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DE956459C - Luftschraube mit verstellbarer Steigung - Google Patents

Luftschraube mit verstellbarer Steigung

Info

Publication number
DE956459C
DE956459C DEU3216A DEU0003216A DE956459C DE 956459 C DE956459 C DE 956459C DE U3216 A DEU3216 A DE U3216A DE U0003216 A DEU0003216 A DE U0003216A DE 956459 C DE956459 C DE 956459C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
advancing
spring
propeller according
propeller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU3216A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Paul Lambeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RTX Corp
Original Assignee
United Aircraft Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Aircraft Corp filed Critical United Aircraft Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE956459C publication Critical patent/DE956459C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/38Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic
    • B64C11/385Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic comprising feathering, braking or stopping systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Luftschraube mit verstellbarer Steigung Die Erfindung betrifft Luftschrauben und insbesondere Vorrichtungen zum Verstellen ihrer Steigung.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum schnellen Verriegeln der Steigungs-Arretierung zu schaffen.
  • Ein weiteres Ziel ist eine Vorrichtung zum hydraulischen Ausschalten und mechanischen Wiedereinstellen der Verriegelungsvorrichtung ohne Warten auf Entleerung des hydraulischen Systems.
  • Noch ein weiteres Ziel ist eine Vorrichtung zum schnellen Wiedereinstellen der Steigungs-Arretierung in die verriegelte Stellung und eine zusätzliche Vorrichtung zum Halten der Arretierung in verriegelter Stellung.
  • Weitere Ziele und Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch eine Luftschraube mit verstellbarer Steigung mit voll gezeigten Teilen und der Steigungs-Arretierung in verriegelter Stellung, Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt durch einen Teil der Fig. i und zeigt den Servomotor im Begriff, den Keil -unter der Arretierung zu entfernen. Diese Figur zeigt die Einzelteile auch in der Stellung, die sie zu dem Zeitpunkt einnehmen, in dem der Keil wieder in die Verriegelungsstellung unter den Steigungs-Arretierungen zurückgebracht wird; Fig. 3 ist ein vergrößerter Schnitt durch einen Teil der Fig. I und zeigt den unter den Arretierungen auf eine solche Stellung hin entfernten Keil, wo er durch den die Steigung ändernden Kolben herausgedrückt werden kann; Fig. 4 ist ein vergrößerter Schnitt durch einen Teil der Fig. I und zeigt den unter den Arretierungen herausgedrückten Keil; Fig. 5 ist ein vergrößerter Schnitt durch einen Teil der Fig. I und zeigt den Servomotor teilweise zurückgelaufen und die den Keil betätigende Vorrichtung in gespannter Lage, um den Keil bei dem Rücklauf des die Steigung ändernden Motorkolbens zu verriegeln.
  • Die Haltevorrichtung und insbesondere die hier beschriebene Verriegelvorrichtung für die Arretierungen ist eine Verbesserung der in der USA.-Patentschrift 2 477 868 offenbarten Vorrichtung, auf die in bezug auf Einzelheiten der die Luftschraube und ihre Steigung betätigenden Vorrichtung verwiesen sei. In der in Fig. 3 dieser Patentschrift gezeigten Konstruktion kann der Keil 84, der als Verriegelung für die Arretierungen 68 dient, sich nur mit dem Kolben 9o bewegen. Der Kolben 9o wird bewegt, um den Keil 84 aus der Verriegelungsstellung zu bewegen, indem hydraulische Flüssigkeit in den Raum 92 auf der Innenseite des Kolbens 9o eingeführt wird. Uni, den Keil 84 in die Verriegelungsstellung zurückzuschieben, ist es erforderlich, die Flüssigkeit aus der Kammer g2 ablaufen zu lassen. Es ist festgestellt worden, daß unter gewissen Umständen die Flüssigkeit aus der Kammer 92 nicht so abfließt; daß sie die Rückkehr des Keiles 84 in die Riegelstellung ermöglicht, bevor eine Umkehr des Flüssigkeitsstromes in der die Steigung ändernden Vorrichtung stattfindet, so daß die Luftschraube in eine sehr niedrige oder entgegengesetzte Steigungsstellung zurückgebracht wird, nachdem der Pilot gedacht hatte, er hätte sie verriegelt, so daß die Bewegungen der niedrigen Steigung durch die Arretierungen 68 begrenzt wären.
  • Eines der Ziele der den Gegenstand dieser Anmeldung bildenden Verbesserung ist es, eine Vorrichtung zum schnellen Zurückschieben des Keiles 84 zu schaffen, ohne auf die Entleerung der Kammer 92 warten zu müssen.
  • Die Zeichnungen stellen eine doppelt wirkende :umsteuerbare Luftschraube dar, die durch einen Regler und eine Regelvorrichtung der in der USA.-Patentschrift 2 4o2 o65 offenbarten Art geregelt werden kann, auf die wegen. vollständigerer Offenbarung des Reglers und seiner Steuerung verwiesen sei. Die Einzelheiten des Reglers sind nicht dargestellt, da dieses zum vollständigen Verständnis dieser Erfindung nicht erforderlich erscheint, weil jeder Regler, der Flüssigkeit unter Druck auf eine Seite des die Luftschraubensteigung ändernden Kolbens zur Änderung der Steigung und Aufrechterhaltung mit im wesentlichen gleichbleibender Geschwindigkeit zuführt und eine Vorrichtung umfaßt, durch die Flüssigkeit mit höherem Druck einer Seite des Kolbens zugeführt werden kann, während die andere Seite mit einem Ablauf oder verringertem Druck verbunden ist, die Arretierungen zufriedenstellend betätigen würde, die den Gegenstand der Erfindung bilden.
  • Die zur Erklärung der Erfindung verwendete Vorrichtung ist ähnlich der in Fig.3 der USA.-Patentschrift 2 477 868 gezeigten Vorrichtung, bei der Flüssigkeit der vorderen oder Außenbordseite des die Steigung ändernden Kolbens zugeführt wird, um die Schraubensteigung zu vergrößern, und bei der Flüssigkeit unter Druck der rückwärtigen oder Innenbordseite des die Steigung ändernden Kolbens zugeführt wird,um die Steigung des Propellers zu verringern.
  • Die in Fig. I dargestellte Luftschraube umfaßt eine auf einer Welle 12 (die ein Teil der Maschinenkurbelwelle oder eine getrennte Luftschraubenwelle sein kann) befestigte Nabe IO, die in ihrer Stellung durch die üblichen Konusringe 14 und Haltemutter 16 gehalten wird. Die Nabe IO trägt mehrere Flügel 18, in der dargestellten Ausführung drei, die zur Änderung der Steigung auf Lagern 2o in Nabenmuffen 22 montiert sind. Jeder Flügel 18 ist mit einem Zahnradsegment 24 versehen, das mit einem gemeinsamen Zahnrad 26 kämmt, so daß alle Flügel zur Änderung ihrer Steigung gleichzeitig gedreht werden. Das Zahnrad 26 wird durch eine Nockenscheibe 28 betätigt und kann mit ihr aus einem Stück gefertigt sein; die Nockenscheibe 28 wird durch die Betätigung der Nockenstößel 30 gedreht, die durch einen Kolben 32 bewegbar sind. und sowohl mit dem Nocken 28 und einem feststehenden Nocken 34 zusammenarbeiten. Eine genauere Beschreibung des Nockens, und der Nockenstößel findet man in der USA.-Patentschrift 2 I74 717 oder 2 280 713.
  • Der Kolben 32 wird infolge Überwiegens von unter Druck befindlichem Öl auf der einen oder anderen Seite in einem durch eine Haube 36 gebildeten Zylinder vréschoben. Der Kolben 32 hat die Form einer Ringscheibe und gleitet in der Mitte über eine Buchse 38, die weiter unten im einzelnen beschrieben wird. In der Darstellung wird der Kolben 32 am Zylinder und an der Buchse durch Ringdichtungen abgedichtet gezeigt. Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß ein Überwiegen des Öldruckes an irgendeiner Seite des Kolbens 32 den Kolben bewegt und eine Änderung in der Steigung der Schraubenflügel verursacht.
  • Öl wird zwischen einem Regler, der schematisch bei 4o gezeigt ist und: zeitlich abhängig von der Luftschraube angetrieben wird, und dem Kolben 32 durch Leitungen 42 und 44 und Kanäle 46 und 48 geleitet. Der Regler wirkt dahin, nach Wunsch den Druck in der einen Leitung zu erhöhen und in der anderen zu verringern, .um den Kolben 32 zu bewegen und die Luftschraubensteigung zur Aufrechterhaltung gleichbleibender Geschwindigkeit (Drehzahl) zu regeln. Das unter Druck befindliche Öl im Kanal 48 findet seinen Weg durch den Kanal 50 und das Rohr I58 zum vorderen Ende des Kolbens. Wenn der Regler Flüssigkeit durch den Kanal 48 zum vorderen Ende des Kolbens fließen läßt, ist der Kanal 46 durch eine Leitung 58 mit einem Ablauf oder Sumpf 65 verbunden, so daß das an der Rückseite des Kolbens befindliche Öl bei Bewegung des Kolbens entweichen kann.
  • Um den Kolben nach außen zu bewegen, d. h. nach links laut Fig. I, wird Öl unter Druck in den Kanal 46 hineingeführt und der Kanal 48 mit dem Sumpf verbunden. Das unter Druck befindliche Ö1 bewegt sich durch den Kanal 46 und findet seinen Weg zur Rückseite des Kolbens 32 durch die Leitung 58. Da die Vorderseite des Kolbens dann mit dem Ablauf verbunden ist, wird der Kolben nach außen bewegt, bis eine am Kolben 32 befestigte Buchse 66 die Anschläge 68 berührt.
  • Jeder Anschlag 6& stellt eine Stange: dar, an deren einem Ende ein Haken gebildet ist und die mittels eines Drehzapfens 98 am anderen Ende mit der Buchse I68 gelenkig verbunden ist, die von der Haube 36 gehalten und auf dieser einstellbar dadurch befestigt ist, daß sie auf die Buchse I7o geschraubt ist, welche an der Haube befestigt ist. Ein Schnappring und Riegel I72 wird zur Sicherung der Buchse I68 gegen Drehung in bezug auf die Haube verwendet. Jede gewünschte Anzahl Anschläge kann verwendet werden; in der bevorzugten offenbarten Ausführungsform sind drei Anschläge verwendet worden.
  • Da die Buchse 66 am Kolben 32 befestigt ist, ist es offensichtlich, daß die Steigungsstellung, bei der die Anschläge wirksam werden, durch die Längsstellung der Anschläge 68 bestimmt wird. Diese Längsstellung kann durch das Schrauben der Buchse I68, die die Anschläge 68 trägt, auf die oder aus der Buchse 170 eingestellt werden, die ihrerseits gegen Drehung in der Haube 36 gesichert ist. Die Anschläge 68 werden in einer gestreckten oder aktiven Stellung durch einen Keilring oder Amboß 84 gehalten, der durch Federn 87 in eine stützende Stellung unter die oder innerhalb der Anschläge 68 gedrückt wird. Eine Buchse I74, die über das Rohr I58 und innerhalb des Keiles 84 gleiten kann, trägt einen Ansatz I75, der die Innenbordseite des Keiles 84 berühren kann. Ein Kolben 9o, der innerhalb ines am Außenbordende der Buchse I68 gebildeten Zylinders gleiten kann, ist am Außembordende der Buchse 174 befestigt. Die Buchse 174 wird gleitend in einer Platte I76 oder Querwand, die mit dem inneren Ende der Buchse I68 einstöckig oder daran befestigt ist, unterstützt. Die Feder 86 wird zwischen der Platte I76 und der Mutter I78, die auf das Ende des Rohres 174 geschraubt ist, zusammengedrückt und drückt das Rohr und damit den Kolben 9o nach innen, d. h. nach rechts: in Fig. I. Ein in dem äußeren Teil der Buchse I68 befestigter Stopfen I77 begrenzt eine Kammer 92 an der inneren Seite des Kolbens 9o. Eine in eine äußere Verlängerung des Kolbens 9o geschraubte Mutter I8I wirkt als einstellbares Widerlager für die Feder I82. Ein auf dem Rohr I58 gleitend befestigtes Ventil Ioo ist dem Druck unterworfen, der auf die Innenseite des Kolbens 32 einwirkt, und wird, wenn dieser Druck einen bestimmten Wert übersteigt, gegen die Wirkung der Feder I82 geöffnet, um die Öffnung Io8 mit dem Kanal I09 zwischen dem Rohr 158 und dem Rohr 174 zu verbinden, der seinerseits mit der Fläche an der Innenseite des Kolbens 32 verbünden ist. Das unter Druck befindliche Öl, das durch den Durchlaß 58 dem Inneren der Buchse I68 und einwärts von Platte I76 zugeführt wird, wird durch das Ventil Ioo, das durch die Feder I82 normalerweise in geschlossener Stellung gehalten wird, daran gehindert, die Kammer 92 zu erreichen. Die Feder I82 ist stark genug, das Öffnen des Ventils Ioo durch die von dem Regler gelieferten normalen Arbeitsdruckunterschiede von 4,2 bis 8,4 kg/cm2 zwischen den gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 32 zu verhindern, doch. ist diese Feder schwach genug, zu ermöglichen, daß ein Druckunterschied von ungefähr I7,5 kg/cm2 das Ventil Ioo öffnet. Falls der übliche Hilfsmotor Io4 und die Pumpe Io6 des Reglersystems erregt werden, wird Öl unter einem höheren Druck geliefert, als normalerweise vom Regler geliefert wird. Dieser Druck beträgt mehr als I7,5 kg/cm2 Druckunterschied und kann bis zu 56 und 7o kg/cm2 betragen. Öl unter dem höheren Druck wird von dem Regler zum Durchlaß 58 geleitet und öffnet das Ventil Ioo. Sowie das Ventil Ioo geöffnet ist, zwingt die dann ausgesetzte größere Fläche das Ventil sofort in seine äußerste Lage, wodurch die Öffnung Io8 geöffnet wird und Öl :unter dem höheren Druck durch den Kanal IIo zur Kammer 92 fließen kann. Die Wirkung der Hochdruckpumpe verbindet, wie in der USA.-Patentschrift 2 4o2 o65 näher beschrieben, den gegenüberliegenden Kanal 48 mit dem Abfluß, wodurch der Druck auf der Außenseite des Kolbens 32 entlastet wird und wodurch auch der Druck auf der äußeren Seite des Kolbens 9o entlastet wird. Das Öffnen des Ventils Ioo läßt Flüssigkeit unter Druck zur inneren Stirnfläche des Kolbens 9o und drückt damit diesen Kolben und das Rohr 174 und den Anschlag 175 nach außen, d.. h. nach links in Fig. 2, gegen die Wirkung der Feder 86, so da;B der Anschlag 175 mit der inneren Seite des Keiles 84 in Berührung kommt.
  • Dauernde Druckanwendung auf die innere Seite des Kolbens 9o bewegt den Keil 84 -nach außen, d. h. nach links in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, wo die senkrechte Mittellinie des gekrümmten Teiles &5 dies Keiles 84 sich außerhalb der .senkrechten Mittellinie 67 des gekrümmten Teiles 69 der Anschläge 68 befindet. Die Flüssigkeit höheren Druckes, die durch den Durchlaß 58 geleitet wird, wirkt auch auf die Innenseite des Kolbens 32, so daß, wenn der Keil sich in der letztbeschriebenen Stellung befindet, der von dem Kolben 32 auf die. Buchse 66 ausgeübte Druck über die Haken 96 eine Kraftkomponente auf die Anschläge 68 ergibt, welche beim Druck auf den Keil 84 eine Kraftkomponente auf den. Keil 84 erzeugt, die diesen nach außen gegen die WiTkung der Feder 87 drückt, wodurch ermöglicht wird, daß die Anschläge 68 nach unten und aus dem Wege der Buchse 66 gedrückt werden, so daß der Kolben 32 sich nach außen bewegen und die Steigung der Luftschraube auf eine Steigung verringern kann, die niedriger ist als die durch den Anschlag 68 bestimmte, und sogar in eine äußerste Stellung, die durch die Anschläge II2 bestimmt ist, wie eingehender in der obererwähnten USA.-Patentschrift 2 I74 7I7 beschrieben ist.
  • Die Relativstellung der Keile, welche diese einnehmen, wenn die Anschläge fortgezogen sind und der Keil oder die Verriegelung 84 unter den Anschlägen 68 fortbewegt worden ist, eist in Fig. 4 dargestellt. In dieser Stellung wird die Feder 86 durch den hydraulischen Druck, der auf die innere Stirnfläche des Kolbens 9o wirkt, zusammengedrückt gehalten, und die Feder 87 wird durch den Keil 84 zusammengedrückt gehalten, der seinerseits in der äußeren Stellung durch die zurückgezogenen Anschläge 68 gehalten wird, die ihrerseits durch die Buchse 66 zurückgezogen gehalten werden.
  • Um die Luftschraube nach deren Einstellung in umgekehrter Steigung wieder zurückzudrehen, werden der Regler und die Hilfspumpe, wie in der USA.-Patentschrift 2 4o2 o65 beschrieben, so betätigt, daß sie den überwiegenden Druck im Kanal 48 und Durchlaß 5o zur äußeren Seite des Kolbens 32 führen unter gleichzeitiger Verbindung der Innenseite des Kolbens 32 mit einem Ablauf oder Sumpf. Der Kolben 32 und mit ihm die Buchse 66 werden dann nach rechts gedrückt, und der Kolben 9o wird gleichfalls nach rechts gedrückt, wodurch die Feder 86 ebenso wie die Feder 87 den Keil oder die Verriegelung 84 nach rechts drücken kann, womit die Anschläge 68 nach außen gedrückt werden. Sowie die Oberfläche 94 der Buchse 66 nach der Innenseite des Hakens 96 des Anschlages 68 gegangen ist, werden die Anschläge durch die Wirkung des Keilringes 84 rund der Feder 87 nach außen gepreßt und auch durch die Wirkung der Zentrifugalkraft, wenn die Luftschraube sich dreht. Wenn der Druck auf die Innenseite des Kolbens herabgesetzt wird, wird das Ventil Ioo durch die Feder I82 geschlossen. Das Öl wird aus der Kammer 92 durch die Feder 86 gedrückt und läuft durch die Durchlässe IIo und Io8 entlang der Außenseite des Ventils. Ioo ab und durch die Durchlässe 114 in der entgegengestzten Seite des Kolbens 9o.
  • Bevor die Buchse 66 nach innen ganz an den Anschlägen 68 vorbeigegangen ist, nimmt die Vorrichtung die in Fig. 5 dargestellte Stellung ein, bei der die Feder 86 den Anschlag I75 und den Kolben 9o nach rechts von der in Fig. 4 gezeigten Stellung aus gedrückt hat. Die Stellung des Kolbens 9o in Fig. 5 ist durch Berührung einer einen Teil des Rohres I74 bildenden Buchse I8o mit der Außenseite des Keiles oder der Verriegelung 84 bestimmt, wobei das äußere Ende der Buchse I8o geschlitzt ist, um Durchlässe IIo neben dem Kolben 9o vorzusehen. Weitere Bewegung des Kolbens 9o nach rechts unter der Einwirkung der Feder 86 wird verhindert, da die Buchse 66 die Anschläge 68 daran hindert, herauszuragen, und die Anschläge 68 den Keil oder die Verriegelung 84 daran hindern, sich nach rechts zu bewegen, und der Keil 84 Bewegungen des Kolbens 9o durch die Buchse I8o verhindert. Bei dieser Stellung der Teile hat sich jedoch der Anschlag 175 genügend nach rechts bewegt, so daß, falls die Anschläge herausgeschoben würden, der Keil 84 durch die Feder 87 vollkommen unter die Anschläge gedrückt werden könnte, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Der Anschlag 175 nimmt damit, in anderen Worten ausgedrückt, dieselbe Stellung in Fig. 5 ein, wo er durch die Buchse I8o eingestellt wird, wie er es in Fig.2 tut, wo er im Begriff ist, die Verriegelung 84 unter den Anschlägen 68 fortzubewegen.
  • Während sich die Buchse 66 nach rechts bewegt und die Oberfläche 94 der Buchse 66 sich in Linie mit dem Haken 96 befindet oder an diesem vorbeigeht, drückt die Feder 87 den Keil 84 nach rechts und die Anschläge 68 nach außen in Wirkstellung. Die Verriegelung 84 streckt die Anschläge 68 und bewegt sie in die Verriegelungsstellung viel schneller, als es der Fall wäre, wenn alles Öl aus der Kammer 92 herausgedrückt werden müßte, bevor die Verriegelung in die Verriegelungsstelung gedrückt werden könnte. Diese schnelle Arbeitsweise des Keiles 84 verhindert wirksam eine die Steigung verringernde Bewegung des Kolbens in dem Falle, daß der Regler oder irgendeine andere Vorrichtung eine Verringerung der Steigung veranlassen wollte, bevor das Öl aus der Kammer 92 abgelaufen ist.
  • Wähnend die Vorrichtung unter vielen Umständen zufriedenstellend ohne Buchse I8.o arbeitet, in welchem Falle sich der Kolben 9o in die äußerste Stellung an der rechten Seite bewegen kann, selbst während der Keil 84 in seiner äußersten linken Stellung ist, ist es unter gewissen Bedingungen, wie starken Vibrationen und wenn die die Steigung der Luftschraube ändernde Vorrichtung auf die Anschläge 68 drückt, dem Kolben 32 möglich, durch die Buchse 66 die Verriegelung 84 unter den Anschlägen 68 herauszudrücken und es der Luftschraube zu ermöglichen, sich zur Stellung umgekehrter Steigung hin zu bewegen. Um diese ungewollte oder zufällige Verdrehung zu vermeiden, ist die Buchse I8o hinzugefügt, welche, wie in Fig. I dargestellt, durch die Feder 86 so eingestellt ist, daß sie die Verriegelung 8.4 in verriegelter Stellung hält. Da die Feder 86 viel stärker ist als die Feder 87, kann sie die Verriegelung in ihrer Stellung gegen jegliche Kraft halten, die durch das Regelöl des Reglers auf den Kolben 32 angewandt werden kann. Man sieht also, daß durch die Schaffung einer Verbindung mit totem Gang zwischen der Verriegelung 84 und dem Kolben 9o es möglich ist, den Kolben 9o dazu zu verwenden, die Verriegelung 84 hydraulisch aus der Verriegelungsstellung unter den Anschlägen 68 zu bewegen, und daß es möglich ist, die Verriegelung 84 wieder in die Verriegelungsstellung zu bringen, ohne daß de Notwendigkeit besteht, die hydraulische Flüssigkeit hinter dem Kolben 9o auslaufen zu lassen. Es ist auch möglich, die den Kolben betätigende Feder 86 dazu zu benutzen, die Verriegelung 84 in Verriegelungsstellung zu halten, nachdem man die hydraulische Flüssigkeit vor der Vorderfläche des Kolbens 9o hat auslaufen lassen.
  • Sowie die Luftschraube in ihre normale Steigung zurückgebracht worden ist, kann sie entweder von Hand' oder selbsttätig der Regelung des Reglers mit der Gewißheit wieder zugeführt werden, daß die Steigung innerhalb des gewählten Bereiches bleibt, bis sie zwangsweise aus diesem Bereich gezwungen wird. Wie in den USA.-Patentschriften 2 174 717 und 2 280 713 können die Nocken 28 und 34 mit Knien oder Krümmungen- an ungefähr der normalen Stellung hoher Steigung oder niedriger Steigung vorgesehen werden, wo die Neigung der Nockenscheibe plötzlich geändert wird, um die Länge der Nocken zu verringern und auch schnelles Umkehren oder Einstellen in Segelstellung vorzusehen. Diese Knie wirken unter gewissen Umständen als Anschläge, können aber manchmal überlaufen werden. Bei den oben beschriebenen zwangläufigen mechanischen Anschlägen ist der Bereich der Änderung der Steigung jedoch kraftschlüssig begrenzt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftschraube mit verstellbarer Steigung, bestehend aus einer einen Weg entlang beweglichen, die Steigung ändernden Vorrichtung, einem in den Weg dieser Vorrichtung zur Änderung der Steigung vorschiebbaren Anschlag zur Begrenzung ihrer Bewegung, einer Vorrichtung zum Vorschieben und Verriegeln dieses Anschlages in vorgeschobener Stellung und Kraftmitteln zum Zurückziehen der vorschiebbaren Mittal aus der vorgeschobenen und verriegelnden Stellung, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (86, 87) zum Zurückführen der Mittel (84) in die vorgeschobene und verriegelnde Stellung unabhängig von den Kraftmitteln (9o, i74).
  2. 2. Luftschraube nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vorschiebbare Mittel (84) mit dem Kraftmittel (9o, 174) durch eine Verbindung mit totem Gang verbunden ist.
  3. 3. Luftschraube nach Anspruch i oder 2, gekenuzeichnet durch eine, Vorrichtung (66), die der Vorrichtung (32) zum Ändern der Steigung zugeordnet ist, um den Anschlag (68) zwangläufig zurückzuziehen; wenn das. vorschiebbare Mittel (84) aus. der verriegelnden Stellung zurückgezogen ist.
  4. 4. Luftschraube nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rückführenden Mittel eine Vorrichtung (86) umfassen, die der Wirkung der Kraftmittel (9o, 174) entgegenwirkt, um diese Kraftmittel in eine mittlere Stellung zurückzuführen, wenn das vorschiebbare Mittel (84) zurückgezogen ist, sowie eine Vorrichtung (87) zum Einschnappenlassen des vorschiebbaren Mittels (84) in die vorgeschobene und verriegelnde Stellung, während die Kraft-.mittel (9o, 174) sich in der mittleren Lage befinden.
  5. 5. Luftschraube nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (I8o), die mit den Kraftmitteln; (9o, 174) verbunden ist und durch die entgegenwirkende Vorrichtung (86) eingestellt wird, um das vorschiebbare Mittel (8,4) in Stellung zu halten, um den Anschlag (68) vorzuschieben.
  6. 6. Luftschraube nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmittel (9o, 174) einen hydraulisch betätigten Mechanismus umfassen, daß die entgegenwirkende Vorrichtung (86) federbetätigt ist und daß das Mittel zum Einschnappenlassen eine Feder (87) umfaßt.
  7. 7. Luftschraube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die federbetätigte, entgegenwirkende Vorrichtung (86) darauf hinwirkt, den hydraulisch betätigten Mechanismus (9o, 174) in seine Ausgangsstellung zurückzuführen, nachdem das vorschiebbare Mittel (84) in die vorgeschobene und verriegelnde Stellung zurückgeführt worden ist. B. Luftschraube nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (Ioo) zum Ablassen von Flüssigkeit aus dem hydraulischen Mechanismus. (9o, I74), wobei die federbetätigte, entgegenwirkende Vorrichtung (86) die Flüssigkeit von dem hydraulischen Mechanismus (go, 174) durch die Ablaßvorrichbung (roo) drückt, während sie den hydraulischen Mechanismus zurückführt rund während das vorschiebbare Mittel (84) zurückgezogen bleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA-Patentschrift Nr. z 477 868.
DEU3216A 1954-03-01 1955-03-01 Luftschraube mit verstellbarer Steigung Expired DE956459C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142760B (de) * 1957-03-08 1963-01-24 Dowty Rotol Ltd Hydraulische Einstellvorrichtung fuer die Blattsteigung von Propellern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477868A (en) * 1946-04-17 1949-08-02 United Aireraft Corp Low-pitch removable mechanical stop

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