
Vorkommen an ihrer natürlichen Lagerstätte vorgeschlagen. Diese Vorschläge stießen
jedoch bei der Verwirklichung auf die bisher unüberwindliche Schwierigkeit, das sauerstofflbaltige
Gas," wie z. B. Luft, so in dem Gestein zu verteilen,
daß eine im wesentlichen gleichförmige Verbrennungszone entsteht. Die Einleitung des sauerstoffhaltigen
Gases durch ein Bohrloch in das Gestein ergibt keine gleichmäßige Strömung des
Gases, weil diese Strömung fast immer durch das Vorhandensein von Rissen, Spalten, Verwerfungen,
Hohlräumen u. dgl. Unregelmäßigkeiten in dem Gestein gestört wird. Infolge dieses ungleichmäßigen
Flusses pflanzt sich die Verbrennungszone längs eines Risses in einer Richtung sehr
schnell zu einer von dem Einlaßloch für das sauerstoffhaltige
Gas verhältnismäßig weit entfernten Stelle fort, während die Fortpflanzung in einer
anderen Richtung wegen größerer Dichte oder Undurchdringlichkeit oder struktureller Verwerfung
des Gesteins sehr verlangsamt sein kann. Unter diesen Umständen hat es sich bisher als unmöglich
erwiesen, Verfahren zu entwickeln, bei denen sich die Wärmeübertragung zu 'denjenigen Teilen des
Gesteins, die einer Wärmebehandlung unterworfen werden sollen, nach Wunsch steuern läßt.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Verfahrens zur Untertage-Verbrennung von brennbarer
organischer Substanz in unterirdischen Vorkommen mit im wesentlichen gleichmäßiger
Wärmeübertragung in dem Vorkommen trotz Unregelmäßigkeiten in dessen geologischen Aufbau,
welche die Gleichmäßigkeit der Wärmeübertragung stören könnten.
Die Erfindung bezweckt ferner die Schaffung einer steuerbaren Verbrennungszone in einem
unterirdischen, brennbare . Substanz enthaltenden Vorkommen und einer gelenkten Wärmeübertragung
zu anderen Teilen des Vorkommens.
Dies wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch erzielt, daß ein sauerstoffhaltiges Gas der
brennbaren Substanz in dem Vorkommen zugeführt wird, um ihre Verbrennung hervorzurufen
und heiße Verbrennungsprodukte zu bilden, die weitere brennbare Substanz in diesem oder einem
anderen Vorkommen so aufheizen, daß gasoder/und dampfförmige Schwelprodukte gebildet
werden, /wobei die Verbrennungsprodukte und die Schwelprodukte getrennt für sich abgezogen
werden, so daß die Schwelprodukte im wesentlichen von den Verbrennungsprodukten frei
sind.
Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf eine in den Zeichnungen mehr oder
wenig schematisch dargestellte Ausführungsform näher beschrieben werden. Hierbei sollen auch
weitere die Erfindung kennzeichnende Eigenschaften angegeben werden.
Fig. ι ist eine Draufsicht auf ein Arbeitsfeld mit
einer Anzahl von Bohrlöchern, die gemäß dem Leitgedanken der vorliegenden Erfindung angewendet
werden sollen;
Fig. 2 ist ein lotrechter Querschnitt durch das in der Fig. 1 gezeigte Feld;
Fig. 3 ist eine Teilansicht des Schnittes der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 schließlich ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 und veranschaulicht eine gemäß der
vorliegenden Erfindung erzeugte Wärmezone.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine Untertage-Verbrennung von brennbarer organischer
Substanz in unterirdischen Vorkommen unter steuerfähigen Bedingungen, um eine. nach
Wunsch gesteuerte Verbrennungszone und eine gelenkte Wärmeübertragung von der Verbrennungszone zu anderen Teilen des unterirdischen Vorkommens
zu erhalten. Die steuerfähigen Bedingungen werden erhalten durch das Abziehen von
Verbrennungsgasen durch Abzugsbohrlöcher in die Nähe der Bohrlöcher für die Zufuhr des
sauerstoffhaltigen Gases. Dieses Abziehen kann beispielsweise durch Saugwirkung in an die
Abzugslöcher angeschlossenen Rohrleitungen herbeigeführt werden. Hierdurch werden die heißen
Verbrennungsgase gezwungen, in bestimmter Richtung zu strömen, und ihr Fluß kann
daher geregelt und gesteuert werden. Bei ihrem Durchgang durch die Abzugslöcher zu deren Mündung
an der Erdoberfläche geben sie wenigstens einen Teil ihres Wärmeinhalts an die Wände des
Bohrloches ab und erhöhen damit die Temperatur dieser Wände. An diesen Wänden wird die
Wärme ziemlich gleichmäßig über die Länge des Loches verteilt, und demzufolge geht eine gleichmäßige
Wärmeübertragung von diesen Wänden zu dem umgebenden Gestein vor sich.
Die Erfindung läßt sich bei beliebigen unterirdischen Vorkommen mit brennbarer organischer
Substanz anwenden. Hierzu gehören ölschiefer und Ölschieferkoks (gebildet durch Verschwelung vonölschiefer
an seiner natürlichen Lagerstätte), Teersand und Teersandkoks (gebildet durch Verschwelung von
Teersand an seiner natürlichen Lagerstätte), ölsand und ausgebeuteter ölsand (der dennoch eine
kleine Menge Öl enthält), Lignit, Kohle oder andere kohlenstoffhaltige und brennbare oder
brennstoffhaltige Vorkommen.
Zu diesem Zweck wird ein beliebiges sauerstoffhaltiges
Gas, wie Luft, in das Vorkommen eingeleitet, um eine Verbrennungszone zu bilden und
heiße Verbrennungsprodukte zu erzeugen. Letztere werden dazu gebracht, durch das Vorkommen
oder den Teil des Vorkommens hindurchzuströmen, von dem sie abgezogen werden. Dies geschieht
gewöhnlich in der Nähe der Einlaßbohrlöcher für das sauerstoffhaltige Gas, wobei die
Wärme der Verbrennungsprodukte dazu dient, die Wände der Abzugslöcher und hierdurch benachbarte
organische Substanz zu erwärmen, um Wert-Atolle Schwelprodukte in der Form von Gasen
und/oder Dämpfen zu bilden. Diese Schwelprodukte werden getrennt und im wesentlichen frei
von den A^erbrennungsprodukten aufgefangen, und zwar an Stellen, die von der oder den Stellen entfernt
liegen, wo die Verbrennungsprodükte abgezogen werden.
Demgemäß kann erfindungsgemäß ein Verfahren zur Verbrennung an der natürlichen Lagerstätte
benutzt werden, bei dem in dem oder durch das
unterirdische Vorkommen hintereinander angebracht Bohrlochreihen vorgesehen sind, die jeweils
zum Einleiten von sauerstoffhaltigem Gas, Abzug von Verbrennungsprodukten und getrenntem Auffangen
von wertvollen Schwelprodukten in der Form von mit Verbrennungsprodukten unvermischten
Gasen und/oder Dämpfen dienen.
Wenn der Strom der Schwelprodukte auf einen niedrigen Wert abgesunken ist oder ganz aufgehört
hat, wird das Bohrloch, das anfänglich zum Einleiten des sauerstoffhaltigen Gases diente, verschlossen,
und es wird das sauerstoffhaltige Gas nunmehr in ein Bohrloch eingeleitet, das bisher
zum Abzug von Verbrennungsprodukten diente. Die Verbrennungsprodukte werden durch das
Bohrloch abgezogen, das bisher zum Auffangen der gas- und/oder dampfförmigen Schwelprodukte
diente, und es wird ein weiteres in der Linie folgendes Bohrloch nunmehr zum Auffangen der
ao Schwelprodukte benutzt. Bei dieser Umstellung der Funktion der einzelnen Bohrlöcher bleibt also
das oben beschriebene Verhältnis von Aufheizung und Wärmeübertragung aufrechterhalten und kann
die Verbrennungszone nach Wunsch in dem unterirdischen Vorkommen vorgeschoben werden. Durch
Wiederholung der Vorschiebung in der angegebenen Weise ist es möglich, die Verbrennung und Verschwelung
der brennbaren organischen Substanz des ganzen unterirdischen Vorkommens oder eines
Teiles davon sich unter nach Wunsch gesteuerten Bedingungen durch das Vorkommen hindurch fortpflanzen
zu lassen.
Weitere kennzeichnende Eigenschaften der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung des
in den Zeichnungsfiguren veranschaulichten Ausführungsbeispiels hervor.
Das in der Fig. 1 in Draufsicht dargestellte, zur Hauptsache waagerechte Feld enthält eine Anzahl
von lotrechten Bohrlöchern, die für aufeinanderfolgende Benutzung als Auffanglöcher A für
durch Aufheizung und Verschwelung von brennstoffhaltigen
Gesteinsschichten erhaltene verflüchtigte Schwelprodukte, als Auslässe B für Verbrennungsgase
und Einlaßlöcher C für Luft und/oder andere sauerstoffhaltige Gase bestimmt sind. Die
Ausbeutung des Vorkommens kann in einem kontinuierlichen Verfahren erfolgen. Entsprechend der
gewünschten Fortpflanzung der Heizzone werden neue Bohrlöcher für die flüchtigen Schwelprodukte
So gebohrt, und es werden die bisherigen Bohrlöcher für das Auffangen der flüchtigen Schwelprodukte
Auslässe für Verbrennungsgase, während die bisherigen Auslaßbohrungen für die Verbrennungsgase
dann als Lufteinlässe dienen. Hinter den Reihen von Lufteinlaßbohrlöchern sind einige
Reihen von Bohrlöchern D dargestellt, die nacheinander für die genannten Zwecke gedient haben,
aber nicht mehr benutzt werden und bereits verschlossen oder abgedichtet worden sind.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch Lager von Hangendem £ und brennstoff haltigen Lagern F.
Der Schnitt zeigt auch die Lage der vorbescbriebenen Bohrlochreihen.
Fig. 3 zeigt in Vergrößerung einen Teil der Fig. 2 mit einem Lufteinlaßbohrloch C und einem
Abzugsbohrloch B für Verbrennungsgase. Die Figur zeigt, wie die Verbrennungszone hauptsächlich
in den Spalten und Höhlungen des Gesteins vorrückt. Die gestrichelte Linie G zeigt
die Lage der Verbrennungszone in einem bestimmten Augenblick. Es leuchtet ein, daß
die Wärmeübertragung an die Umgebung einer Oberfläche mit derart unregelmäßiger Form ebenfalls
sehr unregelmäßig sein muß. Wenn die Verbrennungsgase nicht gezwungen werden, in einer
bestimmten Richtung zu strömen, werden sie sich unregelmäßig in das Gestein um das Lufteinlaßloch
herum ausbreiten, insbesondere entlang der Spalten 1, 2 usw. und Risse in den Schichten.
Dieses unergelmäßige Strömen ist in der Fig. 4 dargestellt, die einen waagerechten Schnitt längs der
Linie 4-4 (Fig. 3) durch einen Teil des brennstoffhaltigen Vorkommens zeigt. Die Linie H veranschaulicht
in diesem Schnitt die Lage der Verbrennungszone in einem bestimmten Augenblick.
Die Unregelmäßigkeit im Fortschreiten der Aufheizzone ist somit offensichtlich.
Wird jedoch der Strom der Verbrennungsgase durch Anlegen eines Druckes in der Reihe der Auslaßbohrlöcher
B, der niedriger ist als der Druck in dem umgehenden Gestein, in eine bestimmte Richtung
gezwungen, so erhält die Verbrennungszone eine regelmäßigere Form, wie aus der Fig. 5 hervorgeht,
die ein der Fig. 4 entsprechender waagerechter Schnitt ist. Auch wenn hier noch einige
Unregelmäßigkeiten in der Verbrennungszone vorhanden
sein können, ist offensichtlich der regelmäßige Wärmefluß in diesem Falle im Vergleich
zu dem in der Fig. 4 veranschaulichten Fall erheblich verbessert. Die wesentlichste Verbesserung
des Wärmeflusses wird jedoch durch die regelmäßige Form einer heißen, zylindermantelförmigen
Oberfläche um jedes Ausilaßbobrloch B herum erzeugt. Die sich in jedem Bohrloch B sammelnden
heißen Verbrennungsgase geben einen Teil ihrer Wärme an die Wände dieser Bohrlöcher B ab.
Wenn in den Bohrlöchern B derselbe Unterdruck aufrechterhalten wird wie in den Auslassen A für
die gasförmigen Scbweiprodukte, findet kein Fluidenfluß in der Richtung von A nach B oder
umgekehrt statt. Demzufolge bleiben die der Reihe von Bohrlöchern A gegenüberliegenden Mantelflächen
der Bohrlöcher B ungestört von Strömungen in irgendwelchen Spalten, Rissen oder Höhlungen
oder anderen Unregelmäßigkeiten des Gesteins. Die Wärme, die von den heißen Verbrennungsgasen geliefert wird, die von der entgegengesetzten
Seite der Bohrlöcher kommen und lotrecht durch die Bohrlöcher B aufsteigen, wird somit ziemlich
■leichmäßig über die Wand eines jeden Bohrloches verteilt. Hierdurch wird um das Bohrloch herum
eine heiße Zone geschaffen, die in ihrem 'der Bohrochreihe A gegenüberliegenden Teil fast zylindermanteliförmig
ist. Die Wärmeübertragung durch
eitung im Gestein in Richtung zu der Zone, in der die Wärme ausgenutzt wird (Pyrolysenzone,
Krackzone oder Schwelzone), wird somit regelmäßig, und die Form der Wärmequelle, die durch
das brennstoffhaltige Lager hindurch vorrückt, ist die einer aus einer Anzahl lotrechter Halbzylindermantelflächen
zusammengesetzten Fläche. Die Wärmeübergangsbedingungen können somit im wesentlichen dieselben sein wie bei Verfahren, bei
denen die Wärme elektrisch oder durch Gasheheizung erwärmte, in Bohrlöcher eingeschobene
ίο Rohre zugeführt wird.
Um die Verbrennungsgase und die gas- oder dampfförmigen Schwelprodukte unvermischt zu
erhalten, ist in der Bohrlochreihe B und in der Bohrlochreihe^i derselbe Druck aufrechtzuerhalten.
Hierdurch wird es möglich, die gas- oder dampfförmigen Schwelprodukte durch die Bohrlöcher A
und die Verbrennungsgase durch die Bohrlöcher B abzuziehen.
Eine Anlage zur Durchführung des vorbeschrieao benen Verbrennungsverfahrens umfaßt Bohrlöcher,
die in jedem beliebigen regelmäßigen, das auszubeutende Feld überdeckenden Muster angebracht
sein können, z. B. im Dreieck, im Quadrat oder Sechseck. In die Bohrlöcher sind Rohre eingesetzt.
Die Rohre können in üblicher Weise im Bereich der brennstofführenden Schicht perforiert sein,
um eine Verteilung des ausströmenden oder einströmenden Fluidums durch die ganze brennstoffhaltige
Schicht zu ermöglichen, oder sie können an ihren unteren Enden offen sein und in einer bestimmten
Höhenlage, beispielsweise oberhalb der brennstoffhaltigen Lager, enden. Die unten offenen
Rohre können in Ablagerungen benutzt werden, die konsolidiert sind und bei denen das ganze Lager
ungefähr dieselbe Durchlässigkeit für Fluida aufweist, wie es beispielsweise bei Ölschieferkoks der
Fall ist.
Die Rohre in den Bohrlöchern gehen durch das Hangende hindurch. In dem Hangenden kann um
Ao jedes Rohr herum eine Dichtung vorgesehen sein, um Gase und Dämpfe daran zu hindern, zwischen
dem Rohr und dem Bohrloch aus dem brennstoffhaltigen
Vorkommen zu entweichen oder darin einzusickern.
Über Tage sind die Rohre mit einem Ventil versehen und entweder an Luftkompressoren (wenn
die Löcher zum Einpressen von Luft benutzt werden) oder an Luftansaugvorrichtungen (wenn
die Löcher als Auslässe für Gase oder Dämpfe benutzt werden) angeschlossen.-Die Ventile können
von Hand oder selbsttätig betätigbar sein, um die in den Rohren benötigten Drücke einzustellen. Die
Dampf auslasse in den Rohren^ sollen ferner mit Mitteln zum Niederschlagen und Sammeln 'der erhaltenen
Dämpfe oder anderen Schwelprodukte verbunden sein.
Bei einem Versuchsbetrieb zur Verbrennung von Ölschieferkoks, dem Rückstand nach der Gewinnung
von öl, auf dem elektrothermischen Wege (gemäß Patent 931430) durch die Svenska
Skifferolje A. B. auf dem ölschiefervorkommen in Kvarntorp, Schweden, war das Feld durchzogen
von Bohrlöchern, die in einem sechseckigen Muster mit einer Kantenlänge des Sechsecks von 2,20 m
angebracht waren. Die Dicke des Hangenden betrug etwa 8 m und die Dicke des Schieferkokses
ungefähr 15 m. Der Durchmesser der Bohrlöcher betrug ungefähr 0,06 m und ihre Tiefe 23 m, womit
sie also den Boden des Schieferkokses erreichten. Die eingesetzten Rohre hatten einen Durchmesser
von etwa 0,055 m. Der ringförmige Zwischenraum
zwischen dem Rohr und der Bohrlochwand war mit gepacktem feinkörnigem Sand ausgefüllt. Die Länge
der Rohre betrug ungefähr 9 m, und ihr unteres Ende befand sich ungefähr 0,5 m unter der Oberseite
der Schieferkoksschicht. Unterhalb der Rohrenden waren die Bohrlöcher durch den Schieferkoks
hindurch offen.
Es wurde in drei benachbarte Bohrlöcher Luft mit einer Gesamtmenge zwischen 100 und
300 m3/Stunde eingeblasen. Als erforderlichen Druck, um die Luft in das Gestein zu zwingen,
wurden etwa 150 mm Hg abgelesen. Während des Einblasens der Luft wurde die Temperatur gemessen
und wurden an verschiedenen, in ungleichem Abstand von der Ekipreßlochgruppe belegenen
Stellen gas- oder dampfförmige Produkte abgezogen. Der Schieferkoks hatte zu Anfang eine
Temperatur von etwa 3000 C. Dies war ausreichend, um beim Einblasen von Luft den Koks zu entzünden.
Seine Wärme rührte von der früheren elektrothermischen Aufheizung des Versuchsfeldes
her. Die Strömungen der Verbrennungsgase in den Gesteinsschichten ließen sich mit Hilfe der an verschiedenen
Stellen des Feldes entnommenen Gasprodukte verfolgen. Vor dem Beginn des Versuchsbetriebes war die ganze Schieferkoksschicht infolge
der vorangegangenen elektrothermischen Verschwelung des Schiefers mit gasförmigen oder
dampfförmigen Kohlenwasserstoffen unter einem durch Messen festgestellten Druck von etwa
100 mm Hg gefüllt. Dieser Druck war ziemlich gleichmäßig über das ganze Schieferkokslager verteilt.
Es zeigte sich, daß sich die Verbrennungsprodukte von der Gruppe der Einlaßlöcher aus in
alle Richtungen ausbreiteten. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit war in allen Richtungen ungefähr
dieselbe, außer in einer, in welcher die Verbrennungsgase sehr viel rascher strömten. Zu einem
bestimmten Augenblick war der Halbmesser, innerhalb dessen Verbrennungsgase erhalten wurden, in
den fast allen Richtungen ungefähr 10 bis 12 m. In einem schmalen Sektor wurde jedoch festgestellt,
daß sich die Verbrennungsgase nicht weniger als m von der Gruppe der Einlaßlöcher vorwärts
bewegt hatten. Der schnellere Fluß in dieser Richtung muß einem entsprechend verlaufenden Spalt
oder einer anderen Unregelmäßigkeit im Gestein zugeschrieben werden.
Um darzutun, daß sich die Strömung der Verbrennungsprodukte von Übertage steuern läßt,
wurde der Versuchsbetrieb nach öffnen einiger der Auslaßlochventile in die Atmosphäre wiederholt. An
diesen Punkten wurde der Druck in dem Gestein
somit unter den Druck der Umgebung (von ungefähr ioo mm Hg) abgesenkt. Die Versuchsbedingungen
erhielten somit dieselbe Ausgestaltung, als wenn ein Luftsauger an Bohrlochmündungen in
Gesteinsschichten, in denen ursprünglich Atmosphärendruck herrscht, angeschlossen worden wäre.
Bei dem wiederholten Versuchsbetrieb wurde gefunden, daß die Verbrennungsgase lediglich in
der Richtung zu den im die Atmosphäre offenen
ίο Löchern strömten. In den übrigen Richtungen fand
kein nennenswerter Fluß statt, nicht einmal in der Richtung der zuvor festgestellten Gesteinsspalte.
Hieraus ergab sich, daß es möglich ist, den Strom der Verbrennungsprodukte in dem Gestein mit
t5 Hilfe einer Druckkontrolle an den Löchern in gewünschte
Richtungen zu lenken.
Bei der vorstehenden Beschreibung der Erfindung wurde ihr Nutzen für die Pyrolyse oder Verschwelung
von Schiefer an seiner natürlichen Lagerstätte anschaulich gemacht. Dasselbe Verfahren der
Steuerung des Vorrückens der Verbrennungszone und des Abziehens heißer Verbrennungsgase kann
auch als Gewinnungsmittel von Wärme aus anderen unterirdischen Quellen und zu anderen Zwecken
eingesetzt werden, beispielsweise zum Heizen von Wohn- oder anderen Gebäuden über Tage. Die
Wärme der Verbrennungsgase kann auch für die Aufheizung benachbarter Untertagevorkommen
benutzt werden, wobei die heißen Verbrennungsgase in gegebenenfalls isolierten Rohren zu den in
Rede stehenden Vorkommen geleitet werden. So kann derWärmewert eines Schieferkoks enthaltenden
Feldes zur Aufheizung eines in der Nähe gelegenen Ölschieferfeldes oder auch für andere Zwecke ausgenutzt
werden.
Claims (15)
1. Verfahren zur Untertage-Ausbeutung von
in unterirdischen Vorkommen enthaltener brennbarer organischer Substanz an der natürlichen Lagerstätte, dadurch gekennzeichnet,
daß ein sauerstoffhaltiges Gas der brennbaren Substanz in dem Vorkommen zugeführt wird,
um ihre Verbrennung hervorzurufen und heiße Verbrennungsprodukte zu bilden, mit denen
weitere brennbare Substanz in diesem oder anderen Vorkommen so aufgeheizt wird, daß
gas- und/oder dampfförmige Schwelprodukte •gebildet werden, wobei die Verbrennungsprodukte
und die Schwelprodukte getrennt für sich abgezogen werden, so daß die Schwelprodukte
im wesentlichen von den Verbrennungsprodukten frei sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Anwendung von die Lagerstätte durchdringenden
Bohrlöchern, dadurch gekennzeichnet, daß das sauerstoffhaltige Gas durch ein Bohrloch in das
Vorkommen eingeleitet wird, um durch Entzündung der brennbaren Substanz eine Verbrennungszone
zu schaffen und heiße Verbrennungsprodukte zu bilden, die durch das Vorkommen hindurch zu einem anderen Bohrloch
geleitet und dort abgezogen werden, während die durch Erhitzung der angrenzenden organischen
Substanz mit Hilfe der heißen Verbrennungsprodukte erzeugten Schwelprodukte vorzugsweise in Gas- oder Dampfform über ein
weiteres Bohrloch aufgefangen werden, welches von dem Bohrloch zum Abziehen der Verbrennungsprodukte
getrennt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsgase, solange sie noch verwertbare Wärme enthalten, aus dem Vorkommen an eineüber Tagegelegene Stelle abgezogen
und von dort einem anderen Teil derselben oder einem anderen Vorkommen als Wärmequelle für eine Vorwärmzone zugeführt
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die in dem Vorkommen geschaffene Verbrennungszone zum Vorrücken durch das Vorkommen gebracht wird
und die heißen Verbrennungsprodukte vor der vorrückenden Verbrennungszone in das Vorkommen
eingeleitet werden, um eine der vorrückenden Verbrennungszone vorausgehende, ebenfalls vorrückende Vorwärmzone zu schaffen,
wobei die Verbrennungsprodukte aus der vorrückenden Verbrennungszone getrennt von den
in Gas und/oder Dampfform entweichenden Schwelprodukten aus der vorrückenden Aufheizzone
abgezogen werden.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 4, für ein oder mehrere Vorkommen, die durch in
einem Muster angeordnete Bohrlöcher durchbohrt sind, dadurch gekennzeichnet, daß einigen
Bohrlöchern das sauerstoffhaltige Gas zugeführt wird und über andere Bohrlöcher, welche als
Auslässe benutzt werden, die Verbrennungsprodukte abgezogen werden, wobei in einer
Richtung ein Druckabfall zwischen den Einlaß- und den Auslaßbohrlöchern aufrechterhalten
wird, um ein Vorrücken der Verbrennungszone in einer bestimmten Richtung hervorzurufen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es zur Ausbeutung von brennbaren organischen Rückständen,
die durch Verbrennung natürlicher kohlenstoffhaltiger Vorkommen an ihrer Lagerstätte
entstanden sind, in einem Untertagevorkommen an der natürlichen Lagerstätte benutzt
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch, gekennzeichnet,
daß mit der Ausbeutung der Rückstände nach Verbrennung der kohlenstoffhaltigen Vorkommen an ihrer natürlichen
Lagerstätte dann begonnen wird, wenn die Rückstände noch heiß genug sind, um sich bei
Berührung mit sauerstoffhaltigem Gas zu entzünden.
8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungsgase in nur
einer Richtung zu ihren Abzugsstellen zum Strömen gebracht werden, wodurch an der Seite
der Abzugs- oder Auslaßbohrlöcher, die den Eintrittsbohrlöchern der Verbrennungsgase
gegenüberliegen, eine im wesentlichen gleichförmige
Wärmeausbreitung in dem Vorkommen zu erzielen ist, die nicht durch eine in Spalten,
Rissen und Hohlräumen des Vorkommens an dieser Seite des Bohrloches verursachte Verbrennung
oder unregelmäßiges Strömen der Gase in diesen Spalten, Rissen und Hohlräumen beeinträchtig wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Auslaßbohrlöchern
in einer Reihe angeordnet sind, wodurch eine Heizzone in Form einer Reihe von halbzylindrischen, im wesentlichen gleichmäßigen
Heizfronten um die Auslaßbohrlöcher herum erhalten wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizfronten Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Petroleum, Teer, Bitumen und öl enthaltende Mineralien an der natür-
ao liehen Lagerstätte erhitzen und durch Schwelung, Krackung, Verflüchtigung und/oder
Destillation gas- und/oder dampfförmige Produkte bilden, die an einer oder mehreren,
von den Heizfronten entfernten Stellen abgezogen werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Aufheizung an der natürlichen Lagerstätte
gebildeten Produkte in erheblichem Abstand
von den Verbrennungsprodukten aufgefangen und abgezogen werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in Auslässen für die an der natürlichen Lagerstatte
gebildeten gas- und/oder dampfförmigen Schwelprodukte gegenüber dem Druck in Auslassen
für die Verbrennungsgase so eingestellt wird, daß im wesentlichen kein Strömen von
Gasen und/oder Dämpfen in Richtung zu den Auslässen für Verbrennungsprodukte und
umgekehrt .kein Strömen von Verbrennungsgasen zu den Auslassen für die Schwelprodukte
stattfinden kann, wodurch das getrennte Auffangen der Verbrennungs- und der Schwelprodukte
ermöglicht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrlöcher in solcher Weise hintereinander angeordnet werden, daß der Auslaß für die Verbrennungsgase vor dem
Einlaß für das sauerstoffhaltige Gas und der Auslaß für die Schwelprodukte vor dem Auslaß
für die Verbrennungsgase liegt, wobei die Gewinnung unterbrochen wird, sobald der Auslaß
für die Schwelprodukte nicht mehr in wesentlicher Menge derartige Produkte liefert,
woraufhin der ursprüngliche Einlaß für das sauerstoffhaltige Gas verschlossen und dieses
Gas in den ursprünglichen Auslaß für Verbrennungsprodukte eingeleitet wird, die Verbrennungsgase
durch den ursprünglichen Auslaß für die Schwelprodukte abgezogen und die
Schwelprodukte durch ein vor den anderen Bohrlöchern angeordnetes neues Bohrloch aufgefangen
werden. ·
14. Verfahren nach Anspruch 13, .dadurch ge- S5
kennzeichnet, daß von Zeit zu Zeit vor den vorhandenen Bohrlöchern zum Auffangen von
Schwelprodukten vor der Verbrennungszone und· daher frei von Verbrennungsprodukten
zusätzliche Bohrlöcher geschaffen werden und man die zuvor für. das Einblasen von sauerstoffhaltigem
Gas benutzten Bohrlöcher verschließt, das sauerstoffhaltige Gas in die zuvor für den Abzug von Verbrennungsgasen benutzten .
Bohrlöcher einleitet und die Verbrennungsgase aus den Bohrlöchern abzieht, die bisher für das
Auffangen der Schwelprodukte benutzt wurden, so daß die Verbrennungszone und die Schwelzone
im Vorkommen stufenweise vorgeschoben werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschubmaßnahmen wiederholt werden, um die Verbrennungszone und die Schwelzone über das ganze Vorkommen
in seiner vollen Erstreckung fortschreiten zu lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609576/202 7.56 (609 782 1.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US957509XA | 1954-03-03 | 1954-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957509C true DE957509C (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=22253424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES41869A Expired DE957509C (de) | 1954-03-03 | 1954-12-09 | Verfahren zur Untertage-Ausbeutung von Brennstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE957509C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3128413A1 (de) * | 1981-07-17 | 1983-02-03 | Vsesojuznyj naučno-issledovatel'skij institut ispol'zovanija gaza v narodnom chozjajstve i podzemnogo chranenija nefti, nefteproduktovi sčiščennych gasov "Vniipromgaz", Moskva | "verfahren zur untertagevergasung von mineralischen brennstoffen" |
-
1954
- 1954-12-09 DE DES41869A patent/DE957509C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3128413A1 (de) * | 1981-07-17 | 1983-02-03 | Vsesojuznyj naučno-issledovatel'skij institut ispol'zovanija gaza v narodnom chozjajstve i podzemnogo chranenija nefti, nefteproduktovi sčiščennych gasov "Vniipromgaz", Moskva | "verfahren zur untertagevergasung von mineralischen brennstoffen" |
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