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DE731986C - Hydraulisch betaetigter Verstellpropeller - Google Patents

Hydraulisch betaetigter Verstellpropeller

Info

Publication number
DE731986C
DE731986C DEE53870D DEE0053870D DE731986C DE 731986 C DE731986 C DE 731986C DE E53870 D DEE53870 D DE E53870D DE E0053870 D DEE0053870 D DE E0053870D DE 731986 C DE731986 C DE 731986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
hydraulically operated
pitch propeller
cylinder
controllable pitch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE53870D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH
Original Assignee
Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH filed Critical Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE731986C publication Critical patent/DE731986C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/38Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic
    • B64C11/42Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic non-automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Hydraulisch betätiggter Verstellpropeller Die Erfindung betrifft einen hydraulisch betätigten Verstellpropeller, bei welchem ein gegenüber einem teststehenden Kolben durch Einleiten von Druckflüssigkeit in die eine oder andere seiner Kammern axial verschiebbarer, gegen Drehung gesicherter Verstellzylinder in jeder Flügelstellung durch eine Sperrvorrichtung blockierbar ist, die beim Überwiegen einer auf diese wirkenden Federkraft gegenüber einem festgelegten Druck der zur Flügelverstellung dienenden Druckflüssigkeit anspricht.
  • Es sind bereits Verstellpropeller dieser Art bekannt, bei denen die Blockierung des N'erstellzylinclers durch Sperrvorrichtungen erfolkt, welche in Rillen oder Gewindegänge eiiigreifeii, die in die Innenseite dieses Zvliiiclers geschnitten sind. Bei diesen Bauarten wird die Reaktion der Blockierkraft voni Verstellzylinder übernoininen. was dessen Sicherung gegen Drehen erschwert.
  • Indem ferner in die Innenseite des Zylinders Rillen oder Gewinde zu bchneiden sind. Uillt sicli@@clesten Inncnwanclung nicht glatt ausführen, so dati es schwierig ist. die Leckverluste zwischen Zylinderinnenwandung und feststehendem Kolben in einem erträglichen Maße zu halten, da sich allfällige Unregelmäßigkeiten in der Ausbildung der Rillen oder des Gewindes auf solche Verluste infolge des verhältnismäßig großen Zylinderdurchmessers besonders stark auswirken. Auch fallen die Ausschußkosten groß aus, -falls leim Ausschneiden Unregelmäßigkeiten unterlaufen, indem dann der ganze Zylinder unbrauchbar wird.
  • Um all diese Unzukönimlichkeiten zu belieben, weist bei einem hydraulisch betätigten Verstellpropeller der eingangs erwähnten Art die Sperrvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung mindestens eine parallel der Achse des Verstellzylinders durch den Kolben abgedichtet hindurchgeführte. die axialen VerschiebLingen des Zylinders relativ zum Kolben mitmachende Spindel und eine in Gewinde oder Rillen derselben einrückbare Kleinnivorrichtung auf. Bei einem solchen Verstellpropeller wird die Reaktion der Blockierkraft von der Spindel aufgeni»ninen, was eine Entlastung der Sicherilng gegen Drehen des Verstellzyliilders mit sich bringt. Ferner läßt sich die Innenwandung dieses Zylinders vollkommen glatt ausbilden, so daß sie sehr genau bearbeitet werden kann und die Leckverluste zwischen Zvliilderinnenwandung und feststellendem Kolben sich infolgedessen auf ein Mindestmaß herabdrücken lassen.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i teilweise eine Ansicht und teilweise einen axialen Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 durch die Verstell- und Sperrvorrichtungen eines dreiflügeligen Flugzeugpropellers mit hydraulisch verstellbaren Flügeln.
  • Fig. 2 ist teilweise eine Draufsicht zu Fig. i und teilweise ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i.
  • Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. r und :2 verschiedene Einzelheiten.
  • In den Figuren bezeichnet i das N''abengehäuse eines Flugzeugpropellers mit drei hydraulisch verstellbaren Flügeln 2. Jeder Flügel 2 ist mit seiner Wurzel in nicht gezeigter Weise in einem Halter 3 befestigt, der sich auf Lager 4.,- 5 abstützt. An jedem Halter 3 ist ein Zapfen 6 vorgesehen, an den eine Verstellasche 7 angreift, die an ihrem freien Ende an einem axial verschiebbaren, gegen Drehung gesicherten Verstellzylinder 8 angreift. Letzterer ist koaxial zu einem hohlen, sich aus zwei Teilen 9, io aufbauenden Rohr angeordnet, das in nicht gezeigter Weise drehfest mit der Antriebswelle i i des Propellers verbunden ist und sich in Richtung der Dreh= achse des Propellers koaxial zu dieser erstreckt. Die Antriebswelle i i ist in nicht gezeigter Weise starr mit dem labengehäuse i verbunden. Die zwei Teile 9, io des hohlen Rohres begrenzen zwei voneinander unabhängige Kanäle 12 und 13, die über eine nicht gezeigte Verteilsteuervorrichtung an eine ebenfalls nicht gezeigte Flüssigkeitsdruckquelle, vorzugsweise eine Öldruckquelle, angeschlossen sind. Die Verteilsteuervorrichtung wird von einem Geschwindigkeitsregler (nicht gezeigt) eingestellt. der vorn Antriebsmotor des Propellers betätigt wird. Im Verstellzvlinder 8 sind durch einen drehfest mit dem erwähnten Rohr verbundenen Kolben 14 zwei Räume 15, 16 gebildet. Durch diesen Kolben 14 sind parallel zur Achse des Verstellzylinders.8 zwei als Gewindespindeln 17 ausgebildete Sperrspindeln hindurchgeführt, die in diesem Zylinder 8 so gelagert sind, daß sie dessen Verschiebungen gegenüber dein feststehenden Killben l4 restlos mitmachen. In dem fest mit der Propellerwelle verbundenen Kolben i-t ist ferner verschiebbar eine Stange 18 untergebracht, die mit zwei Steuer-Z, i9, 2o so gekuppelt ist, daß sich diese drei Teile 18, 19, -2o im Kolben 14 jeweils miteinander um denselben Betrag in der 1-ängsrichtung der Stange i8 verschieben lassen. Auf jeden der Steuerkolben i9. =o wirkt eine Feder 21 (Fig. 3) ein; die Federn 21 stützen sich auch am Kolben 14. ab. Der Steuerkolben i9 begrenzt im Kolben 1.I einen Raum 22, der sich über eine Bohrung 23 in, Kolben 14 mit dem Raum 15 des Verstellzvlinders 8 verbinden läßt. Im Steuerkolben 19 ist eine Bohrung 24. vorgesehen, die in einer bestimmten Lage dieses Kolbens den Durchfluß von Druckflüssigkeit aus dem Raum 15 des Verstellzylinders $ durch die. Bohrung 23 in den Raum 22 des Kolbens 14 ermöglicht. Der Raum 22 steht -mit dem Kanal' 12 in Verbindung. Der Steuerkolben 2o begrenzt seinerseits im Kolben 14 einen Raum 25, der sich über eine Bohrung 26 im Kolben 14. mit dem Raum 16. des Verstellzclinders 8 verbinden läßt. Im Steuerkolben 2o ist gleichfalls eine Bohrung 27 vorgesehen. die in der in Fig 3 gezeigten Lage dieses Kolbens 2o den Abfluß von Druckflüssigkeit aus dem Raum 16 des Verstellzvlinders 8 durch die Bohrung 26 in den Raum 25 des Kolben 1.4 gestattet: der Raum 25 steht mit dein Kanal 13 in- Verbindung.
  • Jedes Ende der erwähnten, verschiebbar im Kolben 14 geführten. Stange 18 ist gelenkig mit einem Hebel 28 verbunden. Am ge-eniiberliegenden Ende ist jeder Hebel28 mit einem \ ocken 'a9 starr verbunden, der bei eineng Verschwenken des betreffenden Hebels 28, bedingt durch eine Verschiebung der Stange 18, zwei Klemmbacken 30, 31 auseinanderzuspreizen trachtet. Jedes Klemmbackenpaar ist schwenkbar auf einem im Kolben 14 gelagerten Zapfen 32 angeordnet und steht unter dem Einfluß einer Feder 33, welche die Backen 30, 31 zusammenzudrücken trachtet. jeder Gewindespindel 17 ist ein solches Klemmbackenpaar 30. 31 zugeordnet; in der .Mittellage der mit Druckflüssigkeit beaufschlagten Steuerkolben i9, 2o sind die Klemmbacken 30, 31 eingerückt, d. h. sie «erden däilil voll den Federn 33 fett gegen die Gewindespindeln 17 gepreßt. so claß jetzt axiale Bewegungen der Sperrspindeln 17 relativ zum Kolben 14 verunmöglicht werden, was auch eine 'weitere axiale Verschiebung des Verstellzylinders 8 und damit eine Verstellung; der 1# liigel 2 verunmöglicht.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Sperr- und Kleinnlvorrichtungen ist folgende: Sind die Flugverhältnisse normal und finden .:eine 1.astschwaiikungen am Motor statt. so läuft der Propeller mit der Solldrehzahl. Die weiter oben erwähnte, in Abhängigkeit voll der Drehzahl dieses Motors eingestellte Verteilsteuervorrichtung, die den Zu- und Abfluß der zum Verstellen der Flügel 2 dienenden Druckflüssigkeit zu den Kanälen 12, 13 beherrscht, befindet sich in ihrer Mittellage, so daß der Zufluß von Druckflüssigkeit :.u irgendeinem dieser Kanäle 12, 13 unterbunden ist. Die von der Druckflüssigkeit entgegen der Rückstellkraft des Federpaares 21 verschiebbaren Steuerkolben i9, 2o stehen jetzt nur unter dem Einflusse der Federn 2i und nehmen daher ihre Mittellage ein. Die Verbindungen-der Räume 22, 25 des Kolbens 14 mit-dem Raum 15 bzw. 16 des Verstellzylinders 8 sind unterbrochen und die Klenunbacken 30, 3 i eingerückt, so daß der Verstellzylinder 8 keine axialen Verschiebungen gegenüber dem feststehenden Kolben 1.4 ausführen kann und die Flügel :2 infolgedessen in ihrer augenblicklichen Lage festgehalten werden.
  • Andern sich zu irgendeinem Zeitpunkte die Flugverhältnisse, wobei durch einen Regler die vorstehend erwähnte Verteilsteuervorrichtung beeinflußt wird, z. B. in dem Sinne, daß der Zuflüß von Druckflüssigkeit zum Kanal 12 freigegeben wird, so gelangt dann solche in den Raum 22 des Kolbens 1,4. Der in diesem Raum 22 sich geltend machende Flüssigkeitsdruck bewirkt nun, entgegen der kung der Federn :2i, eine Verschiebung des Steuerkolbens i9 und damit auch der Stange 18 und des Steuerkolbens 2o aus ihrer Mittellage in die in Fig. 3 gezeigte Lage. Gleich am Beginne dieser Verschiebung rückt die Stange i8 vermittels der Hebel 28 und 'Nocken 29 die Klemmbacken 30, 31 aus, so daß die Sperrspindeln 17 und damit der Zylinder 8 für eine axiale Verschiebung gegenüber dem Kolben 14 freigegeben werden. Erst nachdem dies@der Fall ist, deckt der Steuerkolben i9 die Bohrung 23 im Kolben 1.4 ab, so daß dann Druckilüssigkeit aus dem Raum 22 in den Raum 15 des Verstellzylinders 8 überströmen kann. Letzterer wird daher in Richtung des in Fig. 3 eingetragenen Pfeiles A verstellt, was durch den Umstand ermöglicht wird, daß der Steuerkolben 2o inzwischen so verstellt worden ist, daß sich dessen BohrunW-27 mit der Bohrung 26 im Kolben 14 überdeckt, so daß die im Raum 16 des Verstellzvlinders 8 noch vorhandene Druckflüssigkeit durch die Bohrungen 26, 27 und den Raum 25 in den Kanal 13 abfließen kann, so daß kein Gegendruck entsteht. Aus dem Kanal 13 ist der Abfluß durch die weiter oben erwähnte Verteilsteuervorrichtung freigegeben worden. Die Sperrspindeln 17 machen die Längsbewegung des Zylinders 8 mit, wobei sie, -da sie als durch den festem Kolben 14 hindurchgeführte und im Zylinder 8 frei drehbar gelagerte Gewindespindeln ausgebildet sind. eine Drehbe-\vegung erfahren. 1)ie*@'erscliieliulig des Zylinders 8 in Richtuni; des Pfeiles A gegenüber d:m I'Zolhell 14 hat dann eine rinstellung der hlülrel2 in dein Sinne zur Folge., daß das 1)reliinonient des Antriebsmotors ein solches wird, daß letzterer innerhalb kürzester Frist wieder finit der normalen, d.li. der Solldrehzahl läuft. Sobald dies der Fall ist, wird der weitere Zufluß von Druckflüssigkeit zum l#Zanal 12 durch die Verteilsteuervorrichtung selbsttätig unterbunden, so dafi die Federn 2 i wieder das Übergewicht erlangen und infolgedessen die Stange 18 mit den damit gekuppelten Steuerkolben ic), 20 in die Mittellage zurückbringen, was ein .Einrücken der Klemmlacken 30, 31 zur Folge hat. Axiale Bewegungen der Sperrspindeln 17 gegenüber dem Kolben 14. werden von nun an wieder verun--möglicht und damit-auch weitere axiale Verschiebungen des Verstellzylinders B.
  • Sind die Flügel 2 und damit auch der Zylinder 8 im entgegengesetzten Sinne zu verstellen, so ist in Abhängigkeit von der Drehzahl des Antriebsmotors dafür gesorgt worden, daß Druckflüssigkeit dem Kanal 13 zuströmen kann, von dem aus sie dann über den Raum 25 und die Bohrung 26 des Kolbens 14 in den Raum 16 ' des Verstellzylinders 8 gelangt. Aus dem Raum 15 des letzteren kann dann gleichzeitig Druckflüssigkeit durch die Bohrung 23, 2.4 und den Raum 22 des Kolbens 1.4 in den Kanal 12 abfließen. Es spielen sich dann sinngemäß,ähnliche Vorg iinge ab wie die bereits beschriebenen.
  • Die Ausbildung der Sperrspindeln 17 als Gewindespindeln hat den Vorteil zur Folge, daß die Axialkräfte in erster Linie von den Gewindegängen der Spindeln selbst im festen Kalben 14 aufgenommen werden, so daß die zum Zusammenwirken mit -diesen Spindeln bestimmten Klemmvorrichtungen 30, 31 mit verhältnismäßig wenig Kraftaufwand nur das Verdrehen der Spindeln 17 zu verhindern haben, wpinit dann selbsttätig, da die Spindeln 17 in passenden Gewinden des festen Kolbens 1.4 laufen, deren Axialbewegungen und damit auch die Axialbewegungen des Zvlinders 8 veruninö glicht werden.
  • Durch Einsetzen von mehr oder weniger starken 1#edern 21 läßt sich die Größe des hydraulischen Druckes bestimmen, der die @Terstellung der Flügel 2 bewirkt.
  • Für das Wesen der Erfindung spielt die Zahl der Sperrspindeln 17, die durch den Kolben 14. parallel zur Achse des Verstellzylinders 8 Kindurcligeführt sind, keine Rolle. Unter Uniständen wird sich bereits mit einer einzigen derartigen Sperrspindel auskommen lasen, während es in andern Fällen erfordersich sein kann, drei oder noch mehr vorzusehen. Um deren Festhalten durch die Klemmvorrichtungen zu erleichtern, kann der erhabene Teil der Gewindegänge der Sperrspindeln 17 am Umfange gezahnt sein, in. welchem Falle dann auch die zum Anliegen kommenden Flächen der Klemmvorrichtungen gezahnt auszubilden sind.
  • An Stelle von Gewindespindeln können als Sperrspindeln auch gerillte Spindeln ohne Gewinde vorgesehen sein; in erster Linie kommt es eben darauf an, daß die in dem starr mit der Propellerwelle verbundenen Kolben 14. schwenkbar gelagerten, als Backen o. dgl. ausgebildeten Kleinmittel bei bestimmten Betriebsverhältnissen imstande sind, axiale Bewegungen der Sperrspindeln gegenüber dem Kolben 14 zu verunmöglichen, um dadurch auch den Verstellzylinder 8 an axialen Verschiebungen gegenüber dem Kolben zu verhindern. Am v orteilhafte'sten ist es allerdings, die Sperrspindeln als Gewindespindeln auszubilden, weil dann von den Gewindegängen die Axialkraft unmittelbar aufgenommen wird und zur Sperrung nur die wesentlich kleinere Kraft zur Verhinderung der Drehbewegung aufzubringen ist. Bei gerillten Spindeln ohne Gewinde müssen die Sperrvorrichtungen auch den gesamten Axial-Schub aufnehmen.
  • Die Klemmittel zum Verhindern von Spindelbewegungen im festen Kolben 1.4 können auch als einfache Bremsen, Sperrklinken, Gegenmuttern u. dgl. ausgebildet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisch betätigter Verstellpropeller, bei welchem ein gegenüber einem feststehenden Kolben durch Einleiten von Druckflüssigkeit in die eine oder andere seiner Kammern axial verschiebbarer, gegen Drehung gesicherter Verstellzylinder in jeder Flügelstellung durch eine Sperrvorrichtung blockierbar ist, die beim Gberwiegen einer auf diese wirkenden Federkraft gegenüber einem festgelegten Druck der zur Flügelverstellung dienenden Druckflüssigkeit anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung mindestens eine parallel der Achse des Verstellzy linders (8) durch den Kolben (14) abgedichtet hindurchgeführte, die axialen Verschiebungen des Zylinders (8) relativ zum Kolben (14) mitmachende Spindel (17) und eine in Gewinde oder Rillen derselben einrückbare Klemmvorrichtung (18, i9, 20, 28, 29, 3ö, 31) aufweist.
  2. 2. Hydraulisch betätigter Verstellpropeller nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrücken der Klemmvorrichtung mit Druckflüssigkeit beaufschlagte Steuerkolben (i9, 2o) den Zu-und Abfluß der-Druckflüssigkeit zu den Kammern (15, 16) des Verstellzylinders (8) herstellen.
  3. 3. Hydraulisch betätigter Verstellpropeller nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in den fest mit der Propellerwelle verbundenen Kolben (14) untergebrachte, von der Druckflüssigkeit entgegen der Rückstellkraft eines Federpaares verschiebbare Steuerkolben (i9, 2o) durch eine gemeinsame Stange (18) gekuppelt sind und letztere ein auf das Gewinde oder die Rillen der Spindel (17) wirkendes Klemmbackenpaar (30, 31) betätigt. Hydraulisch betätigter Verstellpropeller nach dein Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Spindel mit Gewinde sowohl die erhabenen Teile der Gewindegänge der Spindel an ihrem Umfange als auch die zum Anliegen kommenden Flächen der Klemmbacken gezahnt sind.
DEE53870D 1940-04-05 1940-08-16 Hydraulisch betaetigter Verstellpropeller Expired DE731986C (de)

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DE (1) DE731986C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019046B (de) * 1954-09-09 1957-11-07 Demag Ag Klemmvorrichtung zur stufenlosen Festlegung von hydraulisch verstellbaren Propellerfluegeln fuer Axialverdichter
DE1038230B (de) * 1957-06-11 1958-09-04 Dingler Werke Ag Hydraulische Laufschaufelverstellvorrichtung fuer Axialgeblaese
DE1061950B (de) * 1957-06-07 1959-07-23 Demag Ag Klemmvorrichtung zur stufenlosen Festlegung von hydraulisch verstellbaren Axialverdichter-Laufschaufeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019046B (de) * 1954-09-09 1957-11-07 Demag Ag Klemmvorrichtung zur stufenlosen Festlegung von hydraulisch verstellbaren Propellerfluegeln fuer Axialverdichter
DE1061950B (de) * 1957-06-07 1959-07-23 Demag Ag Klemmvorrichtung zur stufenlosen Festlegung von hydraulisch verstellbaren Axialverdichter-Laufschaufeln
DE1038230B (de) * 1957-06-11 1958-09-04 Dingler Werke Ag Hydraulische Laufschaufelverstellvorrichtung fuer Axialgeblaese

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